Facettenreiche Fakten zum Kranich

Viele haben es bereits bemerkt: der Kranich ist zurück aus seinen Überwinterungsgebieten! Balz und Nachwuchs stehen auf seiner Frühlings-To-do-Liste.


Die Zugvögel sind wirklich bemerkenswerte Tiere. Wir haben einige spannende Fakten über den Kranich zusammengesammelt.

Gleichberechtigte Arbeitsteilung – Beide Eltern übernehmen gleichermaßen die Futtersuche, das Füttern und die Betreuung ihrer Küken.

Tatkräftige Schlüpfhilfe – Kranich-Eltern helfen ihren Jungen tatkräftig beim Schlüpfen, anders als die meisten anderen Vögel. Dafür zertreten sie sanft die Eierschale und erleichtern so das Entkommen aus dem Ei.
Frühreife Nestflüchter – Schon 24 Stunden nach dem Schlüpfen können die Küken selbstständig gehen und fangen bereits an, mit ihren Eltern die Umgebung des Nestes zu erkunden.

Plietsche Selbstverteidigung – Kommen ihnen körperlich überlegene Tiere, wie der Mensch zu nahe, greifen Kraniche zu einer, „Verleiten“ genannten List. Einer der Eltern stellt sich krank und hinkt von der Familie weg, damit Feinde die Verfolgung aufnehmen. Währenddessen macht sich der Rest der Familie aus dem Staub.
Symbolkraft – In den altägyptischen Hieroglyphen stand die Figur des Kranichs für den heutigen Buchstaben „B“. In Schweden wird er als Frühlingsbote auch „Vogel des Glücks“ genannt. In vielen Kulturen, wie der altgriechischen, der römischen, keltischen, chinesischen und japanischen Kultur hat der Kranich eine Bedeutung.
Erst seit den 1990ern – landet der Kranich zum Brüten bei uns in Schleswig-Holstein. Durch Naturschutzmaßnahmen gibt es wieder einige intakte Moore, wo Kraniche durch Nassflächen geschützte Nester bauen können.