43. Kalenderwoche 2017 (23.Oktober - 29.Oktober)

Guten Tag aus dem hohen Norden,

in dieser Woche waren wir sehr viel im Außendienst.

Am Dienstag führte es uns wieder in das Glasmoor bei Norderstedt, wo wir die Restbestände des Schmalblättrigen Kreuzkrautes (SKK) gezogen haben. Das SKK ist keine einheimische Pflanze, sondern eine gebietsfremde, auch Neophyt genannt. Ursprünglich kommt sie aus Südamerika. Zudem ist sie hochtoxisch. Um die Verbreitung zu stoppen müssen alle Pflanzen, bevor die Samen gereift sind, komplett mit der Wurzel entfernt werden.

Mittwochs ging es mit der Flächenmanagerin Heike durch ganz Plön. Die erste Fläche war der Barsbeker See. Dort trafen wir uns mit anderen Leuten, um neue Maßnahmen für das Gebiet zu überlegen. Danach ging es weiter zu einer Flächenkontrolle bei der Weinbergsiedlung. Diese wird von Rindern beweidet um das Gras und die Sträucher kurz zu halten. Dadurch wird anderen Arten ein neuer Lebensraum ermöglicht, wie zum Beispiel Amphibien, die die Wärme der Sonne benötigen und deshalb kurz gegraste Flächen bevorzugen. Abschließend fuhren wir nach Raisdorf zu einer Fläche, die wieder beweidet werden soll. Für den geplanten Zaunbau mussten wir das Gebiet ablaufen, um zu prüfen, ob alle Baufahrzeuge zu den Stellen hinfahren können. In vielen Bereichen war es teilweise zu matschig und wir mussten andere Wege planen. Zudem fließt ein kleiner Bach durch die Mitte, in den die Rinder nicht reinfallen sollen. Daher muss auch dieser mit eingezäunt werden.

Am nächsten Tag standen wir wieder früh auf der Matte, denn es ging mit Jutta, der Leiterin des  Moorschutzprogammes, in das Dellstedter Birkwildmoor. Dort haben wir eine Baustelle besichtigt. Wie ihr auf dem Bild 4 erkennen könnt, wurde am Rand einer Moorfläche ein Damm gebaut. Das geht so: Zunächst gräbt der Bagger den Torf auf der Dammlinie durch und entfernt Drainagen, durch die bisher der Torfboden entwässert wurde. Zwei weitere Bagger ziehen den Oberboden der vom Damm umliegenden Fläche (Polder) ab und transportieren ihn zur Dammlinie. Dort steht ein dritter Bagger, der den Torf verdichtet und zu einem Damm mit abgeflachten Seiten aufbaut. Das Ziel ist, dass die Moorfläche wieder nass wird. Intakte Moore sind unsere größten CO2-Speicher und nebenbei entstehen auch noch neue Lebensräume für zahlreiche Arten.
Als nächstes ging es in das Tetenhusener Moor, ein Teil des europäischen Naturschutzgebietsnetzwerks Natura 2000. Dort traf Jutta sich mit anderen zu einer Maßnahmenbesprechung. Das Problem ist ein Weg, der durch das Moor führt und sehr nasse Stellen aufweist. Die Herausforderung ist, dass der Weg befahrbar bleiben muss, für einen Schäfer der mit seiner Herde die Moorfläche pflegt. Die Schafe fressen das Pfeifengras, wodurch mehr Heideflächen entstehen können. Dennoch soll das Moor nicht durch die Trockenlegung der Seitenwege entwässert werden.

Liebe Grüße

Jana

42. Kalenderwoche (16.Oktober - 22.Oktober)

Na was geht?

Ab heute lade ich euch ein meine Geschichten über zwei Stiftungskriegerinnen (Jana und Janina) zu lesen, die Woche für Woche spannende neue Abenteuer erleben.

Prolog

Es war einmal vor langer, langer Zeit, da lebten die Menschen in Einklang mit der Natur. Sie nahmen sich nur, was sie zum Leben brauchten und die Natur gab ihnen dies. Doch dann wurde aus dieser Not eine Gier nach mehr und mehr, die die Natur nicht mehr zu stillen vermochte. Während die Menschen erstarkten, wurde die Natur weiter und weiter geschwächt und zurück gedrängt. Die Menschen vergaßen allmählich, dass die Natur das Einzige war, was sie am Leben erhielt, bis es fast zu spät war.
In diesen dunklen Zeiten des Klimawandels und der Ölkatastrophen taten sich nun langsam Lichtblicke auf: Menschen,  die verstanden hatten,  wie wichtig eine gesunde Beziehung zu der Natur für jeden Einzelnen von uns ist. Nach und nach schließen sich diese zu Gruppen zusammen, die mit all ihrer Kraft versuchen die Natur zu retten. Eine dieser Gruppen nennt sich Stiftung Naturschutz Schleswig-Holstein und ihre Mitglieder sind tapfere Kriegerinnen und Krieger die jeden Tag aufs Neue dafür kämpfen, die Welt ein wenig besser zu machen.

Die folgenden Kapitel handeln von den Abenteuern zwei dieser Kriegerinnen und ihrem Beitrag, den sie im Namen der Stiftung für den Naturschutz leisten.

Kapitel I: Die Geister der Moore

Die beiden tapferen Kriegerinnen hatten den Auftrag erhalten, sich regelmäßig auf die Reise zu den Geistern der Moore zu begeben. Aber warum fragten sie sich?
Vor langer Zeit begannen die Menschen den Geistern das zu entziehen, was sie am Leben erhält: Wasser. Anfangs waren die Kriegerinnen noch etwas verwirrt, denn die Moore schienen doch so nass, allerdings lernten sie sehr schnell die vertrockneten Gesichter der Geister zu erkennen. In einer Welt aus Pflanzen bahnten sie sich ihre Wege durch Binsen und Disteln, durch Birken und Gebüsch, welche die zerschundenen Körper der Geister weiter aussaugten.

Als die Menschen begannen die Moore auszutrocknen, wussten sie noch nicht was sie taten. Sie wussten nicht, dass sie die Geister zerstörten die die Luft für sie rein hielten und schädliches CO2 in sich aufnahmen. Sie wussten nicht, dass das, was sie taten zur Konsequenz hatte, dass das, was in all den Jahrhunderten aufgenommen worden war  wieder freigesetzt werden würde. Sie wussten nur, dass sie etwas brauchten, um ihre Mahlzeiten zu erhitzen und noch viel wichtiger, um sich im Winter warm zu halten. Im rauen Norden gab es dazu zu wenig Holz und so geschah es, dass die Menschen begannen Torf aus den Mooren zu holen, um dieses zu verbrennen. Die einzige Möglichkeit an dieses wertvolle Gut zu kommen war, die Moore auszutrocknen. Dann entdeckten die Menschen, dass sie das Moor beackern konnten, aber nur, wenn sie es entwässerten. So geschah es, dass die Furchen in den Gesichtern der Geister immer tiefer, die Lippen der Geister immer spröder und die Haut der Geister immer rissiger wurde. Nicht jeder von ihnen hatte die Kraft sich am Leben zu halten.

Heute sind die Menschen nicht mehr auf das Land und den Torf angewiesen. Die Stiftung hat begonnen,  die Geister der Moore zu heilen. Sie hilft ihnen, wieder zu Kräften zu kommen und zu wachsen, um den weiteren  Ausstoß von CO2 zu stoppen. Außerdem bleibt die Hoffnung, dass die Moore irgendwann wieder so gesund sind, dass sie dieses Gas wieder speichern und viele verschiedene Tiere und Pflanzen in ihre alte Heimat zurückkehren. 

So geschah es, dass den beiden Stiftungskriegerinnen der Auftrag erteilt wurde, nach den Moorgeistern zu sehen und die Fortschritte der Heiler zu dokumentieren, indem sie den Wasserstand regelmäßig zu Beginn des Monats messen. Langsam genesen die Geister der Moore nun wieder, doch bis sie wieder ihre alte Stärke haben, wird noch eine lange Zeit vergehen.

Weitere Geschichten über die beiden Kriegerinnen werden folgen.

Eure Janina

41. Kalenderwoche 2017 (09.Oktober - 15.Oktober)

Tach liebe Leute,

dieser Blog wird sehr kurz, da ich alleine in der Stiftung war und mein Wochenende schon am Freitag begonnen hatte.

Durch die ganze Woche zog sich natürlich das schöne Presseartikelsammeln aka „das Presseecho“ und kleinere „Kannst-Du-Mal-Aufgaben“.

Das Highlight der Woche war am Dienstag, als der Praktikant Ole eine Woche bei uns in der Stiftung war und ich ihn an diesem Tag betreut habe. Erst habe ich von unseren Tätigkeiten als FÖJ’lerin erzählt und die Räumlichkeiten der Stiftung gezeigt, dann bekamen wir noch den  Auftrag, Stifteboxen für die Aktion „Terracycling“ zu basteln.

Dieses Projekt wurde In Zusammenarbeit mit BIC® und Terracycle® gestartet, um den Verlust wertvoller Ressourcen zu minimieren und den Schreibgeräten ein zweites Leben zu geben. Aus alten Stiften entstehen zum Beispiel neue Gießkannen, Stifteköcher oder Papierkörbe. Die Stiftung Naturschutz Schleswig-Holstein unterstützt  diese Aktion und stellt Sammelboxen zur Verfügung. Wenn wir genug zusammen bekommen, erhält die Stiftung für jeden Stift eine Spende. Damit trägt man nicht nur dazu bei, dass Plastik recycelt wird, sondern dass die Stiftung Naturschutz, die auch auf Spenden angewiesen ist, ihre Arbeit fortführen kann zum Schutz der Natur in Schleswig-Holstein.

Also liebe Leser, wenn Ihr mitsammeln wollt, ob in der Schule, im Kindergarten, in öffentlichen Einrichtungen, dann seid Ihr hiermit eingeladen mitzumachen. Hier könnt Ihr alles Weitere dazu lesen. www.stiftungsland.de/ihr-engagement/fuer-spender/stifte-recyceln-fuer-den-guten-zweck/

Liebe Grüße

Jana

40. Kalenderwoche (02.Oktober - 08.Oktober)

Moin!

Am Montag hatten wir uns freigenommen und Dienstag war Tag der deutschen Einheit, daher startete unsere Woche erst am Mittwoch.

Mittwoch waren wir im Dosenmoor und haben einen Teichfrosch gesehen (Bild 1). Außerdem tummelte sich eine Brombeerspinner-Raupe auf der Glockenheide (Bild 2). Die Moortouren gehen auch immer schneller, da man sich die Wege immer besser merken kann. Danach waren wir kurz auf dem Wilden Schleswig-Holstein Campingplatz in Eidertal. Zurück in der Stiftung habe ich für die Standbetreuung am Sonntag Pflanzenkärtchen für ein Pflanzenraten erstellt und Janina hat die Pegeldaten in Tabellen eingetragen.

Am Donnerstag wollten wir eigentlich wieder zum Glasmoor fahren um den Rest Schmalblättriges Kreuzkraut auszureißen, aber wegen des Sturms sind wir in der Stiftung geblieben. Ich war vormittags bei einem Meeting der Medien & Kommunikations - Abteilung dabei, dort wurden aktuelle Themen besprochen. Danach hatten wir ein erneutes Briefing mit Oliver Granke, dem Projektleiter von LIFE Limosa. Er erzählte uns viel zu den Upferschnepfen und den Kampfläufern, die in Schleswig-Holstein sehr selten geworden sind. Anschließend habe ich die Rezeptkarten des Wildkräuterquarks erstellt und ausgedruckt, dieser wird am Sonntag zusammen mit den Kindern zubereitet.

Freitag sind wir ins Kaltenhofer Moor gefahren. Durch die heftigen Regenfälle an den Vortagen waren die Wege komplett überschwemmt, sodass wir im übertragenen Sinne von Pegel zu Pegel „geschwommen“ sind. Danach ging es direkt weiter nach Schmoel, um dort den Zulauf zur Ostsee zu kontrollieren. Auch dort ist das Wasser angestiegen. Zuletzt ging es nach Hessenstein, um wie immer den Zeltplatz zu begutachten. Wieder zurück haben wir noch schnell den Yeti für die Veranstaltung gepackt und dann hatten wir beide Schluss.  

Am Sonntag hatten wir einen Infostand in Blunk beim Landhaus Schulze-Hamann. Mit den Kindern haben wir gemeinsam Wildkräuterquark-Dip zubereitet und diesen mit Kartoffelpuffern gegessen. Es waren viele verschiedene Aktionen dabei, wie zum Beispiel Apfelpressen für Apfelsaft. Insgesamt war es ein sehr schöner Tag.

Liebe Grüße

Janina und Jana 

39. Kalenderwoche 2017 (25.September - 01.Oktober)

Hallo ihr Lieben,

Die Woche startete entspannt mit der allwöchentlichen Montagsrunde. Danach bin ich, Jana, mit den restlichen Stiftungsautos in die Waschstraße gefahren, um den allerletzten Dreck von den Geländefahrten zu entfernen. Janina hat währenddessen Büroarbeiten gemacht. Zurück in der Stiftung habe ich mich um das Presseecho gekümmert und andere kleine Dinge erledigt.

Am Dienstag habe ich wieder Artikel für das Presseecho rausgesucht und Janina hat die Besucherzahlen auf  unseren Webseiten zusammengetragen. Später ging es in eine Besprechung wegen der kommenden Veranstaltungen, den Königswiller Apfeltag und das Erntedankfest in Blunk. Bei einigen Projektleitern haben wir Informationen erhalten, um unser Hintergrundwissen zu den einzelnen Projekten zu erweitern. Nachmittags ging es zusammen mit der Praktikantin Lena in das Stiftungsland Eidertal, um dort ein kaputtes Schild zu reparieren. Abends sind wir zu einer Gesundheitsbelehrung nach Plön gefahren um unseren „Frikadellenschein“ zu erwerben. Dieser ist nötig für die Standbetreuungen, wenn zum Beispiel die Wildkräutersmoothies ausgeschenkt werden.

Mittwoch war ich in Glücksburg zum Vorbereitungstreffen für das kommende FÖJ-Seminar im November, daher war Janina alleine in der Stiftung. Sie ist zusammen mit Christian Dolnik, dem Leiter des Blütenmeer-Projektes, nach Nordoe gefahren, um sich eine Mahdgutübertragung anzusehen. Bei einer Mahdgutübertragung wird eine Fläche (Wiese) gemäht und der Schnitt wird dann auf einer anderen Fläche verteilt, wo sich die Saat dann wieder aussähen kann. Das war sehr interessant und die Fläche ist auch sehr schön. Mit viel neuem Wissen war der Tag abends für uns beide zu Ende.

Am Donnerstag sind wir nach Achterwehr zu einer Auspflanzaktion gefahren. Dort haben wir uns mit Wiebke, der technischen Leiterin der Archegärtnerei in Eggebek, getroffen. Zusammen haben wir Heidenelke, Fingerkraut und Thymian eingepflanzt. Mit viel Motivation haben wir uns reingehängt, daher waren wir schon nachmittags fertig. Zurück in der Stiftung habe ich noch schnell das Presseecho nachgeholt und dann war auch Schluss.

Freitags war am Vormittag die erste Winterakademie mit einem Vortrag von Herrn Riecken aus dem Bund für Naturschutz. Dieser war sehr interessant mit vielen aktuellen Zahlen von zum Beispiel potentiellen Naturschutzgebieten in Schleswig-Holstein. Danach habe ich Rinderrezeptbücher an die Gewinner einer Verlosung verschickt und Janina hat das Auto für die Veranstaltung am Sonntag, Königswiller Apfeltag, gepackt. Für mich ging es früher in das Wochenende, während Janina noch zu der letzten Extratour zum Winderatter See mitgefahren ist.

Am Sonntag hat Janina den Stand in Königswill betreut. Der Tag war sehr schön, das Schminken der Kinder kam sehr gut an und die Leute waren sehr nett. Ein sehr interessanter Tag!

Liebe Grüße

Janina und Jana 

38. Kalenderwoche (18.September - 24.September)

Hey Hey, 

Ich hoffe, ihr hattet alle eine  wundervolle letzte Woche, die vielleicht nicht ganz so voll mit Papierkram war wie unsere. Am Montag ging es erst mal damit los, dass  eines unserer Autos in die Werkstatt zum Reifenwechsel musste, was allerdings echt schnell ging. Den Rest des Tages haben wir dann mit Papierkram und Kleinigkeiten, die zu erledigen waren, zugebracht, also nichts so sonderlich Spannendes.

Der Dienstag verlief auch nicht  viel anders. Während Jana das Presseecho erledigt, Stifteboxen gebastelt und eine Flyerkiste zusammengestellt hat, habe ich weiterhin automatische Pegeldaten umgetragen, das heißt von einer kleinen in eine große Tabelle kopiert. Das war jetzt vielleicht nicht unbedingt das spannendste der Welt, aber immerhin hatten wir jetzt mal die Möglichkeit,  einen Gang zurückzuschalten und auch mal etwas früher Schluss zu machen als sonst. 

Mittwochmorgens ging es uns nicht sehr viel anders als am Montag und Dienstag; allerdings war der Nachmittag dafür umso schöner. Wir sind mit einigen Kollegen rausgefahren zum Sehlendorfer Binnensee, wo die Sommerakademie zum Thema Zug- und Rastvögel stattgefunden hat. Dabei sind wir zunächst an einer Salzwiese vorbei gekommen, auf der Highland-Rinder ganzjährig weiden. Dadurch, dass diese Wiesen immer mal wieder von salzigem Meerwasser überspült werden beinhalten sie eine einzigartige Tier- und Pflanzenwelt, die in den letzten Jahren leider immer seltener wird weswegen hier die Stiftung sich einschaltet und versucht, diese Salzwiesen zu erhalten. Als wir dann weiter gegangen sind, haben wir super viele verschiedene Vögel gesehen wie zum Beispiel Kormorane, Kiebitze, Alpenstrandläufer,  Bekassinen,  sogar einen jungen Goldregenpfeifer und einen verirrten Basstölpel, der normalerweise eher in der Nordsee vorkommt. Er  wird jetzt einmal quer über Schleswig-Holstein hinwegziehen und sich dann seinen Artgenossen wieder anschließen. Auch einige junge Kreuzkröten sind uns begegnet, die sich unter Steinplatten einquartiert hatten. Die Landschaft war auch unglaublich schön anzusehen und es war definitiv eine schöne Abwechslung zum Büroalltag.

Der Donnerstag war dafür wieder ein Bürotag. Ursprünglich war geplant, dass wir zusammen mit Heike auf eine ihrer Flächen fahren, doch sie ist leider krank geworden, aber sie meinte schon, dass wir das bald nachholen werden. Unser Tag wurde aber davon aufgeheitert, dass wir Kräuterquark hergestellt haben mit den Kräutern aus unserem Stiftungsgarten, die wir zuvor selbst gesammelt haben.

Freitags war es dann soweit, uns sind die Aufgaben ausgegangen. Auf unserer Suche nach Beschäftigung haben wir dann die Gebäude der Stiftung durchstreift und sind letztlich auch fündig geworden. Zwar waren es in der Regel nur kleine Sachen, aber immerhin. Zwischendurch waren wir dann noch die Geländewägen waschen in der Waschstraße und die hatten es auch ehrlich nötig.  

Liebe Grüße und eine schöne Woche euch allen

Jana und Janina

37. Kalenderwoche 2017 (11.September - 17.September)

Hallöchen!

Am Montag haben wir die Autos von den zwei Veranstaltungen am Wochenende, NORLA und Kiel.Lauf, wieder ausgeräumt und die Sachen geordnet in die Garage zurückgestellt. Da wir in der letzten Woche nur bis Mittwoch in der Stiftung waren, hatte sich ein großer Berg von Büroarbeiten angehäuft. Ich, Jana, stellte das Presseecho zusammen, während Janina andere organisatorische und bürokratische Dinge erledigt hat. Am Wochenende fehlte ein Fahrtenbuch von einen Stiftungsauto, welches dann kurioserweise heute in einen Gummistiefel wiedergefunden wurde. Was lernt man daraus? Ein Gummistiefel ist echt ein Mehrzweckgegenstand. 

Dienstag sind wir mit Gerrit, einem Flächenmanager der Ausgleichsagentur, zum Hartshoper Moor und anschließend zum Königsmoor gefahren. Die monatliche Pegelständemessung stand wieder an. Das Wetter war sehr durchwachsen, viele Schauer hatten uns begleitet. Als dann die Sonne mal durch die Wolken geblickt hatte, konnten wir Füchse, Kraniche und Rinder sehen. Gerrit hatte uns viel zu den Moorpflanzen und der Wiedervernässung der Moore erzählt, sodass wir mit viel neuem Wissen in die Stiftung zurückgefahren sind. Dort haben wir noch ein paar kleine Büroarbeiten gemacht und dann war Feierabend.

Am nächsten Tag wollten wir ursprünglich nach Nordoe fahren, einer Fläche an der Nordsee, aber durch die Orkanwarnung sind wir in der Stiftung geblieben. Bei der Gelegenheit habe ich die Garage aufgeräumt, sortiert und im Keller hat Janina eine Werkbank aufgebaut. Außerdem war ich in einer Besprechung wegen einer Standbetreuung am Wochenende, den Green Market in Eckernförde. Den restlichen Tag haben wir mit kleinen Aufgaben verbracht.

Donnerstag sind wir zusammen mit Sofie, der Alt-FÖJ´lerin, ins Dosenmoor gefahren zum Pegelstandmessen. Es war lustig wieder mit ihr unterwegs zu sein und dadurch kamen wir auch schneller zu den einzelnen Punkten, als wenn wir alleine unterwegs gewesen wären. Durch den Sturm am Vortag war es sehr spektakulär mit den Hyundai durch die Matschlöcher im Feldweg zum Moor zu gelangen. Letztendlich haben wir es zum Glück ohne stecken zu bleiben geschafft. Im Dosenmoor ist das „Heidenplumpsen“ eine berühmte Tradition, welches ihr aus dem Bild 3 entnehmen könnt. Dabei sind die Dichte der Heidepflanzen und die Größe ein ausschlaggebender Faktor zur Gemütlichkeit. Natürlich darf es auch nicht fehlen, dass ich wieder im Matsch bis zum Oberschenkel versunken bin. Mit schwappenden Gummistiefeln ging es wieder zurück zur Stiftung.

Am Freitag war der letzte Moortag für den September, es ging zum Großen Moor. Dort waren wir das erste Mal alleine unterwegs und mit anfänglichen Orientierungsproblemen lief danach alles wie am Schnürchen. Wieder bei der Stiftung haben wir noch den Yeti für den Green Market in Eckernförde gepackt.

Sonntag habe ich den Stand auf dem Green Market betreut. Das Wetter war abgesehen bis auf ein Gewitter zwischendurch sehr gut und es waren circa 40.000 Leute dort. Ich hatte viele Gespräche und die Kostproben von den Nebenständen waren auch sehr lecker.

Liebe Grüße

Janina und Jana    

36. Kalenderwoche (04.September - 10.September)

Na ihr Lieben,

Schon wieder ist eine Woche vorüber und diese war so vollgestopft wie noch nie. Am Montag hatten wir die letzte Besprechung vor der NORLA in der noch die letzten Details geklärt wurden, bevor das große Event losging. Anschließend ging es noch daran der NORLA Palette den letzten Schliff zu verpassen, die letzten Bretter anzubringen und das Schild zu bauen. Das Ergebnis lässt sich, finde ich, wirklich sehen und kaum war sie fertig kamen auch schon die ersten Kollege,  um die Palette zu bewundern. Danach standen noch die letzten Vorbereitungen für die Messe auf dem Plan, wie zum Beispiel den Werkzeugkoffer zu packen oder zu checken ob alles was auf der Packliste steht auch wirklich da und vollständig ist.

 Am Dienstag sind wir dann ins Kaltenhofer Moor und nach Schmoel gefahren, um dort die Pegelstände zu kontrollieren. Damit waren wir auch den gesamten Tag beschäftigt allerdings lohnt es sich für die Aussicht (Bild 2) allemal. Mit uns gekommen ist Heike, die Flächenmanagerin, von der wir die Hintergründe zu den Flächen erklärt bekommen haben und die Maßnahmen die darauf stattfinden werden. Dazu kamen dann aber auch noch viele spannende Informationen zu allem Möglichen und ein Besuch auf einer Fläche mit Zauneidechsen, die super süß sind.

Der Mittwoch war dann der erste NORLA Tag. Begonnen haben wir damit das Auto zu packen, mit allem was man so für die Standbetreuung brauchen kann. Anschließend sind wir auf das Messegelände nach Rendsburg gefahren, um dort alles aufzubauen,  so  dass es am nächsten Tag direkt losgehen konnte. Als wir damit fertig waren hat Ingrid mit uns noch ein kleines Infostand-Training, was Anfangs noch etwas seltsam war, da sie als ein sehr fragenreicher Interessent an der Stiftung aufgetreten ist, den wir beraten sollten, aber im Endeffekt war es doch sehr sinnvoll nochmal die Projekt durchzugehen und allgemein noch etwas Routine in das ganze zu bringen bevor am Donnerstag der große Ansturm beginnt, gemacht.

Donnerstags ging es schon total früh los, so dass wir ohne Probleme  noch einen Parkplatz bekommen haben. Anschließend bekam der Stand noch den letzten Schliff und dann kamen auch schon die ersten Besucher. Tatsächlich waren weniger Interessenten an unserem Stand als erwartet, allerdings war heute auch der Politiker Tag an dem wir zum Beispiel den Umweltminister Robert Habeck kennengelernt haben. Außerdem  war heute noch eine Grundschulklasse da, die nachdem sie zusammen mit den Köchen von der Showküche gekocht hatten, an unserem Infostand die Bastelaktion ausprobieren durften. Wir haben gemeinsam Blütenbuttons und Blütenbilder selbst hergestellt.  Abgesehen von unserer Zeit, die wir am Stand verbracht haben, konnten wir auch noch etwas herumlaufen und den Rest der NORLA zu begutachten. Dieses Jahr ist wieder ein Jahr an dem die Tierschau stattgefunden hat, weswegen wir auch, zusammen mit Chiara (einer Azubi), super viele super süße Schweinchen, Schafe, Pferde und Hühner gesehen haben und mit Eseln kuscheln durften :). 

Der Freitag und der Samstag verlief ähnlich wie der Donnerstag mit mal mehr mal weniger Besucherandrang. Allerdings war die Halle in der wir unseren Stand hatten rappelvoll, da das Wetter draußen so schlecht war und es aus Eimern geschüttet hat. Jana hat in dieser Zeit Karen bei einem Infostand auf dem Kiel.Lauf unterstützt.

Am Sonntag ist dann zu unserer Standfläche noch die Aktionsfläche gegenüber dazugekommen auf der wir die Bastelaktion, welche aufgrund der sehr kleinen Fläche leider nicht wirklich genutzt werden konnte und unser Bodenpuzzle im großen Stil aufbauen konnten. Auch das Pflanzen-Raten an der Palette ist bei groß und klein wunderbar angekommen und zum Ende hin hatten wir einen großen Teil der Preise ausgegeben. 

Zwar war die Woche total anstrengend, da wir vier Tage am Stück lange Stunden der Standbetreuung hinter uns brachten, aber es hat sich auf jeden Fall gelohnt und war eine schöne Erfahrung:)

Liebe Grüße 

Jana und Janina

35. Kalenderwoche 2017 (28. August - 03.September)

Moin Moin liebe Leuts,

Kaum war die Standbetreuung am Sonntag vorbei, ging es auch schon weiter auf unser erstes offizielles FÖJ Seminar des FÖJ Trägers am Koppelsberg. Die pure Masse an Menschen war beeindruckend, denn so gut wie alle der rund 150 Teilnehmer waren  in diesem Moment am selben Ort. Allerdings haben wir auch direkt super viele neue Leute kennengelernt, die in ganz Schleswig-Holstein ihr FÖJ oder ihren Bundesfreiwilligendienst absolvieren. Nach der Einführung, die mit Organisatorischem und Energizern gespickt war, gab es dann auch schon Mittag. Anschließend sind wir dann im Plöner See baden gegangen, was super erfrischend war. Danach  ging es dann auch schon in unsere Seminargruppe zum Kennenlernen. Die Seminargruppen sind nach Region sortiert, von dem her kennen wir jetzt total viele neue Leute, mit denen wir ab und an auch etwas unternehmen können.

Am Dienstagmorgen war wieder ein Treffen  in der Seminargruppe, wo wir einige organisatorische Dinge geklärt haben, bevor wir letztlich genauer auf das übergeordnete Thema  „Wem gehört die Welt“ genauer eingegangen sind und die Gedanken der Gruppe dazu gehört haben.  Danach ging es zum ersten Mal in die Workshops. Sowohl Jana als auch ich waren im Musikworkshop, allerdings gab es auch noch total viele andere Workshops wie Fotografie, Film, kreatives Schreiben und Kunst. Nach anfänglichen Schwierigkeiten sind in den verschiedenen Gruppen, die sich innerhalb unseres Workshops gebildet haben,  auch schon erste Melodien und Texte entstanden, die sich sehen lassen konnten.

Der Mittwoch bestand fast nur aus Zeit für die Workshops und tatsächlich haben wir es in unserem Workshop geschafft, aus unseren rudimentären Anfängen des vorigen Tages fünf wunderschöne Lieder zu komponieren mit Text, Melodie und Musik. Den Abend haben wir dann noch am Lagerfeuer verbracht, allerdings wurde der etwas verkürzt durch einen heftigen Platzregen, also ließen wir ihn damit ausklingen, Apfelringe zu futtern und Stadt-Land-Mord zu spielen.

Donnerstagmorgen wurde dann der allerletzte Feinschliff an unseren Musikstücken geschafft und zum Nachmittag ging es dann auch schon los mit den Präsentationen der Workshop-Ergebnisse, die sich bis zum späten Abend hingezogen haben. Und wow, die fertigen Projekte waren echt total gut. Es ist kaum zu fassen, was wir in den zwei Tagen Workshop Zeit zu Stande gebracht haben. Einfach toll.

Der Freitag war dann ein guter Ausklang einer anstrengenden, aber doch sehr, sehr schönen Seminarwoche, an dem wir alle zusammen geputzt haben, was zu putzen war und uns dann entspannt von allen verabschieden konnten.

Liebe Grüße

Jana und Janina

34. Kalenderwoche (21. August- 27. August)

Heyho,

na schon langen nichts mehr von uns gehört oder? Ab jetzt kommen wieder regelmäßig neue Blog-Einträge, aber dadurch, dass wir in den letzten zwei Wochen super viel unterwegs waren, sind leider die Einträge etwas zu kurz gekommen…

Diese Woche Montag  sind wir endlich damit fertig geworden, das Springkraut auszureißen. 50 Säcke sind es insgesamt geworden! Das war vielleicht ´ne Arbeit, die allesamt mit Springkraut vollzustopfen und zum Auto zu schleppen. Aber jetzt sind wir fertig und als Ausgleich für unsere harte  Arbeit haben wir von Julia auch gleich noch ein Süßes Stückle (oder auch Streusel-Küchlein für die nicht Schwaben;)) von Julia, der Flächenmanagerin,  bekommen. 

Der Dienstag startete wunderbar, da wir endlich mit der NORLA Palette weiter machen konnten. Heute haben wir sie mit der Schleifmaschine abgeschliffen bis sie super glatt war. Anschließend haben wir nochmal darüber lackiert. Am Ende des Tages war sie fertig zum bemalen. Jana hat sich währenddessen um alles gekümmert was  im Büro anfiel, also dafür nochmal ein Dankeschön von mir.

Mittwoch war schon wieder ein superlanger Tag, den wir damit verbracht haben, SchmalblättrigesKreuzkraut auszureißen, da es, wie auch das Jakobskreuzkraut, Giftstoffe enthält und sich super gut verbreitet. Das ist nicht so toll, insbesondere weil das schmalblättrige Kreuzkraut dazu noch ein Neophyt ist. Naja, dieses Mal sind es nur acht Säcke geworden, aber dafür war die Fläche umso größer. Das ganze Stiftungsgebiet Glasmoor hat eine Größe von 163,67 ha, wovon wir nur einen Bruchteil abgelaufen sind und außerdem weiden darauf Koniks (Ponys) und Galloways, die dafür sorgen, dass die ganzen immer seltener werdenden Kräuter genug Licht und Platz zum wachsen haben.

Am Donnerstag konnten wir an der Palette weiterarbeiten und ich muss gestehen, es macht total viel Spaß, so etwas zu bauen, also es ist wirklich weiterzuempfehlen. Mit Stichsäge und Schleifgerät bewaffnet ging es heute ans Werk. Als wir für den Tag mit der Palette fertig waren, war so langsam ihr neuer Zweck erkennbar. Die Bretter, die die Pflanzkästen abgrenzen, waren nun fertig verschraubt und die weiße Grundierung aufgetragen. Den Tag habe ich dann damit ausklingen lassen, die Schablone für die Muster auf der Palette auszucutten, damit wir sie morgen gleich benutzen können.

Am Freitag konnten wir dann anfangen mit der Farbe zu arbeiten. Statt, wie ursprünglich geplant, die Muster zu tupfen, haben wir sie letztlich gesprayt, da damit die Ergebnisse einfach um einiges besser waren. Zwar hat die Musterung den gesamten Tag beansprucht aber ich würde mal sagen, das Ergebnis kann sich wirklich sehen lassen:). Während ich den Feinschliff an der Verzierung gemacht habe, hat Jana das Auto für den Sonntag gepackt, denn dieses Wochenende findet noch das Hoffest der Familie Johannsen statt, auf dem Helge, eine Landschaftsführerin, und ich einen Infostand betreuen werden.

Der Sonntag startete schon echt ganz schön bald. Um 6:30 Uhr hat Helge mich schon abgeholt, aber das frühe Aufstehen hat sich doch eindeutig gelohnt. Das Hoffest war ein gelungener sehr schöner Abschluss dieser Woche.

 

Liebe Grüße

 

Jana und Janina

33. Kalenderwoche 2017 (14. August - 20. August)

Hallöchen,

die erste Woche ohne Sofie und Daniel haben wir gut überstanden.

Am Montag war ein unspektakulärer Bürotag, ich habe mich ins Presseecho gestürzt, da von letzter Woche durch die Moorfahrten viel liegengeblieben ist. Währenddessen hat Janina kleinere Büroarbeiten erledigt und organisierte den Ablauf unserer Woche.

Dienstags ging es für mich weiter mit dem Presseecho und für Janina gab es auch nicht gerade viel anderes zu tun als gestern. Als ich endlich fertig wurde, haben wir die Garage, den Lieblings-Ort von den FÖJlern, auf den Kopf gestellt. Alle Sachen auf der rechten Seite haben wir ausgeräumt, Bestand kontrolliert, kurz durchgefegt und anschließend geordnet zurückgestellt. Dabei kamen sehr interessante Dinge zum Vorschein zum Beispiel eine Presse, wo man aus Zeitungspapier Blumentöpfe herstellen kann. 
 
Die Aufräum-Aktion ging am folgenden Tag weiter, dabei wurde dieses Mal der noch etwas unordentliche Rest der Garage in Angriff genommen. Das Ergebnis könnt ihr dann im Bild 1 entnehmen. Zwischendurch bin ich mit dem Auto in die Werkstatt zur Kontrolle gefahren, während Janina Pegelstände vom LIFE Limosa eingetragen hat. Danach hatten wir mit einer Kollegin eine Besprechung wegen einer Standbetreuung bei der NORLA („Norddeutsche landwirtschaftliche Fachausstellung und Verbrauchermesse“) in Rendsburg, bei der wir zum zweiten Mal uns hinter die Tische trauen werden.

Der Donnerstag war dann mit viel körperlicher Aktivität verbunden, denn wir mussten wieder das drüsige Springkraut ausreißen. Wir nahmen acht 240 Liter Säcke mit, um dann festzustellen, dass es nicht reichte. Deswegen habe ich die bereits vollen Säcke wieder zurück zur Stiftung gefahren und neue geholt. Janina hat bei netten Nachbarn neben der Fläche bereits Säcke bekommen, sodass sie in der Zeit wieder 5 Säcke befüllen konnte. Nachher waren es insgesamt 20 Säcke voller Springkraut und zwei komplett nasse FÖJler, da das Wasser nicht nur von oben, sondern auch von unten aus dem nassen Gras kam. An der Stiftung kam dann auch langsam die Erkenntnis, dass sie nochmal hinfahren müssen um den hartnäckigen Rest zu entfernen.
 
Abschließend haben wir eine Palette für den Stand bei der NORLA abgeholt und sind weiter zum Baumarkt gefahren, um alle Utensilien für eine Grundierung zu kaufen. In der Stiftung angekommen begannen wir zu lackieren, um diese dann in der nächsten Woche weiterbearbeiten zu können. Danach habe ich den Rest des Presseechos erledigt und Janina ist mit auf eine Extratour ins Dellstedter Moor gegangen und hat dafür eine Kiste mit Broschüren und Flyern zusammengestellt. Da Janina gegen Mittag schon losfahren musste, habe ich dann auch früher Feierabend gemacht.

Liebe Grüße

Janina und Jana

32. Kalenderwoche 2017 (07. August - 13. August)

Moin moin liebe Leuts,

Kaum zu glauben, dass schon wieder eine ganze Woche vergangen ist. Es kommt mir so vor, als hätten wir erst gestern den letzten Blog-Eintrag geschrieben. 

Der Montag begann erst einmal damit, dass wir die Autos, die wir am Sonntag  mitgenommen hatten ausgeräumt und die Gläser für die Wildkräutersmoothies gespült haben. Um neun Uhr war dann die erste große Besprechung bei der wir dabei waren. Dort haben wir auch einige neue Gesichter kennengelernt, da die Kollegen jetzt nach und nach aus dem Urlaub zurückkommen. Anschließend ging es dann auf eine von Julias Flächen, auf der massenweise Drüsiges Springkraut (impatiens glandulifera) gewachsen ist, welches wir ausreißen sollten, da es ein sich sehr schnell ausbreitender Neophyt (eingeschleppte Art) ist welcher heimische Pflanzen  verdrängt. Das Gebiet verlief entlang eines kleinen Baches und war wirklich schön, allerdings kam man trotzdem ganz schön ins Schwitzen beim Ausreißen, da die Sonne auf uns niederbrannte. Geschafft haben wir leider nur die Hälfte, da mehr nicht ins Auto gepasst hätte, aber immerhin kennen wir nun schon eine unserer ersten „Solo-Aufgaben“  in den nächsten Wochen.

Am zweiten Tag der Woche ging es dann auch schon direkt weiter in das Dosenmoor, in welchem ich, Janina, auch direkt schon meine FÖJ-Freilandtaufe hatte, da  ich es geschafft habe bis zur Hüfte im Moor zu versinken. Zum Glück war wenigstens das Wetter ganz gut, sodass es nicht schlimm war den Rest unserer Moorwanderung nass zu vollbringen. Außerdem haben wir das „Heideplumpsen“ für uns entdeckt, leider haben wir davon kein Bild gemacht, aber das wird nächsten Monat nachgeholt. Schließlich haben wir beschlossen nach einem langen Tag etwas früher nach Hause zu gehen, was mir gerade Recht kam, da ich unbedingt aus meiner nassen Hose rauswollte.

Der Mittwoch begann recht unspektakulär mit ganz viel Büroarbeit, bei der wir Pegelstände eingetragen haben, das Presseecho bearbeitet und unseren ersten Blogeintrag hochgeladen haben.  Zum Nachmittag hin wurde es zum Glück etwas spannender, da wir beim Heimatbund einige der anderen FÖJler aus unserer Seminargruppe kennengelernt haben mit denen man echt super schnacken konnte.

Am Donnerstag stand schließlich die letzte Moor-Tour des Monats an: Das Königsmoor. Für mich persönlich war das das Highlight der Woche und definitiv eines meiner Lieblingsmoore, für Jana nicht so ganz. Die Strecken sind echt lang und der Boden ist nicht gerade lauf-freundlich aber dennoch hat das Moor irgendwie seinen Charme. Nach dem Königsmoor war auch nicht mehr viel Arbeit angesagt. Also machten wir uns schon bald auf den Weg zu Sofie, um dort die neue FÖJ-Tradition zusammen für den Abschied der „alten“ FÖJler zu backen, bis uns dann auf einmal aufgefallen ist, dass es schon elf war.

Während Jana am Freitagmorgen noch damit beschäftigt war den Rest der Büro Arbeit zu erledigen, habe ich unseren Muffins noch den letzten Schliff verpasst und bin auf der Suche nach Minicookies von Supermarkt zu Supermarkt getingelt, aber das Ergebnis unserer Backabenteuer konnte sich sehen lassen. Leider war es dann auch schon bald soweit, dass wir uns von Sofie und Daniel verabschieden mussten (gerne hätten wir die Beiden noch eine Weile länger behalten). 

Liebe Sofie, Lieber Daniel, wir wünschen euch beiden alles,  alles Gute für eure Zukunft und sagen noch mal Danke für die tollen zwei Wochen mit euch von denen wir, trotz des ab und an chaotischen Zustandes, doch echt viel mitgenommen haben. Ab jetzt sind wir auf uns alleine gestellt, ob dabei erst mal alles so gut klappt, wage ich zu bezweifeln, aber irgendwie wird das alles schon hinhauen.

Tschüssi und bis nächste Woche

Eure Jana und Janina

31. Kalenderwoche 2017 (02. August - 06. August)

Moin Moin und Ahoi,

„Unser erster Tag, der startete ganz unverzagt
und die Taufe kam schon bald, hinter‘m Haus im kleinen Wald.
Da lag ´ne Insel auf ´nem See und dort mussten wir hin, oje oje.
Trocken geblieben sind wir doch, denn in unseren Wathosen war kein Loch.
Die Sonne ging unter, die Sonne ging auf und schon nahm der zweite Tag seinen Lauf.
Zunächst Flächenkontrolle in Oldenburg und in Johannistal, da kam auch schon das Mittagsmahl.
Am dritten Tag die Fahrt ins Kaltenhofer Moor und schon begann die verzweifelte Suche nach dem Rohr.
Pegelstände mussten wir messen und wurden dabei ganz schön von Mücken zerfressen.
Weiter ging es danach nach Schmoel, doch leider blüht dort kein Meereskohl.
Dennoch war das Meer ganz wunderbar und auf dem Weg dahin begleitete uns eine ganze Kormoranschar.
Am vierten Tag waren wir im großen Moor, lange Wege standen uns bevor.
Die Jana die ist zweimal versunken und der Gummistiefel hat uns aus den Tiefen des Moores gewunken.
Mit schwappenden Schuhen ging es zurück, den Weg nach Hause fanden wir zum Glück.
Das „Einpack-Tetris“ meisterten wir sehr galant, denn auf die Standbetreuung am Sonntag waren wir schon sehr gespannt.
Unser erster Akt an diesem Tag war Smoothies mixen, vor deren Farbe man erschrak.
Trotz des Grüns vom Wiesemähen, konnte man ihn dann doch nicht verschmähen.
Und auf dem wild.live.platt. wurden davon auch alle satt.
Auch eine Herde von Galloways war schon bald zu erspähen, denn bei uns gab es schließlich auch was zu sehen.
Regina brachte wundervolle Kuchen, da musste man gleich beides versuchen.
Alles in allem war es ein wunderschöner Tag, von dem man gerne erzählen mag.
Und von der Woche gäbe es noch viel zu berichten, doch darauf müssen wir leider verzichten.
Der Eintrag ist sowieso schon viel zu lang, also adios, tschau und bis dann.“

Das ist unser erster Blogeintrag als FÖJ-ler 2017/18 der Stiftung Naturschutz Schleswig-Holstein.
Erstmal zur Erläuterung: Janina ist groß, Jana ist rot :) (Bild 1).
Groß schreibt: Gudda dag mein nome isch Janina und  I be ausm Schwobaländle wie ma ja erkenna  ko.  Jetzt mal wieder in normal;) Ich bin schon super gespannt auf das hoffentlich mega schöne  kommende Jahr welches ich bei der Stiftung verbringen darf und wünsche euch allen weiterhin viel Spaß beim Lesen unseres Blogs in dem wir über die Geschehnisse rund um unser FÖJ berichten.
Rot schreibt: Moin ich komme aus Schleswig-Holstein an der wunderschönen Ostsee. Ich freue mich auch schon auf die Erfahrungen, die ich sammeln werde und ich kann nur sagen: Dat is wunnerbor hier.

Liebe Grüße


Jana und Janina

30. Kalenderwoche 2017 (24. Juli - 31. Juli)

Hallo ihr Lieben,

Während die Woche für Daniel auf Grund von Resturlaub erst am Mittwoch begonnen hat, habe ich mich am Montag durch einen riesen Haufen Zeitungen und Presseartikel der vorherigen Woche gekämpft. Außerdem gab es noch eine Besprechung für die Platt-Poetry-Veranstaltung, die am ersten Augustwochenende stattfindet, um alles Organisatorische zu besprechen. Gegen Nachmittag ist dann, zur großen Freude aller Mitarbeiter, unsere Vorgängerin Frauke im hohen Norden eingetroffen und hat auch in der Stiftung vorbei geschaut. 

Am Dienstag ging es mit den Presseartikeln in die zweite Runde. Anschließend habe ich die Garage aufgeräumt, da dort seit dem Sommerfest das pure Chaos herrschte. Das hat tatsächlich auch den Rest des Nachmittags gedauert. 

Mittwoch war Daniel wieder da und wir haben die ersten zwei Wochen der neuen FöJler vorbereitet und ansonsten einen Bürotag gemacht und haben sämtliche Aufgaben abgearbeitet, die schon länger liegen geblieben sind und vor Ende unseres FöJs noch erledigt werden wollten. 

Am Donnerstag ging es mit ca. 20 anderen Stiftungsmitarbeitern und freiwilligen Helfern nach Johannistal um eine Menge SKK(Schmalblättriges Kreuzkraut) raus zu reißen. Davon gab es vor Ort eine ganze Menge und es hat den ganzen Tag gedauert. Abends hat der letzte Stammtisch unserer Seminargruppe stattgefunden und es wurden natürlich schon wilde Pläne geschmiedet, wer wen wann und wo besucht.

Freitag ging es weiter mit unserem Büro-Endspurt. Die letzten Pegeldaten wurden eingetragen, Zeitungsartikel bearbeitet und alles erledigt, was eben noch liegen geblieben ist. Nachmittags haben wir das Auto für die Albersdorfer Steinzeitmeile gepackt. Die Standbetreuung hat allerdings Helge übernommen und wir hatten das Wochenende frei. 

Da der nächste Blog schon von den neuen FöJlern geschrieben wird, nehme ich unseren letzten offiziellen FöJ-Tag (Montag) auch noch mit. Morgens war das Büro wie leer gefegt, das haben wir direkt genutzt, um uns noch einmal eine wilde Jagd durch die Stiftung mit Pfeil, Bogen und Spielzeugpistole zu liefern. Nach der Montagsrunde haben wir an einer kleinen Überraschung für die neuen FöJler gearbeitet und Bürokram erledigt. 

Wie bereits erwähnt, ist das unser letzter Blogeintrag. Die Gelegenheit wollten wir nutzen, um auch auf diesem Wege noch einmal allen, die dazu beigetragen haben, dieses Jahr so unvergesslich zu machen, DANKE  zu sagen. Außerdem haben wir noch unsere besten Pannenbilder zusammen gesucht, damit wir so in Erinnerung behalten werden, wie wir den größten Teil der Zeit ausgesehen haben.

Liebe Grüße

Daniel und Sofie 

29. Kalenderwoche 2017 (17. Juli - 23. Juli)

Moin!

Sofie war die ganze letzte Woche im Urlaub, deswegen kommt hier gleich mein 2. Bericht (aber nur für 3 Tage).

Montagmorgen habe ich erst mal schnell das Auto ausgeräumt, nach der Veranstaltung im Liether Moor. Im Anschluss an die allwöchentliche Montagsrunde ging dann auch die allmontagliche Büroarbeit los. Gegen 12 Uhr habe ich noch mal eine Flucht ins Grüne begangen und war beim Eidertalcampingplatz. Danach habe ich mich aber bis zum Feierabend wieder meinem Computer gewidmet.

Am Dienstag gab es etwas für mich noch nie da gewesenes. Die Kaiser-Karl-Schule aus Itzehoe hatte ihre Projekttage und es stand eine Reihe an Veranstaltungen zur freien Wahl. Rund 20 Schüler haben mit Antje Walter und mir eine Führung durch die Nordoer Heide gemacht. Alles, was neu gelernt wurde über Pflanzen und Tiere, wurde dann in den darauffolgenden Tagen im Unterricht besprochen und dem Rest der Schule vorgestellt. Ich war übrigens da, um etwas über das FÖJ zu erzählen, aber da der Großteil der Schüler (Klassenstufen 5 bis 11) noch nicht in dem Alter war, um über das Leben nach der Schule nachzudenken, habe ich nur ein paar wenigen Interessierten etwas über den Freiwilligendienst erzählt. Als die Schüler sich wieder auf den Rückweg gemacht haben, sind Antje und ich noch ein wenig durch das Gebiet spaziert und haben Saatgut für die Archegärtnerei gesammelt. Das Wetter wurde zum Ende hin noch mal richtig schön, also war das noch mal ein richtig schöner Abschluss für den Tag.

Der Mittwoch war dann wieder etwas entspannter und auch wieder nur im Büro. Über den Ausflug vom Vortag habe ich noch einen Bericht für die Life-Aurinia Internetseite geschrieben, zu finden im Projekttagebuch. Nach ganz viel Presseecho war der Mittwoch dann für mich auch mal früher zu Ende und am Donnerstag habe ich mal einen Tag Zeitausgleich gemacht. Von Freitag bis Dienstag hatte ich dann meine letzten Urlaubstage genutzt, bevor das FÖJ schon viel zu schnell vorbei ist.

Viele Grüße

Sofie und Daniel

28. Kalenderwoche 2017 (10. Juli - 16. Juli)

Einen wunderschönen guten Tag euch allen.

Bald müssen wir uns verabschieden und das bedeutet jetzt noch mal alle Urlaubstage verbrauchen, die noch übrig geblieben sind. Sofie hat die ersten 2 Tage der Woche die Füße hoch gelegt und ich habe allein in der Stiftung die Stellung gehalten.
Am Montag wurde ich gleich mal etwas überrumpelt. Der Montag hat sich bei uns ja schon quasi als "Büro-Tag" etabliert und gerade dann kriegen wir spontan Praktikantenbesuch. Normalerweise gehen wir mit unseren Praktikanten immer gern ins Moor, um unser schönes Stiftungsland zu präsentieren, aber an diesem Tag musste es nun mal das Presseecho und eine Führung durch unsere Häuser sein. Zum Nachmittag hin sollte ich dann noch Flyer aus Kiel abholen, aber ich habe den Fehler gemacht, kein Navi mitzunehmen und so bin ich letzten Endes eine Dreiviertelstunde in Kiel umher geirrt und musste am nächsten Tag einen neuen Versuch starten. Also Chaos wie immer.

Am Dienstag habe ich es dann besser gemacht und die Flyer-Druckerei sofort gefunden. Im Anschluss daran ging es für mich weiter nach Plön zum Koppelsberg. Für einen FÖJ-Stand auf dem Sommerfest sollte ich ein Roll-Up und Infomaterial abholen.

"Ab nach Kaltenhof" hieß es dann am Mittwoch als Sofie wieder da war. Das Wetter war angenehm durchwachsen, sodass auch nur wenige Insekten in der Luft waren. Im Anschluss daran haben wir noch den Auslauf in Schmoel und den Wildes-SH Campingplatz in Hessenstein kontrolliert. Alles ohne weitere Zwischenfälle. Wieder in der Stiftung wurden dann noch mit Karen, Malte, Regina, Chiara und uns beiden die letzten Feinheiten für das Sommerfest abgestimmt.

Donnerstag ging es dann raus zu unserer letzten Moortour als FÖJler der Stiftung; ins Dosenmoor. Der Boden war noch schön matschig vom Regen aus den Tagen davor, sodass wir unser Auto auch noch angemessen dreckig gemacht haben. Perfektes Timing dafür, weil wir sowieso den Auftrag bekommen hatten alle Autos zu waschen und zu betanken für unseren Shuttle-Service beim Sommerfest.

Der wurde dann am Freitag auch einigermaßen gut angenommen. Einige Freiwillige aus der Stiftung (und natürlich Sofie und ich) haben uns dann jeweils ein Auto geschnappt und Leute vom großen Parkplatz beim Freilichtmuseum zur Stiftung gefahren. Beim Sommerfest selbst sind dann Naturschutz und Politik und Freunde der Stiftung zusammengekommen und haben bei leckerem Kaffee und Kuchen ausführlich geplaudert. Sogar wir 2 wurden noch mit auf die "große Bühne" geholt und haben ein Lob für unsere Arbeit bekommen.  Als die Besucher wieder weg waren, wurde noch mit Sekt und Orangensaft angestoßen und der Abend klang langsam aus.

Für uns war die Woche damit aber noch nicht vorbei. Nachdem Sofie selbstlos am Samstag das Auto gepackt hatte, ging es am Sonntag nach Lieth in Pinneberg zum Tag der offenen Weiden. Das Wetter hat leider nicht wirklich mitgespielt, aber es waren trotzdem einige dabei, die mit uns Kräuter erraten und sich über das Naturgenussfestival informiert haben.

Viele Grüße

Sofie und Daniel

27. Kalenderwoche 2017 (03. Juli - 09. Juli)

Hallo ihr Lieben!

Daniel hat am Montag ZA gemacht. Ich habe morgens das Auto von der Infostandbetreuung ausgepackt. Anschließend gab es die altbekannte Montagsrunde, an der ich auf Grund des Abschlussseminars und Urlaubs seit mehreren Wochen nicht mehr teilgenommen hatte. Danach habe ich, wie jeden Montag, Büro-Kram gemacht. Nachmittags bin ich noch zur Fläche gefahren, auf der eigentlich das Picknick in Weiß stattfinden sollte, und habe die Schilder, die darauf hingewiesen haben, dass es ausfällt, wieder eingesammelt. Natürlich bei strahlendem Sonnenschein.

Dienstag durften Daniel und ich einen Tag lang in der Archegärtnerei mitarbeiten. Wir haben über 120 Arnika Pflanzen ausgepflanzt, das Gelände samt Gärtnerei genau unter die Lupe genommen und haben eine Menge Carex Canescens pikiert. Außerdem haben wir noch den Ablauf und die Packliste des Erlebnistages, der am Sonntag in der Gärtnerei stattfinden sollte, besprochen. Insgesamt war es ein sehr spannender und lustiger Tag in der Archegärtnerei, danke dafür.

Auch am Mittwoch waren wir wieder unterwegs. Ein letztes Mal haben Daniel und ich den monatlichen Moor Marathon eröffnet. Gestartet sind wir diesen Monat mit dem Königsmoor und dem Hartshoper Moor, wobei wir auch noch eine Fahrgemeinschaft mit Jutta, unserer Moor-Fachfrau, gemacht haben. Die hatte ihre eigene Mission in den beiden Mooren und unsere Wege haben sich hin und wieder mal gekreuzt.

Weiter ging es am Donnerstag mit dem Großen Moor bei Dätgen. Wir hatten gleich zwei Besucher mit dabei. Karen, unsere Betreuerin, und Julia, die FöJlerin vom Heimatbund haben uns begleitet. Wir haben mit großer Freude entdeckt, dass vor Ort haufenweise rundblättriger Sonnentau wächst. Nach der Moor Tour haben Daniel, Julia und ich noch ein paar Plakate für eine Poetry Slam Veranstaltung im Rahmen des Naturgenussfestivals nach Kiel gebracht. Danach haben wir die beiden Yetis für den am nächsten Tag folgenden Aufbau in der Archegärtnerei gepackt, da dort der Erlebnistag vor der Tür stand.

Am Freitag sind wir schon um halb acht in der Stiftung losgefahren um zeitig in Eggebek mit dem Aufbau zu beginnen. Der Aufbau war, angelehnt an das Motto "Viele Hände schnelles Ende", innerhalb eines Tages erledigt.

Am Sonntag hat, wie bereits erwähnt, der Erlebnistag stattgefunden. Während Daniel bei der Betreuung der Rallye geholfen hat, haben Bea und ich beim Kinderschminken mitgeholfen. Da wir ja alle wissen, dass erwachsen werden nur was für Langweiler ist, haben Daniel und ich uns natürlich auch einen wilden Anstrich verpassen lassen. Es war eine Tolle und gelungene Veranstaltung. 

Liebe Grüße

Daniel und Sofie

26. Kalenderwoche 2017 (26. Juni - 02. Juli)

Hallo ihr.

Diese Woche war sehr verkürzt, aber sehr ereignisreich.

Eigentlich fing sie schon am Samstag an, mit dem Naturerlebnistag in der Nordoer Heide, den ich zur Abwechslung mal mit Bea aus der Medien/Kommunikations-Abteilung bespaßt habe. Es hat leider den ganzen Tag geregnet und nur pünktlich zum Abbau aufgehört, deshalb war der Andrang etwas verhalten. Die Leute, die sich aber vom typisch norddeutschen Wetter nicht haben abhalten lassen, waren dafür sehr interessiert. Zudem wurde es in unserem Stand etwas eng, weil sich Julia vom Schleswig-Holsteinischen Heimatbund mit ihrer Bastelaktion bei uns untergestellt hat. Aber je mehr desto besser. Weil Sofie und ich den Anfang der aktuellen Woche noch Urlaub hatten, bin ich dann am Sonntagabend noch mal zur Stiftung gefahren und habe das Auto ausgeladen, bevor es für mich zum Abschlussfeuerwerk der Kieler Woche ging.

Sofie war dann am Dienstag wieder hier, während ich noch frei hatte und hat sich 8 Stunden lang durch die Zeitungen gekämpft, die in der vorigen Woche ungelesen blieben, um das Presseecho zusammen zu stellen.

Der Mittwoch war dann definitiv das Highlight der Woche, weil uns Sandra (unsere Vorstandsvorsitzende) mit zur Ministerwahl in den Landtag genommen hat. Wir haben eine Führung durch die Räumlichkeiten gemacht, ein gratis Mittagessen in der Kantine abgestaubt (danke noch mal für die Einladung) und ein Fotoshooting auf dem Sessel des Landtagspräsidenten war auch noch drin (uns ist erst im Nachhinein aufgefallen, dass im ganzen Saal Kameras waren, die die Bilder auf einen Fernseher im Café übertragen haben, aber wir sind es ja schon gewohnt uns vor anderen Leuten lächerlich zu machen.) Zum Schluss waren wir wieder in der Stiftung und haben uns um die üblichen Büroarbeiten gekümmert.

Während ich mich am Donnerstag durch die restlichen Zeitungen gewühlt habe, war Sofie mit unseren Azubis und Margrit auf dem ersten großen Kräutertag. Es gab Vorträge und Aktionen über Kräuter sowie Unmengen an Essen.

Am Freitag gab es dann zunächst eine schlechte Botschaft: Am Wochenende soll es so stark regnen, dass das Picknick in Weiß am 2. Juli abgesagt wurde. Lange wurde darauf hingearbeitet und auch Sofie und ich haben uns schon darauf gefreut, weil wir das ganze Jahr über davon gehört haben und es nun endlich soweit sein sollte, aber dann hat irgendwer seinen Teller nicht aufgegessen und es gab keinen Sonnenschein. Auf der anderen Seite wäre es wohl auch für niemanden schön gewesen, mit den weißen Klamotten im Matsch zu sitzen.

Anstelle der Vorbereitungen für das Picknick, sind Sofie und ich dann nach Kiel gefahren und haben für Mareike Wildes-SH-Handzettel und Plakate verteilt (nach dem üblichen "Ich-find-hier-keinen-Parkplatz!"-Stress). Im Anschluss daran haben wir dann noch das Auto für die Käsetage gepackt, die am Samstag und Sonntag stattfanden und sogar einigermaßen gutes Wetter zu bieten hatten.

Viele Grüße

Sofie und Daniel

24. Kalenderwoche 2017 (12. Juni - 18. Juni)

Hallöchen!

Am Montag hat Daniel die üblichen Büroaufgaben erledigt und hatte außerdem noch eine Besprechung bezüglich der Aufgabenverteilung beim Picknick in Weiß. Das Picknick findet am 2. Juli statt und ist die Auftaktveranstaltung des Naturgenussfestivals. 

Dienstag hat er mit Regina Plakate für das Picknick in Flintbek verteilt. Gegen Mittag  hat er dann Überstunden abgebummelt. Ich hatte am Montag und am Dienstag Urlaub.

Am Mittwoch sind wir ins Königsmoor und ins Hartshoper Moor gefahren und haben die Wasserstände gemessen. Es war ziemlich warm und die Mücken und Bremsen haben uns auf Schritt und Tritt verfolgt um uns zu vernaschen. Auch die Rinder auf der Nachbarfläche fanden uns interessant und sind an den Zaun gekommen um uns zu begrüßen. 

Am Donnerstagvormittag ist Daniel mit dem Yeti Silber zur Waschanlage gefahren. Ich hatte noch einen Endspurt mit den Reptilienblechen zu meistern, bevor wir mittags mit Moritz nach Woltersdorf und Sirksfelde gefahren sind, um die Bleche auszulegen. Nachdem Daniel und ich letzte Woche am gleichen Tag beide eine Zecke am Oberarm hatten, hatten wir nach diesem Ausflug beide eine am Bauch. Ob die Zecken sich wohl abgesprochen haben? 

Freitag haben wir mit dem Dätgener Moor unseren Moormarathon im Juni abgeschlossen. Anschließend wollten wir noch schnell ein Paar Plakate für das Picknick in Kiel aufhängen. Allerdings haben wir die Rechnung ohne die Kieler Woche gemacht. Gefühlt war jede zweite Straße gesperrt und als wir dann noch einen Anruf bekommen haben, dass das Auto in der Stiftung gebraucht wird, haben wir die Mission abgebrochen. Zurück im Büro haben wir die letzten Büroaufgaben erledigt und nächste Woche geht es schon nach Sylt zum Abschlussseminar.

Liebe Grüße

Daniel und Sofie

23. Kalenderwoche 2017 (05. Juni - 11. Juni)

Moin!

Die letzte Woche war mal wieder verkürzt. Am Pfingstmontag mussten weder Sofie noch ich zur Stiftung und ich hatte oben drauf noch den Dienstag und Mittwoch Urlaub.

Sofie hatte am Dienstag erst mal eine Werkstattfahrt zu erledigen und hat sich dann um ihre geliebten Reptilienbleche gekümmert, was einige Zeit in Anspruch genommen hat. Genauso wie die Büroarbeit, die am Mittwoch dran war.

Am Donnerstag ging es für uns dann ins Dosenmoor. Mit vereinzelten Mückenstichen, aber mal wieder in Rekordzeit sind wir über Stock und Stein gerast. Zur selben Zeit fand sogar noch eine Führung im Dosenmoor statt. Wir haben also ständig unter wachsamen Augen gearbeitet. Im Anschluss an die ganze Aktion sind wir noch schnell beim Schleswig-Holsteinischen Heimatbund vorbeigefahren und haben dort Flyer zum Verteilen abgegeben. Mittlerweile müssen wir bei unseren Standbetreuungsterminen schon nach dem Prinzip "wer zuerst anfragt, kriegt uns" verfahren. In Kiel fand der Tag der offenen Tür im Botanischen Garten statt, wo der Heimatbund netterweise an seinem Stand noch ein paar Flyer von uns ausgelegt hat. Wir waren stattdessen auf dem Schafschurfest im Höltigbaum.

Am Freitag folgte mit Kaltenhof schon das nächste Moor. Hier ist im Moment die Hochburg der Mücken. Selbst in Pullover und Jacke (bei über 20 Grad) kriegt man noch Stiche ab. Glücklicherweise hat das Kaltenhofer Moor nur wenige Punkte zum Messen und wir haben uns schnell wieder auf den Weg nach Schmoel gemacht. Wir haben noch kurz einen Zwischenstopp in der Stickerei gemacht, wo wir eine Stiftungsjacke abholen sollten und sind dann weiter zum Strand. Trotz perfekten Wetters waren aber dennoch keine Badegäste da. Wir hatten leider auch keine Zeit zum Baden, weil wir schnell zurück in die Stiftung mussten. Wir haben schnell eine Besprechung über eine Natur-Genuss-Festival Werbeaktion abgehalten. Nächste Woche werden dann in und um Kiel an verschiedenen Orten Flyer und Plakate auf das Picknick in Weiß am 02. Juli im Eidertal (save the date!) und das NGF an sich aufmerksam machen. Danach ging es auch schnell weiter auf die Autobahn nach Flensburg. Im Stiftungsland Schäferhaus wurde nämlich ein Reiterweg eröffnet. Das wurde groß gefeiert mit den Verantwortlichen. Die Bürgermeister der anliegenden Gemeinden, Sprecher der Reiter und unsere Vorstandvorsitzende Sandra Redmann haben Reden gehalten. Da durften die FÖJler der Stiftung Naturschutz SH samt Betreuer Paul und Infostand natürlich auch nicht fehlen. Dank durchgehend strömenden Regens musste die Veranstaltung zwar verlegt werden, aber es sind trotzdem viele Interessierte gekommen.

Am Sonntag waren wir dann, wie schon erwähnt, auf dem Schafschurfest im Höltigbaum. Wir haben bei der Tombola ordentlich Preise abgeräumt (bei uns wird ab nächster Woche in der Mittagspause Cowboy und Indianer gespielt, so viel sag' ich schon mal) und abwechselnd auch noch beim Kuchenverkauf geholfen. Wir hatten zwar nicht wirklich Zeit uns die Schafe anzuschauen, aber trotzdem war es eine lustige Veranstaltung.

Viele Grüße

Sofie und Daniel

22. Kalenderwoche 2017 (29. Mai - 04. Juni)

Hallihallo,

Am Montagmorgen wurde in der Stiftung die positive Jahresbilanz von 2016 vorgestellt und gefeiert. Anschließend gab es noch einen Geburtstagsbrunch, zu dem alle Geburtstagskinder von September bis Mai etwas mitgebracht haben. Daniel hatte Montag und Dienstag Urlaub und ich habe Nachmittags noch die üblichen Montags Aufgaben erledigt.

Am Dienstag habe ich mich mit einigen meiner Langzeitaufgaben beschäftigt. Die Reptilienbleche, die Pegeldaten der automatischen Pegellogger und die mobilen Weidezäune haben mich auf Trab gehalten.

Am Mittwoch haben wir den Stiftungsteich unsicher gemacht. Wir sollten testen, ob die Wathosen Löcher haben und mit einem Wasserschlauch wäre das natürlich langweilig gewesen. Anschließend haben wir gemeinsam mit Margrit ein paar Blumen umgetopft und die Pflanzen im Kies Beet vor dem Neubau bestimmt und mit beschrifteten Blumentöpfen markiert. Am frühen Nachmittag sind wir mit Mieke und Sophie zur Amphibienaufzuchtstation nach Bargfeld gefahren. Vor Ort wurden wir bereits von Moritz erwartet, der uns alles gezeigt hat. Gemeinsam haben wir ein weiteres Becken aufgebaut, in dem es jetzt sogar einen kleinen Strand für die Frösche, Kröten und Unken gibt.

Am Donnerstagmorgen wartete eine spontane „Kannst du mal eben“-Aufgabe auf uns. Und zwar sollten wir noch schnell einen Mikrofonständer besorgen, bevor wir gemeinsam mit Annica zur Eröffnung der Ausstellung im Haus der wilden Weiden gefahren sind. Da „Spontanität“ quasi unser zweiter Vorname ist, war das gar kein Problem. Die Veranstaltung war nett und auch die neue Ausstellung ist sehr schön geworden.

Am Freitagmorgen hat Daniel den Polo zur Werkstatt gebracht. Ich habe währenddessen den Last-Minute-Mikrofonständer wieder zurück gebracht. Anschließend haben wir zusammen noch ein paar Dinge in Kiel und Umgebung für die Stiftung erledigt, die sich gut kombinieren ließen. Da am Wochenende wieder ein Infostand auf dem Programm stand, haben wir anschließend das Auto gepackt. Für Daniel stand anschließend ein kurzes Wochenende vor der Tür. Ich hatte anschließend noch ein kleines Interview mit dem Bauernblatt zum ELAT, der am 08.04. stattgefunden hatte und habe abends noch gemeinsam mit unserer Betreuerin Karen einen Infostand beim letzten Froschkonzert in diesem Jahr gemacht.

Am Sonntag standen Daniel und ich schon um 6:30 Uhr auf der Matte der Stiftung. Reiseziel war das Nabu Wasservogelreservat in Wallnau auf Fehmarn, denn da fand der alljährliche Tag der offenen Tür statt. Da es regnete, war die Besucheranzahl vormittags sehr bescheiden. Gegen Nachmittag kam aber zum Glück die Sonne durch und lockte Besucher an.

Liebe Grüße

Daniel und Sofie

21. Kalenderwoche 2017 (22. Mai - 28. Mai)

Einen wunderschönen guten Tag. Hier kommt ein kurzer Blog.

Diese Woche bestand für mich aus 3, für Sofie sogar nur aus einem Tag: Himmelfahrtswochenende und Urlaub, deswegen ist hier auch nicht viel passiert.
Montagmorgen kam ich um 8 Uhr in die Stiftung und Sofie hatte schon das Auto vom Gottorfer Landmarkt ausgeräumt. Da das also schon erledigt war, wurde nach der Montagsrunde sofort mit der montags üblichen Büroarbeit begonnen. Blog schreiben und Presseecho; alles wie immer.

Ab Dienstag war ich dann alleine in der Stiftung unterwegs. Das Highlight war dann erst mal das Flyer-Pakete-Schleppen von den Büros im Altbau in den Keller vom Neubau. Nach weiteren Bürotätigkeiten kam dann eine Aufgabe auf mich zu, von der ich jetzt noch nichts sagen darf, weil es eine Überraschung für jemanden sein wird.

Am Mittwoch sollte ich eigentlich den Yeti Cappucino in die Werkstatt fahren, bin aber auf dem Weg zur Stiftung in einer Baustelle hängen geblieben und kam zu spät zum Termin. Regina ist zum Glück für mich eingesprungen. Ich habe mich dann spontan dazu entschieden mal wieder die Campingplätze vom Opens external link in new windowWilden SH zu kontrollieren. In Kiel hängen jetzt Wildes SH - Plakate und die Leute sollen ja gepflegte wilde Campingplätze vorfinden. Dann habe ich zu guter Letzt noch den Yeti aus der Werkstatt abgeholt und bin dann auch ins Herrentag-Wochenende gestartet.

Viele Grüße

Sofie und Daniel

20. Kalenderwoche 2017 (15. Mai - 21. Mai)

Hallo ihr Lieben,

am Montag sind wir nach der  Besprechung ins Kaltenhofer Moor und anschließend nach Schmoel gefahren. Das Wetter zeigte sich von seiner besten Seite. Nachmittags wurden die üblichen Büroaufgaben erledigt.

Dienstagmorgen ging es ins Königsmoor und in das Hartshoper Moor. Flächenmanager Paul hat uns begleitet. Das Wetter war uns an dem Tag leider nicht mehr so wohlgesonnen, denn wir wurden den ganzen Tag von Dauerregen verfolgt und ich habe mal wieder meine Gummistiefel geflutet. Also eigentlich war alles wie immer.

Am Mittwochmorgen wollte ich nur schnell mit dem Polo zur Inspektion in die Werkstatt. Da es aber ein wenig Chaos mit den Autoterminen gab und ich eine falsche Uhrzeit weitergegeben bekommen habe, hat das dann doch 2,5 Stunden gedauert. Anschließend sind wir mit Moritz nach Dannau gefahren, um Wasser und Laich von der Rotbauchunke für die Aufzucht zu holen. Meine Wathose hatte ein Loch, das Anbaden habe ich in diesem Jahr also schon erledigt. Das war natürlich kein Problem, da es super warm und sonnig war und es hat viel Spaß gemacht.

Am Donnerstag hat Daniel in der Verwaltungsakademie in Bordesholm etwas über Kommunikationsrezepte gelernt. Die Fortbildung ging den ganzen Tag und es hat ihm gut gefallen. Ich war mit Olli und Sophie an der Westküste unterwegs und habe die beiden beim LIFE-Limosa Expert Visit unterstützt. Es waren Experten aus mehreren Ländern angereist, um die Projektflächen zu beurteilen.

Freitag haben wir zuerst Bürokram erledigt, dann haben wir das Auto für den Gottorfer Landmarkt am Sonntag gepackt und nachmittags sind wir zur Extratour ins Johannistal aufgebrochen. Unsere Aufgabe war es, mit Flatterband einen Parkplatz abzustecken, damit die neugierigen Rinder nicht zu dicht an die Autos kommen. Als das erledigt war, haben wir auch an der Führung teilgenommen.

Am Sonntag stand für uns die Standbetreuung auf dem Gottorfer Landmarkt auf dem Programm. Das Wetter war wieder schön und es waren sehr viele Besucher da. Es war eine schöne Veranstaltung.

Nach 2 Wochen mit Veranstaltungen an den Wochenenden und einem strammen Programm wird die nächste Woche ein wenig entspannter, denn wir nutzen das Himmelfahrtswochenende und hängen beide noch zwei Urlaubstage dran.

Liebe Grüße

Daniel und Sofie

19. Kalenderwoche 2017 (08. Mai - 14. Mai)

Hallo ihr,

vor 5 Wochen habe ich den letzten Blog geschrieben und jetzt bin auch mal wieder dran.

Montag früh musste zunächst mal das Auto ausgepackt werden. Da Sofie noch auf ihrem Segelseminar war, habe ich "alleine" den Stand auf dem Frühjahrsfest des Wisentpark Kropp betreut (Ich hatte Gesellschaft von Christiane, die am Eingang Seifenblasenkunst gemacht hat und den FÖJlern vom Wisentpark). Der Rest des Tages wurde, wie montags üblich, von Büroarbeit dominiert.

Am Dienstag war der Auftakt für einen langen Werkstatt-Marathon, bei dem der Hyundai den Anfang gemacht hat. Alle Stiftungsautos kommen jetzt mal zur Inspektion. In der Zwischenzeit haben Sofie und ich uns daran gemacht Amphibienbleche zu besprühen und Zäune zu reparieren (bzw. ich habe es nur versucht und nicht hinbekommen.) Stattdessen habe ich mich dann weiter der Planung der Standbetreuung gewidmet, mit der ich auch noch den ganzen Mittwoch beschäftigt war.

Sofie war am Mittwoch dann mit Antje W. in Nordoe unterwegs, um Schwarzwurzeln zu pflanzen. Von einer botanischen Meisterleistung zur nächsten ging es dann zur Taufe der Luthereichen. Einige aktuelle und Alt-FÖJler, Politiker und natürlich Vertreter vom Koppelsberg waren dabei.

Am Donnerstag startete die allmonatliche Moorsaison wieder und wir sind ins Dosenmoor aufgebrochen. Dieses Mal waren wir ganz verrückt und sind unsere normale Runde in umgekehrter Reihenfolge abgelaufen, weil wir uns ja immer gerne neuen Herausforderungen stellen. Allerdings war auch das schnell abgearbeitet und es ging zurück zur Stiftung, wo wir wieder ein bisschen Büroarbeit erledigt haben.

Die Arbeitswoche haben wir dann (ohne weitere Zwischenfälle) mit dem Dätgener Moor abgeschlossen. Unsere Wildschwein-Freunde blieben dieses Mal versteckt und als wir wieder in Molfsee waren wurde das Auto für die nächste Standbetreuung gepackt. Am Sonntag waren wir nämlich noch auf dem Naturerlebnistag Geltinger Birk. Bei bestem Wetter konnte man bei uns Wildkräuter erraten und Memory spielen. Sofie und ich hatten dabei auch unseren Spaß, weil wir direkt neben dem Schafsgehege standen und immer mal wieder die flauschigen Tiere streicheln konnten.

Auf eine weitere erfolgreiche Woche!

Sofie und Daniel

18. Kalenderwoche 2017 (01. Mai - 07. Mai)

Ahoi!

Nach einem langen Wochenende ging für mich die Woche erst am Dienstag wieder los. Daniel hat in der Stiftung die Stellung gehalten.

Für mich begann am Dienstag das Abenteuer: Segelseminar. Mit der Bahn bin ich, gemeinsam mit ein paar anderen FÖJlern aus unserer Seminargruppe, nach Flensburg aufgebrochen. Im Flensburger Hafen wartete die Lovis, ein Traditionssegler, auf uns, um uns 5 Tage lang durch die dänische Südsee zu tragen. Vor Ort gab es zuerst ein Namensspiel, denn was wäre ein Seminar schon ohne Spiele? Dann folgte eine kleine Sicherheitseinweisung für das Überleben bis zum nächsten Morgen.

Mittwoch haben wir zuerst eine weitere Sicherheitseinweisung bekommen und wurden in vier Gruppen aufgeteilt, die jeweils für ein Segel die Woche über zuständig waren. Dann hieß es zum ersten Mal „Leinen los!“ und die Segel wurden gesetzt. Die Sonne strahlte und es pustete ein kräftiger Wind. Der Wind kam allerdings aus der falschen Richtung und wir sind jede Menge Wenden gefahren, da wir logischer Weise nicht gegen den Wind segeln konnten. Am späten Nachmittag haben wir den Hafen von Gråsten erreicht und dann gab es nich ein Quiz über die Lebewesen in und an der Ostsee.

Am Donnerstag starteten wir nach dem Frühstück mit einer Podiumsdiskussion zum Thema Eutrophierung von Gewässern. Als wir losgesegelt sind, wurde es dann abenteuerlich. Wir hatten sehr starken Wellengang, sodass ein großer Teil der Gruppe von der gefürchteten Seekrankheit heimgesucht wurde und einige fütterten sogar unfreiwillig die Fische. Im Hafen von Sonderburg angekommen waren die meisten schnell wieder geheilt und auf dem Programm stand eine Runde Ostseebingo, bei dem wir vieles über die Ostsee gelernt haben.

Der Freitag war als Piratentag auserkoren worden. Wir haben unsere eigene Flagge bemalt und gehisst und waren als Piraten verkleidet. Vormittags ging es um die Piraterie früher und heute. Dazu gab es wieder eine Diskussion in Form eines Rollenspiels. Das ist immer sehr lustig, da jede Gruppe sich die absurdesten Argumente überlegt, um ihr Handeln zu rechtfertigen und die Diskussion zu gewinnen. Danach sind wir losgesegelt und wir bekamen sogar die Möglichkeit das Schiff zu steuern. Außerdem haben wir das, besonders bei der gelben Seminargruppe, heiß geliebte Barney-Spiel gespielt, welches auf keinem Seminar fehlen darf. Gegen Nachmittag erreichten wir dann die Bucht bei Hørup Hav und ankerten dort. Nach dem Abendessen wurde ausgebootet und am Strand ein Lagerfeuer gemacht. In Zweiergruppen wurde in der Nacht die Ankerwache übernommen, damit das Schiff morgens auch noch da liegt, wo es liegen soll.

Am Samstag war unser Thema Müll im Meer und wir haben nach Lösungen gesucht. Es war so gut wie gar kein Wind und wir waren sehr langsam und mussten am Ende noch vom Motor unterstützt werden. Unterwegs gab es einen Knoten-Workshop. Gegen Abend sind wir in Schleimünde an der Lotseninsel angekommen und abends an Land wurden ein paar Suchspiele im Dunkeln gespielt. Leider war es schon der letzte Abend und wir saßen abends noch lange in Grüppchen zusammen und haben gespielt, geredet und gesungen.

Sonntag ging es dann zurück nach Kappeln. Während der Fahrt mussten wir gemeinsam“ Klar Schiff“ machen und dann war das Seminar leider viel zu schnell wieder vorbei. Die Woche war definitiv eines meiner FÖJ-Highlights.

Liebe Grüße

Daniel und Sofie

17. Kalenderwoche 2017 (24. April - 30. April)

Moin und Hallo!

Da Daniel letzte Woche leider krankgeschrieben war und nicht am Segelseminar teilnehmen konnte,  gibt es nur einen kleinen Bericht über meine Woche bei der Stiftung.

Die Woche begann mit einem typischen Stiftungsmontag. Vögel füttern, Tomaten gießen, Presseecho verschicken, Blog schreiben, Montagsrunde, Winterakademie und die sonstigen, üblichen  Aufgaben haben mich auf Trab gehalten.

Dienstag und Mittwoch habe ich, neben Pressecho vorbereiten und Zeitungen durchsuchen, noch weiter an den mobilen Weidezäunen und den Reptilienblechen gearbeitet. Die Weidezäune wurden zwar im Herbst alle fertig entknotet, allerdings mussten sie wieder fertig zusammen gebaut und einsatzbereit gemacht werden. Eine Aufgabe, die viel Geduld und Feingefühl erfordert und eine Menge Zeit in Anspruch nimmt. Die Reptilienbleche mussten weiterhin mit einem Schriftzug „verziert“ werden.

Donnerstag habe ich einen Ausflug mit dem neuesten Stiftungsauto, dem Mercedes, zur Werkstatt gemacht. Nach einem Wildunfall Anfang der Woche war dieses ziemlich zerbeult. Da die Reparatur einige Tage dauern wird, musste ich das Auto direkt da lassen. Anschließend habe ich an den Zäunen und Blechen weiter gearbeitet. Für die Extratour am Freitag mussten noch Flyer und Infomaterial zusammen gepackt werden, das habe ich gemeinsam mit Chiara erledigt.

Am Freitag wurde es richtig stressig. Spontan bin ich im Auftrag der Projektentwickler des LIFE Aurinia Projekts nach Krummwisch gefahren und habe eine große Ladung Teufelsabbiss abgeholt, da die Raupen, aus denen mal goldene Scheckenfalter werden sollen, sehr großen Hunger hatten und die Vorräte zur Neige gingen. Danach fuhr ich mit dem Yeti Silber durch die Waschstraße und anschließend blitzeblank direkt weiter nach Trappenkamp zur ersten Extratour des Jahres. Trotz des schlechten Wetters waren achtundzwanzig Wanderer gekommen und trotzten den Regenschauern. Danach ging es mit viel Vorfreude ins Wochenende, denn nächste Woche steht für mich das Segelseminar auf dem Programm.

Liebe Grüße

Daniel und Sofie

16. Kalenderwoche 2017 (17. April - 23. April)

Moin und hallo!

Nach einem langen Osterwochenende begann für uns die Woche erst am Dienstag. Wie immer am Anfang der Woche wurden als erstes das Zusammenstellen des Presseechos und das Schreiben des Blogeintrages der vorherigen Woche erledigt. Auch der restliche Tag verlief ruhig und war mit kleineren Büroaufgaben gefüllt.

Am Mittwoch habe ich, Sofie, mithilfe einer Selbstgebastelten Schablone Reptilienbleche beschriftet, damit diese auf den Stiftungsflächen nicht für Müll gehalten werden. Reptilien kriechen gerne unter diese Bleche, weil es da unter schön warm ist, wenn die Sonne auf die dunkle Oberfläche scheint. Daniel war mit Vorbereitungen für das Segelseminar beschäftigt. Somit verging der Tag wie im Fluge.

Donnerstagmorgen sind wir aufgebrochen, um den Hyundai in die Werkstatt zu bringen. Auf Grund eines Steinschlages hatte die Frontscheibe einen Riss und musste ausgetauscht werden. Zurück bei der Stiftung hat Daniel sich wieder der Seminarvorbereitung gewidmet und ich habe ein Vogelnest gebaut. Das Nest gehört zu einem neuen Spiel, welches wir uns für den Infostand überlegt haben. Ziel ist es, drei Vogeleier(Natürlich keine echten) in das Nest zu werfen und dadurch einen Gewinn zu ergattern. Gegen Mittag haben wir den Hyundai wieder abgeholt. Auf dem Weg haben wir noch einen Zwischenstopp gemacht, um Holzeier für das Wurfspiel zu kaufen. Anschließend haben wir das Auto für die erste Standbetreuung des Jahres gepackt.
 
Freitag waren wir mit dem Infostand auf der Eröffungsveranstaltung des Aktionsmonats Naturerlebnis. Die FÖJler vom BNUR waren auch dabei und es war schön, die mal wieder zu treffen. Außerdem war auch Wetterexperte Meeno Schrader Vorort, da er auch in diesem Jahr als Botschafter dabei ist. Generell war es eine nette Veranstaltung.

Am Sonntag war ich mit Landschaftsführerin Helge und dem Infostand beim Kiebitzfest der Carl Zeiss Vogelstation in der Wedeler Marsch. Es war an sich eine sehr schöne Veranstaltung, nur leider war es an der Elbe so windig, dass wir den Pavillon sowohl festhalten, als auch am Auto festbinden mussten.

Die ersten beiden Standbetreuungen des Jahres sind nun schon gemeistert und nächste Woche gibt es einen vermutlich ziemlich spannenden Bericht von Daniel, denn er ist Sonntag Abend zum Segelseminar nach Kappeln aufgebrochen und hat hoffentlich eine Menge zu erzählen.

Liebe Grüße

Daniel und Sofie

15. Kalenderwoche 2017 (10. April - 16. April)

Hallöchen!

Der Wochenstart am Montag verlief so wie eigentlich immer. Montagsrunde, Winterakademie, Presseecho, Robustindikatoren und Blogeintrag schreiben haben den Tag gefüllt.

Am Dienstag sind wir raus gefahren und haben das Dosenmoor unsicher gemacht. Das Wetter konfrontierte uns mit einem ständigen Wechsel aus Regenschauern, Hagel und Sonnenschein, wie das im April eben immer so ist. Anschließend haben wir noch eine Ladung NGF-Flyer zur Tourist Information nach Neumünster gebracht.

Mittwoch gingen wir mit den Vorstellungsgesprächen in die letzte Runde. Auch dieses Mal waren es vielfältige und interessante Gespräche und es bleibt weiterhin spannend, wen wir im August als Nachfolger begrüßen dürfen.

Am Donnerstagmorgen gab es zum Thema neue FÖJler noch eine weitere Besprechung. Da wir viele gute Gespräche hatten, war es gar nicht so leicht, eine Entscheidung zu treffen. Danach sind Daniel und ich ins Kaltenhofer Moor gefahren zum Wasserstände messen. Es war die letzte Moortour für diesen Monat. Auf dem Weg haben wir ein paar Ladungen NGF-Flyer in Kiel und Umgebung verteilt und auf dem Rückweg haben wir in Schmoel vorbei geschaut und auch dort die Wasserstände gemessen. Das Wetter ärgerte uns weiterhin mit unberechenbaren Aprilüberraschungen, aber es gibt schließlich kein schlechtes Wetter, nur schlechte Kleidung.

Damit war die kurze Woche auch schon rum und das Osterwochenende stand vor der Tür.

Liebe Grüße

Daniel und Sofie

14. Kalenderwoche 2017 (03. April - 09. April)

Hallo ihr Lieben,

da Daniel die ganze Woche krank im Bett lag, hatte ich diese Woche ein ziemlich strammes Programm.

Am Montag habe ich neben den normalen Montagsaufgaben zusammen mit Margrit die Tomaten umgetopft. Leider sehen die Pflanzen bisher eher bescheiden aus, aber wir setzen auf baldige Besserung durch viel Liebe, Pflege und Geduld.

Dienstag wurde es dann schon wilder. Die Programmkarten für die Froschkonzerte und Extratouren wurden geliefert und warteten darauf, verpackt und verschickt zu werden. Zum Glück gab es viele helfende Hände aus allen Abteilungen. Nebenbei habe ich mich noch um das Presseecho gekümmert und die restlichen Tourist Informationen bezüglich der NGF-Programmhefte abtelefoniert.

Am Mittwoch stand die Eröffnung des Moormarathons für den Monat April auf dem Programm. Begleitet wurde ich von unserer Moorfachfrau Jutta. Das war sehr spannend und ich habe die Gelegenheit genutzt, um sie mit Fragen rund ums Thema Moor zu löchern. Außerdem wurden wir noch von vier Kranichen und mehreren Kiebitzen begleitet, die ihre Runden über dem Moor drehten und ein wachsames Auge auf uns hatten.

Bei strahlendem Sonnenschein bin ich am Donnerstagmorgen nach Sülfeld aufgebrochen. Da sowohl Daniel als auch Flächenmanagerin Julia krank waren, bin ich alleine ausgerückt und habe mich vor Ort mit Malte Göpel vom LLUR und den beiden FÖJlerinnen Lena und Frederike vom NABU Büchen getroffen, um im Wald einen Staudamm zu bauen. Es war zwar sehr anstrengend, aber hat auch super viel Spaß gemacht und ist definitiv eins meiner FÖJ-Highlights.

Am Freitag habe ich für den Wochenendspurt Unterstützung mitgebracht. Mein Bruder hat mich just-for-fun einen Tag bei der Stiftung begleitet und mir über die Schulter geguckt. Vormittags haben wir die Wasserstände im Dätgener Moor gemessen und nachmittags noch Bürokram erledigt.

Samstag habe ich zusammen mit anderen FÖJlern im Rahmen des Einheitlichen Landesaktionstages in der Kieler Innenstadt Samentütchen und Infomaterial verteilt, um auf das Bienensterben aufmerksam zu machen. Die Aktion wurde vom BlütenMeer 2020 mit 300 Samentütchen unterstützt. Insgesamt haben wir 700 Samentütchen und sämtliche Flyer unter die Leute gebracht.

Kurz gesagt war die Woche zwar sehr stressig, aber wie immer war es spannend, spaßig und lehrreich.

Liebe Grüße

Daniel und Sofie

13. Kalenderwoche 2017 (27. März - 02. April)

Hey und Hallo, liebe Leser!

Diese Woche hat der Frühling sich von seiner besten Seite gezeigt und wir wurden zum Wochenstart am Montag von strahlendem Sonnenschein begleitet. Daniel ist ein weiteres Mal mit Heike zum Kasseedorfer Oberteich gefahren. Vor Ort hatten sie einen Termin bezüglich der Auswirkungen des neuen Überlaufs auf die Nachbarflächen, die nicht der Stiftung gehören.

Am Dienstag haben wir an einem Seminar zum Thema Chancen und Grenzen künstlicher Nisthilfen im Naturschutz beim Bildungszentrum in Flintbek teilgenommen. Das war sehr spannend und es waren auch andere FÖJler aus unserer Seminargruppe dabei. Wenn es um den Häuserbau geht, sind wir jetzt bestens über die Vorlieben und Angewohnheiten von Eulen, Fledermäusen, Bienen und anderen Vögeln informiert.

Bei leider nicht mehr ganz so schönem Wetter ging es für uns am Mittwoch mit Miriam und Christian M. aus dem Flächenmanagement zu einer beweideten Stiftungsfläche an der Olendieksau. Neben der Flächenkontrolle waren hier natürlich die flauschigen Kälber ein absoluter Hingucker. Anschließend haben wir noch mehrere Kisten Pfand gegen neue Flaschen eingetauscht, damit wir auch weiterhin unsere Gäste während der Besprechungen versorgen können.

Am Donnerstagnachmittag stand die zweite Runde der Vorstellungsgespräche auf dem Programm. Es war nach wie vor ein wenig ungewohnt dieses Mal auf der anderen Seite des Tisches zu sitzen und den Bewerbern von unseren Tätigkeiten zu erzählen und uns ihren Fragen zu stellen, obwohl wir selbst gefühlt vor kurzem erst auf den Bewerberplätzen saßen. Es waren interessante Gespräche und wir sind schon gespannt auf die nächste Runde in zwei Wochen.

Freitag haben wir uns mit Karen, Mareike und Ingrid aus der Medien und Kommunikationsabteilung zusammengesetzt um die kommenden Infostandbetreuungen zu besprechen, da die neue Saison vor der Tür steht. Gegen Mittag haben wir die Gartenmöbel wieder aus dem Winterschlaf im Keller entlassen und somit ist auch offiziell der Frühling bei der Stiftung eingezogen.

Es war, wie eigentlich immer, eine schöne Woche und nächste Woche geht es hoffentlich genau so sonnig und frühlingshaft weiter.

 

Liebe Grüße

Daniel und Sofie

12. Kalenderwoche 2017 (20. März - 26. März)

Hallo ihr,

auch bei uns wird es Frühling und weil das Wetter gerade so wunderschön ist, haben wir den ersten Tag der Woche erst mal im Büro verbracht.

Am Dienstag ging es dann aber spannend weiter, als wir zur Abfallentsorgungsstelle gefahren sind. Es haben sich einige Säcke in unserem Keller angesammelt von Margrits und Reginas letzter Aufräum-Aktion und wir haben sie fachgerecht entsorgt. Anschließend haben wir auch noch einen rein dienstlichen Besuch bei einer Mit-FÖJlerin beim Kollhorst e.V. gemacht, bevor es weiter in die Olendieksau ging. Wir sind auch gerade rechtzeitig fertig geworden, bevor ein großer Regenschauer über uns hereinbrach.

Mittwoch sind wir durch halb Kiel getourt. Wir haben ein paar Pakete der neuen Natur-Genuss-Festival-Programmhefte an die Tourismusagentur Schleswig-Holstein und die Touristeninformation in Kiel verteilt. Wie immer war das chaotischer als es sich anhört, weil man ja in der Kieler Innenstadt nirgendwo parken kann und ich in Action-Film-mäßigen Sprüngen aus dem Auto hechten musste, als wir gerade an einer roten Ampel standen. Letzten Endes konnte die Versorgung mit NGF-Programmheften aber durch 2 unerschrockene FÖJler gesichert werden.

Der Donnerstag ging für uns früh um 07.30 Uhr los. Wir haben Heike nach Sereetz und Kasseedorf begleitet. In Sereetz haben Wildschweine Schäden auf einer Fläche angerichtet und es wurde unter anderem mit Jagdpächtern und Gemeindevertretern über die weiteren Schritte beraten. In Kasseedorf haben wir uns den Oberteich angeschaut. Beziehungsweise eine Klettertour durch den Wald drum herum gemacht. Dort wurde vor einiger Zeit ein neuer Ablauf eingebaut und wir wollten uns persönlich anschauen, welche Auswirkungen das hatte. Als wir nachmittags wieder bei der Stiftung waren, dachten wir, wir würden nur noch kurz Büroarbeit erledigen und dann nach Hause gehen, aber falsch gedacht. Wir saßen noch bis um 17 Uhr im Besprechungsraum und haben mit einem Team, bestehend aus Nicole, Carsten, Regina, Maksim, Sophie, Julia V., Christian M., Christian L., einigen Leuten, die da waren bevor wir dazu gestoßen sind und natürlich den zwei überaus kompetenten FÖJlern, über 2000 NGF-Programmhefte verpackt.

Der Spaß war für mich am Freitag noch nicht vorbei und mit einer etwas kleineren Gruppe haben wir die letzten Programmhefte in Briefumschläge verfrachtet. Ich bin wegen einer Telefonkonferenz für das kommende Seminar in der Stiftung geblieben, Sofie hat es aber in den Beltringharder Koog verschlagen. Mit einer Menschenkette ist sie durch die Marsch spaziert und hat nach Räubern, in diesem Fall ein Fuchs, Ausschau gehalten. Letzten Endes haben sie den Fuchs nicht mal sehen können, aber Sofie konnte sich trotzdem noch ihre verdiente Schlammpackung abholen, als sich in der Nähe ein Auto im Matsch festgefahren hatte.

Viele Grüße

Sofie und Daniel

11. Kalenderwoche 2017 (13. März - 19. März)

Hallöchen,

Am Montagmorgen haben wir uns mit unserer neuen Betreuerin Karen zusammengesetzt um die kommende Woche zu besprechen. Im Anschluss folgte die Montagsrunde und diese Woche hat Christian Dolnik uns in der Winterakademie etwas über das Projekt BlütenMeer 2020 erzählt. Danach folgten typische Montagsaufgaben, wie zum Beispiel das Presseecho und die Robustindikatoren. Außerdem habe ich noch die Stellfläche für die neuen NGF Flyer in der blitzeblanken Garage abgeklebt. Daniel hat sich währenddessen einen Blumenkohl ans Ohr telefoniert, um herauszufinden, welche Touristinformationen wie viele NGF Flyer zugeschickt bekommen. 

Den Dienstag haben wir mit einer Runde Gehirnjogging eingeleitet. Und zwar haben wir gegrübelt, was für neue Aktionen und Give Aways die Infostandbetreuungen ein wenig aufpeppen können. Direkt im Anschluss haben wir Karen und Ingrid unsere neuen Ideen präsentiert und ich habe mich den Rest des Tages mit der Recherche für die neuen Ideen beschäftigt. Für Daniel ging das Telefonieren in die zweite Runde. Außerdem musste Daniel sich bei der Kontrolle der Rinder im Stiftungsland Olendieksau zusammen mit Flächenmanagerin Miriam noch um ein Rind kümmern, dass sich festgelegen hatte und sich aus eigener Kraft nicht mehr befreien konnte. 

Am Mittwochvormittag wurden die neuen NGF Flyer geliefert. Außerdem hat Daniel wieder Zeit mit seinem heiß geliebten Telefon verbracht und ich habe die Serviceabteilung bei der Vorbereitung einer Besprechung mit Bewirtung in der Stiftung unterstützt. Um 13 Uhr sind wir gemeinsam mit Miriam und Philipp nach Waabs zum Hohlgrundbach aufgebrochen. Vor Ort haben wir uns mit Jan Kumke von Silvaconcept zu einer Vorbesprechung für eventuell kommende Wald- und Gewässermaßnahmen getroffen. Es war ein sehr spannender Ausflug.

Donnerstag waren wir an der Nordseeküste unterwegs. Unser Ziel war es, möglichst viele LIFE Limosa Poster in der Nähe der Projektgebiete aufzuhängen. Das funktionierte sogar besser als erwartet, denn in Treia, Wester Ohrstedt, Husum, Tönning, Wesselburen, Büsum und Heide waren wir erfolgreich. Zurück in der Stiftung haben wir noch ein wenig Bürokram erledigt und dann war der Tag auch schon wieder vorbei. 

Für Daniel begann der Weg zur Stiftung am Freitag mit einem Zwischenstopp bei den Rindern im Stiftungsland Olendieksau. Dort musste er sich erst einmal darum kümmern, dass einige der Rinder abgehauen waren. Nachdem das erledigt war, sind wir auf eine offene Fläche gefahren und haben uns mit meinen heiß geliebten mobilen Weidezäunen beschäftigt. Anschließend haben wir bei der Stiftung Christian, Assistent im Flächenmanagement, eingesammelt und haben beim Baumarkt Handschuhe und Werkzeug für eine Aufräumaktion gekauft, die in 2 Wochen ansteht. Zurück bei der Stiftung ging es noch mit Büro Aufgaben weiter und dann war auch schon wieder Wochenende.

Liebe Grüße

Daniel und Sofie

10. Kalenderwoche 2017 (06. März - 12. März)

Hui buh!

Diese Woche war mal wieder einiges los.

Der Montag an sich war schon besonders, weil wir einen FÖJ-Probetag gemacht haben. Jan-Michel, der sich um ein FÖJ bei der Stiftung beworben hat, ist einfach mal bei uns mitgelaufen. Montagsrunde, Schmoel, Kaltenhofer Moor, Presseecho und was sonst noch so dazu gehört. Nur die Standbetreuung konnten wir ihm nicht vorführen und dabei ist das doch das Allerwichtigste bei uns. Außerdem haben wir noch die Herden bei der Olendieksau besucht; Miriams Spezialauftrag.

Am Dienstag bin ich dann früh morgens alleine zur Olendieksau gefahren und durfte danach gleich weiter mit Sofie ins Königsmoor. Sofie ist mal wieder versunken. Das Übliche also. Außerdem haben wir noch mehr von den Garagentoren vom letzten Mal entdeckt und wir vermuten jetzt, dass es eventuell etwas für Amphibien ist. Sicher sind wir uns aber immer noch nicht.

Am Mittwoch war die Olendieksau-Tour sogar besonders, weil ich ein neugeborenes Kalb entdeckt habe. Das war noch ganz wackelig auf den Beinen. Danach ging's dann los zur Zulassungsstelle in Eckernförde. Wir haben ja einen neuen Firmenwagen und nachdem der letzte Woche über den TÜV gegangen ist, sollte er diese Woche auch ein Stiftungskennzeichen bekommen. Das war wie immer ein Drama, weil ich keinen passenden Schraubenzieher dabei hatte um das vordere Kennzeichen abzuschrauben. Nachdem ich mir dann vom Schildermacher einen leihen durfte, hat man mir freundlicherweise beim Papierkram in der Zulassungsstelle geholfen, denn ich habe ja noch nie selber ein Auto zugelassen. Als das dann einigermaßen gut über die Bühne lief, hab' ich bei der Stiftung nur noch die Zeitungen durchsucht und hab dann früher Feierabend gemacht. Sofie wurde zum Kellerkind und hat stundenlang Löcher in Pegelrohre gebohrt.

Der Donnerstag ging mit der letzten Moortour des Monats los. Dosenmoor, wuhu! Aber dieses Mal ist kein Auto steckengeblieben. Wir haben das Dosenmoor sogar in Rekordzeit geschafft und waren um 12 schon auf dem Weg zur Olendieksau. Und um kurz nach 13 Uhr waren wir dann auch schon wieder bei der Stiftung. Wir waren vollkommen überfordert mit der ganzen Freizeit, die wir auf einmal hatten, aber zum Glück blinkte im Polo eine Warnleuchte und die Garage musste ganz spontan freigeräumt werden, weil uns keiner gesagt hat, dass am Freitag wahrscheinlich 3 große Paletten angeliefert werden sollten. Und so waren wir dann doch noch bis um 17 Uhr beschäftigt.

Der Freitag war dann wieder etwas ruhiger. Die Paletten wurden dann doch nicht geliefert, aber zumindest sieht die Garage jetzt für einen kurzen Zeitraum wieder einigermaßen akzeptabel aus. Ich habe weiter das Seminar vorbereitet und zum Schluss sind wir dann noch nach Kiel-Hammer gefahren. Bei der letzten Winterwanderung ist aufgefallen, dass der Zustand von einigen Schildern dort nicht mehr schön ist und wir sollten das auf Fotos dokumentieren. Das war eine Sache von einer Viertelstunde. Die restliche Zeit, die wir dort waren, haben wir mit Exmoor-Ponys streicheln verbracht. So hat der Freitag dann auch noch ein schönes Ende gehabt.

Viele Grüße

Sofie und Daniel

09. Kalenderwoche 2017 (27. Februar - 5. März)

Hallo liebe Leserinnen und Leser!

Am Montag habe ich, Sofie, mich morgens auf den Weg nach Sülfeld gemacht. Dort sollten in einem Wald ein paar kleine Bäume gefällt werden um damit Trampelpfade abzusperren, die es eigentlich gar nicht geben soll. Malte Göpel vom LLUR war mit seiner Motorsäge angerückt und hat den fachlichen Teil übernommen. Meine Aufgabe bestand darin aufzupassen, dass er auch wirklich nur Bäume absägt und nicht seine Beine. Daniel war im Büro beschäftigt und ist wegen eines privaten Termins schon früher abgereist.

Dienstag sind wir mit GPS und Kamera nach Hohwacht an die Ostsee zum Sehlendorfer Binnensee gefahren. Da gibt es in den Lagunen, Dünen und Salzwiesen eine Menge zu entdecken und dementsprechend gibt es auch viele Schilder mit Informationen. Ein Teil dieser Schilder muss erneuert werden und wir haben alle Schilder mit dem GPS eingemessen und fotografiert, damit das Erneuern geplant werden kann. Es wehte eine ziemlich starke Brise, aber da man in Norddeutschland erst von Sturm spricht, wenn die Schafe keine Locken mehr haben, war das natürlich kein Problem. Nachmittags haben wir für die Ausgleichsagentur Ordner vorbereitet und die Trennblätter zurecht geschnitten.
 
Am Mittwoch war im Altbau tote Hose. Die komplette MK-Abteilung hatte Teamtag und war nicht im Hause und auch das Sekretariat war unterwegs. Wir haben vormittags die Bilder von unserem Ausflug am Vortag den eingemessenen Punkten zugeordnet und haben ein wenig Kleinkram erledigt. Daniel hat sich um das Presseecho gekümmert und die Zeitungen durchsucht und ich habe unser FÖJ Regal aufgeräumt. Nachmittags ist Daniel mit dem neuen Stiftungsauto zum TÜV gefahren, musste aber auf Grund zu langer Wartezeit wieder umkehren. Ich war zusammen mit Julia, der FÖJlerin vom SHHB, beim BNUR zum Seminar „Mit Natur gewinnen – Naturausstattung und regionale Wertschöpfung. Wir haben nicht damit gerechnet, dass es sich wirklich ausschließlich um nachhaltigen Tourismus dreht, aber es war trotzdem interessant.

Donnerstagvormittag hat Daniel einen weiteren, dieses Mal auch erfolgreichen, TÜV Versuch gestartet. Ich habe währenddessen Löcher in Pegelbrunnen aus Metall gebohrt, die demnächst in die Erde gesetzt werden sollen. Nachmittags hatten wir beide nacheinander ein FÖJ-Feedback Gespräch.

Freitag waren wir erst spontan mit Flächenmanagerin Miriam im Stiftungsland Olendieksau um auf einen spezial Auftrag vorbereitet zu werden. Anschließend haben wir ein Paket mit Flyern nach Bordesholm gebracht und haben den März-Moor-Marathon mit Pegelmessungen in Dätgen eröffnet. Das Wetter hatte schon mal einen Vorgeschmack auf den Frühling im Angebot und auch die Wildschweine haben mal wieder bei uns vorbei geschaut. Danach haben wir noch ein wenig im Büro und jetzt steht schon wieder das Wochenende vor der Tür.

Liebe Grüße

Daniel und Sofie

 

 

08. Kalenderwoche 2017 (20. Februar - 26. Februar)

Moin und hallo!

Diese Woche war für mich sehr kurz. Am Montag war ich ja noch aus "privaten Gründen" verhindert. Sofie ist aber mit Chiara noch mal ins Dosenmoor gefahren und es war Chaos wie immer. Diesmal konnten sie zwar alle Punkte messen, aber zu den Punkten hinzukommen war das Problem. Die "Fahrbahnbedingungen" waren an dem Tag nämlich so dermaßen schlecht, dass der Hyundai irgendwann feststeckte. Ohne Hilfe von einem Bauern mit Traktor aus der Nähe, wär's das für den Tag gewesen. Wenn man sich das erste Bild anschaut, weiß man sofort, dass der Wagen nach der Aktion erst mal in die Waschanlage musste.

Am Dienstag war ich dann auch wieder dabei. Ich musste erst mal Sachen aufarbeiten, die die letzten 3 versäumten Arbeitstage liegen geblieben sind und um 13 Uhr haben wir uns dann mal wieder auf den Weg nach Kropp gemacht und einen Haufen Akten ins Lager zu fahren. Das ganze liegt im Wisentpark Kropp und wir hatten schon beim letzten Mal versucht, den Hofladen zu besuchen, aber auch dieses Mal war keiner mehr da. Stattdessen haben wir dort einen der beiden FÖJler vom Park getroffen und von ihm haben wir noch die Erlaubnis bekommen, uns außerhalb der Besucherzeiten die Wisente anzuschauen. War also doch nicht umsonst noch mal zum Laden zu fahren.

Mittwoch sind wir dann die letzte Moortour des Monats angegangen (mit dem 22. des Monats eigentlich auch schon viel zu spät). Es ging ins Hartshoper und ins Königsmoor bei wiedermal eisigen Temperaturen. Zu unserer Enttäuschung waren an dem Tag auch einige Punkte überschwemmt bis nicht erreichbar. Oh ja, und ich hab' einen Gummistiefel im Moor verloren. Sofie hat beschlossen erst mal ein Foto davon zu machen, bevor sie mir helfen wollte. Als wir dann so durch's Königsmoor gewandert sind, lag da auch einfach ein Garagentor in der Gegend rum. Es ist zwar auf Stelzen und scheint ein Unterstand zu sein, uns ist aber spontan kein Tier eingefallen, dem das zu Gute kommen könnte. Trotz allem waren wir um 14 Uhr wieder auf dem Heimweg und konnten auch noch ein wenig Büroarbeit erledigen.

Am Donnerstag habe ich mich den ganzen Tag um die Planung für die Standbetreuung 2017 gekümmert. Ich hatte 1000 Fragen an Ingrid, hab' viel telefoniert, viele Anmeldebögen ausgefüllt und unsere Excel-Tabelle auf den neusten Stand gebracht. Währenddessen hat Sofie sich daran gemacht, die neuen MoorFutures-Flyer zu korrigieren. Es reicht ein einziger Druckfehler und schon hat man eine Aufgabe für einen ganzen Vormittag. Zur Entspannung haben wir am Nachmittag dann noch die Tomaten pikiert, die wir vor ein paar Wochen mit Margrit gesät haben. Da ist schon ordentlich was gewachsen und wir hoffen, dass es jetzt so weiter geht.

Am Freitag war ich dann schon wieder nicht da. Ich war beim Vorbereitertreffen für das nächste Seminar; ich plane eins der Segelseminare im April. Sofie hat am Freitag dann mal Zeitausgleich gemacht und ist ins ferne Berlin gefahren, weswegen es vom Freitag auch nichts weiter zu berichten gibt.

Viele Grüße

Sofie und Daniel

07. Kalenderwoche 2017 (13. Februar - 19. Februar)

Hallo ihr Lieben, 

Montag ging es für uns nicht wie gewohnt zur Dienstbesprechung mit anschließender Winterakademie, sondern wir haben Kurs auf eine Fläche in der Nähe von Holm genommen. Dort haben wir uns mit Wim vom Elbmarschenhaus getroffen, um den Kopfweiden einen neuen Schnitt zu verpassen. Das Wetter hätte nicht besser sein können, wir haben uns nicht verfahren und es war ein erfolgreicher und schöner Tag. 

Dienstag ging es direkt in die zweite Runde. Dieses Mal waren auch die fleißigen Helfer Heiko(auch vom Elbmarschenhaus) und Florian (ein FÖJler aus Wedel) mit von der Partie. Außerdem hat das Wetter uns wieder mit einer Menge Sonnenschein unterstützt. 

Mittwoch war ein typischer Büro tag. Presseecho, Zeitungen durchsuchen und „Könnt ihr mal eben“ –Aufträge haben den Tag gefüllt. Mit Margrits Unterstützung haben wir uns für ein Seminar im März zum Thema Nisthilfen beim Bildungszentrum für Natur, Umwelt und ländliche Räume des Landes Schleswig-Holstein angemeldet. Darauf freue ich mich jetzt schon, denn es ist ein sehr spannendes Thema und es werden auch ein paar andere FÖJler aus unserer Seminargruppe anwesend sein. Außerdem haben wir im Stiftungsgarten, direkt am See, noch einen Nistkasten aufgehängt und sind gespannt, wer es sich darin demnächst bequem macht. Da das Wetter sich auch am dritten Tag der Woche von seiner besten Seite zeigte, hab ich ein wenig früher Feierabend gemacht. Für Daniel hat sich aus privaten Gründen eine spontane Abwesenheit der nächsten drei Arbeitstage ergeben, deshalb hatte er noch einiges zu tun. 

Am Donnerstag bin ich gemeinsam mit Chiara ins Dosenmoor gefahren. Zum einen standen die monatlichen Pegelmessungen auf dem Programm und außerdem hat Flächenmanagerin Miriam uns noch darum gebeten, von einem Knick an einer anliegenden Straße die Äste abzuschneiden, die zu weit auf die Straße heraus ragen. Wir konnten spontan leider keine Astschere auftreiben, also sind wirein wenig naiv mit einer Rosenschere und einer Klappsäge losgezogen. Vor Ort stellten wir schnell fest, dass es sich nicht nur um ein paar Äste handelt, sondern eine ganze Menge Gestrüpp(Mit Dornen natürlich, alles andere wäre für Warmduscher). Aufgeben war für uns beide jedoch keine Option, denn wir waren vom Ehrgeiz gepackt und wollten zuende bringen, was wir angefangen haben. Also haben wir uns durchgekämpft und wie man auf dem dritten und vierten Bild sieht hat es sich auch gelohnt und es ist ein Unterschied zu sehen. Allerdings haben wir auf Grund mangelnder Zeit leider nur die Hälfte der Pegel im Dosenmoor geschafft- Die andere Hälfte ist vermutlich am Montag fällig. Als Highlight haben wir noch einen Eisvogel gesehen, aber der war wie immer leider fotoscheu. 

Freitag habe ich morgens zuerst die Vögel gefüttert und vormittags Bürokram gemacht. Dann habe ich noch das Scheibenwischwasser des Yeti Cappuccinos nachgefüllt. Als Wochenabschluss habe ich noch den Blogeintrag geschrieben und werde jetzt, nach einer so lustigen und abenteuerlichen Woche(ganz nach meinem Geschmack), auf FÖJ-Wolke 7 ins Wochenende schweben. 

Liebe Grüße

Daniel und Sofie      

 

 

06. Kalenderwoche 2017 (06. Februar - 12. Februar)

Das Seminar ist vorbei und wir mussten erst mal wieder Arbeit aufholen. Und ich muss feststellen, dass ich diese Woche einigem davon im Weg stand.

Am Montag ging es nach der Dienstbesprechung standardmäßig nach Schmoel und ins Kaltenhofer Moor. Bei eisiger Kälte selbstverständlich. Zumindest war das Moor dieses Mal nicht so zugefroren wie beim letzten Mal. Es war kalt, aber immer noch schön matschig. Perfekt für einen Pegelmess-Spaziergang. (Und perfekt zum Bäume umarmen...Wir sind ja Ökos und so.)

Dienstag sollte eigentlich das Königsmoor folgen, aber ich hab' mir direkt nach dem Seminar eine Erkältung eingefangen und 6 Stunden in der Kälte rumirren, wollte ich mir dann doch nicht antun. Stattdessen haben wir Büroarbeit erledigt. Ich bin dann aber auch schon früher gegangen, weil ich mit meinem Auto noch einen Termin in der Werkstatt hatte.

Mein Auto musste dann auch gleich 2 Tage in der Werkstatt übernachten, weswegen ich am Mittwoch mit dem Bus fahren musste (also später da und früher wieder weg). Es stand allerdings auch nichts Besonderes an. Sofie hat sich ans Presseecho gemacht und ich habe mich auf ein Vorstellungsgespräch am nächsten Tag vorbereitet. Außerdem haben wir den Nistkästen im Stiftungsgarten noch einen Frühjahrsputz verpasst, damit wir auch in diesem Jahr verschiedenen Vögeln ein Zuhause bieten können. Mit Margrit und Bernd haben wir die Nester bestimmt, die Vögel waren wirklich kreativ in Bezug auf Bauart und Material.  

Wegen dem Vorstellungsgespräch war ich dann erst später im Haus und dann war eine (irgendwie) ähnliche Situation wie am Dienstag: Wir wollten eigentlich nach Dätgen ins Moor, aber meine Moor-Winter-Klamotten lagen noch auf der Rückbank von meinem Auto...in der Werkstatt, deswegen haben wir das auf Freitag verschoben und Sofie hat sich stattdessen um 100.000 Pegeldaten von Olli gekümmert.

Freitag war dann wirklich das Dätgener Moor dran. Wir sind zwar nicht versunken, aber es war eisig kalt. Ich war froh, dass wir noch auf meine Winterklamotten gewartet haben, meinem Auto geht's wieder gut. Zurück bei der Stiftung hat Sofie weiter ihre Tabellen bearbeitet und ich habe Zeitungen durchsucht. Dann hatte Margrit noch eine Aktion mit uns vor: Tomaten aussähen. 6 Sorten Tomaten warten jetzt auf der Fensterbank im Dachgeschoss darauf zu wachsen. Jetzt sitzen wir hier noch alleine im Büro und warten selber darauf, dass bald Wochenende ist.

Viele Grüße

Sofie und Daniel

05. Kalenderwoche (30. Januar - 05. Februar 2017)

Hallo!

Letzte Woche waren wir in Klein Grönau und haben uns mit verschiedenen Ernährungsweisen und der Konsumgesellschaft beschäftigt. Das war schon unser letztes Seminargruppeninternes Seminar, denn bei den nächsten und letzten beiden Seminaren sind wir bunt mit den anderen Seminargruppen gemischt.

Die Woche wurde am Montag, nach der Anreise, mit der Dokumentation „Cowspiracy“ eingeleitet. Der Film behandelt den Einfluss der Viehwirtschaft auf die Umwelt. Anschließend haben wir über unsere Erwartungen an das Seminar gesprochen und uns mit virtuellem Wasser beschäftigt. Das freiwillige Abendprogramm hatte einen Strickworkshop mit der lieben Teamerin Heidi zu bieten und in der Zocker-stammrunde flogen beim Saboteur Kartenspiel die Fetzen, es wurden mal wieder die wildesten Intrigen gesponnen.
 
Nach viel zu wenig Schlaf drehte sich am Dienstag alles um das Thema Bio. Vormittags haben wir uns mit den verschiedenen Biosiegeln und deren Vor- und Nachteilen auseinander gesetzt. Nachmittags haben wir eine Exkursion zum Jugend-Naturschutz-Hof Ringstedtenhof gemacht und haben dem Biolandbetrieb über die Schulter geschaut. Abends gab es für alle interessierten noch einen Film und auch die Zocker waren wieder ganz in ihrem Element.

Mittwoch haben wir uns erst mit verschiedenen Ernährungstypen beschäftigt und haben uns dann auf die Vegane Ernährung konzentriert und die Vor- und Nachteile genau unter die Lupe genommen. Abends konnte man Tee und/oder Badekugeln kreieren. (Und es wurde natürlich gezockt als gäbe es kein Morgen)
 
Donnerstag starteten wir mit dem Thema Lebensmittelhaltbarkeit. Wir haben viel darüber gelernt, welche Lebensmittel wie gelagert werden sollten, damit sie so lange wie möglich haltbar bleiben. Nach dem Mittagessen ging es mit den Tücken und dem Potenzial von Bioplastik weiter. Abends wurde es noch bunt. Wir konnten uns im Batiken ausprobieren und Jutebeutel bemalen. Die Ergebnisse können sich wirklich sehen lassen und sogar die Zocker waren beeindruckt.

Am letzten Morgen ging das große Packen los. Es wurde aufgeräumt und geputzt und wie immer gab es eine Feedback Runde. Außerdem haben wir die Ergebnisse der Woche zusammengetragen und Ideen gesammelt, mit denen wir unsere Ernährung Umweltbewusst gestalten können.

Die Woche war wie immer viel zu schnell vorbei und es hat viel Spaß gemacht.

Liebe Grüße

Daniel und Sofie

04. Kalenderwoche 2017 (23. Januar - 29. Januar)

Nächste Woche geht's wieder zum Seminar. Folgendermaßen ist die letzte Woche davor zu Ende gegangen.

Am Montag ist die Winterakademie zur Abwechslung mal ausgefallen. Stattdessen hatten wir unseren Neujahrsempfang mit Sekt und Orangensaft. Für Sofie und mich natürlich nur mit Orangensaft, weil wir ja noch fahren mussten. Schmoel stand mal wieder an. Bei eisigem Wind an der Ostseeküste haben wir schnell Messwerte abgelesen und sind zurück ins Auto geflüchtet. Danach waren wir nur kurz bei der Stiftung, um ein zweites Auto einzusammeln. Meine allerliebste Lieblingsaufgabe stand an: Autos waschen! Das haben wir schon seit Oktober nicht mehr gemacht und es schmerzt mich jeden Tag auf's neue die dreckigen Autos zu sehen. Am Montag mussten also der Polo und der Yeti Silber dran glauben. Nachdem wir dann ganz entspannt durch die Waschstraße gerollt sind, hat Sofie sich schon mal auf den Weg nach Hause gemacht, um Überstunden abzubauen und ich habe mich noch ein wenig um die Robustindikatoren gekümmert.

Den Dienstag und Mittwoch kann man ganz schnell zusammenfassen: Es gab nichts zu tun. Zeitungen wurden durchgeschaut und Presseechoartikel verarbeitet, aber sonst haben wir uns nur mit Flyern bekleben und dem Herstellen von Schildern, die PKW-Stellflächen ausweisen beschäftigt.

Zumindest der Donnerstag war interessanter. Erst mal musste unser Stiftungs-Polo (ein Diesel-Fahrzeug) in die Werkstatt. Ich denke, dass die Stichworte Abgasskandal und Betrugssoftware als Erklärung reichen. Das wurde alles korrigiert und am Mittag konnten wir ihn schon wieder abholen. Während wir auf den Polo gewartet haben, sind wir auch noch schnell mit den anderen beiden Autos in die Waschstraße gefahren. Dann ging es weiter mit Miriam und Philipp. Wir brauchten mal wieder frische Luft und haben die beiden zur Knickbesichtigung nach Stodthagen, Stohl und Kosel begleitet. Wir haben nicht nur frostige Landschaften gesehen sondern auch Hasenklee und Ferkelkraut "gestreichelt".

Freitag stand neben den allgemeinen Bürotätigkeiten Zeltaufbau an. Die Zeltwände, die wir vor einer gefühlten Ewigkeit in Reparatur gegeben haben, mussten mal getestet werden. Jetzt wissen wir, dass wir noch "so komische Nuppsis zum Festmachen" bestellen müssen. Wir werden wohl bald sehen was das bedeutet. Und zum Ende des Tages haben wir uns noch mit einer Geheimaktion beschäftigt. Wann wir damit wohl irgendwann mal fertig sein werden, können wir euch nicht sagen, da wir nächste Woche auch erst mal zum Seminar fahren.

Nächste Woche melden wir uns dann live aus der Jugendherberge Klein Grönau.

Viele Grüße

Sofie und Daniel

03. Kalenderwoche (16. Januar - 22. Januar 2017)

Mahlzeit!

Wir haben die Woche direkt mit einem strammen Programm am Montag gestartet. Zuerst haben wir in der Winterakademie von Dr. Henning Thiessen etwas über die Wildnis in Schleswig Holstein gelernt. Anschließend ging es für uns nach Dätgen um die Wasserpegel zu messen. Die Minusgrade der letzten Tage hatten das Moor in eine Eislandschaft verwandelt. Natürlich kamen die Spielkinder in uns durch und die Tragfähigkeit musste direkt getestet und provoziert werden. Während wir, wie immer fasziniert von der Idylle, auf der Jagd nach dem nächsten Rohr waren, stellten wir allerdings überraschend fest, dass wir Gesellschaft hatten. Eine Rotte Wildschweine hatte es sich auf offener Fläche bequem gemacht. Für uns bedeutete das geordneten Rückzug, aber aus sicherer Entfernung hat Daniel noch ein Bild geschossen.

Dienstag sind wir, pünktlich wie die Maurer, in Richtung Neumünster aufgebrochen. Das Dosenmoor stand eigentlich als letzter Moorausflug für den Januar auf dem Programm. Allerdings waren wir noch nicht einmal aus Molfsee raus, als eine Warnleuchte im Auto angefangen hat zu leuchten – zu niedriger Luftdruck in einem der Reifen. An sich ein Problem, das leicht zu beheben ist. Allerdings waren die Leitungen und Ventile bei den Luftschläuchen der Tankstellen gefroren und damit hatte sich unser Ausflug für den Tag erledigt. Gegen Mittag haben wir das Auto in die Werkstatt gebracht, wo der Luftdruck korrigiert wurde und ansonsten haben wir uns um verschiedene Büroaufgaben gekümmert.

Mittwoch haben wir einen weiteren Versuch gestartet und sind tatsächlich ohne Zwischenfall in Neumünster angekommen. Auch hier wären Schlittschuhe angebracht gewesen und einige Rohre waren leider so überfroren, dass es ohne Presslufthammer unmöglich war, den Wasserstand zu messen.

Donnerstag haben wir uns der Königsdisziplin von all unseren Aufgaben gewidmet – den „Kannst du mal eben“-Aufgaben. Wir haben ein Flyerregal aufgeräumt, Daten für einen neuen Presseverteiler gesammelt, alle Artikel vom Life Aurinia Projekt von 2010 – 2016 gezählt, Flyer beklebt und Sachen durch die Gegend getragen. 

Der Freitag verlief ähnlich wie der Donnerstag. Ein Regal musste aus dem Dachgeschoß in den Keller gebracht werden, ich, Sofie, habe den Blog geschrieben, Daniel hat sich um das Presseecho gekümmert und noch weitere kleine Aufgaben haben den Tag gefüllt.

Es war wie immer eine lustige und spannende Woche und wir freuen uns schon auf die Nächste.

Liebe Grüße

Daniel und Sofie
 

02. Kalenderwoche 2017 (09. Januar - 18. Januar)

Ich durfte den letzten Blog in 2016 schreiben und jetzt den ersten im Jahr 2017. Hoffentlich seid ihr alle gut reingerutscht. Wobei die rutschigen Straßen und Gehwege ja erst in den letzten Tagen kamen. Legen wir erst mal los.

Montag befürchteten wir erst mal eine große E-Mail-Flut, aber der Großteil, der sich in den 3 Wochen angesammelt hatte, waren entweder Mails, die uns nicht direkt betroffen haben oder Presseecho-Artikel. Das wurde alles erst mal schön links liegen gelassen und wir sind zur ersten Dienstbesprechung und der ersten Winterakademie des Jahres gegangen. Gerd Kämmer von Bunde Wischen e.V. hat mit uns über seine natürlichen Landschaftspfleger gesprochen. Danach haben wir uns auf den Weg ins Kaltenhofer Moor und nach Schmoel gemacht. Passend zum Einstieg in die Arbeit war alles zugefroren und die Suche nach den Punkten war mehr ein Beten, dass unter einem zumindest kein extrem tiefes Wasserloch war. Wir haben es sogar mit trockenen Füßen wieder in die Stiftung geschafft. Dann haben wir zumindest ein paar Artikel bearbeitet und sind nach Hause gefahren.

Dienstag ging es ins Königsmoor. Ebenso vereist wie das Kaltenhofer Moor, aber hier sind wir wesentlich schneller durchgekommen, weil wir gar nicht erst versucht haben über die Eisfläche zu laufen. Wir haben einfach alles zerstört. Um 14 Uhr waren wir wieder zurück und haben uns um weitere Artikel gekümmert.

Am Mittwoch waren wir auch on Tour, aber dieses Mal für Margrit. Mit unseren Akten wurde es mal wieder zu viel, also haben wir sie ins Lager nach Kropp gefahren. Dabei haben wir uns sogar nur einmal verfahren (Neuer Rekord). Wieder bei der Stiftung hatte Ingrid ein Attentat auf uns vor. Wir sollten alles stehen und liegen lassen um die ehrenhafte Aufgabe des Korrekturlesens des Naturgenussfestival-Programmhefts zu übernehmen. Herstellerlisten, Programmtexte, Veranstaltungsdaten. Es wurde alles korrigiert, was nicht bei 3 auf dem Baum war. Am Ende des Tages waren unsere Gehirne Brei, aber damit waren wir trotzdem noch nicht fertig.

Gleiches erwartete uns am Donnerstag. Zwischendurch haben wir aber immerhin noch die Zeit und Muße gefunden, SH-Magazine mit Stickern zu bekleben und mit Spendenflyern zu versehen. In diesem Monat gab es diesbezüglich sogar extra viel zu tun, weil im Dezember 2 Tage vor unserem Urlaub noch eine Sonderausgabe reingekommen ist, um die wir uns aber nicht mehr kümmern konnten. Da erwartet die Abonnenten dann ein riesiger Batzen Kultur.

Der Freitag war der entspannteste Tag der Woche. Die letzten NGF-Korrekturarbeiten wurden erledigt, die letzten Presseechoartikel verarbeitet und gegen halb 11 haben wir uns auf den Weg nach Kiel gemacht, um neue Stiftungs-T-Shirts abzuholen (wir sollen ja auch immer modisch up-to-date sein, wenn wir unterwegs sind).

Jetzt sitzen wir noch im Büro und lassen die Woche langsam ausklingen. Die nächste wird hoffentlich entspannter.

Viele Grüße

Sofie und Daniel

50. Kalenderwoche (12. Dezember - 18. Dezember 2016)

Unsere letzte Woche im Jahr 2016 ist zu Ende gegangen. Ab nächster Woche sind Sofie und ich im Weihnachtsurlaub. Aus diesem Anlass sind an der Seite noch mal die schönsten FÖJ-ler Bilder aus den letzten Monaten zu sehen.

Am Montag ging es, wie üblich in diesen Tagen, mit der Winterakademie los. Julia Jacobsen vom Landesamt für Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume hat einen Bericht zur langjährigen Arbeit der Integrierten Station Eider-Treene-Sorge gegeben. Im Anschluss daran sind Sofie und ich sowohl nach Schmoel als auch ins Kaltenhofer Moor für Wasserstandsmessungen gefahren. Ein letztes Mal in diesem Jahr und das auch noch bei schönem Wetter.

Der Dienstag ging mit einer Besprechung los. Wir haben jetzt schon mal ausgemacht, wer im nächsten Jahr bei welcher Standbetreuung sein wird. (Was im Grunde genommen nicht nötig war, da Sofie und ich fast immer als Duo auftreten werden.) Danach wurde an den üblichen Büroarbeiten gewerkelt und dann bin ich um 13 Uhr schon nach Hause gefahren. Ich wollte mich noch auf das Seminargruppen-Treffen auf dem Kieler Weihnachtsmarkt vorbereiten.

Mittwoch ging es dann ins Königsmoor, wozu man auch nicht mehr sagen muss. Die anstrengendste Tour hat wie immer den ganzen Tag in Anspruch genommen. Zumindest sind wir gut durchgekommen und waren sogar so früh fertig, dass wir noch Zeit hatten ein Stiftungsauto aus der Werkstatt abholen konnten.

Donnerstag ging es wieder nach draußen, aber zur Abwechslung mal nicht ins Moor. In Waabs an der Ostsee sollten wir einen wackeligen Steg absperren. Wir hoffen mal, dass rotes Flatterband und ein "Betreten veboten"-Schild mehrere Menschenleben retten werden. Außerdem sollten wir in Emkendorf Weidezäune abholen. Was gar nicht so einfach war, da sie nicht wie versprochen an der Straße standen. Mit Erlaubnis durften wir dann aber in den Stall "einbrechen" und sie uns selber holen.

Am Freitag stand dann die allerletzte Moortour im Jahr 2016 an. Dätgen wurde ohne größere Zwischenfälle abgehandelt und ein paar Pferde wurden nach erledigter Arbeit auch noch ordnungsgemäß gestreichelt. Zurück im Büro wurden dann noch das letzte Presseecho und der letzte Blog fertiggestellt und dann sind wir pünktlich in den Urlaub gegangen.

Da das hier ein Blog über unsere FÖJ-Tätigkeiten und nicht über unser Privatleben ist, gibt es die nächsten 3 Wochen wohl erst mal keinen Bericht. Also wünschen wir schon mal ein frohes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins neue Jahr 2017.

Viele Grüße

Sofie und Daniel

49. Kalenderwoche 2016 (5. - 11. Dezember)

Ho Ho Ho!

Bei der Winterakademie am Montag gab es diese Woche einen Einblick hinter die Kulissen bei Rieger-Hofmann Wildpflanzensaatgut und dem Verband deutscher Wildsamen- und Wildpflanzenproduzenten e.V.. Anschließend haben wir die üblichen Büroaufgaben erledigt, die montags immer so anstehen. Gegen Nachmittag haben wir dann noch ein zweites Mal Blumenzwiebeln im Stiftungsgarten gesetzt.

Dienstag und Mittwoch waren wir in Kiel zu den Berufsorientierungstagen. Hier konnten wir zwei Tage lang Einblicke in verschiedene Berufe bekommen, an einem Berufscoaching oder verschiedenen Exkursionen zum Beispiel zur Fachhochschule oder der Uni in Kiel teilnehmen und natürlich ganz viele Fragen stellen. Außerdem war natürlich auch große Wiedersehensfreude angesagt, da natürlich der ganze FÖJ-Jahrgang mit dabei war. 

Am Donnerstag sind Daniel und ich spontan mit Detlef, dem Schmetterlingsexperten, zur Geltinger Birk gefahren und haben ein paar Auspflanzungen, Zäune und Flächen kontrolliert. Anschließend ging es weiter mit der Weihnachtsfeier der Stiftung. Zuerst haben wir eine Führung durch das Freilichtmuseum in Molfsee bekommen und danach saßen alle noch zusammen im Drathenhof zum Essen und gemütlichen Beisammensein.

Freitag sind wir gemeinsam mit Jutta ins Dosenmoor aufgebrochen um unsere monatliche Runde zu drehen und die Wasserstände zu messen und zu dokumentieren. Auch Elvira hat uns begleitet, da ihr in der Stiftung langsam die Decke auf den Kopf gefallen ist und sie die Abenteuerlust gepackt hat. Daniel ist vom Moor aus direkt nach Hause ins Wochenende gefahren und ich hab nur noch fix die Daten eingetragen und schon wieder war eine spannende Woche unseres FÖJ-Abenteuers vorbei. 

 

Vorweihnachtliche Grüße

Daniel und Sofie

48. Kalenderwoche (28. November - 04. Dezember 2016)

Frostige Grüße aus Molfsee.

Am Montag stand wie immer die Winterakademie an, diese Woche mit einem Zwischenbericht zum Life Limosa-Projekt. Danach haben Sofie und ich uns sofort auf den Weg nach Schmoel gemacht. Auch wenn die Sonne geschienen hat, bei dem eisigen Wind, der von der Ostsee reinkam, wollten wir dann doch nicht allzu lange bleiben. Wieder in der Stiftung sollten wir dann mal die alten Kartenschränke im Keller ausmisten. Die Tonne war danach zum Bersten voll und es hat noch nicht mal alles reingepasst.

Den Dienstag haben wir, wie auch am Vortag, mit dem Vogelschutz begonnen. Wir haben Futter für die Vögel platziert, die auch im Winter bei uns bleiben. (Wobei die natürlich weniger gefährdet sind als die, um die sich im Life Limosa-Projekt gekümmert wird.) Dann sind wir ins Auto gestiegen und haben wieder eine Botenfahrt erledigt. Die Zeltwände für unsere Pavillons müssen noch mal überarbeitet werden, damit wir sie richtig benutzen können. Nach ein wenig Büroarbeit haben wir dann schon mal die Weihnachtszeit eingeläutet. Azubis und FÖJler haben einen auf Santas Helfer gemacht und die Umgebung um die Stiftung mit vorweihnachtlicher Post versorgt.

Am Mittwoch haben wir Antje W. nach Nordoe begleitet und Pflanzen eingemessen, die vor einem Monat in die Erde gekommen sind. Wie man auf den Bildern sehen kann, war das Wetter nicht das Beste und die Technik zum Einmessen hat auch noch hin und wieder gestreikt, aber da wir regelmäßig von den natürlichen Landschaftspflegern der Stiftungsflächen begleitet wurden, war es doch noch ein recht lustiger Tag. Wieder bei der Stiftung angekommen wurde sich noch um ein wenig Büroarbeit gekümmert und dann sind wir auch nach Hause entlassen worden.

Die letzten beiden Tage der Woche hat Sofie Zuhause verbracht und Überstunden abgebaut, ich habe mich in der Stiftung um Büroarbeiten gekümmert. Mit regelmäßigen Störungen von Handwerkern, die im Moment den Keller renovieren. Am Donnerstag gab es aber noch ein negatives Highlight. Kristina wurde verabschiedet. Es sind dabei auch ein paar Tränen geflossen. Ab dem 02.12. ist sie dann jetzt an der Fachhochschule Kiel in der Verwaltung zu finden. Viele Grüße und alles Gute für die Zukunft (wenn du das hier noch lesen solltest).

Am Freitag bin ich dann ins Marketing-Business eingestiegen. Nach einer großen Anfrage für die MoorFutures sollte ich nämlich mal neue Betriebe und Zielgruppen raussuchen, die Interesse an Klimaschutzzertifikaten haben könnten. Damit, und mit dem Erstellen eines Jahresrückblick-Blütenmeer2020-Presseecho, war ich dann bis 14 Uhr beschäftigt und bin danach ins Wochenende gegangen.

Viele Grüße

Sofie und Daniel

47. Kalenderwoche 2016 (21. - 27. November)

Moin und hallo!

 Am Montagvormittag standen, so wie die letzten Wochen auch, eine Dienstbesprechung und anschließend die Winterakademie auf dem Programm. Anschließend habe ich, Sofie, das Presseecho bearbeitet und versucht das immer wiederkehrende Chaos in der Garage zu beseitigen. Daniel war mit Heike bei einer Baubesprechung in Kasseedorf.

 Dienstag ging es für Daniel ins Curauer Moor zu einer Flächenbegehung. Ich habe mich wieder der Garage gewidmet und ein wenig Bürokram erledigt. 

 Mittwoch haben wir im Keller um- und aufgeräumt, da der am Donnerstag und Freitag saniert werden sollte. Nachmittags haben wir noch einen Ausflug zum Copyshop gemacht um die diesjährige Weihnachtspost drucken zu lassen. Abends war ich noch bei der FÖJ Stammtischrunde von unserer Seminargruppe.

 Am Donnerstag sind wir mit dem Team vom Wilden SH nach Holnis gefahren um das Gebiet des Monats Dezember zu erkunden und Bilder zu machen. Das Wetter zeigte sich von seiner schönsten Seite und wir sind einmal um die ganze Halbinsel gewandert. 

Freitag war es schon Zeit für ein wenig Weihnachtsstimmung. Zusammen mit Margrit haben wir einen Adventskranz gebastelt und die Stiftung ein wenig weihnachtlich dekoriert. Nachmittags hatten wir jeweils noch ein Turnusgespräch darüber, wie zufrieden wir in der Stiftung sind und natürlich auch wie zufrieden die Stiftung mit uns ist. Anschließend stand auch schon das Wochenende vor der Tür und schon wieder ist eine weitere Woche vergangen.

 

Liebe Grüße

 Daniel und Sofie  

46. Kalenderwoche (14. - 20. November 2016)

Die erste Woche nach dem Seminar ist rum!

Der Montag fing erst mal mit der Winterakademie an, in der Aiko uns in Sachen JKK auf den neuesten Stand gebracht hat. Danach sind Sofie und ich nach Schmoel an die Ostsee gefahren. Jetzt in den Wintermonaten soll dort alle 2 Wochen kontrolliert werden, wie das Wasser steht. Dieses Mal stand es auch wirklich still; der Winter hat ganze Arbeit geleistet, wie man im ersten Bild sehen kann. Zurück in der Stiftung musste dann erst mal das nachgeholt werden, was in der Seminarwoche liegengeblieben ist, also Blog und Presseecho. Damit waren wir noch bis in die Dunkelheit (17 Uhr ;)) beschäftigt.

Am Dienstag wurden wir körperlich in Anspruch genommen. Früh morgens ging es nach Wedel bei Hamburg zum Erlen zurückschneiden, damit eine Rinderherde wieder an einem Gewässer trinken konnte. Mit Freischneider und Astschere zu arbeiten war zwar lustig, aber den Muskelkater in den Armen haben wir auch noch in den Tagen danach gespürt. (Außerdem wurden wir sowohl auf der Hin- als auch auf der Rückfahrt von einer Menge Baustellen begleitet, deshalb hat das auch den ganzen Tag gedauert.)

Für den Polo ging es am Mittwoch in die Werkstatt, der TÜV stand an. Als ich zurück war ging es dann dem Balkon an den Kragen. Den Holzboden von Grünzeug befreien und die Tomatensträucher kompostieren. Und das alles im strömenden Regen (Hätten wir das vorher gewusst, hätten wir uns was anderes angezogen). Sofie hat danach schon mal angefangen Überstunden abzubauen, während ich noch auf den Polo gewartet habe. Das wurde mir aber irgendwann zu spät und ich bin auch nach Hause gefahren.

Donnerstagmorgen war der Polo dann aber gleich die erste Aufgabe. Und das war's auch schon an interessanten Sachen für diesen Tag. Der Yeti Cappuccino musste noch dringend in die Waschanlage, Büroarbeiten wurden erledigt und um 13.30 Uhr sind wir beide schon nach Hause gefahren.

Am Freitag saß ich alleine im Büro, Sofie hat Zeitausgleich gemacht. Der frischgewaschene Cappuccino sollte gleich erst mal in die Werkstatt, denn zusätzlich zu anderen Macken des Autos ist jetzt auch der Zigarettenanzünder kaputt. Nicht, dass hier irgendwer im Auto raucht, aber Navigationsgeräte ohne den Anzünder aufzuladen ist halt schwer. Danach habe ich mich nur noch an den Blog gesetzt und bin dann auch schon früher gegangen.


Viele Grüße

Sofie und Daniel

45. Kalenderwoche 2016 (07. - 13. November)

Howdy! 

Diese Woche stand für uns ein FÖJ-Seminar bei Artefact, einem Zentrum für nachhaltige Entwicklung, in Glücksburg auf dem Programm. Die von der Seminargruppe selbst gewählten Themen waren Energie, Klimawandel und Klimapolitik.

Für mich, Sofie, begann das Seminar schon am Sonntag, da ich ein Teil des Vorbereitungsteams war und die Vorbereiter immer schon einen Tag vor dem richtigen Beginn der Seminare anreisen. Dementsprechend verbrachten wir den Sonntagnachmittag mit den restlichen Vorbereitungen. 

Montagvormittag wurde von der Anreise der restlichen Seminargruppe beansprucht. Nachmittags haben wir bei eisiger Kälte in Kleingruppen eine Energie-Rallye durch den Powerpark gemacht. Anschließend wurden die Erwartungen an das Seminar besprochen und es gab eine Siegerehrung für die Gewinner der Rallye. Abends gab es noch ein Quiz Duell rund um die Seminarthemen.

Dienstag haben wir uns mit fossilen Energien und nuklearen Energien beschäftigt. Das freiwillige Abendprogramm hatte einen Ausflug in Glücksburgs Planetarium zu bieten. Es war eine Interessante Reise durch verschiedene Galaxien.

Mittwochvormittag haben wir uns in Gruppen mit den erneuerbaren Energien beschäftigt. Nachmittags ging es den weiter mit der Problematik der Energiespeicherung. Abends gab es ein Lagerfeuer mit Stockbrot und Waffeln und eine Nachtwanderung durch den Wald ohne Taschenlampen. 

Donnerstag haben wir erst in Gruppen das Planspiel „Changing the Game“ gespielt. Ziel des Spiels ist es, das bestehende Energieversorgungssystem mit seinen umweltbelastenden Folgen und begrenzten Ressourcen in ein möglichst umweltfreundliches und Zukunft fähiges Szenario für das Jahr 2030 umzuwandeln. Hierfür werden mit Legobausteinen verschiedene Türme mit verschiedenen Versorgungsbereichen gebaut. Die Farbe der Bausteine bestimmen, um welche Ressource es sich handelt. Nachmittags haben wir uns wieder in Gruppen aufgeteilt und uns mit verschiedenen Parteiprogrammen zur Energiewende beschäftigt. Anschließend wurden die verschiedenen Standpunkte bei einer Podiumsdiskussion diskutiert. Abends gab es noch einen Filmabend.

Der Freitagvormittag drehte sich um das Energiesparen. Wir haben über Tipps und Tricks rund um das Energiesparen gesprochen, die jeder im Alltag einbringen kann. Danach war das Seminar auch schon wieder vorbei und es ging für uns zurück nach Kiel und für Daniel ging es auch ins Wochenende. 

ich habe am Sonntag die FÖJlerin Julia vom Schleswig-Holsteinischen Heimatbund noch bei der Standbetreuung ihres Infostandes beim Imkertag in Neumünster unterstützt. 

 

Liebe Grüße

Daniel und Sofie

44. Kalenderwoche (31. Oktober - 06. November 2016)

Hallihallo!

Nächste Woche ist Seminar und deswegen mussten wir jetzt schon mal alle Moore durchpowern. Hatten wir zumindest vor, aber dann hat das Garagentor geklemmt und wir konnten nicht an unsere Gummistiefel gelangen. Nach der Erfahrung letzte Woche bei Nordhastedt wollten wir auch nicht wirklich noch mal mit Straßenschuhen ins Moor. Also konnten wir erst einen Tag später damit anfangen und haben den Montag mit der ersten Winterakademie in diesem Jahr begonnen. Nach dem halbstündigen Vortrag eines Mitarbeiters des MELURs haben wir uns also der Büroarbeit gewidmet und dann nach Anweisung von oben früher Schluss gemacht. Sofie und ich hätten ja schon wieder so viele Überstunden.

Am Dienstag ließ sich das Garagentor wieder öffnen und wir sind den neuen Monat erst mal langsam angegangen und ins Kaltenhofer Moor sowie nach Schmoel gefahren. (Ohne besondere Zwischenfälle. Aber bei den beiden Sachen kann auch nicht viel schief gehen.)

Umso schiefer lief dann die Fahrt ins Königsmoor. Wir hatten gerade kein Navi zur Hand und da dachte ich mir, dass ich doch auch so dahin finde. Erst mal habe ich die Ausfahrt Richtung Rendsburg verpasst und hinter dem Kanaltunnel hat sich dann meine Erinnerung an den Weg vollkommen verflüchtigt. Mit Schildern und Momenten von "Hier waren wir letzten Monat schon mal!" haben wir es aber doch irgendwie geschafft. Wir stellten fest, dass so langsam Routine in die Moortouren reinkommt, denn wir waren um 14 Uhr schon im Auto und haben die vierbeinigen Landschaftspfleger wieder ihrer Arbeit überlassen. Den Rückweg habe ich dann auch wieder aus dem Kopf gewusst.

Donnerstag war Dosenmoor-Tag. An dem Morgen war es so eisig, dass wir das erste Mal in diesem Jahr Scheiben frei kratzen mussten. Die Kälte hat die Laune bei den ersten Punkten noch etwas gedrückt, aber je höher die Sonne stieg umso angenehmer wurde es. Wir waren wieder richtig schnell, keiner ist im Graben versunken und wir wurden von ein paar Spaziergängern sogar noch für unsere Arbeit im Moor gelobt. Das hat den Tag noch wieder gerettet. Weil wir so schnell wieder da waren konnten wir uns auch gleich um den nächsten Job kümmern: Blumen pflanzen. Tulpen und Krokusse sollen neben der Garage wachsen und wir hoffen, dass wir im nächsten Frühjahr mit einem wilden Blütenmeer belohnt werden.

Vom Freitag kann ich euch nicht viel erzählen, denn ich habe mir einfach mal frei genommen und Sofie ist mit Juliane ins Dätgener Moor gefahren. Die Tour war eigentlich für Montag geplant, aber auf Grund von höherer Gewalt konnten wir ja nicht los. Da das Dätgener Moor nicht so groß und anstrengend ist (und ich meinen Zeitausgleich auch schon vor 2 Wochen eingetragen habe) hat sich Sofie entschieden, dass das auch ohne mich geht. Sonst hätte ich selbstverständlich gern das warme Bett gegen das eisige Moor eingetauscht. Dafür mache ich jetzt noch ein wenig Homeoffice und schreibe den Blog.

Nächste Woche dann mit Impressionen aus Glücksburg.

Viele Grüße

Sofie und Daniel

43. Kalenderwoche 2016 (24.Oktober - 30. Oktober)

Moin!

Der Wochenstart am Montag war, wie eigentlich fast immer, gefüllt mit verschiedenen Büroarbeiten. Das Presseecho, der Blog und verschiedene Kleinkram Aufgaben wollten erledigt werden.


Dienstag hatte ich, Sofie, frei und Daniel war als Stiftungstaxi unterwegs um Jacken abzuholen und das Auto zu waschen. Für ihn gab es dann auch noch einen freien Nachmittag.

Mittwoch wurde es dafür umso wilder. Unser erster Auftrag, zum warm werden, lief darauf hinaus drei Schilder in Kiel abzuholen. Eigentlich ganz simpel, nur, wie eigentlich immer, haben wir es natürlich trotzdem geschafft zweimal am Ziel vorbei zu fahren. Anschließend nahmen wir Kurs auf Nordhastedt  um zwei Tablets einzusammeln. Auch das war wieder sehr abenteuerlich. Der Auftrag lautete: „Findet Kai mit seiner Mähraupe, er sagt euch dann den Weg zum zweiten Tablet.“ Der Spezial Tipp lautete: „Kai ist nett und hat große Hände“. Tatsächlich reichten diese Informationen sogar aus um beide Tablets zu ergattern. Begleitet wurden wir von den üblichen Verdächtigen, Matsch und Chaos.

Donnerstag ging es mit Heike ins Johannistal zur Flächenkontrolle(Bild 1 und 2). Dieses Mal zeigte das Wetter sogar seine trockene Herbstseite. Nachmittags kümmerten wir uns noch um die Vorbereitungen für unsere Standbetreuung im Citti Park in Kiel bei der Aktion Zu gut für die Tonne – Kiel rettet Lebensmittel(Bild 3). Dieses Mal konnte man bei uns Kräuter raten und bei sechs richtigen Kräutern gab es sogar einen Thermobecher vom Wilden SH als Gewinn.
 
Freitag und Samstag verbrachten wir, wie schon erwähnt, im Citti Park und es wurde über unsere Kräuter gegrübelt, bis den Besuchern Dampf aus den Ohren kam. Wir waren über das Wissen vieler Besucher beeindruckt (Bild 4).

Liebe Grüße

Daniel und Sofie

42. Kalenderwoche (17. - 23. Oktober 2016)

Einen wunderschönen guten Tag euch allen!

Der Montag war gespickt von kleinen, nervenaufreibenden Aufgaben. Nach fast 3 Monaten bei der Stiftung haben wir es endlich geschafft, 2 der 4 Stiftungsautos zu waschen. Als wäre der Kieler Stadtverkehr nicht schon schlimm genug gewesen, ging dann nicht mal alles runter. Selbst Hochdruckdüsen konnten diesem festgetrockneten Schmutz nichts anhaben. Kaum wieder bei der Stiftung angekommen ging es weiter zu einer Elektronik-Shoppingtour. Wir sollten nur einen USB-Stick besorgen, aber auch dafür haben wir es irgendwie geschafft 2 Stunden zu brauchen. Der Sophienhof ist größer als wir dachten.

Der Dienstag war dann gleich etwas entspannter. Wir sind mit Heike zur Flächenkontrolle rund um Oldenburg rausgefahren. Das Wetter hat da leider nicht mitgespielt und ein Teil der Tour fiel ins Wasser. Am Nachmittag sind wir dann aber bei besserem Wetter zu einem Termin mit dem Landschaftsbetreuer bei Hohwacht gefahren. Es ging dabei um den Sehlendorfer Binnensee. Bei der Begehung sind einige ziemlich schöne Fotos in der Abendsonne entstanden (die diesen Blog auch bis auf ein Bild dominieren).

Am Mittwoch wurde erst mal Büroarbeit der letzten 2 Tage nachgeholt und dann haben wir geklebt. Die neuen SH-Magazine sind am Morgen gekommen und weil wir bei der Stiftung so nette Leute sind wünschen wir den Leuten via Sticker auf der Vorderseite noch viel Spaß beim Lesen. Sofie war noch tief in Seminarvorbereitungen während ich den Hyundai durch die Waschstraße gefahren habe. Hätte einer unserer Yetis nicht einen Platten gehabt, wäre der auch noch dran gewesen, aber bis nächste Woche bleibt er wohl noch verschont.

Donnerstagmorgen haben wir uns schon wieder mit den Autos beschäftigt. Auch wenn Sofie und ich beide eigene Autos haben, haben wir an den Stiftungsautos zum ersten Mal Frostschutzmittel eingefüllt. Skeptisch darüber, mit wie viel Wasser das Konzentrat gemischt werden musste, haben wir dann einfach auf gut Glück die Behälter aufgefüllt. Dank Klimawandel wird es ja sowieso nicht mehr so kalt. Den Garten haben wir am Mittag auch schon winterfest gemacht und die Stühle und Tische in den Keller getragen. Mit Hilfe von Kollegen ging das auch ganz schnell. Ein bisschen Garage aufräumen, ein bisschen Zaun entwirren und Büroarbeit und dann war der Donnerstag auch schon geschafft.

Kurz vor dem Wochenende haben wir uns nur noch mit Bürotätigkeiten beschäftigt. Bei dem regnerischen Wetter hatten wir auch keine große Wahl. Zum Mittag hin haben wir noch schnell das Auto für den Tag der offenen Tür im Elbmarschenhaus gepackt und dann ging es auch nach Hause. Die Veranstaltung selbst war zwar ein wenig klein, aber trotzdem schön. Zuerst hatten wir noch befürchtet, dass der Regen uns einen Strich durch die Rechnung macht, aber gerade als wir ankamen hörte es auf. Zum Mittag hin kam dann auch die Sonne raus und mit Musik von "Eaten by Flies" war auch für gute Unterhaltung gesorgt.

Viele Grüße

Sofie und Daniel

41. Kalenderwoche 2016 (10.Oktober - 16. Oktober)

Ahoi!

Die Woche startete am Montag, wie die letzten auch, entspannt mit verschiedenen Büroaufgaben. 

Dienstag wurde es dafür umso wilder. Um 8 haben wir uns auf den Weg nach Neumünster gemacht um im Dosenmoor die Wasserstände zu messen. Während wir, beflügelt von der Ruhe und der Idylle, durch ein Waldstück des Dosenmoors marschierten bemerkten wir allerdings seltsame Geräusche. Es handelte sich um mehrere Wildschweine, die ganz in unserer Nähe ihr Unwesen trieben und uns anscheinend nicht bemerkt hatten. Also mussten wir auf uns aufmerksam machen und setzten unseren Weg singend und klatschend fort. Als wäre das nicht schon verrückt genug gewesen ging Daniel dann noch unfreiwillig in einem Graben Baden (Bild 2). Alles in einem war unser Dienstag ein filmreifes Abenteuer.

Mittwoch sind wir mit Gerrit und Praktikantin Katharina ins Hartshoper Moor und ins Königsmoor gefahren(Bild 3). Wir kamen um einiges besser durch als beim letzten Mal und es klappte alles wie geplant. Das Wetter zeigte sich allerdings von seiner herbstlichen Seite und schickte uns ein paar Schauer, aber schlechtes Wetter gibt es ja nicht, nur schlechte Kleidung. 

Unser Reiseziel am Donnerstag war das Dätgener Moor. Begleitet wurden wir dieses Mal von einem Schulpraktikanten aus Norwegen. Da alles reibungslos klappte, waren wir mittags schon zurück und den Nachmittag nutzten wir für verschiedene Büroaufgaben. 

Freitagmorgen machten wir einen Ausflug nach Schmoel(Bild 4). Anschließend ging es für mich, Sofie, schon ins Wochenende und Daniel hat sich noch mit dem Bekleben von 200 Flyern vergnügt.

 

Liebe Grüße


Daniel und Sofie    

40. Kalenderwoche 2016 (03. - 09. Oktober 2016)

Hallihallo und weiter geht's.

Am Montag haben auch wir erst mal den Tag der Deutschen Einheit damit gefeiert, dass wir alle Zuhause geblieben sind.

Der Dienstag ging mit einer Tour ins Kaltenhofer Moor los, ist ja schon wieder ein neuer Monat. Nach dem entspannten Waldspaziergang ging es weiter zu einem entspannten Strandspaziergang bei Schmoel. Zu beiden Orten wurden wir von unserer Wirtschaftspraktikantin Jessica begleitet. Im Anschluss daran durften wir wieder schwer schleppen, denn der Keller musste freigeräumt werden.

Mittwochvormittag ging es wieder an die ganz normalen wöchentlichen Tätigkeiten wie das Presseecho. Danach sind wir nach Neumünster gefahren. Für den Naturschutztag sollte der Stand der Stiftung aufgebaut werden (,den wir tatsächlich nicht betreuen mussten) und schon dabei haben wir ein paar bekannte Gesichter gesehen.

Am Donnerstag selbst waren wir dann vor Ort. Nur als Teilnehmer. Es gab einige interessante Vorträge und eine Podiumsdiskussion zum Thema, ob Naturschutz und Landwirtschaft gemeinsame Wege gehen können. Neben dem Umweltminister oder dem Landesnaturschutzbeauftragten haben auch einige Landwirte und Wissenschaftler aus verschiedenen Fachgebieten gesprochen. Für jemanden, der naturwissenschaftlich nicht sehr bewandert ist (ich), gab es dort ein bisschen zu viel Fachchinesisch, aber zumindest als Vertreter der Landwirtschaft auf der Bühne waren konnte ich noch folgen.

Den Freitag habe ich dann wieder allein im Büro verbracht. Sofie hat nach dem Landesjubiläum erst mal ein paar Überstunden abgebaut. Nachdem die Sachen aus dem Auto wieder in der Garage verstaut waren, habe ich die Gelegenheit genutzt und mich noch ein wenig mit der Natura2000 befasst, die am Vortag ein Thema war. Die Richtlinien sind einigen Landwirten noch ein Dorn im Auge, wenn es um ökologische Bewirtschaftung ihrer Felder geht. Dann hab' ich mich daran gesetzt den Blog fertig zu schreiben, denn da an diesem Wochenende mal überhaupt keine Standbetreuung stattfindet, gibt es auch nichts weiter Berichtenswertes und der Blog kann schon am Freitag hochgeladen werden.


Viele Grüße

Sofie und Daniel

39. Kalenderwoche 2016 (26. September - 02. Oktober)

Moin und hallo,

neue Woche, neues Glück, der Montag bringt den Schwung zurück. Montagmorgen haben wir die Woche damit angefangen, das Auto auszuräumen. Den restlichen Vormittag verbrachten wir mit kleineren Büroaufgaben und gegen Mittag bin ich, Sofie, spontan mit ein paar Mitarbeitern zur Wertgrünlandschulung aufgebrochen, da noch ein Platz im Auto frei war. Obwohl mir größtenteils das nötige Hintergrundwissen fehlte, war es sehr interessant. In der Stiftung war nachmittags ein wenig Chaos ausgebrochen. Daniel und Ingrid hatten festgestellt, dass am Wochenende drei Standbetreuungen anstanden, wir aber nicht genug Materialien für drei Infostände haben.
 
Dienstag verbrachten Daniel und ich bei einem Erst-Helfer-Kurs in Kiel. Nun sind wir auf sämtliche Notfälle vorbereitet, aber wir hoffen natürlich, dass unser neu errungenes Wissen nicht zum Einsatz kommen muss.

Mittwoch habe ich mich auf die Planung der drei Standbetreuungen konzentriert, während Daniel sich dem Presseecho gewidmet hat. Nachmittags haben wir ein Mini-Drachen-Set zusammen gebaut um zu testen, ob es funktioniert, da wir die Sets als Gewinn für ein Suchspiel für eine Standbetreuung am Wochenende nutzen wollten. Wie man auf dem ersten Bild sieht, waren wir erfolgreich.

Donnerstag haben wir uns ein zweites Mal ins Johannistal gewagt um einen weiteren Schild-an-bring-Versuch zu starten. Dieses Mal waren wir erfolgreich(Bild 2), allerdings forderte das Anbringen ein wenig Kreativität. Hauptsache es hängt und man kann es lesen.

Freitag wurde von den Vorbereitungen für die Standbetreuungen am Wochenende dominiert. Nachmittags sind wir nach Eutin gefahren und haben unseren Infostand aufgebaut. In Eutin wurde Samstag und Sonntag der 70. Geburtstag des Landes gefeiert. Danach ging es für Daniel ins lange Wochenende.

Für mich stand Samstag und Sonntag die Standbetreuung in Eutin auf dem Programm. Das Wetter spielte leider nur teilweise mit. Es gab ein paar Schauer, aber grundsätzlich war es zum Glück trocken.
Damit ist schon wieder eine Woche und auch ein ganzer Monat wieder rum und der Herbst zieht ein.

Liebe Grüße

Daniel und Sofie    

38. Kalenderwoche 2016 (19. - 25. September 2016)

Heyo,

eine neue Woche ist gestartet und so langsam zieht auch bei uns der schöne Herbst ein.

Der Montag hat für mich relativ ruhig angefangen. Sofie war beim Vorbereitungstreffen für das 2. Seminar im November und ich habe mich um Standarddinge wie das Presseecho gekümmert. Da war diese Woche allerdings ganz schön viel dabei, also hat das schon ein bisschen Zeit in Anspruch genommen. Zum Mittag hin sollte ich noch ein Schild abholen, das war aber ein ziemlicher Krampf. Erst mal die falsche Adresse aufgeschrieben und dann mit der richtigen Adresse die Firma nicht gefunden. War ja auch nur eine kleine Kellerwerkstatt an der ich 3 oder 4 Mal dran vorbeigefahren bin. Das war irgendwie nervenaufreibend, auch wenn ich die meiste Zeit nur im Auto saß. Da durch den Green Market vom Vortag die Luft sowieso noch ein wenig raus war, habe ich dann auch gleich mal ein wenig früher Feierabend gemacht.

Auch der Dienstag ging so entspannt wie der Vortag los. Zum Mittag hin hatten wir dann wieder ein bisschen Action. Für Karen sollten wir Stiftungsregenjacken zum Laden zurückbringen und haben uns, wie ich am Tag davor, gleich mal verfahren. Die Sucherei hat aber nicht ganz so lange gedauert und nachdem wir sogar einen Parkplatz direkt vor dem Laden gefunden hatten, ging es ganz schnell weiter zum Baumarkt. Das abgeholte und noch ein weiteres Schild sollen nämlich zeitig angebracht werden und dafür brauchten wir Materialien. Alles nötige wurde relativ schnell gefunden und ins Auto gepackt um später noch verwendet zu werden (Bild 3). Im Anschluss an den Baumarkt haben wir noch schnell den Eidertalcampingplatz kontrolliert. Es hatte sich allerdings, trotz des schönen Wetters in den letzten Tagen, keiner dazu entschieden dort zu campen.

Am Mittwoch sind wir rausgefahren und haben, wie bereits erwähnt, die Schilder an Ort und Stelle gebracht. Zumindest versucht. Ein Schild haben wir bei einem Teich des Amphibienprojekts in Schönwalde angebracht, das andere sollte eigentlich an ein Zauntor im Johannistal, aber deswegen müssen wir noch mal los zum Baumarkt und andere Träger kaufen. Am Nachmittag wurden dann noch mal wichtige Punkte für die Standbetreuung beim Landesjubiläum besprochen und auch schon fleißig an zukünftigen Marketingstrategien gewerkelt.

Der Donnerstag ging für mich mit einem Schwall an Presseecho-Artikeln los, der den ganzen Vormittag in Anspruch genommen hat. Danach wurde sich die Zeit bis zum Feierabend mit meditativen Aufgaben wie dem Zäune entwirren und Schlüsselanhänger zusammenbasteln vertrieben.

Am Freitag habe ich wieder frei gemacht und am Sonntag ging es für Sofie in den Süden, zum Höltigbaumtag. Laut ihrer Aussage eine ganz entspannte Veranstaltung mit vielen Familien.

Und damit ist auch schon wieder eine Woche rum.

Viele Grüße


Sofie und Daniel

37. Kalenderwoche 2016 (12. September - 18. September)

Hallöchen!

Wie bereits im letzten Blog erwähnt stand am Montag der Betriebsausflug an. Beim Kanuclub in Klausdorf wurde frei nach dem Motto „chillen und grillen“ von paddeln über Frisbee spielen bis zu Balancieren auf der Slackline alles ausprobiert. Zum Glück hatten am Sonntag wohl alle aufgegessen, denn das Wetter zeigte sich von seiner besten Seite und der Sommer zeigte was er drauf hat.

Dienstag ging es für Daniel und mich ins Dosenmoor. Für die ersten Messpunkte brauchten wir relativ lange, denn die lagen in einem Waldstück und da wimmelte es von Spinnennetzen inklusive Bewohnern auf Kopfhöhe. Auf der offenen Fläche ging es dann viel besser und das Wetter präsentierte weiterhin seine sonnigste Seite. Das schien auch den Bewohnern des Moores zu gefallen. Auf dem Weg zurück zum Auto lag eine relativ große Kreuzotter und sonnte sich. Leider huschte sie schnell davon, bevor wir ein Foto machen konnten.
 
Der Mittwochvormittag wurde von Büroarbeit dominiert. Nachmittags hat Daniel ein paar Überstunden abgebummelt nach seinem langen Wochenende. Für mich ging es mit Wolfgang nach Frörup um ein paar mobile Zäune abzubauen. Die Zäune waren leider mal wieder ein riesen Haufen Chaos, wir mussten die Litzen an mehreren Stellen zerschneiden und die Zäune warten nun in der Garage darauf entknotet zu werden.
 
Donnerstag stand zum letzten Mal in diesem Monat Pegelmessung auf dem Programm. Reiseziel war das große Moor bei Dätgen. Das Wetter war wieder traumhaft und fast alle Punkte waren schnell gefunden. Nur eine Messlatte war nicht mehr da, wo so eigentlich hingehört. Der Pfahl stand noch, aber die Messlatte lag einige Meter daneben. Wer weiß, wie und warum sie ihren Platz geräumt hat(Bild 3).

Den Freitagvormittag verbrachten wir mit Büroarbeit und kleinen Aufgaben in der Stiftung. Gegen Mittag ging es für mich schon ins Wochenende, da ich Geburtstag hatte. Daniel ist mit anderen Mitarbeitern der Stiftung aufgebrochen zur Extratour im Ahrenviölfelder Westermoor(Bild 1). Das war leider auch schon die letzte Extratour in diesem Jahr.

Sonntag haben wir noch einen Infostand auf dem Green Market in Eckernförde betreut (Bild 4) und dann war auch schon wieder eine weitere Woche vorüber.

Liebe Grüße


Daniel und Sofie

36. Kalenderwoche 2016 (05. - 11. September 2016)

Der erste Tag der Woche bedeutete für Sofie erst mal Arbeit von letzter Woche nachholen. Bis nach 5 saß sie noch hier in der Stiftung und hat Presseecho und Blog bearbeitet während ich ganz entspannt zuhause geblieben bin. Sie ist dafür am Freitag dran. Durch die NORLA haben sich halt einige Überstunden angesammelt. Wobei die auch nach dem Freimachen nur bedingt weniger geworden sind.

Am Dienstag ging es dann ganz alleine ins Königs- und Hartshoper Moor für uns. Ohne Frauke, die uns sagte wo man am besten durchkommt, hat es dann gleich mal 10 Stunden gedauert bis wir wieder an der Stiftung waren (und dann haben wir noch nicht mal alle Punkte gefunden). Wir haben uns nur überwiegend verfahren oder haben keinen Übergang vom Weg ins Moor gefunden. Was müssen die auch immer durch Gräben getrennt sein? Außerdem war die Tatsache, dass September die Haupt-Spinnenzeit des Jahres ist, nicht sehr angenehm. Deshalb habe ich Sofie vertrauensvoll vorgehen lassen.

Der Mittwoch war dann wieder etwas entspannter. Wir haben unter anderem mal wieder Flaschen und Gläser abgespült, denn auch bei der NORLA gab es wieder Margrits berühmte Wildkräutersmoothies. Mit Annica haben wir auch noch Brombeer-Sorbet gemacht. Für die Wildes-SH Internetseite sollte ein neues Rezept her und wir haben uns mal zusammen daran versucht. Geschmeckt hat es auf jeden Fall.

Donnerstag ging es dann wieder zurück ins Kaltenhofer Moor, die Entspannung nach dem Königsmoor. Die Punkte hatten wir in 2 Stunden abgelaufen und danach haben wir gleich Heike bei der Stiftung eingesammelt und sind weiter nach Schmoel und Hessenstein gefahren. Am Ostseestrand waren diesmal auch Badegäste, denn es war bestes Wetter. Wir hatten allerdings keine Badesachen dabei und haben nur schnell die Wasserstände gemessen und in Hessenstein den Zeltplatz kontrolliert.

Sofie ist dann am Freitag (wie bereits erwähnt) schon ins Wochenende entlassen worden. Nach der NORLA muss auch sie ein wenig Überstunden abbauen. Ich habe mich derweil mal daran gesetzt die Wasserstände von den bisherigen Moortouren im Computer einzutragen. Auch das Presseecho habe ich schon mal vorbereitet, denn nächsten Montag sind wir alle gar nicht in der Stiftung sondern machen einen Betriebsausflug. Wohin es geht, seht ihr dann ja im Blog der nächsten Woche. Samstag und Sonntag stand dann für mich auch noch mal Standbetreuung an. Einmal auf dem 125. Jubiläum der Ökomelkburen in Horst und dann auf dem Naturerlebnistag Uhlenkolk in Mölln. Zum Glück hatten wir an beiden Tagen bestes Wetter und auch ein paar interessante Gespräche. Außerdem gab es ein Wiedersehen mit den ÖBFDlern vom Uhlenkolk. Mit einem der beiden habe ich mir auf dem Koppelsbergseminar nämlich das Zimmer geteilt.

Den letzten Teil des Blogs schreibe ich übrigens gerade früh am Montag noch bevor wir zum Betriebsausflug fahren. Ich freu mich also schon mal darauf und wünsche euch noch eine schöne Woche.

Viele Grüße

Sofie und Daniel

35. Kalenderwoche 2016 (29. August - 05. September)

Moin Moin,

schon wieder liegt eine aufregende Woche hinter uns. Letzte Woche ging es für Daniel und mich zum Koppelsberg am Plöner See(Bild1), wo wir unser erstes FÖJ-Seminar hatten.
 
Der Montagvormittag begann mit der Anreise und der Zimmerverteilung. Anschließend folgte das erste Mittagessen und dann ging es zum Kennenlernen in die Seminargruppen. Daniel und ich sind beide in der gelben Gruppe, so wie alle FÖJler, deren Einsatzstellen im Gebiet von Kiel und Plön liegen. Das Kennenlernen bestand zum größten Teil aus verschiedenen Gruppenspielen, die manchmal so wild waren, dass man fast seinen eigenen Namen vergessen hat. Abends gab es dann verschiedene Unterhaltungsmöglichkeiten, wie zum Beispiel einen Spieleabend und einen Wildnis Pädagogik Vortrag.

Dienstag stand bis zum Mittagessen weiterhin Kennenlernen in der Seminargruppe auf dem Programm. Am Nachmittag haben wir uns mit dem Seminarthema „Wem gehört die Welt?“ auseinander gesetzt. Dafür standen uns verschiedene Workshops zur Verfügung (Medien, Musik, Textwerkstatt, Aktionsformen und Theater), in denen wir auf verschiedenen Wegen an das Thema heran gegangen sind. Donnerstagabend hat jeder Workshop einen Teil der Ergebnisse Präsentiert und es war wirklich beeindruckend, was alle beteiligten innerhalb so kurzer Zeit auf die Beine gestellt hatten. Am Freitag haben wir als erstes in der Seminargruppe das Thema für unser nächstes Seminar(7.11-11.11) festgelegt. Außerdem gab es noch eine Feedback-Runde mit Lob und Verbesserungsvorschlägen. Danach haben alle gemeinsam aufgeräumt und dann ging es nach Hause. An Wochenende war für uns allerdings noch nicht zu denken. Für Daniel und mich standen noch zwei Tage Standbetreuung auf der Norla auf dem Programm. Der Samstag war für die Stiftung der wichtigste Tag. Es gab eine ganze Reihe von Aktionen, denn von Wildkräutersmoothies über Blütenschminken(Bild 2, besonders bei Kindern beliebt) bis hin zum Pflanzenraten beim Rindermenü hatten wir wirklich alles dabei.

Es war zwar eine lange und anstrengende Woche, aber wie immer hat es viel Spaß gemacht und wir haben wieder dazu gelernt und freuen uns schon auf das nächste Seminar.

Liebe Grüße,

Daniel und Sofie

34. Kalenderwoche 2016 (22. - 28. August)

Heyo Leserinnen und Leser,

der Montag verlief mal wieder sehr normal. Ganz als erstes haben wir uns daran gemacht die Autos auszuräumen. Nach dem Poetryslam am Sonntag wurden 2 von 3 Stiftungsautos, die wir gebraucht hatten, mit nach Hause genommen und abgesehen davon fehlte zum Abend hin auch ein wenig die Lust das noch zu tun. Vom Vortag sind auch noch einige benutzte Gläser und Flaschen nachgeblieben, die wir sauber gemacht haben. Letzten Freitag wurde nämlich noch fleißig Wildkräutersmoothie gemixt, der beim Poetryslam auch einigermaßen gut weg ging. Sofie hat sich noch ans Presseecho dieser Woche gemacht und damit war der Montag auch schon rum.

Am Dienstag haben wir mit Karen und Ingrid einmal durchgespielt, wie wir uns mit den Besuchern verhalten, wenn wir Stände betreuen. Am Nachmittag haben wir dann zusammen mit Walter, Heinrich, Aiko und Heike die Finanzministerin auf ihrer Sommertour getroffen. Sofie und ich waren eigentlich nur eingeteilt einen Zaun aufzubauen, um die Autos vor den Galloways zu sichern, aber wir sind danach auch noch mitgewandert und haben uns auch noch ein wenig mit Frau Heinold unterhalten.

Sofie und Chiara sind am Mittwoch nach Achterwehr gefahren und haben ein Tarnzelt überprüft, was aus dem Nirgendwo aufgetaucht ist. Ich habe mich in der Zwischenzeit weiter an die Standbetreuungsmappe gesetzt und noch ein paar unserer Projekte hinzugefügt. Am Nachmittag hat Christiane uns dann noch das Blütenschminken beigebracht...mir persönlich fehlt ein wenig die Kreativität dafür, aber bis zur NORLA kann ich ja noch ein paar Inspirationen sammeln. Wir haben dann auch schon früher Feierabend gemacht. Im Moment gibt es bei uns nur wenig zu tun.

Donnerstag ging es für uns zuerst zur Hygienebelehrung nach Kiel. Das musste vor der NORLA noch unbedingt erledigt werden. Nachdem wir dann wussten wie man sich richtig verhält im Umgang mit Lebensmitteln ging es zurück zur Stiftung und es wurde sich den Standardtätigkeiten angenommen. Am Nachmittag war dann ein wenig die Lust raus. Es war der heißeste Tag der Woche und Sofie hat im Garten die Drahtzäune vom Dienstag entwirrt. Ich hatte weniger Erfolg dabei, aber das müssen wir zum Glück ja auch nicht so schnell wie möglich sondern nur über das Jahr verteilt machen.

Am Freitag musste zunächst mal das Presseecho und dieser Blog fertiggestellt werden. Ab nächster Woche sind wir nämlich in Plön für unser Einführungsseminar und wir freuen uns schon sehr auf die Workshops dort. Vorher mussten wir aber schon wieder jemanden verabschieden. Alicia unsere Praktikantin hatte ihren letzten Tag, hat uns aber noch mal ordentlich bekocht mit einigen Spezialitäten aus Ecuador (und trotz 2 Jahren Spanisch in der Schule kann ich mich an die Namen von den Gerichten leider nicht mehr erinnern). Falls du das hier liest, dann bedanken wir uns noch mal recht herzlich dafür. Gut gestärkt ist Sofie dann mit Ingrid zum Bildungszentrum für Natur, Umwelt und ländliche Räume in Flintbek gefahren. Mit den Leuten von dort teilen wir uns auf der Veranstaltung für das 70. Landesjubiläum im Oktober einen Stand und da muss vorher natürlich noch einiges geklärt werden. Ich sitze jetzt also hier noch alleine im Büro und mache den Blog fertig bevor ich dann auch vorzeitig ins Wochenende abhaue.

Wir freuen uns dann jetzt auch auf ein sonniges Wochenende (seit langem mal wieder) und bereiten uns auf das Seminar vor. An euch also noch

viele Grüße

Sofie und Daniel

33. Kalenderwoche 2016 (15. - 21. August)

Hey und Hallo, liebe Leser!

Nun ist Woche 3 auch schon vorbei und damit auch unsere erste Woche ohne Frauke. Diese Woche wurde hauptsächlich von Büroarbeit dominiert.  Montag war ein sehr ruhiger Tag, den wir hauptsächlich dem Presseecho und anderer Büroarbeit gewidmet haben.

Dienstag haben wir uns voller Motivation an die heilige Garage getraut, in der das pure Chaos herrschte(Bild 1). Die Garage ist ein beliebter Stauraum aller Mitarbeiter und leider landet selten alles wieder da, wo es vorher war. Dienstag haben wir uns hauptsächlich um die Regale mit den Materialien für den Außendienst gekümmert (Gießkannen, Kescher, Gummistiefel und so weiter)(Bild 2).
 
Am Mittwoch ging es dann mit den anderen beiden Regalseiten weiter. Sowohl der Flyer Nachschub, als auch die Materialien für die Standbetreuung sind nun wieder ordentlich sortiert und warten auf ihren nächsten Einsatz. Da die Garage zu unseren FÖJler-Aufgaben gehört, werden wir die Ordnung mit Händen und Füßen verteidigen und hoffen, dass sie vorläufig erstmal anhält.

Am Donnerstag habe ich, Sofie, weiter am Presseecho gearbeitet und verschiedene kleine Aufgaben erledigt, während Daniel einen Ordner für die Standbetreuung mit Informationen über die Projekte und Flächen der Stiftung und den jeweiligen Ansprechpartnern erneuert hat. Außerdem hatten wir Besuch von einer Lindenschwärmer Raupe, die lautstark vor dem Fenster Blätter gefressen hat(Bild 4).
 
Auch am Freitag waren wir mit vielen verschiedenen kleinen Aufgaben beschäftigt. Zum Beispiel musste die tägliche Portion Presseecho erledigt werden und die Autos mussten für die Poetry-Slam op Platt Veranstaltung  am Sonntag gepackt werden. Anschließend ging es für uns noch nicht ins Wochenende, denn Samstag stand ein Fahrsicherheitstraining auf dem Plan, bei dem wir unter anderem viel über das Bremsen in brenzligen Situationen gelernt haben. Danach war für mich Wochenende angesagt, Daniel hat am Sonntag noch das Stiftungsteam beim Poetry-Slam op Platt unterstützt.


Liebe Grüße

Daniel und Sofie

32. Kalenderwoche 2016 (08. - 14. August)

Moin und hallo,

Woche 2 ist vorbei und unsere Aufgaben gingen dieses mal schon ein bisschen leichter von der Hand. Am Montag haben wir uns um das Presseecho der vorigen Woche mit den Artikeln vom Wochenende gekümmert und das der nächsten Woche angefangen.

Dienstagmorgen sind wir dann ins Dosenmoor bei Neumünster aufgebrochen. Zusammen mit Frauke und Elvira vom Wilden SH haben wir wieder Wasserstände gemessen, wobei auch ein paar schöne Fotos zu Stande gekommen sind (zum Beispiel das 1. Bild). Außerdem hab' ich, Daniel, auch gleich meine erste Zecke des Jahres mit nach Hause genommen.

Den Mittwoch haben wir wieder im Büro verbracht und Robustindikatoren ausgewertet, also wie viele Besucher die Internetseiten der Stiftung hatten und der FÖJler-Blog kam dabei auch ziemlich gut weg. Dann haben wir noch die Messstände vom Vortag eingetragen und viel mehr Erwähnenswertes ist an dem Tag auch nicht passiert.

Donnerstag war dann die letzte Moortour für diesen Monat dran, das große Moor bei Dätgen. Begleitet wurden wir von Miriam, die sich momentan um die Verwaltung der Flächen im Kreis Rendsburg-Eckernförde kümmert. Sie hatte auch noch spannende Infos über die Pflanzen im Moor. (Jetzt kennen wir zum Beispiel den Unterschied zwischen Glocken- und Besenheide.) Auf dem 2. Bild sind die fleißigen Bauarbeiterinnen beim Bau einer Brücke über einen Graben zu sehen. Im Anschluss haben wir auch gleich angefangen, die Pegelstände am PC einzutragen. Sofie hat noch eine kleine Botentätigkeit für unsere Azubis gemacht und dann war der Tag auch ziemlich schnell rum.

Der Freitag war wohl das Highlight der Woche, sowohl aus positiver wie auch negativer Sicht. Nach restlicher Presseecho-Arbeit haben wir in der Stiftung Frauke verabschiedet. (Auch wenn wir sie gerne noch ein wenig länger behalten hätten.) Jetzt sind wir auf uns allein gestellt, sagen aber noch mal Danke für die Unterstützung. Ob wir in den ersten Wochen alles so fehlerfrei umsetzen können steht noch in Frage, aber jeder der das hier lesen kann sieht, dass wir zumindest mit den Blogeinträgen schon mal klar kommen.
Um 13 Uhr haben wir dann schon Feierabend gemacht, denn mit Frauke (die uns für den Nachmittag noch erhalten blieb), Jutta und Chiara im Gepäck sind wir zur Extratour der Stiftung in die Grönauer Heide bei Lübeck gefahren. (Das war übrigens das positive Highlight des Tages.) Auch wenn das Wetter nicht immer mitgespielt hat, waren das zwei sehr interessante Stunden mit vielen Insekten, Pflanzen und Ziegen ( Bild 4 zeigt die Burenziegen, mit denen die Grönauer Heide beweidet wird). Abends bei der Stiftung haben wir dann nur noch das Auto ausgepackt und sind ins wohlverdiente Wochenende gefahren.

Viele Grüße

Sofie und Daniel

31. Kalenderwoche 2016 (01. - 07. August)

Hallo liebe Leserinnen und Leser,

am 01.08. ging es für uns los. Wir sind die neuen FÖJler Sofie und Daniel. Die erste aufregende Woche haben wir mit Fraukes Unterstützung schon gemeistert. 

Am Montag wurde ein Großteil der Formalien aus dem Weg geräumt. Wir wurden rumgeführt und haben einen Teil unserer Kollegen kennengelernt, zumindest die, die nicht gerade ihren Sommerurlaub genießen. Nach der ersten Montagsrunde folgte die Standardprozedur: Sicherheitsbegehung, in die PC-Programme einarbeiten und seelisch auf das Aufräumen der Garage einstellen (in der pures Chaos herrscht). Abschließend haben wir uns noch mit einigen Mitarbeitern zu einer NORLA-Standbesprechung zusammengesetzt.

Dienstag ging es für uns gleich ins Königs- und Hartshoper Moor zur Wasserstandsmessung. Begleitet wurden wir von Frauke und vielen Mücken und Bremsen. Sofie hat gleich einen ihrer Gummistiefel in einem Wasserloch versenkt, da wir uns querfeldein durch sowohl Gestrüpp als auch moorigen Untergrund kämpfen mussten. Alles in allem, ein anstrengender aber spannender Ausflug, der den ganzen Tag in Anspruch genommen hat.

Am nächsten Vormittag wurden wir von Heike, die sich um die Verwaltung der Flächen in Plön und Ostholstein kümmert, nach Schmoel und Hessenstein an die Ostsee entführt. In Schmoel haben wir wieder Pegel gemessen und in Hessenstein den „wilden Zeltplatz“ kontrolliert. Wegen des eher mittelmäßigen Wetters haben wir uns aber schnell wieder ins Auto verkrochen. Auf dem Rückweg haben wir uns noch mit Moritz auf der Baustelle der Stiftung in Schwentinental getroffen, auf der neue Gewässer gebaut und Alte saniert werden (Bild 2). Wieder im Trockenen in der Stiftung haben wir uns dem Rest des Tages dem Presseecho gewidmet.

Dann war die Hälfte der Woche auch schon rum und wir sind Donnerstag gegen 8 Uhr ins Kaltenhofer Moor aufgebrochen. Hier waren wir wesentlich schneller als im Königsmoor, da die meisten Punkte um einiges leichter über einen Wanderweg zu erreichen waren. Den restlichen Tag haben wir wieder im Büro verbracht.

Der Freitag bestand zum Großteil daraus, dass wir die Standbetreuung auf der Albersdorfer Steinzeitmeile geplant haben. Dies beinhaltete das Auto fertig zu packen und uns schon einmal mit den Landschaftsführerinnen bekannt zu machen, die uns in der restlichen Saison mit Rat und Tat zur Seite stehen werden. Damit endete die erste Woche auch schon für Daniel, während Sofie am Sonntag dann zu ihrer ersten Standbetreuung ausgerückt ist (Bild 3), auf der sie schon den FÖJler des Steinzeitparks getroffen hat, den wir beide dann auch auf dem Einführungsseminar auf dem Koppelsberg sehen werden.

Die erste Woche war von vielen neuen Gesichtern und abwechslungsreichen Aufgaben geprägt und auch in den nächsten Wochen wird uns hoffentlich viel Spannendes erwarten.

Liebe Grüße

Sofie und Daniel

30. Kalenderwoche 2016 (25. - 31. Juli)


Ein letztes „Moin“ von uns, 

die letzte Woche im FÖJ startete entspannt für Ingvar mit einem Tag frei und für mich mit einem Bürotag. Also zum Ende nochmal Business-as-usual. Am Dienstag wurde es für mich dann spannend und ich fuhr mit Olli in den Beltringharder Koog, um dort Fotofallen auszulesen und Daten der automatischen Pegelmessrohre zu sammeln (also die moderne Form der FÖJ-Pegelmess-Touren). Dort hatten wir den tollen Blick auf lila-blühenden Strandflieder, den ihr auf dem Bild sehen könnt. Im Anschluss ging es noch ins Katinger Watt, da dort im Moment eine Mähraupe fährt, die durch Rütteln direkt das Saatgut aus den Pflanzen löst. So kann das Saatgut einfacher transportiert werden. Durch viele tolle Erfahrungen und natürlich bestes Wetter war das ein toller letzter Außendienst-Tag für mich.

Dienstag und Mittwoch war Ingvar nochmal im Büro und überarbeitete sein FÖJ-Projekt, ein Bastel- und Ratespiel für verschiedene Altersstufen zum Selberfalten mit Stiftungsmotiven. Auf dem Bild seht ihr eine Version, bei der man sich nun für ein Motiv entscheiden muss, dann zu einem „echten Foto“ kommt, um das Tier dann zu bestimmen. Eine echt mühselige und zeitaufwendige Aufgabe, die dank Ingvars Einsatz jetzt zum Ende hin noch fertig wurde und in Zukunft für die Standbetreuung genutzt werden kann. Am Mittwoch war ich ja auch wieder in der Stiftung und kümmerte mich um das Presseecho und die Vorbereitung für die Einführung der neuen FÖJler.

Donnerstag waren wir dann beide nicht in der Stiftung, Ingvar bummelte seine letzten Überstunden ab und ich fuhr mit Helge nach Wallnau auf Fehmarn zu meiner letzten Standbetreuung. Bei bestem Strandwetter verbrachten wir den Tag in Gesellschaft der Freiwilligen von Wallnau :)

Freitag war dann der große, letzte FÖJ-Tag. Auf einer Feier mit einem Berg Haribos verabschiedete sich Ingvar im Stiftungsgarten von unseren Kollegen, während ich Überstunden abbaute, um nach Hause zu fahren. Da Ingvar zum 1. August seine Ausbildung beginnt, übernehme ich, Frauke, für die kommenden zwei Wochen die Einarbeitung der Neuen, sodass der Trennungsschmerz bei mir noch etwas warten kann.

Natürlich geht für uns jetzt auch unser FÖJ zu Ende und damit ein spannender Abschnitt in unserem noch kurzen Leben. Mit tollen Kollegen, viel Arbeit und mal mehr oder weniger spannenden Aufgaben konnten wir viel Neues kennenlernen. Am Anfang standen wir noch verloren im Moor, um unsere Messpunkte zu finden, wie ihr auf dem Bild sehen könnt, aber mit der Zeit wurde die Orientierung immer besser und unsere vielen Aufgaben gingen leichter von der Hand. Erst jetzt beim Nachdenken, was die Neuen alles lernen müssen, merke ich, was wir eigentlich alles in diesem Jahr erlernt und verinnerlicht haben.

In der Hoffnung auf ein Wiedersehen sind wir jetzt erstmal weg :)

Viele Grüße

Ingvar und Frauke

29. Kalenderwoche 2016 (18. - 24. Juli)


Hey und Hallo, liebe Leser!

Langsam aber sicher neigt sich unser FÖJ dem Ende zu. Was alles in unserer offiziell vorletzten Woche bei der Stiftung passiert ist, kommt jetzt:

Montag hat Frauke den Tag hauptsächlich im Büro verbracht, während ich nach einem Wochenende mit einem langen Sonntag - ein Wochenendstand in der Nähe von Elmshorn (erstes Bild) inkl. anschließendes Ausladen des Dienstautos, sowie notdürftiges Aufräumen der Garage nach dem Familienfest in der Stiftung überstundenfrei hatte.

Dienstag war ich dann auch wieder im Büro und habe an der Entwicklung der vollautomatischen Excel-Tabelle für die Messwerte der Moor-Touren weitergearbeitet. Währenddessen hat sich Frauke den Robustindikatoren und dem Presseecho gewidmet. Zudem bin ich nachmittags nochmals losgefahren, um weitere Plakate für den "Poetry-Slam op platt" in der Stadt aufzuhängen und Flyer dazu zu verteilen.

Mittwoch wollte ich eigentlich die Moor-Tabelle fertiggestellt haben, leider musste ich mir - mitten im Juli und bei bestem Wetter - eine Erkältung einfangen. Weil ich aber schon Dienstagabend nach dem Plakate-Aufhängen gemerkt hatte, dass bei mir etwas im Anflug ist, nahm ich mir die Datei mit nach Hause und habe sie dann Mittwoch spät nachmittags fertiggestellt und den Kolleg/inn/en per Mail geschickt. Den Tag über war Frauke mit Olli für Limosa an der Westküste zum Wildkamera-Wechsel unterwegs.

Donnerstag habe ich meine Erkältung dann soweit auskuriert, sodass ich Freitag wieder in die Stiftung kommen konnte. Dort habe ich u. a. die neue Praktikantin vom Medienteam, Alicia aus Quito, Ecuador, kennengelernt. Des Weiteren wurde der Tag dann wieder vom Presseecho dominiert. Letztendlich habe ich noch ganz viel Kleinkram erledigt und diesen Blogeintrag geschrieben.

Am Donnerstag besuchte ich, Frauke, andere Freiwillige im Wildpark Eekholt, die ich schon auf dem Einführungsseminar kennengelernt hatte und noch unbedingt besuchen wollte. Eine von ihnen hat in den letzten sechs Wochen den kleinen Mäusebussard Mogli aufgezogen, der nun ausgewachsen ist und den ich auf den Handschuh nehmen durfte :)

Dieses Wochenende haben wir zwar keine Standbetreuungen, trotzdem war ich Sonntag mit Paul bei einer Führung zur Lotseninsel vor der Schleimündung unterwegs. Wie ihr auf den Bildern seht, war bestes Wetter und wir konnten die Natur so richtig genießen.

Viele liebe Grüße

Frauke und Ingvar

28. Kalenderwoche 2016 (11. - 17. Juli)


Moin ihr alle,

die letzte Woche startete erstmal ganz entspannt mit einem Tag im Büro mit Internetzahlen, Garage aufräumen etc. Dienstag hatte Ingvar dann frei und ich fuhr mit zum Zukunftsworkshop der Stiftung. Da sich die Stiftung eigentlich aus den Zinsen ihres Vermögens finanziert, es momentan aber kaum Zinsen gibt, sollten wir, also alle unter 35 oder weniger als zwei Jahre bei der Stiftung Beschäftigten, neue Ideen im Rahmen eines Workshops finden.

Nach einer kurzen Einführung unserer Moderatoren starteten wir auch schon herauszufinden, von wem, wofür, warum und wie die Stiftung 2030 Geld bekommt und dies auf Plakaten einzutragen. Darauf aufbauend erstellten wir in Kleingruppen genauere Ideen, wobei wir immer mindestens drei Begriffe von unterschiedlichen Plakaten verbinden mussten. Nach unserer Auswahl der Top-8-Vorschläge war dann auch schon Mittagspause. Wie es sich für einen Workshop gehört, gab es nach dem Essen natürlich erstmal einen Energizer, wie bei einem FÖJ-Seminar ;). In Dreiergruppen arbeiteten wir dann unsere Top-8 genauer aus, um schonmal einen kleinen Handlungsfaden zu entwickeln und den anderen vorstellen zu können. Da wir bestes Wetter hatten, konnten wir im Grünen vor dem Vereinsgebäude super unseren Gedanken freien Lauf lassen, wie ihr auf den drei Bildern sehen könnt, waren wir auch voller Motivation :). Insgesamt war es ein sehr witziger Tag mit den vielen Kollegen und es sind auch einige spannende Ideen entstanden, was jetzt mit ihnen weiter passiert, entscheidet sich im Vorstand. Nach einer ausgiebigen Shoppingtour durch den Bioladen bei Bunde Wischen waren wir dann auch fertig für die Heimreise.

Mittwoch ging es für Ingvar und mich dann wieder ins Dosenmoor, und im Anschluss noch zu den Übernachtungsplätzen des „Wilden SH“. Durch die langen Wege war der Tag dann auch schon fast vorbei. Donnerstag war das Wetter dann etwas besser und wir fuhren ins Kaltenhofer Moor und nach Schmoel.

Freitag ging es dann wieder hoch her, da nachmittags das Sommerfest der Stiftung stattfand. Parallel dazu mussten Ingvar und ich auch noch unsere Abschlussberichte fertig bekommen, um sie pünktlich dem Träger übersenden zu können. Um 11 Uhr begann für uns dann der Aufbau für das Sommerfest, also Pavillons und Bierzeltgarnituren aufbauen und alles mit Roll-ups und Blümchen schmücken. Nach einem kurzen Regenschauer blieb es zum Glück einigermaßen trocken, aber so eine richtige Sommer-Stimmung konnte bei den Temperaturen nicht aufkommen. Es kamen viele Aktive aus dem Naturschutz und ich war echt überrascht, nach nur einem Jahr schon einige bekannte Gesichter wiederzutreffen. Obwohl es weniger Besucher waren als im letzten Jahr war der ganze Garten voll, wie ihr auf dem letzten Bild sehen könnt. Natürlich gab es auch leckeren Kuchen und nach dem Abbau abends klang die Veranstaltung dann im Rahmen der Kollegen langsam aus. So konnten wir ganz entspannt ins Wochenende starten.

Viele Grüße,

Ingvar und Frauke

27. Kalenderwoche 2016 (04. - 10. Juli)


Ein herzliches Hallo aus'm Stiftungsland!

Während Montag und Dienstag relativ ruhig und ohne besondere Ereignisse verstrichen, ging es für uns am Mittwoch ins Königsmoor und ins Hartshoper Moor. Als wir dorthin aufbrachen, gab es immer wieder zwischendurch Schauer und wir haben schon befürchtet, richtig nass zu werden. Im Königsmoor angekommen, blieb der Regen dann aber bis auf ein paar ganz kurze Schauer aus. Allerdings sind dort die Binsen mittlerweile so hoch gewachsen, dass sie uns manchmal bis über die Hüfte reichten. Deswegen mussten wir immer ziemlich mühsam zum nächsten Messpunkt „stapfen“ und nebenbei aufpassen, dass wir nicht in Wasserlöcher treten.

Gegen Ende der Königsmoor-Tour bin ich nochmal im Torfboden eingesackt, der leider fester aussah, als er wirklich war (erstes Bild). Die Stelle liegt in einer vor kurzem eingedeichten Parzelle, wo sich zwar schon eine durchgehende Pflanzendecke gebildet hat, der Torfboden allerdings immer noch sehr mit Wasser vollgesogen ist (zweites Bild). Als wir dann ohne weitere besondere Hindernisse auch noch das Hartshoper Moor hinter uns hatten, kamen wir diesmal relativ spät in der Stiftung an, sodass Frauke sich gleich nach Hause aufgemacht hat und ich nur noch die Messwerte eingetragen habe und dann auch irgendwann Feierabend machte.

Donnerstag ging es wieder hinaus, diesmal ins Große Moor bei Dätgen. Von dort gab es nicht so viel Spannendes zu berichten, aber keine Nachrichten heißt auch keine schlechten Nachrichten.

Freitag war dann in der Stiftung einiges für das Wochenende vorzubereiten. Wir haben angefangen für den Erlebnistag in der Arche Gärtnerei am Sonntag zu packen. Das nahm schon einen Großteil des Tages in Anspruch. Nachmittags hat Christiane uns dann „Blütenschminken“ beigebracht. Dabei wird ein Ei getrennt und das Eiklar als Kleber für Blütenblätter im Gesicht, oder auf den Armen benutzt. Das hielt erstaunlich gut, wie ihr auf dem dritten Bild sehen könnt. Man muss dabei nur darauf achten, dass die Blüten nicht zu schwer sind oder eine zu starre Wölbung haben, dann hält es nicht richtig.

Am Samstag war Frauke zusammen mit Antje Walter und Susanne Rieper bei dem Tag der Artenvielfalt in der ehemaligen Panzerwüste Nordoe. Abends haben Frauke und ich uns dann in der Stiftung getroffen, um das Auto umzupacken und an mich zu übergeben, weil ich damit Sonntag in die Archegärtnerei bei Eggebek fuhr.

Um 7:30 Uhr gestartet kam ich an besagtem Sonntag um 9:00 Uhr in der Gärtnerei an. Das Aufbauen ging mit dem Superteam vom Blütenmeer-Projekt vor Ort sehr flott. Trotz einiger Stolpersteine hier und da, wie „unser Zelt hat keinen Strom“ und „wer hat denn jetzt den Beamer?“ und „ich glaube, ich hab' die Heringe vergessen ...“ haben wir mit dem unglaublichen Improvisationstalent von Wiebke und ihrem Team alle Stände rechtzeitig „startklar“ bekommen.

Den ganzen Tag über bei schönem Wetter kamen mehr als 1800 Gäste, sodass die ganze Zeit viel los war (viertes Bild). Es waren auch viele Familien mit Kindern da, für die eigens die Station „Kinderbespaßung“ eingerichtet wurde. Dort war ich den Großteil der Zeit. Das Blütenschminken wurde bei den Kindern nicht so stark frequentiert, wie die Buttonmaschine von Malte. Dabei haben die Kinder viele schöne Kunstwerke erschaffen. Auch ich habe Buttons gemacht, auf dem fünften Bild könnt ihr einige davon sehen. Später, deutlich nach 17:00 Uhr, haben wir dann abgebaut und sind alle recht geschafft aber doch erfreut über die vielen Besucher nach Hause gefahren.

Schöne Reststunden vom Sonntag euch noch.

Greez

Frauke und Ingvar

26. Kalenderwoche 2016 (27. Juni - 03. Juli)


Hallo und willkommen zum nächsten Blogeintrag!

Frauke genießt weiter ihren Urlaub. Diese Woche war für mich relativ kurz, trotzdem gibt's einiges zu berichten:

Weil ich von Montag bis Mittwoch frei hatte, startete ich zusammen mit Matthias von der Projektentwicklung zur Pegelmessung ins Kaltenhofer Moor und nach Schmoel. Im Kaltenhofer Moor hat sich jetzt auch das Wollgraß auf einem alten vermoosten Torfstich ausgebreitet. Danach haben wir dem Zeltplatz vom Wilden SH bei Hessenstein noch einen Besuch abgestattet. Obwohl wir die Tage sehr gutes Campingwetter hatten, sah der Platz nicht gerade benutzt aus. Fazit an die Camper unter euch:
Ab nach Hessenstein, wenn ihr da noch nicht wart, noch ist das Wetter gut!

Freitag liefen dann in der Medienabteilung alle Denkapparate auf Hochtouren, weil die letzten Vorbereitungen für das Picknick in Weiß getroffen werden mussten. Dabei ging es gleich praktisch los. Mit Ingrid, der Hauptorganisatorin des NATURGENUSSFESTIVALS, Regina und Miriam haben wir uns die Fläche bei Flintbek angesehen, wo das Picknick stattfindet. Dort trafen wir auch Herrn Krohn, den Pächter der Fläche, der superleckere Minifrikadellen, sogenannte "Eidertaler" aus seinen Rindern herstellt. Mit ihm haben wir dann alles Wesentliche besprochen. Ingrid und ich blieben noch etwas länger. Da die Weide insgesamt sehr groß ist und niemand auf die Hörner der Scottish Highlands genommen werden soll (wenngleich sie alle - besonders der Bulle - sehr friedfertig waren), haben wir noch mit einem Smartfence einen Zaun gezogen. Das geht relativ schnell, solange keine Knoten in der Litze sind. Die besteht aus mehreren Kunststofffasern mit eingeflochtenen Drähten, durch die später Strom fließt. Letztendlich haben wir es dann auch geschafft, eine Batterie erfolgreich an den Zaun zu schließen, sodass überall noch genug Spannung ankam. Hängt nämlich eine Litze durch und liegt auf dem Boden, kann es sein, dass sie sich darüber erdet, ergo kommt kein Strom mehr durch. Zurück in der Stiftung haben wir dann zwei Autos vollgepackt, sodass im Yeti Silber nicht mal mehr jemand auf den Beifahrersitz passte. Damit war der Freitag auch schon am Ende, aber das ist ja eher die Ruhe vor dem Sturm ...

Am Sonntagmorgen gegen 9:30 Uhr kamen wir auf der Fläche an und haben angefangen aufzubauen. Da sich niemand sicher war, was das Wetter anging und viele in Gedanken noch bei dem EM-Spiel Deutschland : Italien waren, befürchteten wir schon, im Regen aufbauen zu müssen. Das Wetter wurde aber immer schöner und wir tankten noch alle Motivation für den Tag. Mit von der Partie war auch die Musikgruppe Zwey Sand, die uns den ganzen Tag akustisch verwöhnt hat (erstes Bild). Um kurz vor 11:00 Uhr - die ersten Gäste trudelten schon ein - fing es plötzlich an, wie aus Gießkannen zu regnen. Nachdem wir schnell das eben aufgebaute Material retteten (wobei ich von einem der Pavillonzelte eine gehörige Dusche bekam), gingen leider einige Besucher direkt wieder. Andere harrten mit uns aus und wurden dafür kräftig belohnt: gegen Mittag klarte es langsam wieder auf und die Sonne zeigte sich uns mit immer mehr Wärme. Während wir alle trockneten, gab es unter anderem Apfelringe, Rouladen (vom Antikhof Bissee - absoluter Resteraunt-Tipp!) und natürlich "Eidertaler" von Sven Krohn, die ihr auf dem zweiten Bild sehen könnt.

Währenddessen gab es eine kleine Führung über das Gelände, die Miriam geleitet hat. Eine weitere Attraktion war Christiane, unsere Leiterin vom Service, die mit Spezialequipment und hochspezieller Seifenlauge riesige und massenhaft Seifenblasen gemacht hat, was ihr auf dem dritten und vierten Bild sehen könnt. Dabei muss man nicht einmal die eigene Lunge anstrengen, sondern lässt den Wind für einen pusten. Das Ergebnis ist ein optisch einmaliges Erlebnis, wobei wir mit der Witterung auch etwas Glück hatten, da sich die Blasen bei hoher Luftfeuchtigkeit noch länger halten.

Gegen 16:00 Uhr ging es dann langsam ans Abbauen. Die Zelte und das übrige Standmaterial haben wir recht schnell verstaut bekommen, allerdings hat am Schluss der Smartfence nicht mitgespielt: wir hatten drei Sets verbaut und in ausnahmslos jedem waren Knoten drin (in einem sogar mehr als fünf Stück). Teilweise mussten wir die Knoten herausschneiden, die Litzen einzeln durchfädeln (was allein schon ein Meisterwerk war) und möglichst schlank wieder zusammenknoten. Dazu kommt noch, dass die Litze beim Durchschneiden sehr leicht aufribbelt und der Draht darin dann zur piksigen Angelegenheit wird. Mit vereinten Kräften haben wir dann doch alle aufgerollt bekommen (letztes Bild) und konnten schließlich abrücken.

Gegen 18:00 Uhr kamen wir wieder in der Stiftung an, wo ich dann noch die Autos ausgeladen und dann schließlich auch Feierabend gemacht habe. Montag geht's gleich weiter für mich, also sag ich an dieser Stelle "wir lesen uns". Bis nächste Woche B-)

Ingvar und Frauke

25. Kalenderwoche 2016 (20. - 26. Juni)


Ein herzliches Hallo an euch und willkommen zur Kieler Woche und wieder einmal zum FÖJ-Blog.

Nachdem ich ja schon Sonntag einen Stand beim MUDDI Markt auf der Kieler Woche betreut habe, ging es für mich gleich Montag in der Stiftung weiter. Weil für mich schon zwei Bewerbungsgespräche an einem Tag anstanden, habe ich nicht mal an der Montagssitzung teilnehmen können und nur ein paar Kollegen nach meinen vier Wochen Abwesenheit wiedergesehen. Den Rest der Zeit habe ich produktives Aufräumen meines E-Mail Postfaches betrieben (was so alles in vier Wochen anfällt ...) und das Nötigste erledigt.

Dienstag ging es etwas ruhiger an die Arbeit. Ich hatte zwar auch wieder ein Bewerbungsgespräch, sodass ich erst mittags zur Stiftung kam, habe aber an dem Tag doch noch einiges geschafft. Unter anderem trafen Ingrid, Regina, Kristina, Miriam und ich uns im Garten, um alles Nötige für die Auftaktveranstaltung des NATURGENUSSFESTIVALS zu besprechen und zu planen.

Mittwoch sollte eigentlich die Tour ins Kaltenhofer Moor starten. Die ist aber ausgefallen, weil Frauke zur Zeit Urlaub hat - es sei ihr von ganzem Herzen gegönnt - und auch keiner von den anderen Mitarbeiter/innen Zeit hatte, mich zu begleiten. Stattdessen habe ich den Tag damit gefüllt, bergeweise Pegeldaten vom LIFE Limosa Projekt in Tabellen einzupflegen. An diesem Tag machte ich zeitig Feierabend, denn "Großstadtgeflüster" und "Moop Mama" kamen an dem Abend zur Kieler Woche auf die Hörnbühne und das wollte ich nicht verpassen. 

Donnerstag habe ich schon ein paar Einladungen für das Picknick in Weiß in Flintbek verteilt. Danach arbeitete ich einen Großteil meiner To-Do-Liste ab: z. B. habe ich Stiftungs-Schlüsselanhänger gebastelt und das ganze Material in der Garage durchgecheckt, ob noch alles da und in gutem Zustand ist. Zwischenzeitlich bekamen die Haselmäuse auch ihr Futter von mir, wobei diese bald umziehen werden: Da die Haselmäuse und wir letzten Herbst und Winter leider unangenehme Erfahrung mit Eichhörnchenflöhen gemacht haben, nimmt Björn die Kleinen jetzt erst einmal mit zu sich nach Hause.

Freitag wurde auch wieder ein Bürotag. Eigentlich wollte ich die Dosenmoortour nachholen, aber leider ist wieder etwas dazwischen gekommen. Die Gelegenheit habe ich dann genutzt, um in Flintbek wieder den ganzen Tag lang weitere Einladungen für das Picknick in Weiß zu verteilen, bis ich alles losgeworden bin.

Und damit war die Woche dann schon um. Die Tage habe ich auch immer wieder Malte besucht, der die ganze Kieler Woche ehrenamtlich beim MUDDI Markt hilft. Unter anderem gab es dort das Programm "Music meets Art", wobei Robert Barsuhn, ein weiterer Ehrenamtlicher, zur Musik ein Bild gemalt hat (die Bilder sind alle von Sonntag).

Ich hoffe, ihr habt die Tage genossen, besonders die der Kieler Woche.
Ruht euch gut aus.

Bis dann B-)

Frauke und Ingvar

24. Kalenderwoche 2016 (13. - 19. Juni) - Das Sylt-Seminar


Aloha und willkommen zurück liebe Leser, ich habe jede Menge Spannendes zu erzählen.

Diese Woche fand das letzte unserer FÖJ-Seminare statt. In den Dünen zwischen Rantum und Hörnum liegt ein kleiner Campingplatz, das "Strandläufernest", auf dem die FÖJler/innen vom Träger Koppelsberg schon seit Jahren das Abschlussseminar steigen lassen. Eine weitere Besonderheit war, dass nicht nur Fraukes und meine Seminargruppe (die "gelbe" Gruppe) anwesend war, sondern alle 150 FÖJler/innen aus ihren Einsatzstellen in ganz Schleswig-Holstein. Da ich für dieses Seminar Vorbereiter war, bin ich zusammen mit 13 anderen Mit-Vorbereitern und dem Koppelsberg-Team schon Sonntag angereist, um die letzten Ecken rund zu feilen. Leider kündigte sich bereits eine Schlechtwetterfront an, sodass wir relativ viel improvisieren mussten. Obendrein hat uns das Gewitter abends nicht nur den Himmel, sondern auch das Fernsehen verrieselt, sodass es mit dem EM-Auftakt-Spiel für Deutschland bei uns nichts wurde.

Am Montag genossen wir Vorbereiter/innen beim Frühstück die sprichwörtliche Ruhe vor dem Sturm. Denn kurz bevor die ersten Leute um ca. 11:30 Uhr eintrudelten, fing es tierisch an zu schütten. Tut uns leid, liebe FÖJ-Crew, bestellt hatten wir besseres Wetter :-/. Nachdem sich irgendwann alle in die Anwesenheitsliste, die Workshoplisten und zu den Koch- und Putzschichten eingetragen hatten, gab es Mittag. Dann haben wir ein kurzes Wieder-Erkennlernspiel gespielt, bei dem sich unsere Crew in drei Gruppen aufgeteilt hat. Diese sind dann zwischen drei Stationen zirkuliert, bei denen wir viel über Sylt, Nationalparks und natürlich das Wattenmeer kennengelernt haben. Nach und nach wurden dann die Zelte in Beschlag genommen (bzw. einige wanderten in das "Fünf-Städte-Heim", eine Jugendherberge, in der auch noch einige von uns wohnten).
Mit zehn Leuten im Zelt war es nachts dann auch erträglich warm und die Kälte zog nicht sooo stark in den Schlafsack.

Dienstag ging die Action der Tagung dann richtig los. Nachdem sich alle mit Frühstück gestärkt hatten, teilte sich die Crew diesmal in fünf Gruppen, um in verschiedenen Workshops etwas über Themen, wie Artenschutz, Trinkwasser, Küstenschutz, Boden oder Tourismus auf Sylt zu lernen. Leider hat das Wetter immer noch nicht ganz mitgespielt, sodass z. B. die Leute vom Küstenschutz-Workshop nicht ganz um die Hörnumer Odde laufen konnten, oder dass der Trinkwasser-Workshop Salzwasser nur mithilfe eines Kochtopfes und einer Herdplatte abdestillieren und damit trinkbar machen konnte. Nach dem Mittagessen ließ der Regen langsam nach und schon flogen Schuhe und Socken durch die Zelte, denn es stand die Wattwanderung auf dem Programm (wenn man schon an der Nordsee ist, dann kann man auch eine machen). Dabei haben uns vier FÖJler/innen, die alle auf Amrum, bzw. Föhr ihre Einsatzstelle haben, durch Schlick und Sand geführt und alles Mögliche über Gezeiten, Sonne, Mond und Erde erzählt. Wir wollten gerade noch auf Schatzsuche gehen, da kündigte sich von fern und mit kraftvollem Bass schon das nächste Gewitter an, sodass wir uns zügig vom Watt machten und uns erst einmal die schwarzen Zehensocken aus Schlick abwuschen. Das Gewitter zog dann doch eher an uns vorbei, weswegen wir dann später noch ein Lagerfeuer entfacht haben und uns samt Gitarre, Bongo und Gesangbuch einen entspannten Abend bereiteten.

Mittwoch wurden wir dann von strahlendem Sonnenschein geweckt und plötzlich war Sonnencreme so wichtig, wie vorher eine Regenjacke. Nach dem Frühstück gingen erneut die Workshops los. Die Artenschutz-Leute sind bereits in aller Frühe zum Vögelbeobachten aufgebrochen und die Küstenschutzexpedition hat es diesmal um die Odde geschafft. Passend zur Hitzewelle, die wie die Flut über uns hereinbrach, konnte dann auch der Trinkwasser-Workshop Salzwasser in einem Eimer mithilfe von Sonnenwärme zum Kochen bringen und abdestillieren (ironischerweise hatte auch die Herdplatte am Abend zuvor den Geist aufgegeben). Am Nachmittag haben wir uns ein letztes Mal in unseren Seminargruppen getroffen und in einem kleinen Storykreis erzählt, was uns denn nach dem FÖJ so erwarten wird, bzw. was wir geplant haben. Dazu gab es Getränke in allen möglichen Gelbtönen von unseren Super-Teamern Heidi und Ole. Mittwochabend war vergleichsweise ruhig, es gab kleinere Kartenspielrunden und ein sehr angeregtes Gespräch über das unfassbare Glück, noch am Leben zu sein.

Donnerstag startete einer unser größten Programmpunkte: die große FÖJ-Olympiade (das offizielle Highlight). Dabei wurde unsere bunte Truppe in acht Gruppen aufgeteilt. Diese Gruppen sollten dann "eine Insel bauen". Dabei haben Sie am Vormittag "Inselbewohner", wie Pflanzen und Tiere gesammelt und ihre Insel (sehr kreativ) am Strand von Sylt gebaut. Nach der Mittagspause haben die Inseln dann gegeneinander gespielt, um sich gegenseitig die Inselbewohner "abzujagen". Es gab viele spannende Spiele zu sehen und am Ende wurde es ein echtes Kopf-an-Kopf-Rennen. Doch unter den Inseln mit echt lustigen Namen, wie "Jagdwurst-Rügen", "Takka-Lummer", oder "Papetschupeta" gab es letztendlich doch eine Siegergruppe, die sich eine Haribo-Box voller exotischer Inselbewohner schmecken lassen durfte. An diesem Abend waren alle relativ fertig von den Strapazen der olympischen Spiele, zudem hatten so ziemlich alle irgendwo einen Sonnenbrand, und trotz enthusiastischem Anfeuern hat Deutschland leider nur ein laues Spiel gegen Polen gespielt. Trotzdem haben wir uns die Stimmung davon nicht verderben lassen und haben genauso freudig wie am Tag zuvor, Karten gespielt, gesungen, gesponnen und gelacht (das inoffizielle Highlight - Sofie, Denise, Isabelle, Niklas, Milan, Luca und Maaathias, es war ein unvergesslicher Abend mit euch!!!).

Freitag sind dann alle nach und nach aus dem Schlafsack gekrochen, um noch etwas vom Frühstück zu ergattern, bevor es ans große Packen und Aufräumen ging. Als dann etwa gegen 13:00 Uhr die Busse ankamen, ging das große Nummerntauschen und Geknuddel los und wir hoffen alle, dass wir uns nochmal wiedersehen werden.

Ich bin am Sonntag auch schon wieder losgefahren, denn die Kieler Woche geht los. Das bedeutet nichts anderes, als dass die Stiftung einen Infostand beim MUDDI Markt an der Holstenbrücke hat und ich den zusammen mit Antje Bubert betreut habe. Wir waren zwar nur vier Stunden vor Ort, konnten aber doch einiges an Flyern, wie z. B. Programmhefte für das Naturgenussfestival verteilen. Dabei hat uns Malte die ganze Zeit geholfen, da er auch ehrenamtlich bei MUDDI mitwirkt und noch die ganze Kieler Woche dort ist. Werde ihn da bestimmt nochmal besuchen kommen.

So jetzt aber einen super Restwochenende euch B-)

Frauke und Ingvar

23. Kalenderwoche 2016 (06. - 12. Juni)


Hey ihr fleißigen Leser,

nach dem langen Wochenende auf der Landesgartenschau hatte ich am Montag erstmal frei. Ingvar hat auch diese Woche noch Urlaub und so ging es für mich am Dienstag mit Malte ins Königs- und Hartshoper Moor. Nachdem wir inzwischen fast einen ganzen Jahreszyklus beobachten konnten, die Tour wieder anstrengender machten. Da wir eine Reihe parallel zu einer Kuhweide laufen, wurden wir erstaunt beobachtet, wie ihr auf dem Bild sehen könnt.

Am Mittwoch hatte ich dann erstmal wieder im Büro Einiges aufzuarbeiten und die Garage aufzuräumen, um nachmittags mit Antje nach Nordoe zu fahren. Zuerst haben wir dort Goldene Scheckenfalter gesucht, die leider wegen des kühlen Wetters aber nicht unterwegs waren. Allerdings hatte Antje noch zwei Tiere aus ihrer kleinen Zucht zu Hause dabei, die wir aussetzen konnten. Ihr könnt sie auf dem Bild sehen (sie sind echt viel kleiner, als ich erwartet hatte). Nach einem Treffen mit den anderen Veranstaltern des Tages der Artenvielfalt am 9. Juli in Nordoe bekam ich noch eine private Führung über die Panzerwüste. Wo früher Panzer fuhren, gibt es nun tolle Voraussetzungen für seltene Pflanzen, wie den Teufelsabbiss, Arnika oder Sonnentau, die dort immer wieder in ganzen Gruppen vorkommen.

Donnerstag fuhr ich mit Chiara nach Dätgen ins Große Moor, um dort die Pegel zu messen. Bei immer noch bestem Wetter konnten wir die Runde schnell abschließen, auch wenn Chiara unterwegs leider einmal abtauchte ;/ Freitag war es für mich dann recht kurz, weil ich ja jetzt für dreieinhalb Woche weg bin, erst auf Seminar und dann im Urlaub. Trotzdem durfte ich nochmal am Sonntag zur Standbetreuung auf das Schafschurfest des Hauses der Wilden Weiden in Hamburg. Auf dem Bild seht ihr den Schäfer beim Scheren der Tiere, die danach wirklich sehr schmächtig aussahen. Trotz des Regens kamen recht viele Besucher und es wurde eine insgesamt erfolgreiche Veranstaltung. Außerdem konnte ich so einmal selbst eine Führung durch das Naturschutzgebiet Höltigbaum mitmachen. Euch also einen schönen Monat bis wir uns wieder hören in vier Wochen.

Viele Grüße,

Ingvar und Frauke :)

22. Kalenderwoche 2016 ( 30. Mai - 05. Juni)


Moin ihr alle,

durch ein langes Wochenende startete meine Woche diesmal sehr entspannt erst am Dienstag mit allerlei Bürokram, wie zum Beispiel dem Presseecho oder der Vorbereitung der Standbetreuung.

Am Mittwoch reparierte ich mit Wolfgang ein paar Smart-Fence-Zäune, die man sehr mobil transportieren und leicht aufbauen kann (allerdings nur wenn sie nicht gerade verknotet sind oder ein paar Litzen fehlen…) Abends ging es dann für mich bei bestem Wetter mit dem Zug nach Plön (direkt vom Bahnhof aus hat man diesen tollen Blick auf den Plöner See) zu unserem Träger, da dort am Donnerstag das 25-jährige FÖJ-Jubiläum in Schleswig-Holstein gefeiert wurde. Donnerstag-Vormittag bereiteten wir dann ein paar Namensschilder und Buttons vor, um uns mittags noch zu einer Sondersitzung des FÖJ-Ausschusses zu treffen. Nach dem Mittagessen begann dann die Feier mit verschiedenen Reden der Beteiligten und natürlich mit einem sehr witzigen Gedicht-Beitrag aus unserem Jahrgang :)

Am Freitag traf ich mich dann mit den anderen FÖJlerinnen aus dem FÖJ-Zeitungsteam, um unser Jahrbuch zu besprechen. Im Anschluss daran stellte sich leider heraus, dass unsere Praktikantin Jana krank war, die das Bienenreich-Wochenende auf der Landesgartenschau in Eutin mit organisiert hatte. So musste ich die Autos leider alleine packen und noch einige Kleinigkeiten abklären, aber insgesamt hat es doch irgendwie geklappt.

Am Samstag ging es dann für Chiara, Nicola und mich früh los zur Standbetreuung nach Eutin, da wir dort ja noch aufbauen mussten. Da vor Ort aber noch Wiebke und Christian aus dem Blütenmeer2020-Projekt dazukamen, wurde alles pünktlich fertig und wir konnten in eine sonnige Veranstaltung starten. Nach der offiziellen Eröffnung am Vormittag kam erstmal die Offiziellen-Runde mit Sandra Redmann und dem Leiter der Landesgartenschau zu Besuch. Je später es allerdings wurde, desto heißer wurde es auch und so waren wir abends total kaputt, aber immerhin fast sonnenbrandfrei ;) Sonntag fuhr ich dann mit Jana S. und Angela von der Archegärtnerei zur Standbetreuung auch wieder bei strahlendem Sonnenschein, der viele Besucher lieber in den Schatten drückte als an unsere Infostände. Auf dem zweiten Bild seht ihr Wiebke, Chiara und mich am Blütenmeer-Stand. Am Tisch konnte jeder seine eigene Wiesenschlüsselblume in einem selbst bemalten Topf mitnehmen. Das dritte Bild zeigt unseren Ausblick auf das Gelände mit Lichtspielen in verschiedenen Formen.

Ich hoffe, ihr hattet auch so schönes Wetter und konntet es am Strand oder See nutzen :)

Viele Grüße,

Ingvar und Frauke

21. Kalenderwoche 2016 (23. - 29. Mai)


Ein etwas verspätetes Hallo aus Molfsee,

da die letzte Woche für mich sehr kurz war, gibt es auch nur einen kurzen Blogeintrag ;) Wie immer starteten wir mit der Montagsrunde und danach bearbeitete ich das Presseecho. Also ein sehr aufregender Tag ;), während Ingvar seinen Urlaub zu Hause verbrachte.

Am Dienstag-Nachmittag fuhren wir mit 30 Stiftungs-Mitarbeitern dann in die Archegärtnerei nach Eggebek. Dort werden Wildpflanzen angebaut, die später auf Projektflächen des BlütenMeers 2020 ausgesäht oder gepflanzt werden. Da der Anbau solcher Wildpflanzen bisher kaum betrieben wurde, experimentieren die Mitarbeiter vor Ort viel mit den unterschiedlichen Anbaumethoden. Bei wildem Saatgut gibt es außerdem keinen konkreten Zeitpunkt, wann sie z. B. blühen, da in der freien Natur auch nicht alle Pflanzen eines Bestandes zeitgleich blühen oder austreiben. Diese Eigenschaften bleiben in der Archegärtnerei erhalten, um einen großen Gen-Pool zu erhalten. Für uns gab es eine Tour über das Gelände und zu den Mutterpflanzenkulturen, wo eigenes Saatgut produziert wird. :) Auf den Bildern seht ihr zunächst uns versammelt, während wir Wiebkes Erklärungen lauschen. Danach seht ihr die Mutterpflanzen aus den vergangenen Jahren, die aus heimischem Saatgut gezogen wurden, um Saatgut zu liefern. Im Anschluss daran seht ihr noch ein Löwenzahn-Meer, das direkt danebenliegt.

Nach diesem schönen Tag ging es für mich am Mittwoch wieder ins Büro. Im Moment werden täglich Flyer und Dokumente im großen Stil verschickt, wie z. B. die Natur-Genuss-Festival-Broschüren. Dabei konnte ich natürlich auch helfen.

Über das lange Wochenende (in Hessen ist Fronleichnam frei) hatte ich Urlaub und fuhr nach Hause, sodass die Woche für mich schon am Mittwoch endete.

Viele Grüße,

Ingvar und Frauke

20. Kalenderwoche 2016 (16. - 22. Mai)

Moin moin,

diese Woche ging es am Dienstag sofort mit einer Tour ins Kaltenhofer Moor und nach Schmoel los. Wir haben uns sehr gefreut, mal wieder draußen unterwegs zu sein, vor allem sind wir glücklicherweise nicht nass geworden :). Anschließend arbeiteten wir noch ein bisschen im Büro und konnten dabei unser süßes Kanada-Gans-Küken bestaunen, das nun von Tag zu Tag großer wird.

Nach einer Tour ins Dosenmoor am Mittwoch war ich auch am Donnerstag wieder draußen unterwegs. Im Rahmen des Open-Project-Days, einem Tag der offenen Tür verschiedener durch die EU mitfinanzierter Projekte, fuhr ich mit Malte nach Stodthagen. Während unser Kollege Hauke mehrere Führungen gab und Malte Fotos schoss, betreute ich einen Infostand über die Stiftung auf dem Parkplatz. Zur zweiten Führung hatten wir dann sogar Besuch von Minister Habeck (wie ihr auf dem Bild sehen könnt ;) ) Vor der letzten Tour, einem Froschkonzert der Rotbauchunke, bauten wir ab, sodass ich selbst auch mitgehen konnte. Dabei liefen wir über die Weide der Exmoorponies und Galloways, die dort die Teiche und Senken offen halten. Neben dem Lauschen der tiefen Rufe der Rotbauchunke konnte uns Hauke auch eine fangen, sodass wir sie von Nahem sehen konnten.

Nach einiger Büroarbeit am Freitag fuhr ich nachtmittags, zum dritten Mal diese Woche, nach Stodthagen, um dort selbst an der Extratour durch den Stodthagener Wald, das Kaltenhofer Moor und die Weidelandschaft teilzunehmen. Obwohl wir mit 40 Besuchern über die Weide liefen, blieben die Tiere ganz ruhig und stellten sich zum Fotos machen ins beste Licht ;)

Am Sonntag fuhr ich dann mit Susanne zum Gottorfer Landmarkt nach Schleswig. Obwohl es dort super schwül heiß war, kamen total viele Besucher und wir waren echt froh, dass wir abends noch im Trockenen abbauen konnten.

Viele Grüße,

Ingvar und Frauke

19. Kalenderwoche 2016 (9. - 15. Mai)


Hallo ihr da draußen,

die vergangene Woche startete für mich ganz ruhig mit einem Urlaubstag. Währenddessen war Ingvar schon wieder in der Stiftung unterwegs, um allerlei Erledigungen zu machen und natürlich den letzten Blogeintrag online zu stellen.

Dienstag ging es dann mit frischer Kraft bei bestem Sonnenschein und nur wenig Wind zusammen mit Jutta, unserer Moorschutzbeauftragten, ins Königs- und Hartshoper Moor. Im Winter wurden im Königsmoor von der Ausgleichsagentur neue Polder angelegt, die bisher noch zu nass waren, sodass wir immer einsanken. Durch das tolle Wetter konnten wir diesmal allerdings alle Messpunkte trockenen Fußes erreichen :)

Am Mittwoch ging es für uns dann ins Große Moor bei Dätgen. Da unsere Sichtstangen neben den Messpunkten teilweise schon sehr verblasst waren, haben wir sie diesmal alle wieder pink angesprüht, damit sie leichter zu finden sind. Leider waren danach nicht nur die Stangen pink, sondern auch die Stiefel, Hosen und sogar teilweise Haare… Als nächstes seht ihr unseren Blick in Dätgen auf das schöne Wollgras und den blauen Himmel. Solch schöne Momente wollen wir euch natürlich nicht vorenthalten.

Am Donnerstag fuhr ich mit unserem Kollegen Moritz nach Wallnau auf Fehmarn, da dort das 40-jährige Jubiläum gefeiert wurde und wir mit einem Stand vor Ort waren. Natürlich konnten wir auch das Gelände, ein Vogelschutzgebiert, bestaunen und unsere gefiederten Freunde vom Aussichtsturm aus mit Blick auf die Ostsee beobachten.

Am Freitag war Ingvar zum Pikieren von Jungpflanzen mit anderen Trainees in der Archegärtnerei. Für mich ging es abends nach einem Bürotag nochmal raus zum Froschkonzert nach Blomnath. Dort gibt es viele Teiche, in denen der Laubfrosch seine Konzerte abhält. Nachdem wir uns um 21:00 Uhr mit den Teilnehmern trafen, wurde es auch rasch dunkel und die Frösche gaben ein tolles Konzert. Die Teilnehmer konnte man dann nur noch anhand der Taschenlampenspuren in Dunkeln erkennen (wie auf dem Bild), während alle ein tolles Bild von den Laubfröschen erhalten wollten. Nachdem meine Bilder leider alle verwackelt oder unscharf waren, seht ihr rechts ein Bild von meiner Kollegin Mareike, die auch mit war. Unter „Podcasts“ findet ihr auch Konzertausschnitte zum Mithören. Es lohnt sich!

Viele Grüße,

Ingvar und Frauke

18. Kalenderwoche 2016 (02. - 08. Mai)


Moin aus dem hohen Norden!

Schon wieder ist eine Woche ins Stiftungsland gegangen und es gibt viel zu erzählen: Montag ging es nach einer sehr fixen Sitzung zuerst ruhig los. Das änderte sich schließlich, als gegen 11:00 Uhr die neuen Flyer für das Natur-Genuss-Festival angeliefert wurden. Das waren an die 30.000 Stück, verteilt auf drei Paletten. Diese wogen insgesamt 1,5 Tonnen. Als Ingrid, Karen, Christian und ich letztendlich alle in der Garage untergebracht hatten, war es dann passenderweise Mittagszeit. Den Rest des Tages habe ich dann mit Büroarbeit verbracht. Währenddessen war Frauke den ganzen Tag lang mit Tjark in Lütjenholm für das LIFE Aurinia Projekt unterwegs.

Dienstag bin ich mit Christian vom Flächenmanagement hinausgefahren, um bei Hohdorf in der Nähe von Itzehoe Riesenbärenklau zu entfernen (mit Ampferspaten, auf dem dritten Bild zu sehen, und Wiedehopfhacke). Das ist eine eingeschleppte Strauchart, die sich rasch ausbreitet und auch noch einen unschönen Nebeneffekt hat: die Pflanze enthält sog. Phototoxine. Das sind Giftstoffe, die erst so richtig giftig werden, wenn die Sonne darauf scheint. Bei Berührung bekommt man davon ziemlich unangenehmen Hautausschlag. Also sind wir mit langer Hose, Gummistiefeln und Arbeitshandschuhen ans Werk gegangen. An dem Tag war Frauke dann mal im Büro.

Am Mittwoch ist sie zu ihrem Himmelfahrtsurlaub in den hoffentlich ebenso sonnigen Süden abgereist, während ich u. a. säckeweise Komposterde für eine Umpflanzaktion, die am Freitag stattfinden wird, besorgt habe. Am Nachmittag bin ich dann zum wiederholten Male dem Knöterich im Stiftungsgarten zu Leibe gerückt. Der hat momentan manchmal rekordartige Wachstumsschübe von gut 20 cm pro Tag!

Weil Donnerstag Himmelfahrt war, gehen wir direkt zum Freitag über. Die meisten MitarbeiterInnen in der Stiftung haben sich den Brückentag frei genommen und so waren wir mit zehn Personen sehr sparsam besetzt. Das nutzten Margrit und ich dann aus, um sämtliche Zimmerpflanzen im Altbau umzutopfen. Einige davon waren schon so lange in ihrem alten Topf, dass die Erde fast komplett verwurzelt war und man die Pflanzen kaum mehr aus den Töpfen herausbekam. Danach hatten wir noch reichlich von der Komposterde übrig, sodass wir auch die Tomaten auf dem Balkon vom Sekretariat noch umpflanzen konnten. Dafür musste die restliche Komposterde in den ersten Stock gebracht werden. Leider ist uns dabei einer der beiden großen Säcke (auf dem vierten Bild) gerissen, als ich ihn aufheben wollte. Glücklicherweise hatten wir noch zwei Eimer parat, in die ich die Erde ohne erhebliche Verluste umgefüllt habe. Letztendlich ist die Woche geschafft, das Treppenhaus gefegt und es ist super Wetter für das Wochenende vorhergesagt.

Deswegen bin ich jetzt auch weg B-). Ein sonniges Wochenende wünschen euch

Frauke und Ingvar

17. Kalenderwoche 2016 (25. April - 1. Mai)


Hallo ihr fleißigen Leser,

die vergangene Woche verging mal wieder wie im Flug. Nach meiner Standbetreuung am Sonntag, bei der wir im Schnee aufbauen und bei Hagel abbauen durften, war unser Material noch nicht ganz trocken, sodass es erst einmal in der ganzen Garage verteilt werden musste. Nach einer sehr kurzen Montagsrunde verbrachte ich den Montag im Büro mit der Organisation zweier Standbetreuungen am 1. Mai sowie dem Presseecho der vorherigen Woche.

Nachdem Ingvar Montag ein Vorbereitungstreffen für unser Sommer-Seminar auf Sylt hatte, war er ab Dienstag wieder in der Stiftung. Dabei bekam der Fühlkasten von ihm einen großen Stiftungsaufkleber (siehe Bild) und ist nun endlich fertig im neuen Design. Dienstag glich ich meine Wochenendarbeit aus und traf mich abends in der Kieler Jugendherberge mit den Vetretern der FÖJler aus ganz Schleswig-Holstein. Dort bereiteten wir uns mit Ralf vom Träger Wattenmeer auf die Ausschusssitzung am Mittwoch vor. Wir tagten diesmal im Ministerium für Soziales, Gesundheit, Wissenschaft und Gleichstellung in Kiel mit den verschiedenen Ministerien und Verbänden, die mit dem FÖJ Schleswig-Holstein zu tun haben. Diesmal ging es vor allem um die Besetzungspläne der beiden Träger für den kommenden Jahrgang sowie einen Einsatzstellenantrag.

Am Donnerstag war auch hier in der Stiftung Girls- und Boys-Day. Die beiden Schüler halfen mir zusammen mit unserer Auszubildenden Chiara, unseren neuen Pavillon nochmal aufzubauen, damit die MK-Abteilung und die Agentur ihn sich ansehen konnten. Außerdem wurden sie durch die Stiftung geführt und konnten im Sekretariat helfen.

Ansonsten war die Woche sehr ruhig und wir konnten am Schreibtisch Einiges aufarbeiten. Dabei hatten wir einen schönen Ausblick auf unseren Stiftungsgarten, wo im Moment zwei Kanadagänse brüten, die sich mit der Zeit jetzt immer näher an den Altbau herantrauen.

Am Sonntag ging es dann für mich auf Standbetreuung nach Friedrichstadt (Klein-Holland) mit vielen Grachten und hervorragendem Wetter, wie ihr auf dem Bild sehen könnt :)

Viele Grüße,

Ingvar und Frauke

16. Kalenderwoche 2016 (18. - 24. April)


Hey ho und Hallo, der Blog ruft, let's go!

Diese Woche ging es ganz entspannt mit der Montagssitzung los. Danach haben Frauke und ich mit Margrit die Tomaten gestielt. Weil diese von selbst nicht so gut aufrecht stehen können, benutzten wir kleine Äste aus dem Stiftungsgarten, woran wir die Sprosse der Tomaten festgebunden haben (erstes und zweites Bild). Nun kommen sie täglich ein paar Stunden auf den Balkon, damit sie nach und nach wetterfest werden. Anschließend habe ich dann in der Garage auch den Deckel des Fühlkastens lackiert. Der ist aber trotzdem noch nicht ganz fertig, denn er bekommt noch einen Aufkleber mit dem Stiftungslogo und dem Slogan „Natürlich hier“. Der Kasten kann sich aber auch so schon sehen lassen. Letztendlich bin ich dann noch dem Knöterich im Stiftungsgarten zu Leibe gerückt. Weil sich eine sehr invasive Art davon bei uns ausgebreitet hat, gehe ich jetzt jede Woche mit einem Spaten hinaus und bereite den neuen Schösslingen ein jähes Ende.

Am Dienstagmorgen bin ich mit einem unserer Dienstwagen, den ich mir am Abend zuvor mitgenommen hatte, von zuhause losgefahren, um vom Biolandhof in Blunk (das liegt bei Trappenkamp) Wildkräuter abzuholen. Aus denen wird Margrit für die Auftaktveranstaltung "Aktionsmonat Naturerlebnis" ihre berühmten grünen Smoothies zubereiten. Dabei sind z. B. Sauerampfer, Giersch, Vogelmiere, Spitzwegerich und Brennnesseln.

Mittwoch hab ich Zeitausgleich gemacht. Wärenddessen hat sich Frauke um den Bürkram gekümmert. Donnerstag fuhren wir bei blauem Himmel und strahlender Sonne, jedoch nur 8° C ins Dosenmoor, um die Pegel zu messen. Dabei haben wir auch pinke Sprühfarbe mitgenommen, um die Markierstäbe neu zu färben, weil man sie zwischen dem vielen hohen Pfeifengras manchmal kaum sehen kann. Die Sprühdose war zwar leer, als wir gerade zwei Drittel der Tour hinter uns hatten, aber die restlichen Punkte konnten wir auch so noch finden. Zwischenzeitlich haben wir immer wieder Rehe und Kraniche gesehen (letztere vor allem gehört!). Wir sind auch an einer Stelle vorbeigekommen, an der ganz viele graue Daunen in der Heide hingen, welche in der Sonne total hell geschimmert haben (sieht man auf dem dritten Bild). Im Dosenmoor haben sich jetzt einige Bereiche richtig gut erholt, wie z. B. die kleine Fläche auf dem vierten Bild, wo sich jetzt eine Schwimmdecke aus Torfmoos bildet.

Freitag hielt sich das gute Wetter, allerdings sank die Temperatur noch um ein paar Grad. Das machte uns aber nichts aus, als wir ins Kaltenhofer Moor und nach Schmoel aufbrachen. Auch hier haben wir die Markierstäbe nachgefärbt. An dem Tag haben wir auch wieder den Zeltplatz vom Wilden Schleswig-Holstein bei Hessenstein besucht, um zu kontrollieren, ob noch alles in Ordnung ist, oder Müll herumliegt, etc. Es war aber alles im grünen Bereich. Frauke hat Sonntag einen Wochenendstand, weshalb sie in der Stiftung das Auto dafür gepackt hat. Ich bin währenddessen zum Baumarkt unterwegs gewesen, um u. a. neue Markierstäbe, Warnwesten und vier Spanngurte zu kaufen. Warnwesten haben wir für die Dienstautos jetzt genug, Spanngurte waren leider nur noch drei da. Den Vierten schaffe ich später an.

Frauke ist am Sonntag auf dem Schachblumenfest in Elmshorn und ich von Sonntag auf Montag beim Vorbereitertreffen für das FÖJ-Abschluss-Seminar und total gespannt darauf.

Deswegen euch jetzt ein schönes Wochenende

Frauke und Ingvar

15. Kalenderwoche 2016 (11. April - 17. April)


Moin moin,

in der vergangenen Woche wurde es so richtig spannend für uns, weil die letzten Bewerber für unsere FÖJ-Nachfolge zu Besuch kamen. Direkt im Anschluss daran diskutierten wir über alle Bewerber und beschlossen unsere Top-Liste von den insgesamt 13 Bewerbern. Nachdem sie uns nun auch zugesagt haben, stehen unsere zwei männlichen Nachfolger fest und ihr dürft euch schonmal auf ihren Start im August freuen, wie die beiden natürlich auch. Für uns war das nochmal ein Mahnmal, dass unsere Zeit hier bald zu Ende geht.

Über die Woche bereitete ich unser Material für den ersten Infostand der Sommersaison auf dem Kiebitzfest in der Wedeler Marsch vor. Dafür sortierte ich unsere Flyerauswahl aus und wir bauten den neu gelieferten Pavillon auf. Leider wurde er nicht so geliefert, wie er bestellt war, sodass wir ihn wieder in den Karton einpacken mussten. Außerdem kümmerte sich Ingvar die Woche über um ein neues Design des Fühlkastens. Ursprünglich aus Holz gebaut und mit einem schwarzen Fließ in den Löchern, erstrahlt er nun in Stiftungsfarben mit grünen Wänden und rotem Fließ.

Während ich dann Mittwoch und Donnerstag Überstunden abbaute, ging es für Ingvar mit dem Praktikanten Tjark ins Königs- und Hartshoper Moor. Donnerstag beklebte er dann die Schleswig-Holstein Magazine, in denen immer auch ein Artikel über die Stiftung erscheint, um sie an die Mitarbeiter zu verteilen.

Nach einer kurzen Tour ins Große Moor nach Dätgen stellte Ingvar am Freitag noch den vergangenen Blog fertig. Ich war da wieder in der Garage unterwegs, um das Auto für die Standbetreuung am Sonntag zu packen. Dabei half mir unsere Praktikantin Jana, die in der Medien- und Kommunikationsabteilung sitzt und die Auftaktveranstaltung für den Aktionsmonat Mai am 20. April plant.

Damit war die Woche aber diesmal noch nicht vorbei, denn am Sonntag ging es für Helge, eine Landschaftsführerin, die mit uns auf Standbetreuung fährt, und mich zur Carl Zeiss Vogelstation in der Wedeler Marsch. Dort bauten wir unseren Infopavillon auf und sprachen mit vielen Interessierten über die Stiftung. Das Highlight des Tages war eine Rallye für Klein und Groß zu vielen Ständen, bei der sie in unserem Fühlkasten die Tiere ertasten mussten. Da wurde aus einem Highland-Rind auch mal eine Ziege. Alles in allem eine tolle Veranstaltung, die von viel Wind und sehr wechselhaftem Wetter begleitet wurde. Natürlich haben wir das Bild vom Stand bei Sonnenschein gemacht :)

Hoffentlich hattet ihr ein entspanntes Wochenende.

Viele Grüße,

Ingvar und Frauke

14. Kalenderwoche 2016 (04. - 10. April)


Hey ho und ahoi!

Auch ich habe mittlerweile wieder festen Boden unter den Füßen, nachdem ich, wie Frauke in der Woche davor, mein viertes FÖJ-Seminar auf der wunderschönen Lovis verbracht habe.

Getroffen haben wir uns am Sonntagabend in Kappeln. Nach der Einweisung "Überleben bis morgen früh" haben wir am Montag relativ zeitig den Motor angeworfen, um die Brücke in Kappeln zu passieren. Und dann hieß es auch schon Segel setzen. Dabei wurden wir in vier Gruppen eingeteilt. Eine für das Besansegel auf dem Achterdeck (hinten), zwei für das Großsegel in der Mitte und eine für das Vorsegel. Weil so ziemlich alle recht schnell den Bogen heraushatten, was wann zu tun war, haben einige immer regelmäßig bei den verschiedenen Segeln mit angepackt. Am Montagabend kamen wir dann nach guter Fahrt aber grauem Himmel mit leichtem Nieselregen in Søby auf der dänischen Insel Ærø an.

Am Dienstagmorgen sind wir früh losgefahren und kamen nach einem ganzen Stück Strecke auf der kleinen Insel Lyø an. Weil wir den ganzen Tag nicht so oft "den Wind kreuzen" mussten, konnten wir mit dem Seminar-Programm anfangen und haben uns erst einmal über die Ostsee samt Flora und Fauna schlau gemacht.

Am nächsten Morgen wurden wir vom mehr oder weniger melodischen Schiffsmotor geweckt, weil ein anderes Schiff, an dem wir angelegt hatten, schon um 6:00 Uhr früh losfahren wollte. Weil für Mittwoch vormittags starker Wind und Regen angesagt war, haben wir beschlossen, erst auf Lyø Watvögel zu beobachten und eine exemplarische Müllsammlung zu machen, um dann gegen 13:00 Uhr abzulegen. Weil immer noch eine recht steife Brise wehte, hatten wir zwischenzeitlich so starke Schräglage, dass uns ein Metall-Tablett samt Glasschüsseln und Besteck vom Küchentisch abging und einmal quer durch den Salon flog (das Bild zeigt es, da läuft gleich etwas schief). Erstaunlicherweise gab's hierbei keine Scherben, nur das Tablett hat jetzt eine ordentliche Delle. Relativ spät am Abend legten wir dann in Sønderborg am dänische Festland an. Nachdem eine Mit-FÖJlerin und ich dann noch 250 m Stromkabel vom Schiff zur Verteilerstation verlegt hatten, genossen wir unsere erste richtige Möglichkeit, heiß zu duschen (an Land) und ließen uns das Abendessen (an Bord) schmecken.

Donnerstag konnten wir zumindest etwas länger schlafen, und haben uns anschließend mit den heißen Themen wie Fischfang, Überdüngung der Ostsee und den "Todeszonen" beschäftigt. Weil immer noch relativ starker Wind herrschte und es andauernd regnete, sind wir erst wieder gegen Nachmittag losgesegelt und haben dann letztendlich nicht allzu weit in der Sønderborg Bucht geankert. Dabei mussten wir einige Wenden fahren, sodass wir dauernd wechselnde Schräglagen hatten, weswegen wir den Programmblock ausfallen haben lassen. Weil wir zusätzlich noch Ankerwachen einteilen mussten, haben wir zeitig zu Abend gegessen. Obwohl wir uns während der Ankerwache bemüht haben, leise zu sein, drangen dank des Stahlrumpfes viele Geräusche durch das ganze Schiff. Ich habe zwei Schichten geschoben und bin dann bis morgens um 5:30 Uhr wach geblieben, bis der Motor ansprang.

Am Freitag sind wir "straight back" in Richtung Kappeln gesegelt. Leider gerieten wir gegen Vormittag in eine Flaute, sodass wir erst wieder angelegt haben, als die Petrine, das andere FÖJ-Schiff, und einige Vorbereiter für den nächsten Törn schon da waren. Von der Ankerwache alle noch "etwas" müde haben wir nach einer Feedbackrunde mit der Crew und den Vorbereitern von unserem Törn alle unsere Heimwege eingeschlagen, wobei ich wegen meiner Busverbindung mehr als zwei Stunden warten musste. Letztendlich bin ich um 21:00 Uhr wieder zuhause angekommen. Auch jetzt am Sonntag schwankt der Boden unter mir immer noch.

So, ich schlafe jetzt weiter, morgen bin ich bei der Stiftung wieder an Deck.

Viele Grüße

Frauke und Ingvar

13. Kalenderwoche 2016 (28. März - 03. April)


Ahoi ihr Landratten,

nach dem langen Osterwochenende zu Hause ging am Dienstag wieder unser FÖJ-Alltag los. Ingvar war bis Donnerstag in der Stiftung und kümmerte sich um die Reste unserer Winter-To-Dos, wie zum Beispiel seine Info-Sheets zu unserem Memory. Freitag hatte er dann schon frei, um sich auf sein Seminar ab Sonntag vorzubereiten ;).

Für mich startete am Dienstag direkt mein viertes Seminar. Diesmal ging es für uns nach Kappeln, um von dort auch mit der Lovis, einem Traditionssegler, in die dänische Südsee aufzubrechen. Nach einem kurzen Kennenlernen, denn wir waren diesmal aus allen FÖJ-Gruppen gemischt, gab es eine kurze Sicherheitseinweisung, zum „Überleben bis zum nächsten Morgen“ ;).

Mittwoch startete unser Törn mit einer Einführung für unser Verhalten auf See und die Aufteilung in vier Gruppen, die jeweils für ein Segel die Woche über zuständig waren. Wegen einer Sturmwarnung konnten wir erst nach dem Mittagessen das erste Mal „in See stechen“. Dabei bekam jede Gruppe eine Einführung in ihr Segel von unserer hervorragenden Crew. Sie konnten super erklären und waren für alle Fragen offen, sodass wir sehr schnell unsere Aufgaben verinnerlicht hatten. Während es am Anfang noch etwas holprig war, konnten wir am Ende unseres Törns unser Besan-Segel zu sechst fast komplett allein setzen. Den Tag über konnten wir den Sturm mit hohem Wellengang noch deutlich spüren, sodass die meisten seekrank in ihren Betten lagen. Abends kamen wir auf Ærø  in Søby an. Dort im Hafen war der Wellengang zum Glück viel geringer, sodass es den meisten schnell wieder besser ging.

Donnerstagmorgen hatten wir erst einmal Landgang, um uns das kleine Fischerörtchen mit einer aktiven Werft anzusehen. Danach starteten wir bei strahlendem Sonnenschein, nur leider ohne Wind, unseren Weg nach Ærøskøbing, auch auf Ærø. Auf dem ruhigen Weg dorthin konnten wir mit dem ersten Seminarthema „Lebensräume der Ostsee“ beginnen. Außerdem fuhren wir ein Boje-über-Bord Manöver, um auf ein Mann-über-Bord besser vorbereitet zu sein. Nach nur drei Minuten war die Boje schon wieder an Bord. Wenn wir keine Manöver fuhren, durften wir in Absprache mit der Crew vorne im Klüvernetz liegen :) auf dem Bild seht ihr mich (Frauke) in rot mit Kim, einer FÖJlerin aus der Waldkrippe in Kiel.

Freitag stachen wir direkt nach dem Frühstück in See. Das Wetter war wunderschön wie am Tag zuvor und wir konnten uns während der Fahrt an Deck mit dem Thema Überfischung in Ozeanen beschäftigen. In einer Pause spielten einige FÖJler Fußball an Deck, was mit einem Ball-über-Bord-Vorfall endete. Da unsere Segel schon gesetzt waren, dauerte es diesmal deutlich länger, den Ball wieder an Bord zu holen. Abends ankerten wir in einer Bucht hinter Avernakø. Um beruhigt schlafen zu können, hatte jeder eine Stunde lang Ankerwache während der Nacht. Dabei überprüften wir, ob der Anker noch fest war, alle Lampen leuchteten, sich Wind oder Wetter veränderten etc. Zum Glück verstrich die Nacht ohne Zwischenfälle.

Ich hatte direkt am Samstagmorgen von sechs bis sieben Uhr Ankerwache und konnte einen pinken Sonnenaufgang beobachten. Vormittags untersuchten wir die Ostsee auf ihren Salz- und Nitratgehalt sowie eine Probe vom Meeresboden auf Lebewesen. Nachdem wir alle Werte eingetragen hatten, lichteten wir den Anker. Während der Fahrt beschäftigten wir uns mit  Kriegslasten  und Munition in der Ostsee. Abends kamen wir in Marstal, wieder auf Ærø an und saßen an Land noch lange gemütlich zusammen, um den letzten Abend zu genießen. Da nur wenige Busse sonntags in Kappeln fahren, mussten wir sehr pünktlich dort sein. Also setzten wir mit zehn Freiwilligen um sechs Uhr morgens die Segel. Dabei durfte ich bei voller Fahrt vorne ins Klüvernetz klettern, um dort die Segel auszupacken. Am Vormittag packten wir dann unsere Sachen und reinigten das Schiff, um es sauber den nächsten FÖJlern übergeben zu können. Bei gefühlten 30 Grad verließen wir das Schiff mittags in Kappeln und schon war unser Törn leider viel zu schnell vorbei.

Mein erster Blogeintrag für diese Woche war leider fast drei Word-Seiten lang, also bitte seht mir nach, wenn einige Stellen sehr stark gekürzt sind ;)

Viele Grüße,

Ingvar und Frauke

12. Kalenderwoche 2016 (21. - 27. März)


Hey, liebe Leute, langsam wird es allen von uns klar,
alles blüht und wird grün, der Frühling ist wieder da!

Und damit kehrt auch langsam aber sicher die Frische des Lebens zurück, sodass ich mich auch bei Sonnenschein, grünem Garten am Grün-Donnerstag nachmittags hinsetze und den Blog für euch schreibe.

Die Woche über war wieder viel los, vor allem für Frauke, da sie momentan nicht so viele Indoor-Tätigkeiten auf ihrer To-Do-Liste hat, wie ich. Obendrein fanden diese Woche an der Kieler Uni die Studieninformationstage statt, welche Frauke am Montag und am Mittwoch besucht hat.

Dienstag war für uns beide dafür ein besonderer Tag. Ab 14:00 Uhr fanden nämlich die Vorstellungsgespräche für die FÖJ-ler, sprich unsere Nachfolger, statt, bei denen wir viele nette junge Leute, die wir eingeladen haben, kennenlernen durften. Schon jetzt würde uns die Entscheidung sehr schwer fallen, aber es gibt darüberhinaus ja noch mehr Interessierte.

Mittwoch habe ich zuerst mit Margrit die Tomaten umgetopft, da es denen in ihrem alten Zuhause schon etwas eng wurde (mit drei bis vier Pflanzen pro Topf). Den restlichen Tag habe ich mich dann dem Handout zur Erstellung des Presseechos für unsere Nachfolger gewidmet. Das hatten Thomas, unser Online-Redakteur, und ich schon vor einiger Zeit geplant, nun ist es endlich fertig :-).

Donnerstag ist Frauke bereits auf dem Weg nach Hause, wo sie auch über Ostern bleibt. Die meisten Kolleg/Innen sind ebenfalls schon in das Osterwochenende gestartet. Umgeben vom knallgrünen Stiftungsgarten arbeite ich hier noch die To-Do-Liste weiter ab. Und weil morgen Karfreitag ist, ist hier auch schon Schluss.

Frohe Ostern wünschen euch

Frauke und Ingvar

11. Kalenderwoche 2016 (14. März - 20. März)


Hallöchen mal wieder aus dem hohen Norden,

schon wieder geht eine ereignisreiche Woche aus unserem FÖJ zu Ende. Da Ingvar Montag und Dienstag noch Überstunden abbaute, hielt ich allein die Stellung in der Stiftung. Zunächst gab es natürlich die Montagsrunde und im Anschluss einen Vortrag zur Wasserwirtschaft in der Eider-Treene-Sorge-Niederung. Nachmittags ging es für mich dann raus in den Garten, um dort mit Mona den Komposthaufen umzusetzen. Dafür haben wir den entstandenen Kompost auf den Beeten im Garten und um die Rosen herum verteilt, damit alles gedeihen kann. Unsere gepflanzten Krokusse und Osterglocken aus dem letzten Jahr sprießen auch schon richtig, sodass auch in den Stiftungsgarten langsam der Frühling einkehrt.

Dienstag blieb ich im Büro und konnte endlich unsere Planung der Infostände 2016 soweit abschließen. Außerdem waren Ingvar und ich in den letzten Monaten ja immer wieder mit Olli unterwegs, um die neuen Pegel mit automatischer Messung in den Boden zu hauen. Da die Daten immer als E-Mail ankommen, habe ich mich dann der Überführung der Daten in einzelne Exceltabellen gewidmet. Um auch Pausen von den vielen Zahlen zu bekommen, begann ich eine Präsentation über die Stiftung. Diese werden wir ausdrucken und zu unseren Infoständen mitnehmen, damit sich Interessierte selbst einen groben Überblick über die Stiftung verschaffen können.

Mittwoch war Ingvar dann wieder vor Ort und zusammen mit Hanna, der Praktikantin, fuhren wir bei schönstem Sonnenschein ins Dosenmoor. Angetrieben durch unsere gute Laune und die warmen Temperaturen waren wir mit einem Streckenrekord wieder in der Stiftung. Auf dem Weg trafen wir viele Spaziergänger und auch eine junge Kreuzotter, die sich sonnte. Leider ist sie auch sofort geflohen als sie uns bemerkt hatte, sodass wir sie nicht mehr aufnehmen konnten. Zum Ende unserer Tour liefen wir über den Bohlenweg im Dosenmoor. Dort kann man trockenen Fußes über eine Moorfläche laufen und von oben die verschiedenen Tier- und Pflanzenarten beobachten.

Am Donnerstag kümmerte sich Ingvar wieder um das Presseecho und ich fuhr mit Olli in die ETS-Region. Durch die Pegelwerte konnte er sehen, dass aus einem Polder im Ostermoor Wasser austritt und ohne Regen der Wasserstand schnell sinkt. Vor Ort trafen wir uns mit Niels, dem biologischen Bauleiter von Amphi Consult. Am tiefsten Punkt des Polders hatte er eine alte Drainage gefunden, die von grobem Kies eingebettet wurde. Dort läuft das Wasser wohl aus dem Polder. Auf dem Bild seht ihr in grau das Messrohr und in orange den Ablauf aus dem Polder. Als wir Ende Januar das Messrohr einschlugen, war der Wasserstand noch oberhalb unserer Kniehöhe. Falls der Wasserstand zu hoch steigt, kann durch das Abflussrohr das Wasser aus dem Polder entweichen, damit der Druck auf die Wälle nicht zu hoch wird. Später trafen wir uns mit Leif und Manuel Clausen von der Integrierten Station Eider-Treene-Sorge, um in der Alten-Sorge-Schleife eine undichte Überfahrt zu überprüfen. Obwohl von oben kein Wasser in das Rohr unter der Überfahrt fließen konnte, gab es einen konstanten Wasserfluss im und unterhalb des Rohrs. Wahrscheinlich ist das Rohr gerissen und muss noch einmal ausgebaggert werden.

Freitag fuhren Ingvar und ich dann wieder bei grauem Himmel ins Kaltenhofer Moor und nach Schmoel. Jetzt sitzen wir beide noch etwas an den letzten Sachen im Büro und starten dann auch ins Wochenende.

Viele Grüße,

Ingvar und Frauke :)

10. Kalenderwoche 2016 (7. - 13. März)


Aloha, werte Blog-Konsumentinnen und Konsumenten! :-)

Der Zufall wollte es wohl, dass wir auf meine letzten Tage als Teenager noch eine richtig ereignisreiche Woche erleben sollten. Von Montag bis Freitag hatten Frauke und ich immer ein ganz-arbeitstägiges Ereignis im Kalender stehen, sodass es viel zu erzählen gibt. Also Feuer frei:

Montag habe ich (Ingvar) erst nach der Sitzung erfahren, dass Frauke krank ist, sodass ich meine Planung spontan umstellen musste und auch nicht mehr an der Winterakademie teilnehmen konnte. Für mich ging es dann zum Haus der Wilden Weiden im Höltigbaum bei Hamburg. Nach zügigen anderthalb Stunden Autofahrt angekommen, habe ich mich dort mit Maray, einer anderen FÖJlerin, getroffen. Wir hatten lange im Voraus geplant, eine Recycling-Bastelaktion mit Grundschulkindern zu machen, die an diesem Tag stattfinden sollte. Leider war auch die Mit-FÖJlerin von Maray, Sophia, die die Aktion hauptsächlich organisiert hat, krank. Aber das hat uns nicht von der erfolgreichen Aktion und die Kinder nicht von ihrer Kreativität abgehalten. Beliebt war bei den Nachwuchskünstlern vor allem ein Portmonee aus einem alten Tetra-Pack. Auf dem ersten Bild könnt ihr eines von besagten Machwerken bewundern.

Dienstag war Frauke wieder einigermaßen auf den Beinen, sodass wir nach Dätgen zur Pegelmessung losgedüst sind. Nachdem wir wieder in der Stiftung angekommen waren, die Messwerte eingetragen haben, nahm ich noch das Pressecho in Angriff.

Mittwoch war ich leider krank. Währenddessen sind Frauke und Hanna, die Praktikantin für das Wilde SH, zum Winderatter See gefahren, um dort bei bestem Sonnenschein zu "geocachen". Dabei gelang es, mit mal mehr mal weniger genauen Koordinaten per GPS-Tracker an den entlegensten Stellen bestimmte Dinge oder Merkmale zu finden. Dabei wurden die Beiden z. B. zu einer Geocache-Röhre gelotst, die von einem Spielzeugadler bewacht wurde (versteckt sich im Wurzelgeflecht des Baumes).

Donnerstag riefen Königsmoor und Hartshoper Moor wieder einmal nach uns. Im Königsmoor mussten wir erneut feststellen, dass die neu "eingedeichte" Baustelle für die MoorFutures immer noch so aufgeweicht war, dass ich fast nochmals im Torf stecken blieb (das Bild spricht Bände). Nach einem doch recht anstrengenden Tag sind wir gegen 16:30 Uhr wieder in der Stiftung gewesen. An dem Tag bin ich etwas länger geblieben, weil ich noch Messwerte eintragen musste und mit dem Presseecho vorarbeiten wollte.

Denn Freitag, sprich heute, bin ich nur bis kurz nach Mittag anwesend, und feiere dann bis einschließlich nächsten Dienstag Überstunden ab. Und Frauke hat sich den restlichen Büroarbeiten gewidmet.

In dem Sinne wünschen wir euch ein traumhaftes Wochenende.

Frauke und Ingvar

09. Kalenderwoche 2016 (29. Februar - 6. März)

Moin moin,

zu Beginn der Woche gab es die erste Überraschung, als wir nach nur zwanzig Minuten, um 9:20, mit der Montagsrunde fertig waren (Wenn es Winterakademie-Vorträge gab, saßen wir teilweise bis um 11:15 im Besprechungsraum.). Im Anschluss daran pikierte ich mit Margrit die Tomaten, damit sie weiter wachsen können. Dafür nahmen wir die einzelnen Pflanzen aus der Schale und pflanzten sie in größere Schalen ein, damit sie dort genug Platz für ihre Wurzeln haben. Die beiden Keimblätter durften dabei nur minimal über der Erdoberfläche sein. Auf dem Bild gieße ich gerade zum ersten Mal die Pflänzchen in neuen Schalen. Danach ging ich mit unserer Praktikantin Hanna raus, um die Haselmäuse zu füttern. Auch wenn sie sich uns nicht zeigen wollten :(

Von Montag bis Donnerstag  saßen wir dann im Büro, um uns um das Presseecho, die Standbetreuung 2016 und vieles mehr zu kümmern. Für euch interessant  wurde es nochmal am Dienstag, als wir unsere Tour nach Schmoel fuhren. Zwar nicht bei Sonnenschein, aber immerhin ohne Regen konnten wir am Strand wieder unsere Werte nehmen und sogar Kormorane beobachten.

Am Freitag ging es für uns dann endlich wieder raus. Zusammen mit Margrit belegten wir ein Tierspuren-Seminar im Kolonistenhof in Neu Duvenstedt. Neben anderen FÖJlern und ÖBFDlern nahmen vor allem Natur- und Landschaftsführer, Jäger und Lehrer am Seminar von Ralf Gerhard, dem Leiter des FÖJ-Wattenmeer, teil. Nach einer kurzen Vorstellungsrunde ging es für uns auch schon raus. Im ersten Teil erlebten wir den Wald mit den Sinnen der verschiedenen Waldtiere. Sei es der exzellente Sehsinn des Adlers oder der feine Hörsinn einer Fledermaus. Um diese Eigenschaften auch für Kinder begreiflicher zu machen, spielten wir einige Spiele, um unsere eigenen Sinne auszutesten. Anschließen hatten wir drei Minuten Zeit, um eine Tierspur im Wald zu finden. Obwohl wir über 25 Teilnehmer waren, war jeder erfolgreich und unsere Fundstücke reichten von Scharspuren im Boden, über Gewöllspuren einer Eule bis hin zu Hasenfell. Nach einem stärkenden Mittagessen ging es am Nachmittag darum, was man aus den gefundenen Spuren über das Tier erfahren kann. Dafür stellten wir selbst einige Gangarten von Hirschen und Wildschweinen nach, um uns anzusehen, wie schnell sie sich jeweils bewegten. Später betrachteten wir drinnen dann noch einige Knochen, um selbst die Unterschiede zwischen einem Dachs- und Fuchskopf erkennen zu können. Bis oben hin mit Infos gefüllt fuhren wir geplättet zurück nach Kiel, um ins Wochenende zu starten.

Viele Grüße,

Ingvar und Frauke :)

08. Kalenderwoche 2016 (22. - 28. Februar)


Hallo, lieber Leser,

schon wieder Wochenende, schon wieder ein Blogeintrag :-).

Diese Woche war für uns sehr unterschiedlich in den Tätigkeiten. Denn als Frauke und ich unsere Winter-To-Do-Liste erstellten, haben wir uns die Aufgaben aufgeteilt. Während ich dafür noch ganz viel "Kleinkram" im Büro zu machen hatte und nicht wirklich vom Stuhl kam, musste Frauke bei ihren Punkten noch auf Rückmeldungen vieler Ansprechpartner warten, die wiederum selbst alle Hände voll zu tun hatten. Also ist Frauke spontan mit einigen Mitarbeitern fast die ganze Woche unterwegs gewesen. Daher nun ein Bericht darüber, was sie denn so alles erlebt hat, anstatt einer Abhandlung über Schreibtische und Kaffeetassen:

Am Dienstag ging es für mich mit Heike zuerst zum Middelburger See in Ostholstein. Von einem Work-Camp internationaler Jugendlicher wurden im Herbst zwei Brutflöße gebaut, die nun zu Wasser gelassen werden sollen. Mit Vertretern der UNB, der Gebietseigentümer und der Lokalen Aktion Schwartau-Schwentine planten wir die baldige Befüllung mit Kies und den Weg auf den See. Im Anschluss daran fuhren wir mit der Vertreterin der UNB sowie der Lokalen Aktion zu einer Fläche der Stiftung, an der der Lauf der Schwartau naturnäher gestaltet werden soll. Dabei wird z. B. ein Altarm wieder freigegraben.

Mittwoch fuhren wir zunächst ins Stiftungsland Lehmkuhlener Stauung, da dort ein unterirdisches Stromkabel die Masten ersetzen soll. Damit das Kabel später nicht durch Zaunbau beschädigt wird, haben wir genau abgesprochen, wo das Kabel entlang gehen wird. Anschließend ging es nach Heiligenhafen zum NSG Graswarder. Dort stehen seit einem benachbarten Großbauprojekt keine Parkplätze für Besucher und Reisebusse mehr zur Verfügung. Zusammen mit Vertretern der UNB, des Städtischen Bauamts sowie des NABU versuchten wir eine neue Lösung zu finden, damit in der kommenden Saison wieder viele Besucher das NABU-Naturzentrum erreichen können.

Am Donnerstag ging es für mich mit Olli und Volker Salewski, dem verantwortlichen wissenschaftlichen Mitarbeiter des Michale-Otto-Instituts für LIFE Limosa, in den Speicherkoog Süd. Da wir bei unserem Pegelsetzen auf Bundeswehrübungsgelände befanden, wurden wir die ganze Zeit von einem Soldaten begleitet, der per Funk informiert wurde, wenn wir die Sicherheitszone für einen bestimmten Zeitraum verlassen mussten. Weil die Uferschnepfe am liebsten auf offenen Flächen brütet, fährt im Speicherkoog derzeit eine Mähraupe, damit die Uferschnepfe einen guten Blick in die Umgebung bekommt. (Die Mähraupe könnt ihr in Aktion auf dem Bild sehen) Bei mäßigem Wetter konnten wir bei den ersten beiden Pegeln im Trockenen teilweise mit Sonnenschein arbeiten. Als wir allerdings zum Setzen des Dritten Pegels unterwegs waren, gab es fast waagerecht Schnee/Eis/Hagel/Regen/Wind bei um die null Grad. Auf dem Weg zum Wöhrdener Loch konnten wir uns im Auto dann etwas aufwärmen. Während Olli dort eine Baumaßnahme besprach, beobachtete ich mit Volker von der Hütte aus Brachvögel, Pfeifenten und Nonnengänse.

Freitag waren wir beide in der Stiftung und haben die letzten noch anstehenden Büroarbeiten erledigt.

Samstag fuhr ich mit Jutta, die sich um die Umsetzung des Moorschutzprogramms kümmert, und unserem Geschäftsführer Walter nach Negenharrie bei Neumünster zum Netzwerk-Mooraktive. Vormittags gab es verschiedenste Vorträge von Fachleuten und ehrenamtlichen Betreuern zu Moormonitoring und der Bedeutung von Mooren als Lebensraum für besondere Reptilien-, Vogel- und Amphibienarten. Nach einer Stärkung zum Mittag fuhren wir zum Dosenmoor und erhielten dort eine Führung von Mitarbeitern des Infozentrum. Da dieses Moor auch Teil unserer monatlichen Touren ist, war es für mich eine ganz neue Erfahrung, andere Seiten des Dosenmoors kennen zu lernen. Dort gibt es neben dem Infozentrum auch einen Bohlenweg, auf dem man über eine Moorfläche laufen und den Artenreichtum bewundern kann. Nach einem Abschluss bei Kaffee und Kuchen im Infozentrum fuhren wir auch schon wieder zurück nach Kiel, um das Restwochenende zu genießen.

Nebenbei hat das BNUR zu genau diesem Seminar einen Flyer entworfen, auf dem wir beide sogar zu sehen sind. Das allein ist eigentlich schon Grund genug, auch zu dem Seminar zu gehen, leider hatte ich (Ingvar) absolut keine Zeit. Schade, aber das Dosenmoor sieht Frauke und ich ja bald wieder ;-).

Nächste Woche fängt nach den Meteorologen der Frühling an. Bei dem grauen Wetter daran zu glauben, sei jedem selbst überlassen. Die Haselmäuse sind sich jedoch alle einig, dass sie jetzt wieder ordentlich was verdrücken können. Das heißt, bald werden sie nicht mehr nur einmal pro Woche gefüttert sondern, sondern bis zu dreimal.

Ein supergutes Wochenende wünschen euch

Frauke und Ingvar B-)

07. Kalenderwoche 2016 (15.- 21. Februar)


Hey ihr fleißigen Leser,

auch diese Woche ist natürlich wieder viel passiert hier in der Stiftung. Am Montag gab es in der Winterakademie einen Vortrag über Landgrabbing. Dabei wurde uns vorgestellt, wie Landgrabbing durch Unternehmen in Afrika oder Südamerika abläuft und welche Gegenstrukturen es gibt. Außerdem ging es darum, wie Flächen besser für den Naturschutz gesichert werden können. In den Vereinigten Staaten gibt es beispielsweise steuerliche Vorteile, wenn man eigene Flächen für den Naturschutz freigibt und nur noch extensiv nutzt. Im Anschluss daran ging es für uns beide ins Büro. Während Ingvar sich um das Presseecho kümmerte, arbeitete ich weiter an der Standbetreuungsliste für 2016.

Dienstag ging es dann für uns bei schönstem Sonnenschein und 0 °C ab ins Dosenmoor. Weil unser „Stiftungsfotograf“ Malte im Moment mit der Internetseite noch voll beschäftigt ist, durfte ich seine Profi-Kamera mitnehmen und damit einige super schöne Aufnahmen machen. Rechts könnt ihr einige davon sehen ;). Wenn wir im Dosenmoor unterwegs sind, treffen wir immer wieder auf Wild, Kraniche und Vieles mehr. Auf dem dritten Bild seht ihr meinen Versuch, die scheuen Tiere aufzunehmen. Sie sind natürlich gut getarnt in ihrer Umgebung und somit sehen wir sie oft erst, wenn sie weglaufen. Dieses Mal hatten wir aber Glück und sie haben uns genauso gespannt betrachtet, wie wir sie. Während die Wege im Dosenmoor bisher immer recht trocken waren, machte sich dort auch der erhöhte Wasserstand bemerkbar. Auf dem Rückweg zum Auto mussten wir uns durch allerlei Wasserlachen kämpfen, bei denen immer die Oberfläche gefroren war. Da die Eisschicht uns aber nicht tragen konnte, mussten wir immer erst die Eisschicht durchbrechen und dann ertasten, wie tief der Boden darunter ist. Auf der Route zum ersten Punkt war zwar keine Eisschicht im Weg, dafür aber ein Graben, der zu viel Wasser geführt hat für meine Gummistiefel. Auf dem Bild könnt ihr sehen, wie Ingvar mit seinen hohen Watstiefeln durch den Graben läuft, der bisher meist komplett trocken war. Am Ende haben wir es beide geschafft, trockenen Fußes das Auto zu erreichen.

Am Mittwoch waren wir dann wieder in der Stiftung. Dabei habe ich zunächst mit Malte die Bilder vom Dosenmoor bearbeitet und mit Margrit Tomatensamen ausgesäht, damit wir auch diesen Sommer wieder viele Tomaten auf dem Balkon ernten können. Die Tomaten werden dann von unserer Auszubildenden Chiara täglich geerntet und in die Küche gestellt, sodass jeder sich bedienen kann. Bisher sind in den Schälchen zwar noch keine Pflänzchen zu sehen, aber wir halten euch natürlich auf dem Laufenden. Anschließend haben wir mit Mona im Stiftungsgarten junge Pappeln, Weiden etc. abgesägt, damit unsere freie Fläche im Garten nicht zu einem Wald wird.

Donnerstag fuhren wir dann zunächst ins Kaltenhofer Moor und anschließend nach Schmoel zur Kontrolle der Wasserstände. Dort sind die beiden Schwäne vom Bild direkt über unsere Köpfe unter lautem Getöse hinweg von der Ostsee aus Richtung Land geflogen.  Wenn wir auf Infoständen am Wochenende unterwegs sind, haben wir meistens unseren Fühlkasten dabei. Dort können Kinder erfühlen, welche Tierfiguren sich im Kasten verstecken. Weil wir bisher zwei Rinder, ein Konikpferd und eine Haselmaus hatten, haben wir nun Nachschub bestellt, damit wir zu den verschiedenen Veranstaltungen auch passende Figuren mitnehmen können. Nächste Woche soll dann unsere Bestellung mit einem Rothirsch, einem Otter und einigen anderen Tieren ankommen. Außerdem sammeln wir nun Naturmaterialien, damit die Kinder nicht nur Plastiktiere erfühlen.

Heute sind wir nochmal im Büro. In der Zeit, in der ich mich um den Blog kümmere, ist Ingvar in den letzten Zügen für das Presseecho und wir können fast schon ins Wochenende starten. Zu Beginn dieses Wochenendes treffen wir uns heute Abend erstmal zum Stammtisch mit allen FÖJlern und ÖBFDlern aus und um Kiel.

Viele Grüße und euch ein schönes Wochenende,

Ingvar und Frauke :)

06. Kalenderwoche 2016 (08. - 14. Februar)


Hey hey hey B-),

schon wieder eine Woche herum, es ist Zeit für den Blog,
schon wieder unglaublich viel passiert in unserem FÖJ.
Unterwegs nach Eiderstedt für die Uferschnepfe,
bis zum Knie im Moor feststecken - was für ein Schock!

Wo fang ich denn an? Nach der allwöchentlichen Montagssitzung hat uns diese Woche unser Jakobs-Kreuzkraut-Experte Dr. Aiko Huckauf in der Winterakademie die Jahresbilanz 2015 von der Honig-Probe auf PAs (Pyrrolizidin-Alkaloide) vorgestellt. Im Groben ging es darum, dass das "gelbe Gekraute" auch von Honigbienen angeflogen und damit bestäubt wird. Nun besteht das Risiko, dass dadurch die im Kraut enthaltenen Giftstoffe, die PAs, auch im Honig landen. Daher hat die Stiftung letztes Jahr eine Honig-Prüfstelle für Imker eingerichtet, wo knapp 200 Proben untersucht wurden. Ergebnis: in ca. 67 % aller Proben wurden gar keine PAs gefunden, in über 80 % lag der Wert unterhalb des handelsüblichen Durchschnitts. Ansonsten gab es viel Bürokram von der letzten Woche nachzuholen, da Frauke und ich beide nicht da waren.

Dienstag ging es dann wieder richtig los. Morgens bin ich gar nicht erst zur Stiftung gefahren, sondern habe mich mit Olli in der Stadt getroffen. Für uns ging es in die wunderschöne Landschaft von Eiderstedt, genauer gesagt nach Poppenbüll bei Garding. Dort haben wir im Rahmen des EU-Projektes LIFE-Limosa zum Schutz der Uferschnepfe Messrohre für Wasserstände gesetzt. Das klingt viel einfacher, als es ist! Zum einen ist die für Eiderstedt typische Kleie zäh und klebrig wie sonst was, zum anderen sollten die Messrohre mitten in einem Wassergraben eingesetzt werden. Die Herausforderung ist aber, dass die Rohre insgesamt aus drei Teilen bestehen, von denen jedes etwa 1 Meter lang ist. Das bedeutet, dass jedes Rohr erst einmal mit einem Vorschlaghammer bis auf Wasserhöhe eingeschlagen werden muss, bis man das nächste Element aufsetzen kann (links ist auch ein Bild von mir in voller Aktion). Dabei schlägt man sich wortwörtlich mühsam Millimeter für Millimeter voran. Gegen Ende waren Olli und ich zwar ziemlich "abgeschlagen", aber wir haben die "Hammerarbeit" erfolgreich geschafft. Und obwohl der Wetterbericht starken Wind mit Regen prophezeit hatte, wurden wir sogar von der Sonne verwöhnt.

Mittwoch war dann ein vergleichsweise ruhiger Tag. Frauke war schon am Dienstag nach Hause in den Süden gefahren und blieb auch Mittwoch noch. Also hab ich die Zeit genutzt und alles Mögliche im Büro abgearbeitet, wie z. B. das Presseecho aus der Seminarwoche.

Donnerstag war Frauke wieder im Norden und wir haben uns ins nächste Abenteuer gestürzt. Das Königsmoor und das Hartshoper Moor waren dran. Dort haben wir wieder pflichtbewusst die Wasserstände gemessen. Unter anderem kontrollieren wir dort die Baustelle für das MoorFuture-Projekt, um festzustellen, dass die Vernässungsmaßnahmen mehr als erfolgreich sind. In den neu gebauten Poldern hat sich das Wasser so sehr gestaut, dass sogar teilweise der Wall rundherum völlig aufgeweicht war. Das musste dann irgendwann dazu führen, dass Frauke und ich immer schwerer im wassergesättigten Torf vorankamen und schließlich bis zum Knie stecken blieben. Bis ich zuerst mich losgekämpft und dann Frauke herausgezogen habe, ist bestimmt fast eine halbe Stunde vergangen - unser persönliches Schockerlebnis in dieser Woche! Im späteren Verlauf steckten nicht nur wir, sondern auch das Dienstauto im Schlamm fest. Glücklicherweise waren zufällig zwei Herren in der Nähe, mit deren Hilfe wir "den Karren aus dem Dreck gezogen haben". Als Aufheiterung hat sich dann ein vollständiger Regenbogen am Himmel gezeigt :-). Das Hartshoper Moor haben wir dann mit dem letzten Funken Kraft und ohne weitere Katastrophen überwunden.

Freitag ging es auch ins Moor. Bei Dätgen waren aber alle Wege befahr- und begehbar. Wir sind, abgesehen davon, dass es immer wieder Regenschauer gab, unbeschadet durchgekommen ;-). Trotzdem hat diese turbulente Woche doch einiges an Puste gekostet, weshalb ich jetzt nur noch den Blog fertigschreibe und dann für 48 Stunden ins Bett kippe :-).

Also wünschen wir euch ein super Wochenende
und nächste Woche sind wir wieder im Gelände B-).

Beste Grüße,

Frauke und Ingvar

05. Kalenderwoche 2016 (01.- 07. Februar)


Moin moin,

wir haben mal wieder eine ereignisreiche Woche hinter uns. Leider war Ingvar die ganze Woche krankgeschrieben und ans Bett gefesselt, sodass ich allein zu unserem Seminar nach Steinberg fuhr. Dort hatte unsere Gruppe ihr drittes Seminar auf dem Schulbauernhof Norderlück. Da wir uns beim letzten Mal nicht auf ein Thema einigen konnten, behandelten wir diesmal gleich zwei Themenbereiche auf einmal. So haben wir uns einerseits mit Landwirtschaft und Ernährung sowie andererseits mit Konsum und Lebensstilen beschäftigt.

Der Montag startete natürlich erstmal mit dem Beziehen der Zimmer sowie einigen Kennlernspielen, da wir zu diesem Seminar fünf neue FÖJler bei uns begrüßen durften. Im Anschluss an unseren Besuch der Ziegen, Schweine, Schafe und Hühner beschäftigten wir uns mit artgerechter Tierhaltung. Dabei verglichen wir jeweils die gesetzlichen Vorgaben für einen konventionellen landwirtschaftlichen Betrieb mit unseren Ideen für eine artgerechtere Haltung, die trotzdem eine ökonomische Arbeit zulässt. Abends beschäftigten wir uns dann intensiv mit dem internationalen Fischfang, indem wir „Findet Nemo“ schauten ;)

Dienstag besuchten wir einen konventionellen Milchviehbetrieb in der Nähe. Dabei wurden wir vom Landwirt und seiner Tochter über den Hof geführt, um einen besseren Einblick zu gewinnen. Ich persönlich habe dabei festgestellt, dass mein Bild von konventionellen Betrieben zumindest für diesen Betrieb zu negativ war. Die Milchkühe stehen dort im Sommer jeden Tag tagsüber auf der Weide und können sich auch in ihrem Stall frei bewegen. Diese Haltung liegt allerdings über den gesetzlichen Vorgaben. Der Landwirt erklärte uns, dass er seinen Tieren ein möglichst gutes Leben bereiten will, damit sie dem Betrieb lange erhalten bleiben und trotzdem ein möglichst glückliches Leben führen können. Nach den vielen Eindrücken informierten wir uns nachmittags über die verschiedenen Siegel, wie Demeter, Bioland, das „Bio-Sechseck“ oder auch „Fairtrade“.

Mittwoch ging es dann weiter mit den verschiedenen Lebensstilen unserer Gesellschaft, sowie deren Zusammenhang zu unserer Ernährung. Vormittags informierten wir uns über omnivore, vegetarische, vegane, frutarische und rohköstliche Ernährung, um mit Klischees, wie „Frutarier dürfen nur Fallobst essen“, aufzuräumen. Nach einem Film über den Unterschied von Allergien und Unverträglichkeiten starteten wir in den Nachmittag. Dabei mussten wir den verschiedenen Erdteilen in unserem Seminarraum die passende Menge Menschen, den Wasserverbrauch, den Energieverbrauch, die weggeworfenen Lebensmittel sowie die Kapitalmenge zuordnen. Es gab zwar ein schreckliches Chaos, weil wir alles diskutierten, aber am Ende waren wir meist recht nah am richtigen Ergebnis. Auch wenn es teilweise echt schwer fiel, sich zu konzentrieren, wenn man einen direkten Blick zur Ostsee hatte bei bestem Sonnenschein. So beendeten wir den Tag mit einem gemeinsamen Strandspaziergang. Abends konnten wir noch eigene Jute-Beutel bemalen. Ich habe jetzt einen mit einem blauen Anker und einer Möwe, typisch norddeutsch halt ;).

Donnerstag beschäftigten wir uns mit fairem Konsum. Zunächst machten wir ein Quiz-Fang-Spiel zum Thema Plastikmüll von Verpackungen im Meer. Dazu durften wir dann noch eigene Experimente machen, wie z.B. Mikroplastik aus Duschgels filtrieren oder Bio-Plastik herstellen. Anschließend beschäftigten wir uns mit Fairer Kleidung, also wie lang der Weg einer Jeans ist, bis sie in unseren Läden liegt (sie hat theoretisch mehr als einmal die Welt umrundet). Zum Schluss sammelten wir Möglichkeiten, diese Wege und den Verbrauch von Kleidung zu verringern. Nachmittags schauten wir dann einen Film zu TTIP und CETA, weil der Vorbereiter leider erkrankt war.

Damit war das Seminar auch schon fast wieder vorbei. Es ging schnell vorbei, wie immer und mit viel zu wenig Schlaf, wie das halt so ist ;) Am vorletzten Tag gingen noch einige von uns in der Ostsee baden, es war nur minimal kalt, aber sie haben sich tapfer geschlagen. Nach dem Aufräumen, Putzen und Organisatorischen starteten wir dann unseren Weg zurück.

Normalerweise ist der Eintrag zwar hier zu Ende, aber heute geht es noch weiter, denn ich fuhr am Sonntag mit unserem Betreuer Paul nach Schäferhaus bei Flensburg zu einer winterlichen Führung über die Wilde Weide dort. Bei zweistelligen Plusgeraden kam zwar keine Winterstimmung auf, aber bei über 50 Besuchern war trotzdem eine gute Stimmung. Auf dieser Wilden Weide darf jeder auf den Wegen frei über die Weide laufen und sieht mit etwas Glück ein paar Rinder oder Koniks grasen. Auf dieser Wilden Weiden gibt es allerdings auch einen Hirsch namens Sven, der inzwischen seit einem Jahr mit einer Rinderherde zusammenlebt. Da wir mit unserer Gruppe auch abseits der öffentlichen Wege geführt wurden, konnten wir auch Sven zu Gesicht bekommen, sowie natürlich viele Galloways und Koniks, die sich allerdings kaum an uns störten und direkt neben uns weiter grasten.

Nach diesem langen Text, bin ich nun endlich fertig.

Viele Grüße aus dem Norden,

Ingvar und Frauke :)

04. Kalenderwoche 2016 (25. - 31. Januar)


Moinsen, ihr Spatzen und Finken :-),

was soll man schreiben, es ist nicht wirklich viel passiert. Wohl auch deshalb, weil die Erkältung wieder grassiert.

Frauke hat's schon am Wochenende erwischt, deshalb lag sie Montag und Dienstag noch krank im Bett. Ich für meinen Teil hatte dann geplant, mich dem Gebirge an Büroarbeit zu widmen, was dann aber nicht so ganz funktioniert hat.

Montag war noch vergleichsweise ruhig. Nach der Sitzung gab es diese Woche keine Winterakademie. Das Presseecho hat zwar mächtig Zeit gekostet, aber jedenfalls schafft man viel. Dienstag war dann schon mehr Bewegung in der Arbeit und ich habe nicht mehr alles von dem geschafft, was ich mir vorgenommen hatte. Ich hatte auch noch einen Termin und wäre fast zu spät losgefahren. Mittwoch flogen mir dann aus allen Ecken Aufgaben zu, sodass ich im Endeffekt den ganzen Tag kreuz und quer unterwegs war. Das war obendrein auch noch der einzige Tag dieser Woche, an dem Frauke und ich beide in der Stiftung waren, wir sind uns nur mal flüchtig auf dem Flur begegnet.

Donnerstag hielt ich dann wieder allein die Stellung in Molfsee. Frauke hat an dem Tag Olli ins Ostermoor zum Pegelsetzen begleitet, während ich die ganze Büroarbeit nachgeholt habe, die ich schon Mittwoch hatte erledigt haben wollen. Ergebnis: wieder nicht fertig geworden :-/.

Freitag ging es für Frauke munter weiter, denn erneut war sie on Tour, diesmal mit Detlef, unserem Schmetterlingsexperten, um Setzlinge vom Teufelsabbiss einzusetzen. Die hatten wir schon letztes Jahr auf einer komplett umgebrochenen Fläche eingepflanzt, wurden aber von einigen Robustrindern wieder herausgerupft. Nach dieser Woche mit viel Sonne gilt Frauke bei unseren Mitarbeitern nun als Garant für gutes Wetter :-).

Jo, was hab ich denn Freitag gemacht? Zeitausgleich. Aber was tut man nicht alles für den Naturschutz. So sitze ich jetzt bei mir zu Hause und schreibe den Blog, was ich gestern völlig vergessen hatte. Nächste Woche sind Frauke und ich auf unserem 3. Seminar auf Hof Norderlück und ich bin schon sehr gespannt, was da alles auf uns zukommt. Angekommen ist bei mir aber schon eine Erkältung.

Deswegen werde ich mir jetzt einen Tee kochen, ich sach "Cherioh", wir lesen uns in zwei Wochen.

Beste Grüße

Eure Blogger-FÖJler

Frauke und Ingvar B-)

PS: Die fatalsten Folgen sind natürlich, dass es für mich absolut nichts Spannendes für den Blog zu fotografieren gab. Deswegen habe ich mal unsere Fotos vom Januar durchstöbert und noch einige Impressionen aus dem Kaltenhofer Moor und Schmoel gefunden :-).

03. Kalenderwoche 2016 (18. - 24. Januar)


Hallöchen mal wieder aus Kiel,

Ingvar war von Montag bis Mittwoch allein in der Stiftung und hat sich nach der Montagsrunde mit dem Presseecho beschäftigt. Danach hat er sich um den ganzen Bürokleinkram gekümmert. Währenddessen war ich seit vergangenem Donnerstag in Berlin auf der Grünen Woche unterwegs. Es war super spannend, aber auch ganz schön anstrengend.

Donnerstag waren wir zum Aufbau unseres Standes das erste Mal auf der Grünen Woche. Unsere Standbetreuungsgruppe bestand aus 12 FÖJlern aus ganz Schleswig-Holstein. Wir betreuten den Stand der Evangelischen Jugend der ländlichen Räume (ejl), da unser Träger das Jugendpfarramt der Nordkirche ist. An unserem Stand haben wir uns mit dem Wandel in ländlichen Räumen beschäftigt. Dafür  waren ein Schnuller, ein Grabstein, eine Haltestelle und vieles mehr auf unserer Fläche ausgestellt, die den demografischen Wandel und die Verschiebung der Bevölkerung zur Stadt hin anzeigen. In unserem Bauwagen beschäftigte sich alles mit dem Thema Flucht. Vor allem ging es um den Vergleich, wie Menschen früher flüchteten und wie sie heute flüchten. Beispielsweise flüchteten die Menschen früher mit ihrem ganzen Hab und Gut, während die heutigen Flüchtlinge meist nur einen Rucksack mit sich führen.

Nach unserer ersten Standschicht am Freitag fuhren wir zu Brot für die Welt und hatten dort einen Workshop zusammen mit der Fahrtengruppe (andere FÖJler, die zu Besuch kamen) zum Thema: Marmelade für alle – der Mensch lebt nicht von Brot allein. Samstag nahmen wir an der Wir-haben-es-satt – Demo mitten in Berlin teil und einige von uns waren sogar abends beim ZDF im Fernsehen zu sehen :). Sonntag besuchten wir zusammen die Grüne Woche und abends gab es noch gemeinsam mit der Katholischen Landjugendbewegung (unseren Standnachbarn) einen ökumenischen Gottesdient mit anschließendem gemeinsamem Empfang. Montag und Dienstag betreuten wir wieder den Stand und nach einem Abschlussessen am Dienstagabend ging es für uns am Mittwoch wieder nach Hause.

Insgesamt waren die Aussteller auf der Grünen Woche sehr interessant. In manchen Hallen gab es nur Essen und dort wurde man fast durch die Hallen getragen. In unserer Lust-aufs-Land- Halle war es eher ruhig, dafür waren die meisten Besucher wirklich interessiert. Natürlich waren auch Vetreter artgerechter Tiertransporte, neuestes Entwicklungen der Agrarindustrie etc, vertreten. Von unseren Veranstaltern erhielten wir dabei einen kritischen Messerundgang, um uns selbst ein Bild über die entsprechenden technischen Neuerungen zu bilden.

Donnerstag und Freitag ging es für Ingvar und mich dann bei um die minus fünf Grad ins Moor. Das war wirklich gemein mit dem vielen Wind. Außerdem war der Boden teilweise zugefroren und wir mussten über ganze Eisflächen laufen, die mal mehr und mal weniger stabil waren. Beide sind wir immer mal wieder eingebrochen, aber bis über die Stiefelkante kam zum Glück nichts.

Jetzt wärmen wir uns unsere Zehen gerade wieder in der Stiftung auf gehen dann auch gleich ins Wochenende.

Winterliche Grüße aus dem hohen Norden,

Ingvar und Frauke

02. Kalenderwoche 2016 (11. – 17. Januar)


Aloha,

seit dieser Woche bin auch ich wieder aus dem Urlaub zurück. Frauke und die meisten meiner Mitarbeiter/innen hatten sich schon eine Woche „warmgearbeitet“. Ich hatte buchstäblich einen Kaltstart und war am Ende der Woche echt baff, was wir doch alles geschafft haben. Aber jetzt, passend zur Jahreszeit, ganz cool eins nach dem anderen:

Montag ging es los mit – wie könnte es anders sein – der wöchentlichen Dienstsitzung und der Winterakademie. Zu Besuch war diese Woche Hermann Schulz, langjähriger Vorsitzender vom NABU Schleswig-Holstein, der uns einen Rückblick auf die bisherige gemeinsame Arbeit mit der Stiftung gab. Ebenso wichtig war an dem Tag aber auch der Jahresbericht von unserem Mitarbeiter Günter, der für den Flächenerwerb zuständig ist und uns die Zahlen vom Ankauf, Verkauf etc. für das Jahr 2015 zusammengestellt hat.  Ansonsten lief bei mir erst alles so langsam wieder an, und gemeinsam haben Frauke und ich dann noch weitere to-do’s vom letzen Jahr abgearbeitet. Außerdem haben wir mit Paul, unserem Mitarbeiter und Ansprechpartner im Stiftungsgarten Wintervögel mit Ferngläsern beobachtet und gezählt. Blicken ließen sich Dompfaffen, Blaumeisen, Elstern, und ein Graureiher.

Dienstag zog es uns schon wieder in die Wildnis. Bei Wind und Wetter (und Eis!) sind wir zum ersten Mal im neuen Jahr ins Königsmoor und ins Hartshoper Moor aufgebrochen. Dabei haben wir sehr bizarre Eisformen gesehen (Foto). Trotz zuerst andauerndem Regen und doch sehr frostigen Temperaturen haben wir die Tour diesmal in einer Rekordzeit geschafft. Umso besser, danach war noch ganz kurz Zeit, den FÖJ-Zwischenbericht korrekturzulesen, der am Freitag beim FÖJ-Träger am Koppelsberg sein soll.

Mittwoch schloss sich gleich die nächste Tour ins große Moor bei Dätgen an. Hier haben sich auch meine neuen Watstiefel bezahlt gemacht (hüfthoch, neoprenbeschichtet). Als wir einen etwas schwer zugänglichen Punkt ansteuerten, mussten wir uns durch eine Brombeerhecke und gleich dahinter über einen weiten Graben kämpfen. Der war auch noch zugefroren. Über den komme sogar ich mit meinen recht langen Beinen nicht so einfach herüber. Mit dem einen Fuß halb auf einer Grassode, halb auf Eis und mit dem anderen Fuß schon auf der anderen Seite dachte ich, jetzt schaffe ich‘s, als das Eis dann doch noch nachgab und ich bis übers Knie in den Graben gerutscht bin. Nach dem Schreck kam die Euphorie: ich bin komplett trocken geblieben. Am Nachmittag habe ich dann meinen Zwischenbericht verschickt, nachdem unsere Ansprechpartner/innen diesen durchgelesen und ihr OK gegeben hatten.

Ab Donnerstag war ich alleine in der Stiftung, denn Frauke ist in Berlin auf der Grünen Woche (da wollte ich eigentlich auch gerne hin, habe es aber nicht geschafft, bei der Vorbereitungssitzung dabei zu sein und die war Pflicht für die Teilnahme). Das wurde dann ein Tag mit allen möglichen Aufgaben, wie Messwerte eintragen, Magazine vom Schleswig-Holsteinischen Heimatbund labeln, hausinern verteilen und an andere Abonennten verschicken und gaaaaaaanz viele Bilder von mir in die Stiftungsdatenbank ablegen.

Der Freitag war diesmal ziemlich kurz. Das lag aber daran, dass eine ehemalige Mitarbeiterin der Stiftung leider vor kurzem verstorben ist und viele Kollege/innen zur Trauerfeier gefahren sind. Das Presseecho fiel saisontypisch karg aus und dann war diese Woche auch einfach um.

Bleibt gesund und viele Grüße aus Molfsee (natürlich auch aus Berlin)

Frauke und Ingvar

01. Kalenderwoche 2016 (04. - 10. Januar)


Moin moin,

seit Dienstag bin ich wieder aus dem Winterurlaub zurück, dafür hat Ingvar diese Woche frei.  Insgesamt war es eine sehr ruhige Woche in der Stiftung, da teilweise noch Schulferien waren und somit noch viele Eltern Urlaub hatten. Ab Montag geht dann der ganz normale Wahnsinn wieder los.

Am Dienstag habe ich erstmal meine ganzen Mails durchgearbeitet und dann das Presseecho der 53. Kalenderwoche 2015 abgearbeitet.

Am Mittwoch habe ich dann aufgrund der kalten Temperaturen mit unserer Sekretärin Margrit begonnen, Vögel zu füttern. Zwischen dem Stiftungs-Altbau und dem kleinen See gibt es dafür extra ein kleines Vogelhäuschen, dass wir bestückten und noch einen Meisenknödel aufhängten. Noch an diesem Tag konnte ich, weil ich mit Blick auf das Häuschen arbeitete, viele Vögel beobachten. Vor allem mit dem schönen Sonnenschein (siehe Bild) war der Ausblick eine tolle Kulisse.

Mittwoch, Donnerstag und Freitag habe ich mich dann um das Presseecho und meinen Zwischenbericht gekümmert. Für das Presseecho gab es am Ende keine neuen Artikel. Der Zwischenbericht zum FÖJ hat  mich hingegen sehr viel Zeit gekostet und ich habe schockiert festgestellt, dass schon die erste Hälfte fast vorbei ist. Für den Bericht habe ich unsere Aufgaben zusammengefasst und über die erste Hälfte meines FÖJ ein kleines sehr positives Fazit gezogen.

Seit heute morgen gibt es auch hier Schnee und ich musste euch an dem  Ausblick auf die Stiftung von der hinteren Seite des Sees teilhaben lassen.

Viele Grüße,
Frauke

51. Kalenderwoche 2015 (14. Dezember - 20. Dezember)


Hallöchen,

nach zwei Wochen krank im Bett bin ich jetzt auch wieder an der Arbeit und unterstütze Ingvar in der Stiftung. Bevor ich anfangen konnte zu arbeiten, musste ich natürlich erstmal mein Postfach der vergangenen zwei Wochen aufräumen. Anschließend bearbeitete Ingvar das Presseecho der vergangenen Woche und ich fütterte die Haselmäuse, sortierte Flyer etc.

Am Dienstag ging es dann richtig los. Ingvar fuhr für das LIFE-Limosa Projekt zum Beltringharder Koog, um dort Messrohre in den Boden zu bringen. Dafür wurden die Messspitzen in den Boden gedrückt (der Bagger hat diese Arbeit natürlich erleichtert) und dann am Ende ein weiteres Rohr angeschraubt, sodass die Spitze tiefer in den Boden gedrückt werden konnte. Auf dem Bild könnt ihr unseren Kollegen Olli sehen, wie er die dunkle Messspitze mit zwei Rohrbauteilen festhält, damit der Bagger sie gleich in den Boden drücken kann.

Währenddessen habe ich mich in der Stiftung um unsere Standbetreuung 2016 gekümmert. Dafür habe ich zunächst die alte Liste aussortiert und dann begonnen alle Veranstalter zu kontaktieren, um die neuen Veranstaltungstermine zu erfahren. Leider stehen einige Termine, wie z. B. vom Natur-Genuss-Festival noch nicht fest.

Weil ich leider noch zu angeschlagen war, konnte ich am Donnerstag und Freitag nicht mit ins Hartshoper- und Dosenmoor. Während Ingvar unterwegs war, bereitete ich den Umzug unseres Blogs auf die neue Seite vor. Dafür musste ich alle Bilder nochmal in der Originalgröße suchen und die Beiträge kopieren. Jetzt seht ihr das Ergebnis, obwohl noch einige Bilder fehlen.

Am Freitag dann habe ich noch das Presseecho verschickt und war endlich fertig mit der neuen Standbetreuungsliste :)

Viele Grüße und schöne Weihnachten,

Frauke  

50. Kalenderwoche 2015 (7. - 13. Dezember)


Ein herzliches Molf aus Moinsee!

Schon wieder ist eine Woche ins Land gegangen, das ging echt fix. Muss wohl daran liegen, dass Weihnachten vor der Tür steht. Frauke ist leider immer noch krank, aber es geht ihr wieder langsam etwas besser. Für unseren Terminkalender bedeutet das zwar wieder tektonische Terminverschiebung, aber nächste Woche ist ja auch noch da.

So, wo fang ich denn an ...

Montag war sogar vergleichsweise ruhig: Montagssitzung, Winterakademie (diesmal mit Frau Gasterga von der Tourismusagentur Schleswig-Holstein mit dem Thema „Stiftungsland ist Glückswachstumsgebiet"), Presseecho nachbearbeiten, den vorherigen Blogeintrag schreiben und viel mehr war's auch nicht ...

Mein bisheriges Highlight war am Dienstag, als ich ins Königsmoor gefahren bin: Mit mir „on tour“ war diesmal Tobi, der 2012/2013 sein FÖJ bei der Stiftung gemacht hat und jetzt ein Studiumspraktikum absolviert. Als wir im Moor ankamen, stellten wir fest, dass wir den GPS-Tracker in Molfsee vergessen hatten :-/. Ohne diesen ist das Messpunktefinden seeehr schwer, aber trotzdem haben wir bis auf einen alle gefunden. Fazit: Auch Generation U30 kann Karten ohne Bildschirm und Suchfeld lesen B-)! Trotzdem nimmt es ohne GPS-Tracker deutlich mehr Zeit in Anspruch, sodass das Hartshoper Moor an dem Tag nicht mehr drin war.

Mittwoch wollte (sollte) ich eigentlich ins Dosenmoor, aber ich konnte niemanden finden, der Zeit hatte, mitzukommen. Wurde dann ein ganz ruhiger Büro-Tag.

Donnerstag war der Kalender dann wieder voll. Das lag aber weniger an der Tour ins Kaltenhofer Moor und nach Schmoel, sondern eher an der schönen Weihnachtsfeier, die am Nachmittag begann und bis spät abends ging.

Freitag hab ich es dann endlich geschafft, die Ausstechförmchen für Weihnachtskekse aus alten Teelichtschalen zu basteln. Die Meisterwerke könnt ihr auf dem Bild unten bewundern ;-).

Ich weiß ja nicht, wie es mit euch steht,
aber ich hab' was vor die nächsten beiden Tage,
weswegen der Blogeintrag jetzt zuende geht
und ich "peace, bis nächste Woche" sage.

Viele liebe Grüße

Ingvar

49. Kalenderwoche 2015 (30. November - 6. Dezember)


Hey Ho Ho Ho,

auch wenn es draußen noch 10° C warm ist, kommt langsam winterliche Stimmung auf. Diese Woche war nicht viel los, aber das ist nur die Ruhe vor dem Sturm: vieles von dem, was wir eigentlich diese Woche hatten erledigt wollen, musste ich verschieben, weil Frauke die Woche über krank war. Das heißt, Weihnachtsbasteln wurde nichts, Königsmoor wurde nichts, Hartshoper Moor wurde nichts, Dätgen wurde noch was, wenn auch erst Freitag: mit mir unterwegs war diesmal Paul, der noch zur Schule geht, aber für vier Wochen ein Praktikum bei der Stiftung macht. Die Tage davor bestanden hauptsächlich aus Pressearbeit, Eintragen von Messdaten der Moor-Wasserstände, dem Erfassen der Metadaten unserer Webseite und Kaffee trinken ...

Unser Plan für nächste Woche sieht zwar aus, wie die A 7 zwischen Hamburg Stellingen und Schnelsen, u. a. fahre ich Dienstag, Mittwoch, und Donnerstag ins Moor und danach gleich zur Weihnachtsfeier der Stiftung, bis dann am Freitag die ganze Büroarbeit an der Reihe ist. Dazu wollen wir auch zwischendurch nochmal basteln.

Die Idee ist, aus alten Teelichtschalen Ausstechformen für Weihnachtskekse zu machen. Sobald die Kunstwerke fertig sind, kommen natürlich Bilder davon in den Blog ;-).

So sieht es erst einmal aus und wenn ihr das hier lest, wünscht Frauke mal gute Besserung, sie hat's echt erwischt.

Ich wünsch euch jedenfalls noch was (einen schönen 2. Advent z. B.)

Ingvar

48. Kalenderwoche 2015 (23. - 29. November)


Moin moin,

die vergangene Woche war mal wieder viel los. Am Montag nach dem Jour Fix und der Winterakademie ging es für uns erst einmal nach Schmoel zum Pegelmessen. Durch das vergangene Hochwasser stand das Wasser so hoch, dass das LKN die Abflussrinne verbreitern musste, damit das Wasser zügig ins Meer abfließen kann. Auf dem Bild könnt ihr noch die letzten Arbeiten sehen.

Dienstag war zunächst Ole (unser Betreuer vom Träger) zu Besuch, um sich unsere Einsatzstelle anzusehen und unsere Aufgaben kennen zu lernen. Nach einer Führung durch den Alt- und Neubau war auch schon eine Stunde vergangen und wir trafen uns mit unseren Betreuern im Besprechungsraum, um Fragen zu klären (nachdem Angela ja nun leider für ein Jahr weg ist, war Ingrid nun als Premiere dabei). Angelas offizieller Abschied kam dann mit KiBa für alle Mitarbeiter als Getränk, Kuchen und Grütze. Im Anschluss bastelten wir kleine Engel aus Naturmaterialien wie Tannenzapfen und Holzscheibchen. Das Ergebnis sieht zwar ganz niedlich aus, aber es war harte Arbeit, die Ingvar leider auch mit ein paar kleinen Verbrennungen an der Heißklebepistole bezahlen musste. Die genaue Anleitung könnt ihr bald auf der Seite des Wilden SH bewundern.

Mittwoch entfernten wir von alten Schildern der Stiftungsgebiete zunächst die Klarsichtfolien, damit die Schilder neu beklebt und so wiederverwendet werden können. Auch das war ein echter Kraftakt, sodass wir knapp zwei Stunden für die ersten 25 Schilder brauchten. Die zweite Hälfte kommt dann in der kommenden Woche. Anschließend gab es zu normalem Bürokram noch einen Weihnachtskranz mit Margrit für den Besprechungsraum zu basteln. Er besteht selbstverständlich aus natürlichen, selbst gesammelten Materialien und sieht hervorragend aus :)

Donnerstag war Ingvar in der Stiftung, kümmerte sich um das Presseecho sowie die Auswertung der Exkursionen der vergangenen Saison. Währenddessen war ich mit Olli, dem Verantwortlichen für das LIFE-Limosa Projekt zum Schutz der Uferschnepfe unterwegs an der Westküste. Im Beltringharder Koog gab es zunächst eine Baubesprechung, da dort Maßnahmen gegen die Entwässerung des Projektgebiets und für passendere Wasserstände für die Uferschnepfe durchgeführt werden. Im Anschluss fuhren wir nochmal an die andere Seite des Koogs um nachzusehen, ob man dort Landschilf mit der Mähraupe abmähen könnte. Im hohen Schilf können sich Prädatoren (Räuber) leicht verstecken und anschleichen, sodass sie zu einer unerkannten Gefahr für die Uferschnepfe und besonders auch deren Junge werden. Bei bestem Wetter fuhren wir dann die Westküste weiter nach Süden und betrachteten die Baumaßnahmen, die in Eiderstedt vor ein paar Wochen beendet wurden. Dabei wurden kleine Dämme aus Klei aufgeschüttet, um das Wasser zu leiten. Da der Klei frisch an der Oberfläche lag, war er noch sehr weich und ich hatte einige Mühe voran zu kommen.

Heute machen wir noch das Presseecho, schreiben den Blog und gehen dann auch ins wohlverdiente Wochenende.

Viele Grüße aus Molfsee,
Ingvar und Frauke

47. Kalenderwoche 2015 (16. - 22. November)


Hallöchen ihr da draußen,

in der vergangenen Woche hatte Ingvar wohlverdienten Urlaub und so war ich allein in der Stiftung unterwegs. Auch wenn es überwiegend Bürokram war, ist auf jeden Fall keine Langeweile aufgekommen. Montag ging es erst einmal los mit der Montagsrunde und danach mit zwei Vorträgen zum Thema Wolf (Woran erkennt man ihn? Wo liegen die Herausforderungen, wenn Wölfe wieder dauerhaft in SH leben?) und danach zu verschiedenen Vögeln (Welche Begebenheiten brauchen bedrohte Arten, wie die Bekassine oder das Braunkehlchen? Wie kann die Stiftung ihre Lebensräume schützen oder neue Räume schaffen?). Im Anschluss daran habe ich zusammen mit Alexander das Natur-Genuss-Festival ausgewertet. Dafür haben wir uns zusammengesucht, wie viele Teilnehmer die Veranstaltungen hatten, wie viele Presseartikel erschienen sind, wie viele Pressemitteilungen es gab und viiiiiiiiiiiiieles mehr. Obwohl wir nur Werte übertragen mussten, war es furchtbar anstrengend, weil wir so konzentriert sein mussten. Diese Aufgabe hat dann auch den Dienstag vollständig eingenommen. Einmal kurz war ich aber noch weg, um den großen Hyundai bekleben zu lassen, damit er jetzt auch von außen als Stiftungswagen erkennbar ist.

Mittwochvormittag gab es dann wie immer das Presseecho …  Nachmittags ging es aber dann für mich zu einem Treffen für eine neue FÖJ-Konzeption. Dabei habe ich mich mit Vertretern der FÖJ-Träger, der Einsatzstellen, des BiMi, des MELUR und der Naturschutzverbände getroffen, um die Konzeption bei bestem Förde-Blick zu aktualisieren (bisher gibt es noch den Zivildienst etc.). Wir sind bis auf Seite fünf von 21 gekommen und fortgesetzt wird es dann Mitte Dezember.

Donnerstag gab es dann ganz viel Kleinkram zu tun, aber wirklich spannend war nur mein Übergabegespräch mit Angela, unserer Betreuerin, die nächste Woche leider für ein Jahr in Elternzeit geht. Wir haben besprochen, welche Aufgaben jetzt für den Winter noch ausstehen und auch, dass jetzt Ingrid für unsere persönliche Betreuung zuständig ist.

Heute, Freitag, durfte ich den Hyundai erst einmal zur Werkstatt bringen, damit er jetzt im dritten Anlauf endlich Winterreifen bekommt. Dann habe ich natürlich noch das Presseecho abgeschickt und schon gehe ich ins Wochenende und heute Abend zum Stammtisch unserer Seminargruppe in Kiel :)

Viele Grüße,
Ingvar und Frauke

46. Kalenderwoche 2015 (9. - 15. November)


Hey ihr fleißigen Leser,

schon wieder ist eine Woche vorbei und es gibt noch den Blog zu schreiben, bis auch ich ins Wochenende gehe. Am Montag startete unsere Winterakademie. Das bedeutet, dass wir jetzt jeden Montag nach dem Jour Fix einen Vortrag zu verschiedenen Themen hören, um uns etwas weiterzubilden ;) . Gestartet sind wir zuerst mit einem Update zur Strategie der Stiftung und was schon durch unsere Projekte verbessert wurde.

Am Dienstag gab es für den Polo einen neuen Anstrich. Also passt auf, wenn ihr in Kiel unterwegs seid, vielleicht trefft ihr ihn mal. Vorher wurde er nochmal richtig gewaschen und innen sauber gemacht (zum Glück von der Waschstraße …)  Gemeinsam mit den meisten Mitarbeitern gab es dann mittags noch die Bienen im Siegerfilm des Green Screen Festivals im Bereich Beste Ökologie und Wissenschaftsfilm zu bestaunen, wie sie auf der Welt leben und welchen immensen Einfluss sie auf unser Leben haben.

Mittwoch und Donnerstag waren wir im Kaltenhofer Moor, Schmoel und dem Dosenmoor zusammen mit Malte, dem stiftungseigenen Fotografen. Am Mittwoch war das Wetter eher mies, aber am Donnerstag kam so richtig die Sonne heraus, also perfekt, um schöne Fotos zu schießen. Beide Male haben wir aber feststellen müssen, wie nass es seit dem letzten Mal geworden ist. Durch das viele Wasser und starken Wind ist in Schmoel ein tiefer Graben zum Abfluss aus dem NSG entstanden. Vorher war da einfach nur ebenerdig Sand. Eine ganze Weide, über die wir sonst trockenen Fußes gelaufen sind auf unserer Tour, stand gestern rund 10 cm unter Wasser. Da sind leider auch einige Socken und Hosenbeine nass geworden.

Freitag ist Ingvar dann schon in seinen Urlaub für eine Woche gestartet und ich habe noch die beiden Yetis mit Malte zum Bekleben mit dem neuen Logo gebracht. Auch die beiden wollten dafür natürlich gewaschen werden und das war auch mal wieder dringend notwendig. Auf dem Bild mit dem Cappuchino Yeti seht ihr im Hintergrund den Hyundai, der ist eigentlich silber … entsprechend waren auch die Yetis vorher durch ihre Arbeit im Freien in Mitleidenschaft gezogen. Dann kam noch das Presseecho und jetzt ist es vollbracht.

Euch ein schönes Wochenende, auch wenn das Wetter nicht so toll werden soll wie heute und bis bald,
Ingvar und Frauke

45. Kalenderwoche 2015 (2. November - 8. November)


Hallöchen ihr da draußen,        

und schon wieder ist eine Woche dabei. Am Montag ging es direkt mit voller Action los, weil ich zum Fahrsicherheitstraining in Rendsburg war, damit ich auch sicher mit unseren Dienstwagen fahren kann. Gemeinsam mit 11 anderen Fahrern durften wir das ABS mit Vollbremsungen ausreizen und Rutschpartien auf einer nassen Plane machen. Alles in allem also ein großer Spaß. Ingvar konnte das leider nicht mitmachen, weil er Montag krank war. Dienstag und Donnerstag ging es dann wieder ins Moor Dienstag in Dätgen lief alles ganz normal, also nichts so richtig zu berichten.

Donnerstag im Königs- und Hartshoper Moor sollte es eigentlich den ganzen Tag regnen und wir haben uns schon richtig gefreut … Als wir ankamen war aber strahlender Sonnenschein, der zwar immer mehr dunklen Wolken gewichen ist, aber geregnet hat es am Ende nur 10 Minuten. Also ein echtes Highlight ;) Außerdem habe ich mal ein Foto im Königsmoor gemacht, sodass ihr eine Vorstellung bekommt, wie schwierig es sein kann, einen Messpunkt zu finden. Auf dem Bild rechts gibt es eine pinke Stange neben dem Punkt, die es bei dem Wetter erstmal zu finden gilt.

Die restliche Zeit in der Stiftung gab es neben dem aktuellen Presseecho natürlich auch noch das vergangene Presseecho nachzuholen und Schleswig-Holstein Magazine zu verschicken. Alles in allem also keine Langeweile ;)

Wir verabschieden uns jetzt und starten in unser Wochenende,
Ingvar und Frauke

44. Kalenderwoche 2015 (26. Oktober - 1. November) - Das artefact-Seminar

Hey und Hallo liebe Leser,

Diese Woche hatten Frauke und ich unser zweites FÖJ-Seminar auf dem artefact-Gelände in Glücksburg. Hier in Molfsee beim Blogschreiben ist es gerade ganz ruhig, aber da oben ging's ab! Ist ja auch kein Wunder bei drei Geburtstagen während einer Woche (wenn Ihr das hier mal lesen solltet: Alles Gute Madina, Simeon und Ronja B-))
Unsere Themen waren der Klimawandel, Internationale Umweltpolitik und Erneuerbare Energien, jeden Tag eins davon, wir waren also gut beschäftigt.

Am Dienstag haben wir uns mit dem Klimawandel an sich befasst (was Frauke u. a. mitorganisiert hat, an der Stelle noch mal ein dickes "Respekt" von mir). Dabei haben wir auch die spannenden Themata Klimaflüchtlinge und Landgrabbing angerissen. Besonders über das Letztgenannte solltet ihr euch mal schlau machen ...

Mittwoch ging es dann an den runden Tisch. Beim Thema Internationale Klimapolitik haben wir zuerst einen Zeitstrahl erstellt, was bisher alles auf die Beine gestellt wurde, um dann in die Rollen verschiedener Parteien zu schlüpfen und in einer fiktiven Debatte über den Emissionshandel zu verhandeln. Das Ergebnis war sogar sehr nah an einer echten Debatte: "passiert ist gar nichts". Nichtsdestotrotz ein sehr ausgelassener und gelungener Tag.

Donnerstag hieß es dann "Changing the Game": Dabei haben wir in sehr anschaulicher Weise den Energieverbrauch von ganz Europa "umgebaut" und versucht, so viele erneuerbare Energien, wie eben möglich, zu verwenden. Auch die Kosten für verschiedene Energien bzw. die sehr beachtlichen Einsparungen durch die Reduktion des Energieverbrauchs spielten mit. Das Beste dabei war unbestritten die Tatsache, dass wir das mit Lego-Steinen darstellen konnten.

Freitags war dann nach der doch sehr drückenden Morgenträgheit allgemeine Aufbruchstimmung und wir sind dann Stück für Stück nach Hause, um den verlorenen Schlaf wieder auszugleichen. Gute Nacht Leute, ich schlaf dann mal den restlichen Freitag durch ...

Frauke und Ingvar

43. Kalenderwoche 2015 (19. - 25. Oktober)


Moin Moin,

da sind wir mal wieder. Auch die vergangene Woche gab es wieder viel zu tun, obwohl wir vom Stiftungsgelände eigentlich nicht heruntergekommen sind. Am Montag hatte Ingvar noch frei und deshalb habe ich mich hier um das Presseecho gekümmert, die Haselmäuse gefüttert etc.

Dienstag ging es dann richtig los. Eine der FÖJ-ler-Aufgaben bei der Stiftung ist auch die Ordnung der Garage. Leider klappt das nicht immer so, dass alles wieder da landet, wo es vorher war und so haben wir den Tag über aufgeräumt, neu sortiert und strukturiert. Dafür haben wir erst einmal alle Roll-ups aufgebaut und geschaut, welche kaputt, verdreckt oder einfach veraltet sind. Außerdem haben wir die gesamte rechte Seite mit Standbetreuungszeug umgeräumt, gefegt etc.

Am Mittwoch ging es dann mit der anderen Seite weiter. Dort lagern überwiegend Materialien für die Arbeit im Außendienst mit Schildern, Spaten, Gießkannen, Werkzeug und vieles mehr. Anschließend haben wir den angefallenen Müllberg, der den großen Hyundai bis unter die Decke gefüllt hat, noch zum Wertstoffhof gebracht . Auf den Bildern könnt ihr sehen, wie wundervoll die Garage nun aussieht und hoffentlich auch weiterhin aussehen wird, wir bleiben einfach mal optimistisch …

Am Donnerstag haben wir Krokusse und Narzissen im Stiftungsgarten für den Frühling gepflanzt. Leider mögen auch die Wühlmäuse im Stiftungsgarten die Blumenzwiebeln sehr gern, sodass im nächsten Jahr nur ein Bruchteil zum Blühen kommen wird, weil der Rest vorher als Futter für die Wühlmäuse genutzt wurde. Aber wir wollen sie ja auch unterstützen :P - dann haben wir nächstes Jahr alle einen schönen Ausblick aus dem Büro. Am Freitag gab es dann noch das Presseecho und schließlich den wohlverdienten Start ins Wochenende :P

Liebe Grüße,
Ingvar und Frauke

42. Kalenderwoche 2015 (12. - 18. Oktober)


Moin Leute,

was soll man schreiben, es war sogar mal eine relativ ruhige Woche dabei ...

Montag und Dienstag genoss Frauke noch ihren verdienten Urlaub. Mittwoch gings gleich wieder raus in den schönen Stodthagener Wald, um im Kaltenhofer Moor die Wasserstände zu messen. Dabei haben wir eine super-knuffige Kindergartengruppe getroffen, die ebenfalls einen Ausflug dorthin gemacht hatte.

Donnerstag sind wir dann ins Dosenmoor aufgebrochen. Als wir etwa die Hälfte aller Messpunkte hinter uns hatten, fing es plötzlich tierisch an zu schütten. Und das ausgerechnet auf der Runde, bei der wir um die 15 Punkte am Stück messen...

Freitag war ich schon gar nicht mehr da, weil ich das Wochenende über auf einem Seminar vom BUND in Neustadt teilgenommen habe.

In dem Sinne, machts nicht gut, machts besser ;-)

Frauke und Ingvar

41. Kalenderwoche 2015 (05. - 11. Oktober)


Hallo ihr da draußen,

die letzte Woche ging mal wieder furchtbar schnell vorbei. Am Montag hatte Ingvar Überstunden-Frei wegen unserer Wochenendarbeit. Ich habe in der Stiftung währenddessen viel Organisatorisches erledigt (natürlich das Presseecho, die Auswertung der Wochenendveranstaltungen, die Auswertung der Webseitenbesuche im September… Und noch vieles anderes mehr, aber wenn ich das jetzt alles aufzähle, wird dieser Text gar nicht mehr fertig ;) )

Am Dienstag ging es dann wieder raus ins Moor. Wir waren in Dätgen, also gar nicht so weit entfernt, aber es gab auch nichts Unglaubliches zu berichten. Am Mittwoch dann ging es aber wieder ins Königs- und Hartshoper Moor. Auf unserer Riesentour haben wir auch ein paar Galloways gefunden, die uns sehr erstaunt beim Wenden zugesehen haben. Ihnen hat der durchgehende Regen immerhin nichts ausgemacht, im Gegensatz zu uns…Komplet nass sind wir am Ende ins Auto zurückgestiegen und auch eine warme Autofahrt konnte uns nicht mehr retten :(

Donnerstag haben wir dann die Nistkästen im Stiftungsgarten gereinigt und ein paar überraschende Funde gemacht. Leider war auch ein toter Vogel darunter, aber die meisten Kästen waren unbewohnt. Nach meiner ersten Fahrstunde auf einem Automatikwagen dann mit einem Fahrlehrer bin ich auch schon nach Hause aufgebrochen, um meinen Zug nach Kassel zu erwischen :)

Liebe Grüße
Ingvar und Frauke :)

40. Kalenderwoche 2015 (28. September - 4. Oktober)


Heyo,

Montag hatte Frauke noch ihren wohlverdienten Urlaub, also habe ich mich um alles an Büroarbeit gekümmert, was schon wieder auf unseren Tischen gelandet ist. Draußen hing auch alles in dichten Nebelschwaden, also war ich ganz froh, drinnen zu sein. Dienstag ging es für uns dann nach Schmoel zum Pegel messen. Dabei schien sogar ausnahmsweise die Sonne :-).

Mittwoch haben Frauke und ich dann neues Terrain betreten: Wir haben in der Nähe von Oeversee die Samen vom Teufelsabbiss gesammelt. Zusammen mit Antje, unser Expertin für das Schmetterlings-Schutzprojekt LIFE Aurinia und unserer Ehrenamtlichen Helferin Miriam erfuhren wir zum einen, dass Frauke und ich zuerst die falsche Pflanze erwischt hatten und zum anderen noch viel mehr Interessantes über den "richtigen" Teufelsabbiss und über den in Schleswig-Holstein fast verschollenen Goldenen Scheckenfalter, dem LIFE Aurinia gewidmet ist.

Was wir Mittwoch noch geerntet haben, setzten wir Donnerstag schon ein: Diesmal als Begleitung von unserem Pflanzenexperten Christian Dolnik und den Mitarbeitern der Arche Gärtnerei aus Eggebek, haben wir auf einer unbewachsenen plattgefahrenen Fläche Setzlinge, u. a. auch vom Teufelsabbiss eingepflanzt. Wer sich für Naturschutz einsetzt, muss sich auch mal die Hände schmutzig machen ...

Freitags klang die Woche dann so langsam aus. Ein typischer Presseecho-Tag. Wir haben noch kurz einen Abstecher nach Kiel gemacht, um ein paar Roll-ups (das sind ausrollbare Werbewände) für das "Wilde SH" abzuholen. Wenn ihr wissen wollt, was das ist, einfach mal "Wildes SH" als Suchbegriff eingeben ;-).

Was gibt's denn noch so zu schreiben ... Am Samstag feiern wir 25 Jahre Deutsche Einheit, Frauke ist auf einem Stand in Elmshorn und ich am Sonntag bei Bunde Wischen auf dem Königswiller Hof in der Nähe von Schleswig.

Also dann alles Gute und eine entspannte Woche wünschen euch.

Frauke und Ingvar

39. Kalenderwoche 2015 (21. - 27. September )


Moin moin,

am Anfang dieser Woche stand natürlich die wöchentliche Montagsrunde mit allen Mitarbeitern, bei der jeder über den aktuellen Stand der Projekte, Baumaßnahmen, Parkverbote etc. gebracht wird. Im Anschluss daran ging es zum dritten Versuch ins Königsmoor, um die Pegel zu messen. Mit einer Säge bewaffnet konnten wir die Deckel lösen und durch neue Deckel zu ersetzen, die sich nicht so leicht festsaugen. Auf dem Weg wurden wir von verschiedenen Tieren beobachtet, wie wir uns durch die Binsen gekämpft haben, unter anderem auch von den Galloways auf dem Bild <3

Am Dienstag ging es mit der neuen Auszubildenden Chiara zum Erste-Hilfe-Kurs zum betrieblichen Ersthelfer für die Stiftung Naturschutz. Wir haben zwar schon einen Kurs zum Führerschein gemacht, aber das ist ja leider auch schon etwas her…

Am Mittwoch folgte dann der Betriebsausflug aller Mitarbeiter der Stiftung. Dafür ging es für alle nach Haithabu ins Wikingerdorf mit einer Führung und anschließend noch ins Museum. Nachmittags gab es noch eine archäologische Bootsfahrt auf der Schlei. Natürlich wurde auch für unser leibliches Wohl den Tag über bestens gesorgt und insgesamt war es ein rundherum gelungener Tag  :D

Donnerstag und Freitag blieben wir dann wieder im Büro. Neben dem wöchentlichen Presseecho galt es auch, die Flyer aus zu sortieren. Außerdem durften wir die Fragebögen der Imker im Projekt Blüten für Bienen auswerten. Dabei wird z. B. geschaut, wo die PA-Belastung von Honig durch Jakobs-Kreuzkraut besonders hoch ist, um dem entgegenzuwirken.

Und schon war wieder eine Woche vorbei, bis bald ;)

Ingvar und Frauke

38. Kalenderwoche 2015 (14. - 20. September)


Hey und Hallo ihr alle da draußen,

kaum ist man mal im Büro, ist schon wieder eine turbulente Woche um:
Frauke war am Montag und Dienstag auf dem FÖJ-Ausschuss in Glücksburg (das liegt bei Flensburg), also ging es für mich mit anderer Begleitung nach Schmoel zum Pegel messen (und Fischbrötchen essen, muss auch mal sein ;-)).

Dienstag war mal wieder viel auf der Liste, von Haselmäuse füttern bis zum Dienstwagen, der zur Werkstatt musste und ein Seminar zu Giftpflanzen in unserer Heimat. Jetzt weiß ich, was man besser nicht essen sollte (z. B. Jakobs-Kreuz-Kraut, Schierling, Maiglöckchen, Stechapfel, etc.)

Mittwoch fiel dafür richtig ins Wasser, denn zum zweiten Mal brachen wir ins Königsmoor auf: Diesmal schwerer gerüstet, mit Hammer und Meißel, haben wir versucht, die bombenfestsitzenden Deckel aufzubohren, um dann festzustellen, dass auch dies alles nicht funktioniert. Sämtliche Motivation blieb an dem Tag im Moor stecken, aber jedenfalls kamen wir noch zur Büroarbeit, so dass es sich uns auf unseren Tischen nicht sooo getürmt hat.

Auch Donnerstag führte uns der Weg ins Moor. Im Dosenmoor ließ es sich ganz entspannt laufen und die Deckel gingen auf und zu, wie Deckel eben auf zu gehen sollten.

Freitag hatte ich dann mal frei ...

So long ...

Frauke und Ingvar

37. Kalenderwoche 2015 (7. - 13. September)


Hallöchen aus Kiel,

In dieser Woche hatten wir beide eine Gesundheitsbelehrung im Gesundheitsamt in Kiel. Dabei wurde uns erklärt, welche Schmierinfektionen durch mangelnde Hygiene und Aufmerksamkeit bei der Zubereitung und Ausgabe von Lebensmitteln übertragen werden können. Mit diesem Zertifikat dürfen wir nun beide Lebensmittel zum Beispiel auf Veranstaltungen für die Stiftung ausgeben.

Am Mittwoch Nachmittag war ich dann noch beim Schleswig-Holsteinischen Heimatbund zum Basteln. Wir kooperieren bei dem Projekt Bienenreich mit ihnen und haben an diesem Nachmittag verschiedene Bastelsachen versucht, um Bienen zu basteln an einem Stand oder mit Schulklassen, um ihnen Bienen näher zu bringen.

Dienstag und Donnerstag waren wir dann wieder im Moor unterwegs. (Schon ist ein Monat um…) Zuerst waren wir im Dosenmoor unterwegs und haben dort unsere ersten beiden Kreuzottern getroffen. Da im Moor die Heide und Binsen mindestens kniehoch sind, sieht man den Boden kaum und Ingvar ist direkt neben eine Kreuzotter getreten. Sie sind, wenn man nicht direkt darauf achtet, wirklich nicht so einfach zu erkennen. Außerdem gibt der Boden leicht nach, wenn man darauf tritt. An der Stelle auf dem Bild sind wir bis zum Knöchel eingesunken, und da es keinen festen Untergrund gibt, weiß man nie, wie weit man insgesamt einsinkt ... Es ist zum Glück nichts passiert und wir konnten einfach weiter gehen, aber an das Gefühl muss man sich erst noch gewöhnen.

Am Ende der Woche haben wir dann noch die Autos für die Standbetreuung am Wochenende vorbereitet und sind ins wohlverdiente Wochenende gestartet.

Beste Grüße, Ingvar und Frauke

36. Kalenderwoche 2015 (31. August - 6. September) - Die NORLA


Hello again,

*schnauf* auch wenn diese Woche echt anstrengend war, wollen wir euch natürlich nicht hängen lassen und berichten, was denn alles so los war.

Montag hatte ich (Ingvar) frei, und Frauke nutzte die Zeit, alles Mögliche im Büro zu erledigen. Eine andere Gelegenheit gab es diese Woche nämlich fast gar nicht mehr.

Dienstag, der einzige Tag wo ich in der Stiftung war, sind wir mit Heike nach Ratekau gefahren, um ein Stück Stiftungsland zu begutachten, das vor kurzem zum Naturschutzgebiet erklärt wurde. Anschließend ging es über einen Zeltplatz in der Nähe von Darry nach Schmoel, wo wir die Wasserpegel in den Gräben zwischen den Wiesen, die fast am Strand liegen, gemessen haben. Für Sonnenbader und Strandgänger auf jeden Fall eine Reise wert!

Mittwoch wurde dann für die NORLA gepackt, was das Zeug hält und schwupp war der Tag auch schon vorbei.

Am Donnerstag begann dann das wahre Leben, als die NORLA ihre Tore öffnete und ich back to school meine mündliche Abiprüfung nachgeholt habe, weil ich am eigentlichen Termin wegen eines Unfalls noch flach lag.

Freitags standen dann auch unsere neue Auszubildende, Chiara, ich mit Frauke und Ingrid, unserer *NORLA-Expertin*, vereint hinter dem Info-Tresen. Man hat sich zwar ordentlich die Beine in den Bauch gestanden, aber es hat auch Spaß gemacht. Außerdem war der Stand der Bäcker direkt neben uns, für Nervennahrung war also gesorgt ;-)

Es geht noch munter weiter, die Woche ist ja auch sonst nicht am Freitag zu Ende ... Samstag hatte die Stiftung quasi ihren großen Auftritt, als unsere Sekretärin und Büroleiterin Margrit in der Showküche ihre Kräutersmoothies zubereitet und an die Besucher ausgeschenkt hat. Die Farbe ist das einzige, an was man sich gewöhnen muss (der Smoothie ist grün), aber ansonsten ein guter Tipp für jede Pause! Zwischendurch kam unser Umweltminister Dr. Robert Habeck vorbei.

Sogar am Sonntag ging es rund, wenn auch langsam zu Ende. Frauke hatte an dem Tag einen anderen Wochenendstand, weswegen ich mit Alexander vom Service den Stand betreut habe. Später stieß zu unser aller Freuden auch Ingrid wieder dazu und wir haben uns nicht soooo allein zwischen den tausenden Besuchern gefühlt. Letztendlich klang die Messe dann aus und wir haben in Rekordtempo unseren Stand abgebaut, um mit dem Auto noch rechtzeitig vor der rush-hour vom Messegelände herunterfahren zu können.

Weil es morgen (also Montag) gleich weitergeht, kippe ich jetzt in mein Bett und wünsche euch eine entspannte Woche.

Grüße auch von Frauke :-)

Ingvar

35. Kalenderwoche 2015 (24. - 30. August) - Das erste Seminar


Moin moin,

schon wieder ist eine Woche in unserem FÖJ vergangen. Diesmal waren wir allerdings nicht in der Stiftung, sondern am Koppelsberg in Plön bei unserem ersten FÖJ-Seminar. Die Evangelische Jugend-, Freizeit- und Bildungsstätte Koppelsberg liegt direkt am Plöner See mit einer tollen Badestelle (wie man auf dem Bild sieht).

Montagvormittag gab es zunächst einmal viel Organisatorisches z. B. die Zimmereinteilung, wie das bei 140 Leuten nun einmal ist ;). Nachmittags haben wir uns dann das erste Mal in den verschiedenen Seminargruppen getroffen. Wir sind beide in der gelben Seminargruppe, welche die Einsatzstellen im Gebiet um Kiel und Plön umfasst. Während wir auf diesem Einführungsseminar mit allen FÖJlern und ÖBFDlern aus ganz Schleswig Holstein zusammen waren, werden wir die nächsten Seminare nur mit unserer Seminargruppe verbringen. Um die „Gelben“ also etwas besser kennen zu lernen, haben wir uns natürlich erstmal vorgestellt und dann verschiedene Gruppenbildungsspiele gemeistert. Abends gab es dann unter anderem eine Fledermausexkursion, bei der wir einiges über Fledermäuse erfahren haben und dann auch selbst welche sehen sowie mit speziellen Geräten hören konnten. Am Dienstag haben wir den Vormittag in den Seminargruppen zum weiteren Kennenlernen verbracht. Dabei haben wir uns auch mit der Frage „Wem gehört die Welt?“ beschäftigt, denn diese war unser erstes Seminarthema. Am Nachmittag haben wir uns kreativ mit dieser Fragestellung in verschiedenen Workshops (Theater, Foto, Schreibwerkstatt, Kampagnen, Kunst, Musik und Video) beschäftigt. Wir waren dabei beide im Workshop Video und haben dort bis Donnerstagmittag einen eigenen kleinen Film erschaffen. Das war wirklich stressig, weil wir nach der Ideenfindung am Dienstag nur noch den Mittwoch zum Filmen hatten und eigentlich schon nachmittags mit dem Schneiden und Vertonen anfangen mussten. Da haben wir wirklich viel Neues gelernt, wenn wir auch leider nicht alle Visionen umsetzen konnten :,(  Das zweite Bild zeigt die verschiedenen Neuwagen der Zukunft, die wir im Rahmen eines freiwilligen Gruppenspiels gefertigt haben. Sie sollten alle vier gleich aussehen, obwohl sie in vier verschiedenen Räumen gefertigt wurden. Für die Kommunikation, wie wir die vielen Bauteile möglichst gleich anbringen, hatten die vier Vertreter nur 7 Minuten Zeit ohne Stift und Papier alles abzusprechen. Was sich unmöglich anhört, hat doch ganz gut funktioniert, aber natürlich nur mit gutem Teamwork, es war ja nicht nur zum Spaß :P

Ab Donnerstagnachmittag präsentierten die verschiedenen Workshops dann in der Kapelle ihre Ergebnisse, sodass man auch sehen konnte, an was die anderen gearbeitet hatten. Die Ergebnisse waren wirklich unglaublich gut und wir waren alle überrascht, wie viel man in zwei Tagen auf die Beine stellen kann. Aus dem Kampagnen-Workshop sind nun zwei wirkliche Projekte entstanden, zur Unterstützung von Flüchtlingen und zur Verminderung von Plastiktüten in Supermärkten, die jetzt von einigen FÖJlern umgesetzt werden. Am Freitag gab es dann den großen Abschied, vor allem von den anderen Seminargruppen. Außerdem haben wir die Delegierten zu verschiedenen Gremien im Rahmen des FÖJ bestimmt und auch interne Sprecher gewählt, die uns nun einen Stammtisch organisieren, damit wir uns bald wiedersehen.

Natürlich kam während der gesamten Woche der Spaß nie zu kurz, der Schlaf hingegen schon … wie das auf Freizeiten nunmal ist ;)

Um es nun in den Worten der gelben Gruppe zu sagen: „Keep calm and stay yellow“ 

Ingvar und Frauke

34. Kalenderwoche 2015 (17. - 23. August)


Hallo an Alle,

diese Woche war wieder jede Menge los, es gibt also ordentlich was zu berichten. Weil Frauke und ich nächste Woche unser FÖJ-Seminar haben, musste in dieser Woche noch einiges erledigt werden.

Am Montag war es vergleichsweise "ruhig". Die Haselmäuse mussten natürlich gefüttert werden und das Presseecho wollte auch fertiggestellt sein.

Dienstag haben Frauke und ich das Seminar zum Fairen Handel besucht, wo wir andere FÖJler trafen, mit denen wir auch gleich auf einer Wellenlänge waren. Außerdem stehen wir dann nächste Woche beim FÖJ-Seminar nicht nur unbekannten Gesichtern gegenüber.

Mittwoch sollte eigentlich ein entspannter Bürotag werden, wir sind aber spontan nach Johannistal gefahren, um dort eine Fläche, die renaturiert werden soll, zur Kontrolle abzulaufen. Gleich danach haben wir uns mit Herrn Dr. Aiko Huckauf, unserem Experten in Sachen Jakobs-Kreuz-Kraut, in der Nähe von Wasbuck getroffen, um uns ein Bild von der Ausbreitung der "gelben Gefahr" dort zu machen. Das Büro sah uns an dem Tag nicht mehr ...

Donnerstag legte sich dann der Sturm etwas. Doch nach einem Event ist vor dem nächsten Event und so haben wir an den Besprechungen zur Landwirtschaftsmesse NORLA teilgenommen. Die ist riesengroß, findet vom 3. bis 6. September statt und Frauke und ich werden beide je drei Tage vor Ort sein. Es gibt also schon wieder einiges zu planen.

Dafür konnten wir den Freitag dann entspannt mit dem Presseecho ausklingen lassen.
Nächste Woche sind wir auf unserem ersten FÖJ-Seminar am Koppelsberg bei Plön und die Woche darauf steht schon die NORLA vor der Tür. Wir sind dann mal raus B) ...

Greez
Frauke und Ingvar

33. Kalenderwoche 2015 (10. - 16. August)


Hallöchen,

die letzte Woche war wieder super spannend. Zunächst haben wir am Montag noch weitere Kollegen kennen gelernt, die gerade aus dem Urlaub wiedergekommen sind. Die ganzen Namen zu behalten ist wirklich nicht einfach, aber dafür haben wir ja noch ein wenig Zeit.

Am Montag waren wir dann erst einmal hier im Büro und haben uns ein bisschen um Bürokram gekümmert. Natürlich gab es wieder das Presseecho zu bearbeiten und anschließend haben wir für ein Tischmemory der Stiftung angefangen, herauszusuchen, was dort jeweils abgebildet ist. Das war schwieriger als gedacht, aber zum Glück gibt es hier ja viele Spezialisten ;).

So ging es dann am Dienstag auch weiter. Außerdem hatten wir Besuch von einem Kooperationspartner der Stiftung, um ihm unser Standmaterial vorzustellen, weil er sich davon etwas ausleihen möchte. Das war schon ziemlich knifflig, weil wir uns mit dem Material auch noch nicht gut auskennen. Die Garage, wo alles lagert, ist auch nicht besonders aufgeräumt (das ist auch unsere Aufgabe …)

Am Mittwoch dann durften wir endlich mal wieder rausfahren und waren mit Alexander, einem ehemaligen Auszubildenden der Stiftung, im Dosenmoor. Dort haben wir uns durch Wasser, Moor, Spinnenweben und Sonne gesucht, um alle Messpunkte zu finden. Dabei haben wir echt komische Bäume gefunden, wie ihr sehen könnt... Am Ende waren wir über fünf Stunden unterwegs.

In der übernächsten Woche sind wir dann auf der NORLA vertreten. Da wir in der kommenden Woche ein Seminar am Koppelsberg haben, gilt es dafür schon so viel wie möglich vorzubereiten. Unter anderem werden wir dabei ein Kräuterrätsel durchführen. Um uns darauf vorzubereiten, hatten wir eine kleine Führung durch den Stiftungsgarten. Unter anderem wissen wir jetzt, dass Spitzwegerich gegen Insektenstiche hilft, wenn man die Blätter kräftig zerreibt und die austretende Flüssigkeit aufträgt. Dabei hat Ingvar auf den ersten Blick gleich ein vierblättriges Kleeblatt gefunden :)

Am Freitag waren wir drei nochmal zusammen unterwegs, diesmal im Kaltenhofer Moor. Dort war es so nass, dass ein Messpunkt von keiner Richtung aus erreichbar war, weil man immer im Boden eingesunken ist. So ist das nun mal im Moor ;). Danach haben wir auch schon Schluss gemacht, um mit anderen Kollegen zur Extratour zur Wentorfer Lohe zu fahren.

Viele Grüße, Ingvar und Frauke

32. Kalenderwoche 2015 (3. - 9. August) - Das Jahr beginnt ...


Hey und Hallo ihr lieben Leser/innen,

zum ersten Mal schreiben wir neuen FÖJler, Frauke und Ingvar, jetzt den Blog und es wird etwas mehr, weil unglaublich viel Neues auf uns zukam.

Gleich am Montag lernten wir ungefähr die Hälfte aller Mitarbeiter/innen kennen und mittlerweile klappt es auch einigermaßen mit den Namen. Noch am gleichen Tag wurden wir durch alle Gebäude der Stiftung geführt, einfach damit wir die Abteilungen schon mal gesehen haben. Auch die stiftungseigenen Haselmäuse durften uns am Montag schon kennenlernen, als sie von uns gefüttert wurden.

Dienstag hat uns Lennart, der diese Woche übrigens noch da war, in fast alles eingewiesen, was sich Büroarbeit nennt. Insgesamt ein eher ruhiger Tag.

Dafür ging es Mittwoch richtig los: wir sind zu Wasserstandsmessungen ins Königsmoor und ins Hartshoper Moor gefahren, was bei 28° C in der prallen Sonne zwar anstrengend war, aber auch sehr viel Spaß gemacht hat. Sogar eine kleine Abkühlung war mit drin, als Ingvar im Königsmoor das erste Mal erfolgreich in ein knietiefes Wasserloch getreten ist.

Mit halbwegs trockenen Stiefeln stiefelten wir Donnerstag im Großen Moor bei Dätgen zur Wasserstandsmessung herum. Dafür, dass es noch heißer war, als am Mittwoch, lief es sich hier deutlich leichter, weil man nicht dauernd durch hüfthohe Binsen stapfen musste, wie im Königsmoor. Nach einigen Stunden auf teilweise ziemlich wabbeligem Torfmoos sind wir schließlich zurück zur Stiftung gefahren, wo wir am Nachmittag Lennarts (offiziellen) Abschied gefeiert und ein bisschen betrauert haben :'(.

Am Freitag war Lennart offiziell nicht mehr da, aber offiziel ist nun einmal nicht existentiell (DANKE FÜR DEINE SUPER HILFE UND ALLES, LENNART!!!) ... An diesem Tag war nicht mehr allzu viel los, sodass wir uns endlich einmal ausgiebig dem Presseecho widmen konnten. Weil dafür immer Neues hinzukommt, gibt es eigentlich immer etwas zu tun, auch wenn man meint, gerade nichts zu tun zu haben.
Wenn man so auf die erste Woche zurückblickt, ist gefühlt ein ganzer Monat vergangen, so viel, wie passiert ist und so viel, wie wir hier schreiben. Trotzdem wartet noch sehr viel mehr Neues auf uns, was wir natürlich alles hier im Blog erzählen werden.

Ein entspanntes Wochenende wünschen euch
Frauke und Ingvar