Moore können beides sein, Klimakiller oder Kohlenstoffspeicher. Damit ein Moor zum Klimaschützer wird, muss es nass sein. Die Moorlandschaften in Schleswig-Holstein wurden über die Jahrhunderte immer weiter trocken gelegt, heute sind ca. 90 Prozent entwässert. Mit Hilfe von Gräben und Rohren wird das Wasser abgeleitet, um das Land zu nutzen. Die Folge: Die Böden geben Millionen Tonnen Treibhausgase in die Atmosphäre ab und sacken immer tiefer.

Das wollen wir ändern. Bis 2030 wird unser neues Kompetenzteam Biologischer Klimaschutz 20.000 Hektar entwässerte Moorböden renaturieren. Wir stellen den natürlichen Wasserstand wieder her, verhindern damit CO2-Emissionen und nach wenigen Jahren nehmen die Moore sogar wieder aktiv CO2 aus der Luft auf. Dabei entstehen zugleich Lebensräume für moortypische Arten. Daher heißt die Hauptaufgabe unserer Moorexperten: Wasser fürs Moor!

Biologischer Klimaschutz verbindet die Speicherung von CO2 auf Naturflächen mit der Schaffung von wertvollem Lebensraum für viele seltene Pflanzen und Tiere.

Wir treiben den Biologischen Klimaschutz in den Mooren bei uns in Schleswig-Holstein voran – und sind damit echte Pioniere! Wie das geht, erfahren Sie Opens internal link in current windowhier.

Die meisten Moore sind heute entwässert und geben laufend CO2 ab. Will Deutschland klimaneutral werden, müssen die Moore wieder nass werden.

Die Experten der Stiftung Naturschutz vernässen in Schleswig-Holstein zahlreiche Moore für den Klimaschutz und die Artenvielfalt. Unsere aktuellen Moor-Projekte finden Sie Opens internal link in current windowhier.

Ihr Kontakt

Gerrit Werhahn
0431 210 90 703
gerrit.werhahn@stiftungsland.de

Schützen Sie Klima
und Moor!

Geben Sie Sonnentau, Moorfrosch und Co. neuen Lebensraum. Gleichzeitig legen 1000 Quadratmeter vernässtes Moor 1 Tonne CO2 fest.

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