37. Kalenderwoche 2016 (12. September - 18. September)

Hallöchen!

Wie bereits im letzten Blog erwähnt stand am Montag der Betriebsausflug an. Beim Kanuclub in Klausdorf wurde frei nach dem Motto „chillen und grillen“ von paddeln über Frisbee spielen bis zu Balancieren auf der Slackline alles ausprobiert. Zum Glück hatten am Sonntag wohl alle aufgegessen, denn das Wetter zeigte sich von seiner besten Seite und der Sommer zeigte was er drauf hat.

Dienstag ging es für Daniel und mich ins Dosenmoor. Für die ersten Messpunkte brauchten wir relativ lange, denn die lagen in einem Waldstück und da wimmelte es von Spinnennetzen inklusive Bewohnern auf Kopfhöhe. Auf der offenen Fläche ging es dann viel besser und das Wetter präsentierte weiterhin seine sonnigste Seite. Das schien auch den Bewohnern des Moores zu gefallen. Auf dem Weg zurück zum Auto lag eine relativ große Kreuzotter und sonnte sich. Leider huschte sie schnell davon, bevor wir ein Foto machen konnten.
 
Der Mittwochvormittag wurde von Büroarbeit dominiert. Nachmittags hat Daniel ein paar Überstunden abgebummelt nach seinem langen Wochenende. Für mich ging es mit Wolfgang nach Frörup um ein paar mobile Zäune abzubauen. Die Zäune waren leider mal wieder ein riesen Haufen Chaos, wir mussten die Litzen an mehreren Stellen zerschneiden und die Zäune warten nun in der Garage darauf entknotet zu werden.
 
Donnerstag stand zum letzten Mal in diesem Monat Pegelmessung auf dem Programm. Reiseziel war das große Moor bei Dätgen. Das Wetter war wieder traumhaft und fast alle Punkte waren schnell gefunden. Nur eine Messlatte war nicht mehr da, wo so eigentlich hingehört. Der Pfahl stand noch, aber die Messlatte lag einige Meter daneben. Wer weiß, wie und warum sie ihren Platz geräumt hat(Bild 3).

Den Freitagvormittag verbrachten wir mit Büroarbeit und kleinen Aufgaben in der Stiftung. Gegen Mittag ging es für mich schon ins Wochenende, da ich Geburtstag hatte. Daniel ist mit anderen Mitarbeitern der Stiftung aufgebrochen zur Extratour im Ahrenviölfelder Westermoor(Bild 1). Das war leider auch schon die letzte Extratour in diesem Jahr.

Sonntag haben wir noch einen Infostand auf dem Green Market in Eckernförde betreut (Bild 4) und dann war auch schon wieder eine weitere Woche vorüber.

Liebe Grüße


Daniel und Sofie

36. Kalenderwoche 2016 (05. - 11. September 2016)

Der erste Tag der Woche bedeutete für Sofie erst mal Arbeit von letzter Woche nachholen. Bis nach 5 saß sie noch hier in der Stiftung und hat Presseecho und Blog bearbeitet während ich ganz entspannt zuhause geblieben bin. Sie ist dafür am Freitag dran. Durch die NORLA haben sich halt einige Überstunden angesammelt. Wobei die auch nach dem Freimachen nur bedingt weniger geworden sind.

Am Dienstag ging es dann ganz alleine ins Königs- und Hartshoper Moor für uns. Ohne Frauke, die uns sagte wo man am besten durchkommt, hat es dann gleich mal 10 Stunden gedauert bis wir wieder an der Stiftung waren (und dann haben wir noch nicht mal alle Punkte gefunden). Wir haben uns nur überwiegend verfahren oder haben keinen Übergang vom Weg ins Moor gefunden. Was müssen die auch immer durch Gräben getrennt sein? Außerdem war die Tatsache, dass September die Haupt-Spinnenzeit des Jahres ist, nicht sehr angenehm. Deshalb habe ich Sofie vertrauensvoll vorgehen lassen.

Der Mittwoch war dann wieder etwas entspannter. Wir haben unter anderem mal wieder Flaschen und Gläser abgespült, denn auch bei der NORLA gab es wieder Margrits berühmte Wildkräutersmoothies. Mit Annica haben wir auch noch Brombeer-Sorbet gemacht. Für die Wildes-SH Internetseite sollte ein neues Rezept her und wir haben uns mal zusammen daran versucht. Geschmeckt hat es auf jeden Fall.

Donnerstag ging es dann wieder zurück ins Kaltenhofer Moor, die Entspannung nach dem Königsmoor. Die Punkte hatten wir in 2 Stunden abgelaufen und danach haben wir gleich Heike bei der Stiftung eingesammelt und sind weiter nach Schmoel und Hessenstein gefahren. Am Ostseestrand waren diesmal auch Badegäste, denn es war bestes Wetter. Wir hatten allerdings keine Badesachen dabei und haben nur schnell die Wasserstände gemessen und in Hessenstein den Zeltplatz kontrolliert.

Sofie ist dann am Freitag (wie bereits erwähnt) schon ins Wochenende entlassen worden. Nach der NORLA muss auch sie ein wenig Überstunden abbauen. Ich habe mich derweil mal daran gesetzt die Wasserstände von den bisherigen Moortouren im Computer einzutragen. Auch das Presseecho habe ich schon mal vorbereitet, denn nächsten Montag sind wir alle gar nicht in der Stiftung sondern machen einen Betriebsausflug. Wohin es geht, seht ihr dann ja im Blog der nächsten Woche. Samstag und Sonntag stand dann für mich auch noch mal Standbetreuung an. Einmal auf dem 125. Jubiläum der Ökomelkburen in Horst und dann auf dem Naturerlebnistag Uhlenkolk in Mölln. Zum Glück hatten wir an beiden Tagen bestes Wetter und auch ein paar interessante Gespräche. Außerdem gab es ein Wiedersehen mit den ÖBFDlern vom Uhlenkolk. Mit einem der beiden habe ich mir auf dem Koppelsbergseminar nämlich das Zimmer geteilt.

Den letzten Teil des Blogs schreibe ich übrigens gerade früh am Montag noch bevor wir zum Betriebsausflug fahren. Ich freu mich also schon mal darauf und wünsche euch noch eine schöne Woche.

Viele Grüße

Sofie und Daniel

35. Kalenderwoche 2016 (29. August - 05. September)

Moin Moin,

schon wieder liegt eine aufregende Woche hinter uns. Letzte Woche ging es für Daniel und mich zum Koppelsberg am Plöner See(Bild1), wo wir unser erstes FÖJ-Seminar hatten.
 
Der Montagvormittag begann mit der Anreise und der Zimmerverteilung. Anschließend folgte das erste Mittagessen und dann ging es zum Kennenlernen in die Seminargruppen. Daniel und ich sind beide in der gelben Gruppe, so wie alle FÖJler, deren Einsatzstellen im Gebiet von Kiel und Plön liegen. Das Kennenlernen bestand zum größten Teil aus verschiedenen Gruppenspielen, die manchmal so wild waren, dass man fast seinen eigenen Namen vergessen hat. Abends gab es dann verschiedene Unterhaltungsmöglichkeiten, wie zum Beispiel einen Spieleabend und einen Wildnis Pädagogik Vortrag.

Dienstag stand bis zum Mittagessen weiterhin Kennenlernen in der Seminargruppe auf dem Programm. Am Nachmittag haben wir uns mit dem Seminarthema „Wem gehört die Welt?“ auseinander gesetzt. Dafür standen uns verschiedene Workshops zur Verfügung (Medien, Musik, Textwerkstatt, Aktionsformen und Theater), in denen wir auf verschiedenen Wegen an das Thema heran gegangen sind. Donnerstagabend hat jeder Workshop einen Teil der Ergebnisse Präsentiert und es war wirklich beeindruckend, was alle beteiligten innerhalb so kurzer Zeit auf die Beine gestellt hatten. Am Freitag haben wir als erstes in der Seminargruppe das Thema für unser nächstes Seminar(7.11-11.11) festgelegt. Außerdem gab es noch eine Feedback-Runde mit Lob und Verbesserungsvorschlägen. Danach haben alle gemeinsam aufgeräumt und dann ging es nach Hause. An Wochenende war für uns allerdings noch nicht zu denken. Für Daniel und mich standen noch zwei Tage Standbetreuung auf der Norla auf dem Programm. Der Samstag war für die Stiftung der wichtigste Tag. Es gab eine ganze Reihe von Aktionen, denn von Wildkräutersmoothies über Blütenschminken(Bild 2, besonders bei Kindern beliebt) bis hin zum Pflanzenraten beim Rindermenü hatten wir wirklich alles dabei.

Es war zwar eine lange und anstrengende Woche, aber wie immer hat es viel Spaß gemacht und wir haben wieder dazu gelernt und freuen uns schon auf das nächste Seminar.

Liebe Grüße,

Daniel und Sofie

34. Kalenderwoche 2016 (22. - 28. August)

Heyo Leserinnen und Leser,

der Montag verlief mal wieder sehr normal. Ganz als erstes haben wir uns daran gemacht die Autos auszuräumen. Nach dem Poetryslam am Sonntag wurden 2 von 3 Stiftungsautos, die wir gebraucht hatten, mit nach Hause genommen und abgesehen davon fehlte zum Abend hin auch ein wenig die Lust das noch zu tun. Vom Vortag sind auch noch einige benutzte Gläser und Flaschen nachgeblieben, die wir sauber gemacht haben. Letzten Freitag wurde nämlich noch fleißig Wildkräutersmoothie gemixt, der beim Poetryslam auch einigermaßen gut weg ging. Sofie hat sich noch ans Presseecho dieser Woche gemacht und damit war der Montag auch schon rum.

Am Dienstag haben wir mit Karen und Ingrid einmal durchgespielt, wie wir uns mit den Besuchern verhalten, wenn wir Stände betreuen. Am Nachmittag haben wir dann zusammen mit Walter, Heinrich, Aiko und Heike die Finanzministerin auf ihrer Sommertour getroffen. Sofie und ich waren eigentlich nur eingeteilt einen Zaun aufzubauen, um die Autos vor den Galloways zu sichern, aber wir sind danach auch noch mitgewandert und haben uns auch noch ein wenig mit Frau Heinold unterhalten.

Sofie und Chiara sind am Mittwoch nach Achterwehr gefahren und haben ein Tarnzelt überprüft, was aus dem Nirgendwo aufgetaucht ist. Ich habe mich in der Zwischenzeit weiter an die Standbetreuungsmappe gesetzt und noch ein paar unserer Projekte hinzugefügt. Am Nachmittag hat Christiane uns dann noch das Blütenschminken beigebracht...mir persönlich fehlt ein wenig die Kreativität dafür, aber bis zur NORLA kann ich ja noch ein paar Inspirationen sammeln. Wir haben dann auch schon früher Feierabend gemacht. Im Moment gibt es bei uns nur wenig zu tun.

Donnerstag ging es für uns zuerst zur Hygienebelehrung nach Kiel. Das musste vor der NORLA noch unbedingt erledigt werden. Nachdem wir dann wussten wie man sich richtig verhält im Umgang mit Lebensmitteln ging es zurück zur Stiftung und es wurde sich den Standardtätigkeiten angenommen. Am Nachmittag war dann ein wenig die Lust raus. Es war der heißeste Tag der Woche und Sofie hat im Garten die Drahtzäune vom Dienstag entwirrt. Ich hatte weniger Erfolg dabei, aber das müssen wir zum Glück ja auch nicht so schnell wie möglich sondern nur über das Jahr verteilt machen.

Am Freitag musste zunächst mal das Presseecho und dieser Blog fertiggestellt werden. Ab nächster Woche sind wir nämlich in Plön für unser Einführungsseminar und wir freuen uns schon sehr auf die Workshops dort. Vorher mussten wir aber schon wieder jemanden verabschieden. Alicia unsere Praktikantin hatte ihren letzten Tag, hat uns aber noch mal ordentlich bekocht mit einigen Spezialitäten aus Ecuador (und trotz 2 Jahren Spanisch in der Schule kann ich mich an die Namen von den Gerichten leider nicht mehr erinnern). Falls du das hier liest, dann bedanken wir uns noch mal recht herzlich dafür. Gut gestärkt ist Sofie dann mit Ingrid zum Bildungszentrum für Natur, Umwelt und ländliche Räume in Flintbek gefahren. Mit den Leuten von dort teilen wir uns auf der Veranstaltung für das 70. Landesjubiläum im Oktober einen Stand und da muss vorher natürlich noch einiges geklärt werden. Ich sitze jetzt also hier noch alleine im Büro und mache den Blog fertig bevor ich dann auch vorzeitig ins Wochenende abhaue.

Wir freuen uns dann jetzt auch auf ein sonniges Wochenende (seit langem mal wieder) und bereiten uns auf das Seminar vor. An euch also noch

viele Grüße

Sofie und Daniel

33. Kalenderwoche 2016 (15. - 21. August)

Hey und Hallo, liebe Leser!

Nun ist Woche 3 auch schon vorbei und damit auch unsere erste Woche ohne Frauke. Diese Woche wurde hauptsächlich von Büroarbeit dominiert.  Montag war ein sehr ruhiger Tag, den wir hauptsächlich dem Presseecho und anderer Büroarbeit gewidmet haben.

Dienstag haben wir uns voller Motivation an die heilige Garage getraut, in der das pure Chaos herrschte(Bild 1). Die Garage ist ein beliebter Stauraum aller Mitarbeiter und leider landet selten alles wieder da, wo es vorher war. Dienstag haben wir uns hauptsächlich um die Regale mit den Materialien für den Außendienst gekümmert (Gießkannen, Kescher, Gummistiefel und so weiter)(Bild 2).
 
Am Mittwoch ging es dann mit den anderen beiden Regalseiten weiter. Sowohl der Flyer Nachschub, als auch die Materialien für die Standbetreuung sind nun wieder ordentlich sortiert und warten auf ihren nächsten Einsatz. Da die Garage zu unseren FÖJler-Aufgaben gehört, werden wir die Ordnung mit Händen und Füßen verteidigen und hoffen, dass sie vorläufig erstmal anhält.

Am Donnerstag habe ich, Sofie, weiter am Presseecho gearbeitet und verschiedene kleine Aufgaben erledigt, während Daniel einen Ordner für die Standbetreuung mit Informationen über die Projekte und Flächen der Stiftung und den jeweiligen Ansprechpartnern erneuert hat. Außerdem hatten wir Besuch von einer Lindenschwärmer Raupe, die lautstark vor dem Fenster Blätter gefressen hat(Bild 4).
 
Auch am Freitag waren wir mit vielen verschiedenen kleinen Aufgaben beschäftigt. Zum Beispiel musste die tägliche Portion Presseecho erledigt werden und die Autos mussten für die Poetry-Slam op Platt Veranstaltung  am Sonntag gepackt werden. Anschließend ging es für uns noch nicht ins Wochenende, denn Samstag stand ein Fahrsicherheitstraining auf dem Plan, bei dem wir unter anderem viel über das Bremsen in brenzligen Situationen gelernt haben. Danach war für mich Wochenende angesagt, Daniel hat am Sonntag noch das Stiftungsteam beim Poetry-Slam op Platt unterstützt.


Liebe Grüße

Daniel und Sofie

32. Kalenderwoche 2016 (08. - 14. August)

Moin und hallo,

Woche 2 ist vorbei und unsere Aufgaben gingen dieses mal schon ein bisschen leichter von der Hand. Am Montag haben wir uns um das Presseecho der vorigen Woche mit den Artikeln vom Wochenende gekümmert und das der nächsten Woche angefangen.

Dienstagmorgen sind wir dann ins Dosenmoor bei Neumünster aufgebrochen. Zusammen mit Frauke und Elvira vom Wilden SH haben wir wieder Wasserstände gemessen, wobei auch ein paar schöne Fotos zu Stande gekommen sind (zum Beispiel das 1. Bild). Außerdem hab' ich, Daniel, auch gleich meine erste Zecke des Jahres mit nach Hause genommen.

Den Mittwoch haben wir wieder im Büro verbracht und Robustindikatoren ausgewertet, also wie viele Besucher die Internetseiten der Stiftung hatten und der FÖJler-Blog kam dabei auch ziemlich gut weg. Dann haben wir noch die Messstände vom Vortag eingetragen und viel mehr Erwähnenswertes ist an dem Tag auch nicht passiert.

Donnerstag war dann die letzte Moortour für diesen Monat dran, das große Moor bei Dätgen. Begleitet wurden wir von Miriam, die sich momentan um die Verwaltung der Flächen im Kreis Rendsburg-Eckernförde kümmert. Sie hatte auch noch spannende Infos über die Pflanzen im Moor. (Jetzt kennen wir zum Beispiel den Unterschied zwischen Glocken- und Besenheide.) Auf dem 2. Bild sind die fleißigen Bauarbeiterinnen beim Bau einer Brücke über einen Graben zu sehen. Im Anschluss haben wir auch gleich angefangen, die Pegelstände am PC einzutragen. Sofie hat noch eine kleine Botentätigkeit für unsere Azubis gemacht und dann war der Tag auch ziemlich schnell rum.

Der Freitag war wohl das Highlight der Woche, sowohl aus positiver wie auch negativer Sicht. Nach restlicher Presseecho-Arbeit haben wir in der Stiftung Frauke verabschiedet. (Auch wenn wir sie gerne noch ein wenig länger behalten hätten.) Jetzt sind wir auf uns allein gestellt, sagen aber noch mal Danke für die Unterstützung. Ob wir in den ersten Wochen alles so fehlerfrei umsetzen können steht noch in Frage, aber jeder der das hier lesen kann sieht, dass wir zumindest mit den Blogeinträgen schon mal klar kommen.
Um 13 Uhr haben wir dann schon Feierabend gemacht, denn mit Frauke (die uns für den Nachmittag noch erhalten blieb), Jutta und Chiara im Gepäck sind wir zur Extratour der Stiftung in die Grönauer Heide bei Lübeck gefahren. (Das war übrigens das positive Highlight des Tages.) Auch wenn das Wetter nicht immer mitgespielt hat, waren das zwei sehr interessante Stunden mit vielen Insekten, Pflanzen und Ziegen ( Bild 4 zeigt die Burenziegen, mit denen die Grönauer Heide beweidet wird). Abends bei der Stiftung haben wir dann nur noch das Auto ausgepackt und sind ins wohlverdiente Wochenende gefahren.

Viele Grüße

Sofie und Daniel

31. Kalenderwoche 2016 (01. - 07. August)

Hallo liebe Leserinnen und Leser,

am 01.08. ging es für uns los. Wir sind die neuen FÖJler Sofie und Daniel. Die erste aufregende Woche haben wir mit Fraukes Unterstützung schon gemeistert. 

Am Montag wurde ein Großteil der Formalien aus dem Weg geräumt. Wir wurden rumgeführt und haben einen Teil unserer Kollegen kennengelernt, zumindest die, die nicht gerade ihren Sommerurlaub genießen. Nach der ersten Montagsrunde folgte die Standardprozedur: Sicherheitsbegehung, in die PC-Programme einarbeiten und seelisch auf das Aufräumen der Garage einstellen (in der pures Chaos herrscht). Abschließend haben wir uns noch mit einigen Mitarbeitern zu einer NORLA-Standbesprechung zusammengesetzt.

Dienstag ging es für uns gleich ins Königs- und Hartshoper Moor zur Wasserstandsmessung. Begleitet wurden wir von Frauke und vielen Mücken und Bremsen. Sofie hat gleich einen ihrer Gummistiefel in einem Wasserloch versenkt, da wir uns querfeldein durch sowohl Gestrüpp als auch moorigen Untergrund kämpfen mussten. Alles in allem, ein anstrengender aber spannender Ausflug, der den ganzen Tag in Anspruch genommen hat.

Am nächsten Vormittag wurden wir von Heike, die sich um die Verwaltung der Flächen in Plön und Ostholstein kümmert, nach Schmoel und Hessenstein an die Ostsee entführt. In Schmoel haben wir wieder Pegel gemessen und in Hessenstein den „wilden Zeltplatz“ kontrolliert. Wegen des eher mittelmäßigen Wetters haben wir uns aber schnell wieder ins Auto verkrochen. Auf dem Rückweg haben wir uns noch mit Moritz auf der Baustelle der Stiftung in Schwentinental getroffen, auf der neue Gewässer gebaut und Alte saniert werden (Bild 2). Wieder im Trockenen in der Stiftung haben wir uns dem Rest des Tages dem Presseecho gewidmet.

Dann war die Hälfte der Woche auch schon rum und wir sind Donnerstag gegen 8 Uhr ins Kaltenhofer Moor aufgebrochen. Hier waren wir wesentlich schneller als im Königsmoor, da die meisten Punkte um einiges leichter über einen Wanderweg zu erreichen waren. Den restlichen Tag haben wir wieder im Büro verbracht.

Der Freitag bestand zum Großteil daraus, dass wir die Standbetreuung auf der Albersdorfer Steinzeitmeile geplant haben. Dies beinhaltete das Auto fertig zu packen und uns schon einmal mit den Landschaftsführerinnen bekannt zu machen, die uns in der restlichen Saison mit Rat und Tat zur Seite stehen werden. Damit endete die erste Woche auch schon für Daniel, während Sofie am Sonntag dann zu ihrer ersten Standbetreuung ausgerückt ist (Bild 3), auf der sie schon den FÖJler des Steinzeitparks getroffen hat, den wir beide dann auch auf dem Einführungsseminar auf dem Koppelsberg sehen werden.

Die erste Woche war von vielen neuen Gesichtern und abwechslungsreichen Aufgaben geprägt und auch in den nächsten Wochen wird uns hoffentlich viel Spannendes erwarten.

Liebe Grüße

Sofie und Daniel

30. Kalenderwoche 2016 (25. - 31. Juli)


Ein letztes „Moin“ von uns, 

die letzte Woche im FÖJ startete entspannt für Ingvar mit einem Tag frei und für mich mit einem Bürotag. Also zum Ende nochmal Business-as-usual. Am Dienstag wurde es für mich dann spannend und ich fuhr mit Olli in den Beltringharder Koog, um dort Fotofallen auszulesen und Daten der automatischen Pegelmessrohre zu sammeln (also die moderne Form der FÖJ-Pegelmess-Touren). Dort hatten wir den tollen Blick auf lila-blühenden Strandflieder, den ihr auf dem Bild sehen könnt. Im Anschluss ging es noch ins Katinger Watt, da dort im Moment eine Mähraupe fährt, die durch Rütteln direkt das Saatgut aus den Pflanzen löst. So kann das Saatgut einfacher transportiert werden. Durch viele tolle Erfahrungen und natürlich bestes Wetter war das ein toller letzter Außendienst-Tag für mich.

Dienstag und Mittwoch war Ingvar nochmal im Büro und überarbeitete sein FÖJ-Projekt, ein Bastel- und Ratespiel für verschiedene Altersstufen zum Selberfalten mit Stiftungsmotiven. Auf dem Bild seht ihr eine Version, bei der man sich nun für ein Motiv entscheiden muss, dann zu einem „echten Foto“ kommt, um das Tier dann zu bestimmen. Eine echt mühselige und zeitaufwendige Aufgabe, die dank Ingvars Einsatz jetzt zum Ende hin noch fertig wurde und in Zukunft für die Standbetreuung genutzt werden kann. Am Mittwoch war ich ja auch wieder in der Stiftung und kümmerte mich um das Presseecho und die Vorbereitung für die Einführung der neuen FÖJler.

Donnerstag waren wir dann beide nicht in der Stiftung, Ingvar bummelte seine letzten Überstunden ab und ich fuhr mit Helge nach Wallnau auf Fehmarn zu meiner letzten Standbetreuung. Bei bestem Strandwetter verbrachten wir den Tag in Gesellschaft der Freiwilligen von Wallnau :)

Freitag war dann der große, letzte FÖJ-Tag. Auf einer Feier mit einem Berg Haribos verabschiedete sich Ingvar im Stiftungsgarten von unseren Kollegen, während ich Überstunden abbaute, um nach Hause zu fahren. Da Ingvar zum 1. August seine Ausbildung beginnt, übernehme ich, Frauke, für die kommenden zwei Wochen die Einarbeitung der Neuen, sodass der Trennungsschmerz bei mir noch etwas warten kann.

Natürlich geht für uns jetzt auch unser FÖJ zu Ende und damit ein spannender Abschnitt in unserem noch kurzen Leben. Mit tollen Kollegen, viel Arbeit und mal mehr oder weniger spannenden Aufgaben konnten wir viel Neues kennenlernen. Am Anfang standen wir noch verloren im Moor, um unsere Messpunkte zu finden, wie ihr auf dem Bild sehen könnt, aber mit der Zeit wurde die Orientierung immer besser und unsere vielen Aufgaben gingen leichter von der Hand. Erst jetzt beim Nachdenken, was die Neuen alles lernen müssen, merke ich, was wir eigentlich alles in diesem Jahr erlernt und verinnerlicht haben.

In der Hoffnung auf ein Wiedersehen sind wir jetzt erstmal weg :)

Viele Grüße

Ingvar und Frauke

29. Kalenderwoche 2016 (18. - 24. Juli)


Hey und Hallo, liebe Leser!

Langsam aber sicher neigt sich unser FÖJ dem Ende zu. Was alles in unserer offiziell vorletzten Woche bei der Stiftung passiert ist, kommt jetzt:

Montag hat Frauke den Tag hauptsächlich im Büro verbracht, während ich nach einem Wochenende mit einem langen Sonntag - ein Wochenendstand in der Nähe von Elmshorn (erstes Bild) inkl. anschließendes Ausladen des Dienstautos, sowie notdürftiges Aufräumen der Garage nach dem Familienfest in der Stiftung überstundenfrei hatte.

Dienstag war ich dann auch wieder im Büro und habe an der Entwicklung der vollautomatischen Excel-Tabelle für die Messwerte der Moor-Touren weitergearbeitet. Währenddessen hat sich Frauke den Robustindikatoren und dem Presseecho gewidmet. Zudem bin ich nachmittags nochmals losgefahren, um weitere Plakate für den "Poetry-Slam op platt" in der Stadt aufzuhängen und Flyer dazu zu verteilen.

Mittwoch wollte ich eigentlich die Moor-Tabelle fertiggestellt haben, leider musste ich mir - mitten im Juli und bei bestem Wetter - eine Erkältung einfangen. Weil ich aber schon Dienstagabend nach dem Plakate-Aufhängen gemerkt hatte, dass bei mir etwas im Anflug ist, nahm ich mir die Datei mit nach Hause und habe sie dann Mittwoch spät nachmittags fertiggestellt und den Kolleg/inn/en per Mail geschickt. Den Tag über war Frauke mit Olli für Limosa an der Westküste zum Wildkamera-Wechsel unterwegs.

Donnerstag habe ich meine Erkältung dann soweit auskuriert, sodass ich Freitag wieder in die Stiftung kommen konnte. Dort habe ich u. a. die neue Praktikantin vom Medienteam, Alicia aus Quito, Ecuador, kennengelernt. Des Weiteren wurde der Tag dann wieder vom Presseecho dominiert. Letztendlich habe ich noch ganz viel Kleinkram erledigt und diesen Blogeintrag geschrieben.

Am Donnerstag besuchte ich, Frauke, andere Freiwillige im Wildpark Eekholt, die ich schon auf dem Einführungsseminar kennengelernt hatte und noch unbedingt besuchen wollte. Eine von ihnen hat in den letzten sechs Wochen den kleinen Mäusebussard Mogli aufgezogen, der nun ausgewachsen ist und den ich auf den Handschuh nehmen durfte :)

Dieses Wochenende haben wir zwar keine Standbetreuungen, trotzdem war ich Sonntag mit Paul bei einer Führung zur Lotseninsel vor der Schleimündung unterwegs. Wie ihr auf den Bildern seht, war bestes Wetter und wir konnten die Natur so richtig genießen.

Viele liebe Grüße

Frauke und Ingvar

28. Kalenderwoche 2016 (11. - 17. Juli)


Moin ihr alle,

die letzte Woche startete erstmal ganz entspannt mit einem Tag im Büro mit Internetzahlen, Garage aufräumen etc. Dienstag hatte Ingvar dann frei und ich fuhr mit zum Zukunftsworkshop der Stiftung. Da sich die Stiftung eigentlich aus den Zinsen ihres Vermögens finanziert, es momentan aber kaum Zinsen gibt, sollten wir, also alle unter 35 oder weniger als zwei Jahre bei der Stiftung Beschäftigten, neue Ideen im Rahmen eines Workshops finden.

Nach einer kurzen Einführung unserer Moderatoren starteten wir auch schon herauszufinden, von wem, wofür, warum und wie die Stiftung 2030 Geld bekommt und dies auf Plakaten einzutragen. Darauf aufbauend erstellten wir in Kleingruppen genauere Ideen, wobei wir immer mindestens drei Begriffe von unterschiedlichen Plakaten verbinden mussten. Nach unserer Auswahl der Top-8-Vorschläge war dann auch schon Mittagspause. Wie es sich für einen Workshop gehört, gab es nach dem Essen natürlich erstmal einen Energizer, wie bei einem FÖJ-Seminar ;). In Dreiergruppen arbeiteten wir dann unsere Top-8 genauer aus, um schonmal einen kleinen Handlungsfaden zu entwickeln und den anderen vorstellen zu können. Da wir bestes Wetter hatten, konnten wir im Grünen vor dem Vereinsgebäude super unseren Gedanken freien Lauf lassen, wie ihr auf den drei Bildern sehen könnt, waren wir auch voller Motivation :). Insgesamt war es ein sehr witziger Tag mit den vielen Kollegen und es sind auch einige spannende Ideen entstanden, was jetzt mit ihnen weiter passiert, entscheidet sich im Vorstand. Nach einer ausgiebigen Shoppingtour durch den Bioladen bei Bunde Wischen waren wir dann auch fertig für die Heimreise.

Mittwoch ging es für Ingvar und mich dann wieder ins Dosenmoor, und im Anschluss noch zu den Übernachtungsplätzen des „Wilden SH“. Durch die langen Wege war der Tag dann auch schon fast vorbei. Donnerstag war das Wetter dann etwas besser und wir fuhren ins Kaltenhofer Moor und nach Schmoel.

Freitag ging es dann wieder hoch her, da nachmittags das Sommerfest der Stiftung stattfand. Parallel dazu mussten Ingvar und ich auch noch unsere Abschlussberichte fertig bekommen, um sie pünktlich dem Träger übersenden zu können. Um 11 Uhr begann für uns dann der Aufbau für das Sommerfest, also Pavillons und Bierzeltgarnituren aufbauen und alles mit Roll-ups und Blümchen schmücken. Nach einem kurzen Regenschauer blieb es zum Glück einigermaßen trocken, aber so eine richtige Sommer-Stimmung konnte bei den Temperaturen nicht aufkommen. Es kamen viele Aktive aus dem Naturschutz und ich war echt überrascht, nach nur einem Jahr schon einige bekannte Gesichter wiederzutreffen. Obwohl es weniger Besucher waren als im letzten Jahr war der ganze Garten voll, wie ihr auf dem letzten Bild sehen könnt. Natürlich gab es auch leckeren Kuchen und nach dem Abbau abends klang die Veranstaltung dann im Rahmen der Kollegen langsam aus. So konnten wir ganz entspannt ins Wochenende starten.

Viele Grüße,

Ingvar und Frauke

27. Kalenderwoche 2016 (04. - 10. Juli)


Ein herzliches Hallo aus'm Stiftungsland!

Während Montag und Dienstag relativ ruhig und ohne besondere Ereignisse verstrichen, ging es für uns am Mittwoch ins Königsmoor und ins Hartshoper Moor. Als wir dorthin aufbrachen, gab es immer wieder zwischendurch Schauer und wir haben schon befürchtet, richtig nass zu werden. Im Königsmoor angekommen, blieb der Regen dann aber bis auf ein paar ganz kurze Schauer aus. Allerdings sind dort die Binsen mittlerweile so hoch gewachsen, dass sie uns manchmal bis über die Hüfte reichten. Deswegen mussten wir immer ziemlich mühsam zum nächsten Messpunkt „stapfen“ und nebenbei aufpassen, dass wir nicht in Wasserlöcher treten.

Gegen Ende der Königsmoor-Tour bin ich nochmal im Torfboden eingesackt, der leider fester aussah, als er wirklich war (erstes Bild). Die Stelle liegt in einer vor kurzem eingedeichten Parzelle, wo sich zwar schon eine durchgehende Pflanzendecke gebildet hat, der Torfboden allerdings immer noch sehr mit Wasser vollgesogen ist (zweites Bild). Als wir dann ohne weitere besondere Hindernisse auch noch das Hartshoper Moor hinter uns hatten, kamen wir diesmal relativ spät in der Stiftung an, sodass Frauke sich gleich nach Hause aufgemacht hat und ich nur noch die Messwerte eingetragen habe und dann auch irgendwann Feierabend machte.

Donnerstag ging es wieder hinaus, diesmal ins Große Moor bei Dätgen. Von dort gab es nicht so viel Spannendes zu berichten, aber keine Nachrichten heißt auch keine schlechten Nachrichten.

Freitag war dann in der Stiftung einiges für das Wochenende vorzubereiten. Wir haben angefangen für den Erlebnistag in der Arche Gärtnerei am Sonntag zu packen. Das nahm schon einen Großteil des Tages in Anspruch. Nachmittags hat Christiane uns dann „Blütenschminken“ beigebracht. Dabei wird ein Ei getrennt und das Eiklar als Kleber für Blütenblätter im Gesicht, oder auf den Armen benutzt. Das hielt erstaunlich gut, wie ihr auf dem dritten Bild sehen könnt. Man muss dabei nur darauf achten, dass die Blüten nicht zu schwer sind oder eine zu starre Wölbung haben, dann hält es nicht richtig.

Am Samstag war Frauke zusammen mit Antje Walter und Susanne Rieper bei dem Tag der Artenvielfalt in der ehemaligen Panzerwüste Nordoe. Abends haben Frauke und ich uns dann in der Stiftung getroffen, um das Auto umzupacken und an mich zu übergeben, weil ich damit Sonntag in die Archegärtnerei bei Eggebek fuhr.

Um 7:30 Uhr gestartet kam ich an besagtem Sonntag um 9:00 Uhr in der Gärtnerei an. Das Aufbauen ging mit dem Superteam vom Blütenmeer-Projekt vor Ort sehr flott. Trotz einiger Stolpersteine hier und da, wie „unser Zelt hat keinen Strom“ und „wer hat denn jetzt den Beamer?“ und „ich glaube, ich hab' die Heringe vergessen ...“ haben wir mit dem unglaublichen Improvisationstalent von Wiebke und ihrem Team alle Stände rechtzeitig „startklar“ bekommen.

Den ganzen Tag über bei schönem Wetter kamen mehr als 1800 Gäste, sodass die ganze Zeit viel los war (viertes Bild). Es waren auch viele Familien mit Kindern da, für die eigens die Station „Kinderbespaßung“ eingerichtet wurde. Dort war ich den Großteil der Zeit. Das Blütenschminken wurde bei den Kindern nicht so stark frequentiert, wie die Buttonmaschine von Malte. Dabei haben die Kinder viele schöne Kunstwerke erschaffen. Auch ich habe Buttons gemacht, auf dem fünften Bild könnt ihr einige davon sehen. Später, deutlich nach 17:00 Uhr, haben wir dann abgebaut und sind alle recht geschafft aber doch erfreut über die vielen Besucher nach Hause gefahren.

Schöne Reststunden vom Sonntag euch noch.

Greez

Frauke und Ingvar

26. Kalenderwoche 2016 (27. Juni - 03. Juli)


Hallo und willkommen zum nächsten Blogeintrag!

Frauke genießt weiter ihren Urlaub. Diese Woche war für mich relativ kurz, trotzdem gibt's einiges zu berichten:

Weil ich von Montag bis Mittwoch frei hatte, startete ich zusammen mit Matthias von der Projektentwicklung zur Pegelmessung ins Kaltenhofer Moor und nach Schmoel. Im Kaltenhofer Moor hat sich jetzt auch das Wollgraß auf einem alten vermoosten Torfstich ausgebreitet. Danach haben wir dem Zeltplatz vom Wilden SH bei Hessenstein noch einen Besuch abgestattet. Obwohl wir die Tage sehr gutes Campingwetter hatten, sah der Platz nicht gerade benutzt aus. Fazit an die Camper unter euch:
Ab nach Hessenstein, wenn ihr da noch nicht wart, noch ist das Wetter gut!

Freitag liefen dann in der Medienabteilung alle Denkapparate auf Hochtouren, weil die letzten Vorbereitungen für das Picknick in Weiß getroffen werden mussten. Dabei ging es gleich praktisch los. Mit Ingrid, der Hauptorganisatorin des NATURGENUSSFESTIVALS, Regina und Miriam haben wir uns die Fläche bei Flintbek angesehen, wo das Picknick stattfindet. Dort trafen wir auch Herrn Krohn, den Pächter der Fläche, der superleckere Minifrikadellen, sogenannte "Eidertaler" aus seinen Rindern herstellt. Mit ihm haben wir dann alles Wesentliche besprochen. Ingrid und ich blieben noch etwas länger. Da die Weide insgesamt sehr groß ist und niemand auf die Hörner der Scottish Highlands genommen werden soll (wenngleich sie alle - besonders der Bulle - sehr friedfertig waren), haben wir noch mit einem Smartfence einen Zaun gezogen. Das geht relativ schnell, solange keine Knoten in der Litze sind. Die besteht aus mehreren Kunststofffasern mit eingeflochtenen Drähten, durch die später Strom fließt. Letztendlich haben wir es dann auch geschafft, eine Batterie erfolgreich an den Zaun zu schließen, sodass überall noch genug Spannung ankam. Hängt nämlich eine Litze durch und liegt auf dem Boden, kann es sein, dass sie sich darüber erdet, ergo kommt kein Strom mehr durch. Zurück in der Stiftung haben wir dann zwei Autos vollgepackt, sodass im Yeti Silber nicht mal mehr jemand auf den Beifahrersitz passte. Damit war der Freitag auch schon am Ende, aber das ist ja eher die Ruhe vor dem Sturm ...

Am Sonntagmorgen gegen 9:30 Uhr kamen wir auf der Fläche an und haben angefangen aufzubauen. Da sich niemand sicher war, was das Wetter anging und viele in Gedanken noch bei dem EM-Spiel Deutschland : Italien waren, befürchteten wir schon, im Regen aufbauen zu müssen. Das Wetter wurde aber immer schöner und wir tankten noch alle Motivation für den Tag. Mit von der Partie war auch die Musikgruppe Zwey Sand, die uns den ganzen Tag akustisch verwöhnt hat (erstes Bild). Um kurz vor 11:00 Uhr - die ersten Gäste trudelten schon ein - fing es plötzlich an, wie aus Gießkannen zu regnen. Nachdem wir schnell das eben aufgebaute Material retteten (wobei ich von einem der Pavillonzelte eine gehörige Dusche bekam), gingen leider einige Besucher direkt wieder. Andere harrten mit uns aus und wurden dafür kräftig belohnt: gegen Mittag klarte es langsam wieder auf und die Sonne zeigte sich uns mit immer mehr Wärme. Während wir alle trockneten, gab es unter anderem Apfelringe, Rouladen (vom Antikhof Bissee - absoluter Resteraunt-Tipp!) und natürlich "Eidertaler" von Sven Krohn, die ihr auf dem zweiten Bild sehen könnt.

Währenddessen gab es eine kleine Führung über das Gelände, die Miriam geleitet hat. Eine weitere Attraktion war Christiane, unsere Leiterin vom Service, die mit Spezialequipment und hochspezieller Seifenlauge riesige und massenhaft Seifenblasen gemacht hat, was ihr auf dem dritten und vierten Bild sehen könnt. Dabei muss man nicht einmal die eigene Lunge anstrengen, sondern lässt den Wind für einen pusten. Das Ergebnis ist ein optisch einmaliges Erlebnis, wobei wir mit der Witterung auch etwas Glück hatten, da sich die Blasen bei hoher Luftfeuchtigkeit noch länger halten.

Gegen 16:00 Uhr ging es dann langsam ans Abbauen. Die Zelte und das übrige Standmaterial haben wir recht schnell verstaut bekommen, allerdings hat am Schluss der Smartfence nicht mitgespielt: wir hatten drei Sets verbaut und in ausnahmslos jedem waren Knoten drin (in einem sogar mehr als fünf Stück). Teilweise mussten wir die Knoten herausschneiden, die Litzen einzeln durchfädeln (was allein schon ein Meisterwerk war) und möglichst schlank wieder zusammenknoten. Dazu kommt noch, dass die Litze beim Durchschneiden sehr leicht aufribbelt und der Draht darin dann zur piksigen Angelegenheit wird. Mit vereinten Kräften haben wir dann doch alle aufgerollt bekommen (letztes Bild) und konnten schließlich abrücken.

Gegen 18:00 Uhr kamen wir wieder in der Stiftung an, wo ich dann noch die Autos ausgeladen und dann schließlich auch Feierabend gemacht habe. Montag geht's gleich weiter für mich, also sag ich an dieser Stelle "wir lesen uns". Bis nächste Woche B-)

Ingvar und Frauke

25. Kalenderwoche 2016 (20. - 26. Juni)


Ein herzliches Hallo an euch und willkommen zur Kieler Woche und wieder einmal zum FÖJ-Blog.

Nachdem ich ja schon Sonntag einen Stand beim MUDDI Markt auf der Kieler Woche betreut habe, ging es für mich gleich Montag in der Stiftung weiter. Weil für mich schon zwei Bewerbungsgespräche an einem Tag anstanden, habe ich nicht mal an der Montagssitzung teilnehmen können und nur ein paar Kollegen nach meinen vier Wochen Abwesenheit wiedergesehen. Den Rest der Zeit habe ich produktives Aufräumen meines E-Mail Postfaches betrieben (was so alles in vier Wochen anfällt ...) und das Nötigste erledigt.

Dienstag ging es etwas ruhiger an die Arbeit. Ich hatte zwar auch wieder ein Bewerbungsgespräch, sodass ich erst mittags zur Stiftung kam, habe aber an dem Tag doch noch einiges geschafft. Unter anderem trafen Ingrid, Regina, Kristina, Miriam und ich uns im Garten, um alles Nötige für die Auftaktveranstaltung des NATURGENUSSFESTIVALS zu besprechen und zu planen.

Mittwoch sollte eigentlich die Tour ins Kaltenhofer Moor starten. Die ist aber ausgefallen, weil Frauke zur Zeit Urlaub hat - es sei ihr von ganzem Herzen gegönnt - und auch keiner von den anderen Mitarbeiter/innen Zeit hatte, mich zu begleiten. Stattdessen habe ich den Tag damit gefüllt, bergeweise Pegeldaten vom LIFE Limosa Projekt in Tabellen einzupflegen. An diesem Tag machte ich zeitig Feierabend, denn "Großstadtgeflüster" und "Moop Mama" kamen an dem Abend zur Kieler Woche auf die Hörnbühne und das wollte ich nicht verpassen. 

Donnerstag habe ich schon ein paar Einladungen für das Picknick in Weiß in Flintbek verteilt. Danach arbeitete ich einen Großteil meiner To-Do-Liste ab: z. B. habe ich Stiftungs-Schlüsselanhänger gebastelt und das ganze Material in der Garage durchgecheckt, ob noch alles da und in gutem Zustand ist. Zwischenzeitlich bekamen die Haselmäuse auch ihr Futter von mir, wobei diese bald umziehen werden: Da die Haselmäuse und wir letzten Herbst und Winter leider unangenehme Erfahrung mit Eichhörnchenflöhen gemacht haben, nimmt Björn die Kleinen jetzt erst einmal mit zu sich nach Hause.

Freitag wurde auch wieder ein Bürotag. Eigentlich wollte ich die Dosenmoortour nachholen, aber leider ist wieder etwas dazwischen gekommen. Die Gelegenheit habe ich dann genutzt, um in Flintbek wieder den ganzen Tag lang weitere Einladungen für das Picknick in Weiß zu verteilen, bis ich alles losgeworden bin.

Und damit war die Woche dann schon um. Die Tage habe ich auch immer wieder Malte besucht, der die ganze Kieler Woche ehrenamtlich beim MUDDI Markt hilft. Unter anderem gab es dort das Programm "Music meets Art", wobei Robert Barsuhn, ein weiterer Ehrenamtlicher, zur Musik ein Bild gemalt hat (die Bilder sind alle von Sonntag).

Ich hoffe, ihr habt die Tage genossen, besonders die der Kieler Woche.
Ruht euch gut aus.

Bis dann B-)

Frauke und Ingvar

24. Kalenderwoche 2016 (13. - 19. Juni) - Das Sylt-Seminar


Aloha und willkommen zurück liebe Leser, ich habe jede Menge Spannendes zu erzählen.

Diese Woche fand das letzte unserer FÖJ-Seminare statt. In den Dünen zwischen Rantum und Hörnum liegt ein kleiner Campingplatz, das "Strandläufernest", auf dem die FÖJler/innen vom Träger Koppelsberg schon seit Jahren das Abschlussseminar steigen lassen. Eine weitere Besonderheit war, dass nicht nur Fraukes und meine Seminargruppe (die "gelbe" Gruppe) anwesend war, sondern alle 150 FÖJler/innen aus ihren Einsatzstellen in ganz Schleswig-Holstein. Da ich für dieses Seminar Vorbereiter war, bin ich zusammen mit 13 anderen Mit-Vorbereitern und dem Koppelsberg-Team schon Sonntag angereist, um die letzten Ecken rund zu feilen. Leider kündigte sich bereits eine Schlechtwetterfront an, sodass wir relativ viel improvisieren mussten. Obendrein hat uns das Gewitter abends nicht nur den Himmel, sondern auch das Fernsehen verrieselt, sodass es mit dem EM-Auftakt-Spiel für Deutschland bei uns nichts wurde.

Am Montag genossen wir Vorbereiter/innen beim Frühstück die sprichwörtliche Ruhe vor dem Sturm. Denn kurz bevor die ersten Leute um ca. 11:30 Uhr eintrudelten, fing es tierisch an zu schütten. Tut uns leid, liebe FÖJ-Crew, bestellt hatten wir besseres Wetter :-/. Nachdem sich irgendwann alle in die Anwesenheitsliste, die Workshoplisten und zu den Koch- und Putzschichten eingetragen hatten, gab es Mittag. Dann haben wir ein kurzes Wieder-Erkennlernspiel gespielt, bei dem sich unsere Crew in drei Gruppen aufgeteilt hat. Diese sind dann zwischen drei Stationen zirkuliert, bei denen wir viel über Sylt, Nationalparks und natürlich das Wattenmeer kennengelernt haben. Nach und nach wurden dann die Zelte in Beschlag genommen (bzw. einige wanderten in das "Fünf-Städte-Heim", eine Jugendherberge, in der auch noch einige von uns wohnten).
Mit zehn Leuten im Zelt war es nachts dann auch erträglich warm und die Kälte zog nicht sooo stark in den Schlafsack.

Dienstag ging die Action der Tagung dann richtig los. Nachdem sich alle mit Frühstück gestärkt hatten, teilte sich die Crew diesmal in fünf Gruppen, um in verschiedenen Workshops etwas über Themen, wie Artenschutz, Trinkwasser, Küstenschutz, Boden oder Tourismus auf Sylt zu lernen. Leider hat das Wetter immer noch nicht ganz mitgespielt, sodass z. B. die Leute vom Küstenschutz-Workshop nicht ganz um die Hörnumer Odde laufen konnten, oder dass der Trinkwasser-Workshop Salzwasser nur mithilfe eines Kochtopfes und einer Herdplatte abdestillieren und damit trinkbar machen konnte. Nach dem Mittagessen ließ der Regen langsam nach und schon flogen Schuhe und Socken durch die Zelte, denn es stand die Wattwanderung auf dem Programm (wenn man schon an der Nordsee ist, dann kann man auch eine machen). Dabei haben uns vier FÖJler/innen, die alle auf Amrum, bzw. Föhr ihre Einsatzstelle haben, durch Schlick und Sand geführt und alles Mögliche über Gezeiten, Sonne, Mond und Erde erzählt. Wir wollten gerade noch auf Schatzsuche gehen, da kündigte sich von fern und mit kraftvollem Bass schon das nächste Gewitter an, sodass wir uns zügig vom Watt machten und uns erst einmal die schwarzen Zehensocken aus Schlick abwuschen. Das Gewitter zog dann doch eher an uns vorbei, weswegen wir dann später noch ein Lagerfeuer entfacht haben und uns samt Gitarre, Bongo und Gesangbuch einen entspannten Abend bereiteten.

Mittwoch wurden wir dann von strahlendem Sonnenschein geweckt und plötzlich war Sonnencreme so wichtig, wie vorher eine Regenjacke. Nach dem Frühstück gingen erneut die Workshops los. Die Artenschutz-Leute sind bereits in aller Frühe zum Vögelbeobachten aufgebrochen und die Küstenschutzexpedition hat es diesmal um die Odde geschafft. Passend zur Hitzewelle, die wie die Flut über uns hereinbrach, konnte dann auch der Trinkwasser-Workshop Salzwasser in einem Eimer mithilfe von Sonnenwärme zum Kochen bringen und abdestillieren (ironischerweise hatte auch die Herdplatte am Abend zuvor den Geist aufgegeben). Am Nachmittag haben wir uns ein letztes Mal in unseren Seminargruppen getroffen und in einem kleinen Storykreis erzählt, was uns denn nach dem FÖJ so erwarten wird, bzw. was wir geplant haben. Dazu gab es Getränke in allen möglichen Gelbtönen von unseren Super-Teamern Heidi und Ole. Mittwochabend war vergleichsweise ruhig, es gab kleinere Kartenspielrunden und ein sehr angeregtes Gespräch über das unfassbare Glück, noch am Leben zu sein.

Donnerstag startete einer unser größten Programmpunkte: die große FÖJ-Olympiade (das offizielle Highlight). Dabei wurde unsere bunte Truppe in acht Gruppen aufgeteilt. Diese Gruppen sollten dann "eine Insel bauen". Dabei haben Sie am Vormittag "Inselbewohner", wie Pflanzen und Tiere gesammelt und ihre Insel (sehr kreativ) am Strand von Sylt gebaut. Nach der Mittagspause haben die Inseln dann gegeneinander gespielt, um sich gegenseitig die Inselbewohner "abzujagen". Es gab viele spannende Spiele zu sehen und am Ende wurde es ein echtes Kopf-an-Kopf-Rennen. Doch unter den Inseln mit echt lustigen Namen, wie "Jagdwurst-Rügen", "Takka-Lummer", oder "Papetschupeta" gab es letztendlich doch eine Siegergruppe, die sich eine Haribo-Box voller exotischer Inselbewohner schmecken lassen durfte. An diesem Abend waren alle relativ fertig von den Strapazen der olympischen Spiele, zudem hatten so ziemlich alle irgendwo einen Sonnenbrand, und trotz enthusiastischem Anfeuern hat Deutschland leider nur ein laues Spiel gegen Polen gespielt. Trotzdem haben wir uns die Stimmung davon nicht verderben lassen und haben genauso freudig wie am Tag zuvor, Karten gespielt, gesungen, gesponnen und gelacht (das inoffizielle Highlight - Sofie, Denise, Isabelle, Niklas, Milan, Luca und Maaathias, es war ein unvergesslicher Abend mit euch!!!).

Freitag sind dann alle nach und nach aus dem Schlafsack gekrochen, um noch etwas vom Frühstück zu ergattern, bevor es ans große Packen und Aufräumen ging. Als dann etwa gegen 13:00 Uhr die Busse ankamen, ging das große Nummerntauschen und Geknuddel los und wir hoffen alle, dass wir uns nochmal wiedersehen werden.

Ich bin am Sonntag auch schon wieder losgefahren, denn die Kieler Woche geht los. Das bedeutet nichts anderes, als dass die Stiftung einen Infostand beim MUDDI Markt an der Holstenbrücke hat und ich den zusammen mit Antje Bubert betreut habe. Wir waren zwar nur vier Stunden vor Ort, konnten aber doch einiges an Flyern, wie z. B. Programmhefte für das Naturgenussfestival verteilen. Dabei hat uns Malte die ganze Zeit geholfen, da er auch ehrenamtlich bei MUDDI mitwirkt und noch die ganze Kieler Woche dort ist. Werde ihn da bestimmt nochmal besuchen kommen.

So jetzt aber einen super Restwochenende euch B-)

Frauke und Ingvar

23. Kalenderwoche 2016 (06. - 12. Juni)


Hey ihr fleißigen Leser,

nach dem langen Wochenende auf der Landesgartenschau hatte ich am Montag erstmal frei. Ingvar hat auch diese Woche noch Urlaub und so ging es für mich am Dienstag mit Malte ins Königs- und Hartshoper Moor. Nachdem wir inzwischen fast einen ganzen Jahreszyklus beobachten konnten, die Tour wieder anstrengender machten. Da wir eine Reihe parallel zu einer Kuhweide laufen, wurden wir erstaunt beobachtet, wie ihr auf dem Bild sehen könnt.

Am Mittwoch hatte ich dann erstmal wieder im Büro Einiges aufzuarbeiten und die Garage aufzuräumen, um nachmittags mit Antje nach Nordoe zu fahren. Zuerst haben wir dort Goldene Scheckenfalter gesucht, die leider wegen des kühlen Wetters aber nicht unterwegs waren. Allerdings hatte Antje noch zwei Tiere aus ihrer kleinen Zucht zu Hause dabei, die wir aussetzen konnten. Ihr könnt sie auf dem Bild sehen (sie sind echt viel kleiner, als ich erwartet hatte). Nach einem Treffen mit den anderen Veranstaltern des Tages der Artenvielfalt am 9. Juli in Nordoe bekam ich noch eine private Führung über die Panzerwüste. Wo früher Panzer fuhren, gibt es nun tolle Voraussetzungen für seltene Pflanzen, wie den Teufelsabbiss, Arnika oder Sonnentau, die dort immer wieder in ganzen Gruppen vorkommen.

Donnerstag fuhr ich mit Chiara nach Dätgen ins Große Moor, um dort die Pegel zu messen. Bei immer noch bestem Wetter konnten wir die Runde schnell abschließen, auch wenn Chiara unterwegs leider einmal abtauchte ;/ Freitag war es für mich dann recht kurz, weil ich ja jetzt für dreieinhalb Woche weg bin, erst auf Seminar und dann im Urlaub. Trotzdem durfte ich nochmal am Sonntag zur Standbetreuung auf das Schafschurfest des Hauses der Wilden Weiden in Hamburg. Auf dem Bild seht ihr den Schäfer beim Scheren der Tiere, die danach wirklich sehr schmächtig aussahen. Trotz des Regens kamen recht viele Besucher und es wurde eine insgesamt erfolgreiche Veranstaltung. Außerdem konnte ich so einmal selbst eine Führung durch das Naturschutzgebiet Höltigbaum mitmachen. Euch also einen schönen Monat bis wir uns wieder hören in vier Wochen.

Viele Grüße,

Ingvar und Frauke :)

22. Kalenderwoche 2016 ( 30. Mai - 05. Juni)


Moin ihr alle,

durch ein langes Wochenende startete meine Woche diesmal sehr entspannt erst am Dienstag mit allerlei Bürokram, wie zum Beispiel dem Presseecho oder der Vorbereitung der Standbetreuung.

Am Mittwoch reparierte ich mit Wolfgang ein paar Smart-Fence-Zäune, die man sehr mobil transportieren und leicht aufbauen kann (allerdings nur wenn sie nicht gerade verknotet sind oder ein paar Litzen fehlen…) Abends ging es dann für mich bei bestem Wetter mit dem Zug nach Plön (direkt vom Bahnhof aus hat man diesen tollen Blick auf den Plöner See) zu unserem Träger, da dort am Donnerstag das 25-jährige FÖJ-Jubiläum in Schleswig-Holstein gefeiert wurde. Donnerstag-Vormittag bereiteten wir dann ein paar Namensschilder und Buttons vor, um uns mittags noch zu einer Sondersitzung des FÖJ-Ausschusses zu treffen. Nach dem Mittagessen begann dann die Feier mit verschiedenen Reden der Beteiligten und natürlich mit einem sehr witzigen Gedicht-Beitrag aus unserem Jahrgang :)

Am Freitag traf ich mich dann mit den anderen FÖJlerinnen aus dem FÖJ-Zeitungsteam, um unser Jahrbuch zu besprechen. Im Anschluss daran stellte sich leider heraus, dass unsere Praktikantin Jana krank war, die das Bienenreich-Wochenende auf der Landesgartenschau in Eutin mit organisiert hatte. So musste ich die Autos leider alleine packen und noch einige Kleinigkeiten abklären, aber insgesamt hat es doch irgendwie geklappt.

Am Samstag ging es dann für Chiara, Nicola und mich früh los zur Standbetreuung nach Eutin, da wir dort ja noch aufbauen mussten. Da vor Ort aber noch Wiebke und Christian aus dem Blütenmeer2020-Projekt dazukamen, wurde alles pünktlich fertig und wir konnten in eine sonnige Veranstaltung starten. Nach der offiziellen Eröffnung am Vormittag kam erstmal die Offiziellen-Runde mit Sandra Redmann und dem Leiter der Landesgartenschau zu Besuch. Je später es allerdings wurde, desto heißer wurde es auch und so waren wir abends total kaputt, aber immerhin fast sonnenbrandfrei ;) Sonntag fuhr ich dann mit Jana S. und Angela von der Archegärtnerei zur Standbetreuung auch wieder bei strahlendem Sonnenschein, der viele Besucher lieber in den Schatten drückte als an unsere Infostände. Auf dem zweiten Bild seht ihr Wiebke, Chiara und mich am Blütenmeer-Stand. Am Tisch konnte jeder seine eigene Wiesenschlüsselblume in einem selbst bemalten Topf mitnehmen. Das dritte Bild zeigt unseren Ausblick auf das Gelände mit Lichtspielen in verschiedenen Formen.

Ich hoffe, ihr hattet auch so schönes Wetter und konntet es am Strand oder See nutzen :)

Viele Grüße,

Ingvar und Frauke

21. Kalenderwoche 2016 (23. - 29. Mai)


Ein etwas verspätetes Hallo aus Molfsee,

da die letzte Woche für mich sehr kurz war, gibt es auch nur einen kurzen Blogeintrag ;) Wie immer starteten wir mit der Montagsrunde und danach bearbeitete ich das Presseecho. Also ein sehr aufregender Tag ;), während Ingvar seinen Urlaub zu Hause verbrachte.

Am Dienstag-Nachmittag fuhren wir mit 30 Stiftungs-Mitarbeitern dann in die Archegärtnerei nach Eggebek. Dort werden Wildpflanzen angebaut, die später auf Projektflächen des BlütenMeers 2020 ausgesäht oder gepflanzt werden. Da der Anbau solcher Wildpflanzen bisher kaum betrieben wurde, experimentieren die Mitarbeiter vor Ort viel mit den unterschiedlichen Anbaumethoden. Bei wildem Saatgut gibt es außerdem keinen konkreten Zeitpunkt, wann sie z. B. blühen, da in der freien Natur auch nicht alle Pflanzen eines Bestandes zeitgleich blühen oder austreiben. Diese Eigenschaften bleiben in der Archegärtnerei erhalten, um einen großen Gen-Pool zu erhalten. Für uns gab es eine Tour über das Gelände und zu den Mutterpflanzenkulturen, wo eigenes Saatgut produziert wird. :) Auf den Bildern seht ihr zunächst uns versammelt, während wir Wiebkes Erklärungen lauschen. Danach seht ihr die Mutterpflanzen aus den vergangenen Jahren, die aus heimischem Saatgut gezogen wurden, um Saatgut zu liefern. Im Anschluss daran seht ihr noch ein Löwenzahn-Meer, das direkt danebenliegt.

Nach diesem schönen Tag ging es für mich am Mittwoch wieder ins Büro. Im Moment werden täglich Flyer und Dokumente im großen Stil verschickt, wie z. B. die Natur-Genuss-Festival-Broschüren. Dabei konnte ich natürlich auch helfen.

Über das lange Wochenende (in Hessen ist Fronleichnam frei) hatte ich Urlaub und fuhr nach Hause, sodass die Woche für mich schon am Mittwoch endete.

Viele Grüße,

Ingvar und Frauke

20. Kalenderwoche 2016 (16. - 22. Mai)

Moin moin,

diese Woche ging es am Dienstag sofort mit einer Tour ins Kaltenhofer Moor und nach Schmoel los. Wir haben uns sehr gefreut, mal wieder draußen unterwegs zu sein, vor allem sind wir glücklicherweise nicht nass geworden :). Anschließend arbeiteten wir noch ein bisschen im Büro und konnten dabei unser süßes Kanada-Gans-Küken bestaunen, das nun von Tag zu Tag großer wird.

Nach einer Tour ins Dosenmoor am Mittwoch war ich auch am Donnerstag wieder draußen unterwegs. Im Rahmen des Open-Project-Days, einem Tag der offenen Tür verschiedener durch die EU mitfinanzierter Projekte, fuhr ich mit Malte nach Stodthagen. Während unser Kollege Hauke mehrere Führungen gab und Malte Fotos schoss, betreute ich einen Infostand über die Stiftung auf dem Parkplatz. Zur zweiten Führung hatten wir dann sogar Besuch von Minister Habeck (wie ihr auf dem Bild sehen könnt ;) ) Vor der letzten Tour, einem Froschkonzert der Rotbauchunke, bauten wir ab, sodass ich selbst auch mitgehen konnte. Dabei liefen wir über die Weide der Exmoorponies und Galloways, die dort die Teiche und Senken offen halten. Neben dem Lauschen der tiefen Rufe der Rotbauchunke konnte uns Hauke auch eine fangen, sodass wir sie von Nahem sehen konnten.

Nach einiger Büroarbeit am Freitag fuhr ich nachtmittags, zum dritten Mal diese Woche, nach Stodthagen, um dort selbst an der Extratour durch den Stodthagener Wald, das Kaltenhofer Moor und die Weidelandschaft teilzunehmen. Obwohl wir mit 40 Besuchern über die Weide liefen, blieben die Tiere ganz ruhig und stellten sich zum Fotos machen ins beste Licht ;)

Am Sonntag fuhr ich dann mit Susanne zum Gottorfer Landmarkt nach Schleswig. Obwohl es dort super schwül heiß war, kamen total viele Besucher und wir waren echt froh, dass wir abends noch im Trockenen abbauen konnten.

Viele Grüße,

Ingvar und Frauke

19. Kalenderwoche 2016 (9. - 15. Mai)


Hallo ihr da draußen,

die vergangene Woche startete für mich ganz ruhig mit einem Urlaubstag. Währenddessen war Ingvar schon wieder in der Stiftung unterwegs, um allerlei Erledigungen zu machen und natürlich den letzten Blogeintrag online zu stellen.

Dienstag ging es dann mit frischer Kraft bei bestem Sonnenschein und nur wenig Wind zusammen mit Jutta, unserer Moorschutzbeauftragten, ins Königs- und Hartshoper Moor. Im Winter wurden im Königsmoor von der Ausgleichsagentur neue Polder angelegt, die bisher noch zu nass waren, sodass wir immer einsanken. Durch das tolle Wetter konnten wir diesmal allerdings alle Messpunkte trockenen Fußes erreichen :)

Am Mittwoch ging es für uns dann ins Große Moor bei Dätgen. Da unsere Sichtstangen neben den Messpunkten teilweise schon sehr verblasst waren, haben wir sie diesmal alle wieder pink angesprüht, damit sie leichter zu finden sind. Leider waren danach nicht nur die Stangen pink, sondern auch die Stiefel, Hosen und sogar teilweise Haare… Als nächstes seht ihr unseren Blick in Dätgen auf das schöne Wollgras und den blauen Himmel. Solch schöne Momente wollen wir euch natürlich nicht vorenthalten.

Am Donnerstag fuhr ich mit unserem Kollegen Moritz nach Wallnau auf Fehmarn, da dort das 40-jährige Jubiläum gefeiert wurde und wir mit einem Stand vor Ort waren. Natürlich konnten wir auch das Gelände, ein Vogelschutzgebiert, bestaunen und unsere gefiederten Freunde vom Aussichtsturm aus mit Blick auf die Ostsee beobachten.

Am Freitag war Ingvar zum Pikieren von Jungpflanzen mit anderen Trainees in der Archegärtnerei. Für mich ging es abends nach einem Bürotag nochmal raus zum Froschkonzert nach Blomnath. Dort gibt es viele Teiche, in denen der Laubfrosch seine Konzerte abhält. Nachdem wir uns um 21:00 Uhr mit den Teilnehmern trafen, wurde es auch rasch dunkel und die Frösche gaben ein tolles Konzert. Die Teilnehmer konnte man dann nur noch anhand der Taschenlampenspuren in Dunkeln erkennen (wie auf dem Bild), während alle ein tolles Bild von den Laubfröschen erhalten wollten. Nachdem meine Bilder leider alle verwackelt oder unscharf waren, seht ihr rechts ein Bild von meiner Kollegin Mareike, die auch mit war. Unter „Podcasts“ findet ihr auch Konzertausschnitte zum Mithören. Es lohnt sich!

Viele Grüße,

Ingvar und Frauke

18. Kalenderwoche 2016 (02. - 08. Mai)


Moin aus dem hohen Norden!

Schon wieder ist eine Woche ins Stiftungsland gegangen und es gibt viel zu erzählen: Montag ging es nach einer sehr fixen Sitzung zuerst ruhig los. Das änderte sich schließlich, als gegen 11:00 Uhr die neuen Flyer für das Natur-Genuss-Festival angeliefert wurden. Das waren an die 30.000 Stück, verteilt auf drei Paletten. Diese wogen insgesamt 1,5 Tonnen. Als Ingrid, Karen, Christian und ich letztendlich alle in der Garage untergebracht hatten, war es dann passenderweise Mittagszeit. Den Rest des Tages habe ich dann mit Büroarbeit verbracht. Währenddessen war Frauke den ganzen Tag lang mit Tjark in Lütjenholm für das LIFE Aurinia Projekt unterwegs.

Dienstag bin ich mit Christian vom Flächenmanagement hinausgefahren, um bei Hohdorf in der Nähe von Itzehoe Riesenbärenklau zu entfernen (mit Ampferspaten, auf dem dritten Bild zu sehen, und Wiedehopfhacke). Das ist eine eingeschleppte Strauchart, die sich rasch ausbreitet und auch noch einen unschönen Nebeneffekt hat: die Pflanze enthält sog. Phototoxine. Das sind Giftstoffe, die erst so richtig giftig werden, wenn die Sonne darauf scheint. Bei Berührung bekommt man davon ziemlich unangenehmen Hautausschlag. Also sind wir mit langer Hose, Gummistiefeln und Arbeitshandschuhen ans Werk gegangen. An dem Tag war Frauke dann mal im Büro.

Am Mittwoch ist sie zu ihrem Himmelfahrtsurlaub in den hoffentlich ebenso sonnigen Süden abgereist, während ich u. a. säckeweise Komposterde für eine Umpflanzaktion, die am Freitag stattfinden wird, besorgt habe. Am Nachmittag bin ich dann zum wiederholten Male dem Knöterich im Stiftungsgarten zu Leibe gerückt. Der hat momentan manchmal rekordartige Wachstumsschübe von gut 20 cm pro Tag!

Weil Donnerstag Himmelfahrt war, gehen wir direkt zum Freitag über. Die meisten MitarbeiterInnen in der Stiftung haben sich den Brückentag frei genommen und so waren wir mit zehn Personen sehr sparsam besetzt. Das nutzten Margrit und ich dann aus, um sämtliche Zimmerpflanzen im Altbau umzutopfen. Einige davon waren schon so lange in ihrem alten Topf, dass die Erde fast komplett verwurzelt war und man die Pflanzen kaum mehr aus den Töpfen herausbekam. Danach hatten wir noch reichlich von der Komposterde übrig, sodass wir auch die Tomaten auf dem Balkon vom Sekretariat noch umpflanzen konnten. Dafür musste die restliche Komposterde in den ersten Stock gebracht werden. Leider ist uns dabei einer der beiden großen Säcke (auf dem vierten Bild) gerissen, als ich ihn aufheben wollte. Glücklicherweise hatten wir noch zwei Eimer parat, in die ich die Erde ohne erhebliche Verluste umgefüllt habe. Letztendlich ist die Woche geschafft, das Treppenhaus gefegt und es ist super Wetter für das Wochenende vorhergesagt.

Deswegen bin ich jetzt auch weg B-). Ein sonniges Wochenende wünschen euch

Frauke und Ingvar

17. Kalenderwoche 2016 (25. April - 1. Mai)


Hallo ihr fleißigen Leser,

die vergangene Woche verging mal wieder wie im Flug. Nach meiner Standbetreuung am Sonntag, bei der wir im Schnee aufbauen und bei Hagel abbauen durften, war unser Material noch nicht ganz trocken, sodass es erst einmal in der ganzen Garage verteilt werden musste. Nach einer sehr kurzen Montagsrunde verbrachte ich den Montag im Büro mit der Organisation zweier Standbetreuungen am 1. Mai sowie dem Presseecho der vorherigen Woche.

Nachdem Ingvar Montag ein Vorbereitungstreffen für unser Sommer-Seminar auf Sylt hatte, war er ab Dienstag wieder in der Stiftung. Dabei bekam der Fühlkasten von ihm einen großen Stiftungsaufkleber (siehe Bild) und ist nun endlich fertig im neuen Design. Dienstag glich ich meine Wochenendarbeit aus und traf mich abends in der Kieler Jugendherberge mit den Vetretern der FÖJler aus ganz Schleswig-Holstein. Dort bereiteten wir uns mit Ralf vom Träger Wattenmeer auf die Ausschusssitzung am Mittwoch vor. Wir tagten diesmal im Ministerium für Soziales, Gesundheit, Wissenschaft und Gleichstellung in Kiel mit den verschiedenen Ministerien und Verbänden, die mit dem FÖJ Schleswig-Holstein zu tun haben. Diesmal ging es vor allem um die Besetzungspläne der beiden Träger für den kommenden Jahrgang sowie einen Einsatzstellenantrag.

Am Donnerstag war auch hier in der Stiftung Girls- und Boys-Day. Die beiden Schüler halfen mir zusammen mit unserer Auszubildenden Chiara, unseren neuen Pavillon nochmal aufzubauen, damit die MK-Abteilung und die Agentur ihn sich ansehen konnten. Außerdem wurden sie durch die Stiftung geführt und konnten im Sekretariat helfen.

Ansonsten war die Woche sehr ruhig und wir konnten am Schreibtisch Einiges aufarbeiten. Dabei hatten wir einen schönen Ausblick auf unseren Stiftungsgarten, wo im Moment zwei Kanadagänse brüten, die sich mit der Zeit jetzt immer näher an den Altbau herantrauen.

Am Sonntag ging es dann für mich auf Standbetreuung nach Friedrichstadt (Klein-Holland) mit vielen Grachten und hervorragendem Wetter, wie ihr auf dem Bild sehen könnt :)

Viele Grüße,

Ingvar und Frauke

16. Kalenderwoche 2016 (18. - 24. April)


Hey ho und Hallo, der Blog ruft, let's go!

Diese Woche ging es ganz entspannt mit der Montagssitzung los. Danach haben Frauke und ich mit Margrit die Tomaten gestielt. Weil diese von selbst nicht so gut aufrecht stehen können, benutzten wir kleine Äste aus dem Stiftungsgarten, woran wir die Sprosse der Tomaten festgebunden haben (erstes und zweites Bild). Nun kommen sie täglich ein paar Stunden auf den Balkon, damit sie nach und nach wetterfest werden. Anschließend habe ich dann in der Garage auch den Deckel des Fühlkastens lackiert. Der ist aber trotzdem noch nicht ganz fertig, denn er bekommt noch einen Aufkleber mit dem Stiftungslogo und dem Slogan „Natürlich hier“. Der Kasten kann sich aber auch so schon sehen lassen. Letztendlich bin ich dann noch dem Knöterich im Stiftungsgarten zu Leibe gerückt. Weil sich eine sehr invasive Art davon bei uns ausgebreitet hat, gehe ich jetzt jede Woche mit einem Spaten hinaus und bereite den neuen Schösslingen ein jähes Ende.

Am Dienstagmorgen bin ich mit einem unserer Dienstwagen, den ich mir am Abend zuvor mitgenommen hatte, von zuhause losgefahren, um vom Biolandhof in Blunk (das liegt bei Trappenkamp) Wildkräuter abzuholen. Aus denen wird Margrit für die Auftaktveranstaltung "Aktionsmonat Naturerlebnis" ihre berühmten grünen Smoothies zubereiten. Dabei sind z. B. Sauerampfer, Giersch, Vogelmiere, Spitzwegerich und Brennnesseln.

Mittwoch hab ich Zeitausgleich gemacht. Wärenddessen hat sich Frauke um den Bürkram gekümmert. Donnerstag fuhren wir bei blauem Himmel und strahlender Sonne, jedoch nur 8° C ins Dosenmoor, um die Pegel zu messen. Dabei haben wir auch pinke Sprühfarbe mitgenommen, um die Markierstäbe neu zu färben, weil man sie zwischen dem vielen hohen Pfeifengras manchmal kaum sehen kann. Die Sprühdose war zwar leer, als wir gerade zwei Drittel der Tour hinter uns hatten, aber die restlichen Punkte konnten wir auch so noch finden. Zwischenzeitlich haben wir immer wieder Rehe und Kraniche gesehen (letztere vor allem gehört!). Wir sind auch an einer Stelle vorbeigekommen, an der ganz viele graue Daunen in der Heide hingen, welche in der Sonne total hell geschimmert haben (sieht man auf dem dritten Bild). Im Dosenmoor haben sich jetzt einige Bereiche richtig gut erholt, wie z. B. die kleine Fläche auf dem vierten Bild, wo sich jetzt eine Schwimmdecke aus Torfmoos bildet.

Freitag hielt sich das gute Wetter, allerdings sank die Temperatur noch um ein paar Grad. Das machte uns aber nichts aus, als wir ins Kaltenhofer Moor und nach Schmoel aufbrachen. Auch hier haben wir die Markierstäbe nachgefärbt. An dem Tag haben wir auch wieder den Zeltplatz vom Wilden Schleswig-Holstein bei Hessenstein besucht, um zu kontrollieren, ob noch alles in Ordnung ist, oder Müll herumliegt, etc. Es war aber alles im grünen Bereich. Frauke hat Sonntag einen Wochenendstand, weshalb sie in der Stiftung das Auto dafür gepackt hat. Ich bin währenddessen zum Baumarkt unterwegs gewesen, um u. a. neue Markierstäbe, Warnwesten und vier Spanngurte zu kaufen. Warnwesten haben wir für die Dienstautos jetzt genug, Spanngurte waren leider nur noch drei da. Den Vierten schaffe ich später an.

Frauke ist am Sonntag auf dem Schachblumenfest in Elmshorn und ich von Sonntag auf Montag beim Vorbereitertreffen für das FÖJ-Abschluss-Seminar und total gespannt darauf.

Deswegen euch jetzt ein schönes Wochenende

Frauke und Ingvar

15. Kalenderwoche 2016 (11. April - 17. April)


Moin moin,

in der vergangenen Woche wurde es so richtig spannend für uns, weil die letzten Bewerber für unsere FÖJ-Nachfolge zu Besuch kamen. Direkt im Anschluss daran diskutierten wir über alle Bewerber und beschlossen unsere Top-Liste von den insgesamt 13 Bewerbern. Nachdem sie uns nun auch zugesagt haben, stehen unsere zwei männlichen Nachfolger fest und ihr dürft euch schonmal auf ihren Start im August freuen, wie die beiden natürlich auch. Für uns war das nochmal ein Mahnmal, dass unsere Zeit hier bald zu Ende geht.

Über die Woche bereitete ich unser Material für den ersten Infostand der Sommersaison auf dem Kiebitzfest in der Wedeler Marsch vor. Dafür sortierte ich unsere Flyerauswahl aus und wir bauten den neu gelieferten Pavillon auf. Leider wurde er nicht so geliefert, wie er bestellt war, sodass wir ihn wieder in den Karton einpacken mussten. Außerdem kümmerte sich Ingvar die Woche über um ein neues Design des Fühlkastens. Ursprünglich aus Holz gebaut und mit einem schwarzen Fließ in den Löchern, erstrahlt er nun in Stiftungsfarben mit grünen Wänden und rotem Fließ.

Während ich dann Mittwoch und Donnerstag Überstunden abbaute, ging es für Ingvar mit dem Praktikanten Tjark ins Königs- und Hartshoper Moor. Donnerstag beklebte er dann die Schleswig-Holstein Magazine, in denen immer auch ein Artikel über die Stiftung erscheint, um sie an die Mitarbeiter zu verteilen.

Nach einer kurzen Tour ins Große Moor nach Dätgen stellte Ingvar am Freitag noch den vergangenen Blog fertig. Ich war da wieder in der Garage unterwegs, um das Auto für die Standbetreuung am Sonntag zu packen. Dabei half mir unsere Praktikantin Jana, die in der Medien- und Kommunikationsabteilung sitzt und die Auftaktveranstaltung für den Aktionsmonat Mai am 20. April plant.

Damit war die Woche aber diesmal noch nicht vorbei, denn am Sonntag ging es für Helge, eine Landschaftsführerin, die mit uns auf Standbetreuung fährt, und mich zur Carl Zeiss Vogelstation in der Wedeler Marsch. Dort bauten wir unseren Infopavillon auf und sprachen mit vielen Interessierten über die Stiftung. Das Highlight des Tages war eine Rallye für Klein und Groß zu vielen Ständen, bei der sie in unserem Fühlkasten die Tiere ertasten mussten. Da wurde aus einem Highland-Rind auch mal eine Ziege. Alles in allem eine tolle Veranstaltung, die von viel Wind und sehr wechselhaftem Wetter begleitet wurde. Natürlich haben wir das Bild vom Stand bei Sonnenschein gemacht :)

Hoffentlich hattet ihr ein entspanntes Wochenende.

Viele Grüße,

Ingvar und Frauke

14. Kalenderwoche 2016 (04. - 10. April)


Hey ho und ahoi!

Auch ich habe mittlerweile wieder festen Boden unter den Füßen, nachdem ich, wie Frauke in der Woche davor, mein viertes FÖJ-Seminar auf der wunderschönen Lovis verbracht habe.

Getroffen haben wir uns am Sonntagabend in Kappeln. Nach der Einweisung "Überleben bis morgen früh" haben wir am Montag relativ zeitig den Motor angeworfen, um die Brücke in Kappeln zu passieren. Und dann hieß es auch schon Segel setzen. Dabei wurden wir in vier Gruppen eingeteilt. Eine für das Besansegel auf dem Achterdeck (hinten), zwei für das Großsegel in der Mitte und eine für das Vorsegel. Weil so ziemlich alle recht schnell den Bogen heraushatten, was wann zu tun war, haben einige immer regelmäßig bei den verschiedenen Segeln mit angepackt. Am Montagabend kamen wir dann nach guter Fahrt aber grauem Himmel mit leichtem Nieselregen in Søby auf der dänischen Insel Ærø an.

Am Dienstagmorgen sind wir früh losgefahren und kamen nach einem ganzen Stück Strecke auf der kleinen Insel Lyø an. Weil wir den ganzen Tag nicht so oft "den Wind kreuzen" mussten, konnten wir mit dem Seminar-Programm anfangen und haben uns erst einmal über die Ostsee samt Flora und Fauna schlau gemacht.

Am nächsten Morgen wurden wir vom mehr oder weniger melodischen Schiffsmotor geweckt, weil ein anderes Schiff, an dem wir angelegt hatten, schon um 6:00 Uhr früh losfahren wollte. Weil für Mittwoch vormittags starker Wind und Regen angesagt war, haben wir beschlossen, erst auf Lyø Watvögel zu beobachten und eine exemplarische Müllsammlung zu machen, um dann gegen 13:00 Uhr abzulegen. Weil immer noch eine recht steife Brise wehte, hatten wir zwischenzeitlich so starke Schräglage, dass uns ein Metall-Tablett samt Glasschüsseln und Besteck vom Küchentisch abging und einmal quer durch den Salon flog (das Bild zeigt es, da läuft gleich etwas schief). Erstaunlicherweise gab's hierbei keine Scherben, nur das Tablett hat jetzt eine ordentliche Delle. Relativ spät am Abend legten wir dann in Sønderborg am dänische Festland an. Nachdem eine Mit-FÖJlerin und ich dann noch 250 m Stromkabel vom Schiff zur Verteilerstation verlegt hatten, genossen wir unsere erste richtige Möglichkeit, heiß zu duschen (an Land) und ließen uns das Abendessen (an Bord) schmecken.

Donnerstag konnten wir zumindest etwas länger schlafen, und haben uns anschließend mit den heißen Themen wie Fischfang, Überdüngung der Ostsee und den "Todeszonen" beschäftigt. Weil immer noch relativ starker Wind herrschte und es andauernd regnete, sind wir erst wieder gegen Nachmittag losgesegelt und haben dann letztendlich nicht allzu weit in der Sønderborg Bucht geankert. Dabei mussten wir einige Wenden fahren, sodass wir dauernd wechselnde Schräglagen hatten, weswegen wir den Programmblock ausfallen haben lassen. Weil wir zusätzlich noch Ankerwachen einteilen mussten, haben wir zeitig zu Abend gegessen. Obwohl wir uns während der Ankerwache bemüht haben, leise zu sein, drangen dank des Stahlrumpfes viele Geräusche durch das ganze Schiff. Ich habe zwei Schichten geschoben und bin dann bis morgens um 5:30 Uhr wach geblieben, bis der Motor ansprang.

Am Freitag sind wir "straight back" in Richtung Kappeln gesegelt. Leider gerieten wir gegen Vormittag in eine Flaute, sodass wir erst wieder angelegt haben, als die Petrine, das andere FÖJ-Schiff, und einige Vorbereiter für den nächsten Törn schon da waren. Von der Ankerwache alle noch "etwas" müde haben wir nach einer Feedbackrunde mit der Crew und den Vorbereitern von unserem Törn alle unsere Heimwege eingeschlagen, wobei ich wegen meiner Busverbindung mehr als zwei Stunden warten musste. Letztendlich bin ich um 21:00 Uhr wieder zuhause angekommen. Auch jetzt am Sonntag schwankt der Boden unter mir immer noch.

So, ich schlafe jetzt weiter, morgen bin ich bei der Stiftung wieder an Deck.

Viele Grüße

Frauke und Ingvar

13. Kalenderwoche 2016 (28. März - 03. April)


Ahoi ihr Landratten,

nach dem langen Osterwochenende zu Hause ging am Dienstag wieder unser FÖJ-Alltag los. Ingvar war bis Donnerstag in der Stiftung und kümmerte sich um die Reste unserer Winter-To-Dos, wie zum Beispiel seine Info-Sheets zu unserem Memory. Freitag hatte er dann schon frei, um sich auf sein Seminar ab Sonntag vorzubereiten ;).

Für mich startete am Dienstag direkt mein viertes Seminar. Diesmal ging es für uns nach Kappeln, um von dort auch mit der Lovis, einem Traditionssegler, in die dänische Südsee aufzubrechen. Nach einem kurzen Kennenlernen, denn wir waren diesmal aus allen FÖJ-Gruppen gemischt, gab es eine kurze Sicherheitseinweisung, zum „Überleben bis zum nächsten Morgen“ ;).

Mittwoch startete unser Törn mit einer Einführung für unser Verhalten auf See und die Aufteilung in vier Gruppen, die jeweils für ein Segel die Woche über zuständig waren. Wegen einer Sturmwarnung konnten wir erst nach dem Mittagessen das erste Mal „in See stechen“. Dabei bekam jede Gruppe eine Einführung in ihr Segel von unserer hervorragenden Crew. Sie konnten super erklären und waren für alle Fragen offen, sodass wir sehr schnell unsere Aufgaben verinnerlicht hatten. Während es am Anfang noch etwas holprig war, konnten wir am Ende unseres Törns unser Besan-Segel zu sechst fast komplett allein setzen. Den Tag über konnten wir den Sturm mit hohem Wellengang noch deutlich spüren, sodass die meisten seekrank in ihren Betten lagen. Abends kamen wir auf Ærø  in Søby an. Dort im Hafen war der Wellengang zum Glück viel geringer, sodass es den meisten schnell wieder besser ging.

Donnerstagmorgen hatten wir erst einmal Landgang, um uns das kleine Fischerörtchen mit einer aktiven Werft anzusehen. Danach starteten wir bei strahlendem Sonnenschein, nur leider ohne Wind, unseren Weg nach Ærøskøbing, auch auf Ærø. Auf dem ruhigen Weg dorthin konnten wir mit dem ersten Seminarthema „Lebensräume der Ostsee“ beginnen. Außerdem fuhren wir ein Boje-über-Bord Manöver, um auf ein Mann-über-Bord besser vorbereitet zu sein. Nach nur drei Minuten war die Boje schon wieder an Bord. Wenn wir keine Manöver fuhren, durften wir in Absprache mit der Crew vorne im Klüvernetz liegen :) auf dem Bild seht ihr mich (Frauke) in rot mit Kim, einer FÖJlerin aus der Waldkrippe in Kiel.

Freitag stachen wir direkt nach dem Frühstück in See. Das Wetter war wunderschön wie am Tag zuvor und wir konnten uns während der Fahrt an Deck mit dem Thema Überfischung in Ozeanen beschäftigen. In einer Pause spielten einige FÖJler Fußball an Deck, was mit einem Ball-über-Bord-Vorfall endete. Da unsere Segel schon gesetzt waren, dauerte es diesmal deutlich länger, den Ball wieder an Bord zu holen. Abends ankerten wir in einer Bucht hinter Avernakø. Um beruhigt schlafen zu können, hatte jeder eine Stunde lang Ankerwache während der Nacht. Dabei überprüften wir, ob der Anker noch fest war, alle Lampen leuchteten, sich Wind oder Wetter veränderten etc. Zum Glück verstrich die Nacht ohne Zwischenfälle.

Ich hatte direkt am Samstagmorgen von sechs bis sieben Uhr Ankerwache und konnte einen pinken Sonnenaufgang beobachten. Vormittags untersuchten wir die Ostsee auf ihren Salz- und Nitratgehalt sowie eine Probe vom Meeresboden auf Lebewesen. Nachdem wir alle Werte eingetragen hatten, lichteten wir den Anker. Während der Fahrt beschäftigten wir uns mit  Kriegslasten  und Munition in der Ostsee. Abends kamen wir in Marstal, wieder auf Ærø an und saßen an Land noch lange gemütlich zusammen, um den letzten Abend zu genießen. Da nur wenige Busse sonntags in Kappeln fahren, mussten wir sehr pünktlich dort sein. Also setzten wir mit zehn Freiwilligen um sechs Uhr morgens die Segel. Dabei durfte ich bei voller Fahrt vorne ins Klüvernetz klettern, um dort die Segel auszupacken. Am Vormittag packten wir dann unsere Sachen und reinigten das Schiff, um es sauber den nächsten FÖJlern übergeben zu können. Bei gefühlten 30 Grad verließen wir das Schiff mittags in Kappeln und schon war unser Törn leider viel zu schnell vorbei.

Mein erster Blogeintrag für diese Woche war leider fast drei Word-Seiten lang, also bitte seht mir nach, wenn einige Stellen sehr stark gekürzt sind ;)

Viele Grüße,

Ingvar und Frauke

12. Kalenderwoche 2016 (21. - 27. März)


Hey, liebe Leute, langsam wird es allen von uns klar,
alles blüht und wird grün, der Frühling ist wieder da!

Und damit kehrt auch langsam aber sicher die Frische des Lebens zurück, sodass ich mich auch bei Sonnenschein, grünem Garten am Grün-Donnerstag nachmittags hinsetze und den Blog für euch schreibe.

Die Woche über war wieder viel los, vor allem für Frauke, da sie momentan nicht so viele Indoor-Tätigkeiten auf ihrer To-Do-Liste hat, wie ich. Obendrein fanden diese Woche an der Kieler Uni die Studieninformationstage statt, welche Frauke am Montag und am Mittwoch besucht hat.

Dienstag war für uns beide dafür ein besonderer Tag. Ab 14:00 Uhr fanden nämlich die Vorstellungsgespräche für die FÖJ-ler, sprich unsere Nachfolger, statt, bei denen wir viele nette junge Leute, die wir eingeladen haben, kennenlernen durften. Schon jetzt würde uns die Entscheidung sehr schwer fallen, aber es gibt darüberhinaus ja noch mehr Interessierte.

Mittwoch habe ich zuerst mit Margrit die Tomaten umgetopft, da es denen in ihrem alten Zuhause schon etwas eng wurde (mit drei bis vier Pflanzen pro Topf). Den restlichen Tag habe ich mich dann dem Handout zur Erstellung des Presseechos für unsere Nachfolger gewidmet. Das hatten Thomas, unser Online-Redakteur, und ich schon vor einiger Zeit geplant, nun ist es endlich fertig :-).

Donnerstag ist Frauke bereits auf dem Weg nach Hause, wo sie auch über Ostern bleibt. Die meisten Kolleg/Innen sind ebenfalls schon in das Osterwochenende gestartet. Umgeben vom knallgrünen Stiftungsgarten arbeite ich hier noch die To-Do-Liste weiter ab. Und weil morgen Karfreitag ist, ist hier auch schon Schluss.

Frohe Ostern wünschen euch

Frauke und Ingvar

11. Kalenderwoche 2016 (14. März - 20. März)


Hallöchen mal wieder aus dem hohen Norden,

schon wieder geht eine ereignisreiche Woche aus unserem FÖJ zu Ende. Da Ingvar Montag und Dienstag noch Überstunden abbaute, hielt ich allein die Stellung in der Stiftung. Zunächst gab es natürlich die Montagsrunde und im Anschluss einen Vortrag zur Wasserwirtschaft in der Eider-Treene-Sorge-Niederung. Nachmittags ging es für mich dann raus in den Garten, um dort mit Mona den Komposthaufen umzusetzen. Dafür haben wir den entstandenen Kompost auf den Beeten im Garten und um die Rosen herum verteilt, damit alles gedeihen kann. Unsere gepflanzten Krokusse und Osterglocken aus dem letzten Jahr sprießen auch schon richtig, sodass auch in den Stiftungsgarten langsam der Frühling einkehrt.

Dienstag blieb ich im Büro und konnte endlich unsere Planung der Infostände 2016 soweit abschließen. Außerdem waren Ingvar und ich in den letzten Monaten ja immer wieder mit Olli unterwegs, um die neuen Pegel mit automatischer Messung in den Boden zu hauen. Da die Daten immer als E-Mail ankommen, habe ich mich dann der Überführung der Daten in einzelne Exceltabellen gewidmet. Um auch Pausen von den vielen Zahlen zu bekommen, begann ich eine Präsentation über die Stiftung. Diese werden wir ausdrucken und zu unseren Infoständen mitnehmen, damit sich Interessierte selbst einen groben Überblick über die Stiftung verschaffen können.

Mittwoch war Ingvar dann wieder vor Ort und zusammen mit Hanna, der Praktikantin, fuhren wir bei schönstem Sonnenschein ins Dosenmoor. Angetrieben durch unsere gute Laune und die warmen Temperaturen waren wir mit einem Streckenrekord wieder in der Stiftung. Auf dem Weg trafen wir viele Spaziergänger und auch eine junge Kreuzotter, die sich sonnte. Leider ist sie auch sofort geflohen als sie uns bemerkt hatte, sodass wir sie nicht mehr aufnehmen konnten. Zum Ende unserer Tour liefen wir über den Bohlenweg im Dosenmoor. Dort kann man trockenen Fußes über eine Moorfläche laufen und von oben die verschiedenen Tier- und Pflanzenarten beobachten.

Am Donnerstag kümmerte sich Ingvar wieder um das Presseecho und ich fuhr mit Olli in die ETS-Region. Durch die Pegelwerte konnte er sehen, dass aus einem Polder im Ostermoor Wasser austritt und ohne Regen der Wasserstand schnell sinkt. Vor Ort trafen wir uns mit Niels, dem biologischen Bauleiter von Amphi Consult. Am tiefsten Punkt des Polders hatte er eine alte Drainage gefunden, die von grobem Kies eingebettet wurde. Dort läuft das Wasser wohl aus dem Polder. Auf dem Bild seht ihr in grau das Messrohr und in orange den Ablauf aus dem Polder. Als wir Ende Januar das Messrohr einschlugen, war der Wasserstand noch oberhalb unserer Kniehöhe. Falls der Wasserstand zu hoch steigt, kann durch das Abflussrohr das Wasser aus dem Polder entweichen, damit der Druck auf die Wälle nicht zu hoch wird. Später trafen wir uns mit Leif und Manuel Clausen von der Integrierten Station Eider-Treene-Sorge, um in der Alten-Sorge-Schleife eine undichte Überfahrt zu überprüfen. Obwohl von oben kein Wasser in das Rohr unter der Überfahrt fließen konnte, gab es einen konstanten Wasserfluss im und unterhalb des Rohrs. Wahrscheinlich ist das Rohr gerissen und muss noch einmal ausgebaggert werden.

Freitag fuhren Ingvar und ich dann wieder bei grauem Himmel ins Kaltenhofer Moor und nach Schmoel. Jetzt sitzen wir beide noch etwas an den letzten Sachen im Büro und starten dann auch ins Wochenende.

Viele Grüße,

Ingvar und Frauke :)

10. Kalenderwoche 2016 (7. - 13. März)


Aloha, werte Blog-Konsumentinnen und Konsumenten! :-)

Der Zufall wollte es wohl, dass wir auf meine letzten Tage als Teenager noch eine richtig ereignisreiche Woche erleben sollten. Von Montag bis Freitag hatten Frauke und ich immer ein ganz-arbeitstägiges Ereignis im Kalender stehen, sodass es viel zu erzählen gibt. Also Feuer frei:

Montag habe ich (Ingvar) erst nach der Sitzung erfahren, dass Frauke krank ist, sodass ich meine Planung spontan umstellen musste und auch nicht mehr an der Winterakademie teilnehmen konnte. Für mich ging es dann zum Haus der Wilden Weiden im Höltigbaum bei Hamburg. Nach zügigen anderthalb Stunden Autofahrt angekommen, habe ich mich dort mit Maray, einer anderen FÖJlerin, getroffen. Wir hatten lange im Voraus geplant, eine Recycling-Bastelaktion mit Grundschulkindern zu machen, die an diesem Tag stattfinden sollte. Leider war auch die Mit-FÖJlerin von Maray, Sophia, die die Aktion hauptsächlich organisiert hat, krank. Aber das hat uns nicht von der erfolgreichen Aktion und die Kinder nicht von ihrer Kreativität abgehalten. Beliebt war bei den Nachwuchskünstlern vor allem ein Portmonee aus einem alten Tetra-Pack. Auf dem ersten Bild könnt ihr eines von besagten Machwerken bewundern.

Dienstag war Frauke wieder einigermaßen auf den Beinen, sodass wir nach Dätgen zur Pegelmessung losgedüst sind. Nachdem wir wieder in der Stiftung angekommen waren, die Messwerte eingetragen haben, nahm ich noch das Pressecho in Angriff.

Mittwoch war ich leider krank. Währenddessen sind Frauke und Hanna, die Praktikantin für das Wilde SH, zum Winderatter See gefahren, um dort bei bestem Sonnenschein zu "geocachen". Dabei gelang es, mit mal mehr mal weniger genauen Koordinaten per GPS-Tracker an den entlegensten Stellen bestimmte Dinge oder Merkmale zu finden. Dabei wurden die Beiden z. B. zu einer Geocache-Röhre gelotst, die von einem Spielzeugadler bewacht wurde (versteckt sich im Wurzelgeflecht des Baumes).

Donnerstag riefen Königsmoor und Hartshoper Moor wieder einmal nach uns. Im Königsmoor mussten wir erneut feststellen, dass die neu "eingedeichte" Baustelle für die MoorFutures immer noch so aufgeweicht war, dass ich fast nochmals im Torf stecken blieb (das Bild spricht Bände). Nach einem doch recht anstrengenden Tag sind wir gegen 16:30 Uhr wieder in der Stiftung gewesen. An dem Tag bin ich etwas länger geblieben, weil ich noch Messwerte eintragen musste und mit dem Presseecho vorarbeiten wollte.

Denn Freitag, sprich heute, bin ich nur bis kurz nach Mittag anwesend, und feiere dann bis einschließlich nächsten Dienstag Überstunden ab. Und Frauke hat sich den restlichen Büroarbeiten gewidmet.

In dem Sinne wünschen wir euch ein traumhaftes Wochenende.

Frauke und Ingvar

09. Kalenderwoche 2016 (29. Februar - 6. März)

Moin moin,

zu Beginn der Woche gab es die erste Überraschung, als wir nach nur zwanzig Minuten, um 9:20, mit der Montagsrunde fertig waren (Wenn es Winterakademie-Vorträge gab, saßen wir teilweise bis um 11:15 im Besprechungsraum.). Im Anschluss daran pikierte ich mit Margrit die Tomaten, damit sie weiter wachsen können. Dafür nahmen wir die einzelnen Pflanzen aus der Schale und pflanzten sie in größere Schalen ein, damit sie dort genug Platz für ihre Wurzeln haben. Die beiden Keimblätter durften dabei nur minimal über der Erdoberfläche sein. Auf dem Bild gieße ich gerade zum ersten Mal die Pflänzchen in neuen Schalen. Danach ging ich mit unserer Praktikantin Hanna raus, um die Haselmäuse zu füttern. Auch wenn sie sich uns nicht zeigen wollten :(

Von Montag bis Donnerstag  saßen wir dann im Büro, um uns um das Presseecho, die Standbetreuung 2016 und vieles mehr zu kümmern. Für euch interessant  wurde es nochmal am Dienstag, als wir unsere Tour nach Schmoel fuhren. Zwar nicht bei Sonnenschein, aber immerhin ohne Regen konnten wir am Strand wieder unsere Werte nehmen und sogar Kormorane beobachten.

Am Freitag ging es für uns dann endlich wieder raus. Zusammen mit Margrit belegten wir ein Tierspuren-Seminar im Kolonistenhof in Neu Duvenstedt. Neben anderen FÖJlern und ÖBFDlern nahmen vor allem Natur- und Landschaftsführer, Jäger und Lehrer am Seminar von Ralf Gerhard, dem Leiter des FÖJ-Wattenmeer, teil. Nach einer kurzen Vorstellungsrunde ging es für uns auch schon raus. Im ersten Teil erlebten wir den Wald mit den Sinnen der verschiedenen Waldtiere. Sei es der exzellente Sehsinn des Adlers oder der feine Hörsinn einer Fledermaus. Um diese Eigenschaften auch für Kinder begreiflicher zu machen, spielten wir einige Spiele, um unsere eigenen Sinne auszutesten. Anschließen hatten wir drei Minuten Zeit, um eine Tierspur im Wald zu finden. Obwohl wir über 25 Teilnehmer waren, war jeder erfolgreich und unsere Fundstücke reichten von Scharspuren im Boden, über Gewöllspuren einer Eule bis hin zu Hasenfell. Nach einem stärkenden Mittagessen ging es am Nachmittag darum, was man aus den gefundenen Spuren über das Tier erfahren kann. Dafür stellten wir selbst einige Gangarten von Hirschen und Wildschweinen nach, um uns anzusehen, wie schnell sie sich jeweils bewegten. Später betrachteten wir drinnen dann noch einige Knochen, um selbst die Unterschiede zwischen einem Dachs- und Fuchskopf erkennen zu können. Bis oben hin mit Infos gefüllt fuhren wir geplättet zurück nach Kiel, um ins Wochenende zu starten.

Viele Grüße,

Ingvar und Frauke :)

08. Kalenderwoche 2016 (22. - 28. Februar)


Hallo, lieber Leser,

schon wieder Wochenende, schon wieder ein Blogeintrag :-).

Diese Woche war für uns sehr unterschiedlich in den Tätigkeiten. Denn als Frauke und ich unsere Winter-To-Do-Liste erstellten, haben wir uns die Aufgaben aufgeteilt. Während ich dafür noch ganz viel "Kleinkram" im Büro zu machen hatte und nicht wirklich vom Stuhl kam, musste Frauke bei ihren Punkten noch auf Rückmeldungen vieler Ansprechpartner warten, die wiederum selbst alle Hände voll zu tun hatten. Also ist Frauke spontan mit einigen Mitarbeitern fast die ganze Woche unterwegs gewesen. Daher nun ein Bericht darüber, was sie denn so alles erlebt hat, anstatt einer Abhandlung über Schreibtische und Kaffeetassen:

Am Dienstag ging es für mich mit Heike zuerst zum Middelburger See in Ostholstein. Von einem Work-Camp internationaler Jugendlicher wurden im Herbst zwei Brutflöße gebaut, die nun zu Wasser gelassen werden sollen. Mit Vertretern der UNB, der Gebietseigentümer und der Lokalen Aktion Schwartau-Schwentine planten wir die baldige Befüllung mit Kies und den Weg auf den See. Im Anschluss daran fuhren wir mit der Vertreterin der UNB sowie der Lokalen Aktion zu einer Fläche der Stiftung, an der der Lauf der Schwartau naturnäher gestaltet werden soll. Dabei wird z. B. ein Altarm wieder freigegraben.

Mittwoch fuhren wir zunächst ins Stiftungsland Lehmkuhlener Stauung, da dort ein unterirdisches Stromkabel die Masten ersetzen soll. Damit das Kabel später nicht durch Zaunbau beschädigt wird, haben wir genau abgesprochen, wo das Kabel entlang gehen wird. Anschließend ging es nach Heiligenhafen zum NSG Graswarder. Dort stehen seit einem benachbarten Großbauprojekt keine Parkplätze für Besucher und Reisebusse mehr zur Verfügung. Zusammen mit Vertretern der UNB, des Städtischen Bauamts sowie des NABU versuchten wir eine neue Lösung zu finden, damit in der kommenden Saison wieder viele Besucher das NABU-Naturzentrum erreichen können.

Am Donnerstag ging es für mich mit Olli und Volker Salewski, dem verantwortlichen wissenschaftlichen Mitarbeiter des Michale-Otto-Instituts für LIFE Limosa, in den Speicherkoog Süd. Da wir bei unserem Pegelsetzen auf Bundeswehrübungsgelände befanden, wurden wir die ganze Zeit von einem Soldaten begleitet, der per Funk informiert wurde, wenn wir die Sicherheitszone für einen bestimmten Zeitraum verlassen mussten. Weil die Uferschnepfe am liebsten auf offenen Flächen brütet, fährt im Speicherkoog derzeit eine Mähraupe, damit die Uferschnepfe einen guten Blick in die Umgebung bekommt. (Die Mähraupe könnt ihr in Aktion auf dem Bild sehen) Bei mäßigem Wetter konnten wir bei den ersten beiden Pegeln im Trockenen teilweise mit Sonnenschein arbeiten. Als wir allerdings zum Setzen des Dritten Pegels unterwegs waren, gab es fast waagerecht Schnee/Eis/Hagel/Regen/Wind bei um die null Grad. Auf dem Weg zum Wöhrdener Loch konnten wir uns im Auto dann etwas aufwärmen. Während Olli dort eine Baumaßnahme besprach, beobachtete ich mit Volker von der Hütte aus Brachvögel, Pfeifenten und Nonnengänse.

Freitag waren wir beide in der Stiftung und haben die letzten noch anstehenden Büroarbeiten erledigt.

Samstag fuhr ich mit Jutta, die sich um die Umsetzung des Moorschutzprogramms kümmert, und unserem Geschäftsführer Walter nach Negenharrie bei Neumünster zum Netzwerk-Mooraktive. Vormittags gab es verschiedenste Vorträge von Fachleuten und ehrenamtlichen Betreuern zu Moormonitoring und der Bedeutung von Mooren als Lebensraum für besondere Reptilien-, Vogel- und Amphibienarten. Nach einer Stärkung zum Mittag fuhren wir zum Dosenmoor und erhielten dort eine Führung von Mitarbeitern des Infozentrum. Da dieses Moor auch Teil unserer monatlichen Touren ist, war es für mich eine ganz neue Erfahrung, andere Seiten des Dosenmoors kennen zu lernen. Dort gibt es neben dem Infozentrum auch einen Bohlenweg, auf dem man über eine Moorfläche laufen und den Artenreichtum bewundern kann. Nach einem Abschluss bei Kaffee und Kuchen im Infozentrum fuhren wir auch schon wieder zurück nach Kiel, um das Restwochenende zu genießen.

Nebenbei hat das BNUR zu genau diesem Seminar einen Flyer entworfen, auf dem wir beide sogar zu sehen sind. Das allein ist eigentlich schon Grund genug, auch zu dem Seminar zu gehen, leider hatte ich (Ingvar) absolut keine Zeit. Schade, aber das Dosenmoor sieht Frauke und ich ja bald wieder ;-).

Nächste Woche fängt nach den Meteorologen der Frühling an. Bei dem grauen Wetter daran zu glauben, sei jedem selbst überlassen. Die Haselmäuse sind sich jedoch alle einig, dass sie jetzt wieder ordentlich was verdrücken können. Das heißt, bald werden sie nicht mehr nur einmal pro Woche gefüttert sondern, sondern bis zu dreimal.

Ein supergutes Wochenende wünschen euch

Frauke und Ingvar B-)

07. Kalenderwoche 2016 (15.- 21. Februar)


Hey ihr fleißigen Leser,

auch diese Woche ist natürlich wieder viel passiert hier in der Stiftung. Am Montag gab es in der Winterakademie einen Vortrag über Landgrabbing. Dabei wurde uns vorgestellt, wie Landgrabbing durch Unternehmen in Afrika oder Südamerika abläuft und welche Gegenstrukturen es gibt. Außerdem ging es darum, wie Flächen besser für den Naturschutz gesichert werden können. In den Vereinigten Staaten gibt es beispielsweise steuerliche Vorteile, wenn man eigene Flächen für den Naturschutz freigibt und nur noch extensiv nutzt. Im Anschluss daran ging es für uns beide ins Büro. Während Ingvar sich um das Presseecho kümmerte, arbeitete ich weiter an der Standbetreuungsliste für 2016.

Dienstag ging es dann für uns bei schönstem Sonnenschein und 0 °C ab ins Dosenmoor. Weil unser „Stiftungsfotograf“ Malte im Moment mit der Internetseite noch voll beschäftigt ist, durfte ich seine Profi-Kamera mitnehmen und damit einige super schöne Aufnahmen machen. Rechts könnt ihr einige davon sehen ;). Wenn wir im Dosenmoor unterwegs sind, treffen wir immer wieder auf Wild, Kraniche und Vieles mehr. Auf dem dritten Bild seht ihr meinen Versuch, die scheuen Tiere aufzunehmen. Sie sind natürlich gut getarnt in ihrer Umgebung und somit sehen wir sie oft erst, wenn sie weglaufen. Dieses Mal hatten wir aber Glück und sie haben uns genauso gespannt betrachtet, wie wir sie. Während die Wege im Dosenmoor bisher immer recht trocken waren, machte sich dort auch der erhöhte Wasserstand bemerkbar. Auf dem Rückweg zum Auto mussten wir uns durch allerlei Wasserlachen kämpfen, bei denen immer die Oberfläche gefroren war. Da die Eisschicht uns aber nicht tragen konnte, mussten wir immer erst die Eisschicht durchbrechen und dann ertasten, wie tief der Boden darunter ist. Auf der Route zum ersten Punkt war zwar keine Eisschicht im Weg, dafür aber ein Graben, der zu viel Wasser geführt hat für meine Gummistiefel. Auf dem Bild könnt ihr sehen, wie Ingvar mit seinen hohen Watstiefeln durch den Graben läuft, der bisher meist komplett trocken war. Am Ende haben wir es beide geschafft, trockenen Fußes das Auto zu erreichen.

Am Mittwoch waren wir dann wieder in der Stiftung. Dabei habe ich zunächst mit Malte die Bilder vom Dosenmoor bearbeitet und mit Margrit Tomatensamen ausgesäht, damit wir auch diesen Sommer wieder viele Tomaten auf dem Balkon ernten können. Die Tomaten werden dann von unserer Auszubildenden Chiara täglich geerntet und in die Küche gestellt, sodass jeder sich bedienen kann. Bisher sind in den Schälchen zwar noch keine Pflänzchen zu sehen, aber wir halten euch natürlich auf dem Laufenden. Anschließend haben wir mit Mona im Stiftungsgarten junge Pappeln, Weiden etc. abgesägt, damit unsere freie Fläche im Garten nicht zu einem Wald wird.

Donnerstag fuhren wir dann zunächst ins Kaltenhofer Moor und anschließend nach Schmoel zur Kontrolle der Wasserstände. Dort sind die beiden Schwäne vom Bild direkt über unsere Köpfe unter lautem Getöse hinweg von der Ostsee aus Richtung Land geflogen.  Wenn wir auf Infoständen am Wochenende unterwegs sind, haben wir meistens unseren Fühlkasten dabei. Dort können Kinder erfühlen, welche Tierfiguren sich im Kasten verstecken. Weil wir bisher zwei Rinder, ein Konikpferd und eine Haselmaus hatten, haben wir nun Nachschub bestellt, damit wir zu den verschiedenen Veranstaltungen auch passende Figuren mitnehmen können. Nächste Woche soll dann unsere Bestellung mit einem Rothirsch, einem Otter und einigen anderen Tieren ankommen. Außerdem sammeln wir nun Naturmaterialien, damit die Kinder nicht nur Plastiktiere erfühlen.

Heute sind wir nochmal im Büro. In der Zeit, in der ich mich um den Blog kümmere, ist Ingvar in den letzten Zügen für das Presseecho und wir können fast schon ins Wochenende starten. Zu Beginn dieses Wochenendes treffen wir uns heute Abend erstmal zum Stammtisch mit allen FÖJlern und ÖBFDlern aus und um Kiel.

Viele Grüße und euch ein schönes Wochenende,

Ingvar und Frauke :)

06. Kalenderwoche 2016 (08. - 14. Februar)


Hey hey hey B-),

schon wieder eine Woche herum, es ist Zeit für den Blog,
schon wieder unglaublich viel passiert in unserem FÖJ.
Unterwegs nach Eiderstedt für die Uferschnepfe,
bis zum Knie im Moor feststecken - was für ein Schock!

Wo fang ich denn an? Nach der allwöchentlichen Montagssitzung hat uns diese Woche unser Jakobs-Kreuzkraut-Experte Dr. Aiko Huckauf in der Winterakademie die Jahresbilanz 2015 von der Honig-Probe auf PAs (Pyrrolizidin-Alkaloide) vorgestellt. Im Groben ging es darum, dass das "gelbe Gekraute" auch von Honigbienen angeflogen und damit bestäubt wird. Nun besteht das Risiko, dass dadurch die im Kraut enthaltenen Giftstoffe, die PAs, auch im Honig landen. Daher hat die Stiftung letztes Jahr eine Honig-Prüfstelle für Imker eingerichtet, wo knapp 200 Proben untersucht wurden. Ergebnis: in ca. 67 % aller Proben wurden gar keine PAs gefunden, in über 80 % lag der Wert unterhalb des handelsüblichen Durchschnitts. Ansonsten gab es viel Bürokram von der letzten Woche nachzuholen, da Frauke und ich beide nicht da waren.

Dienstag ging es dann wieder richtig los. Morgens bin ich gar nicht erst zur Stiftung gefahren, sondern habe mich mit Olli in der Stadt getroffen. Für uns ging es in die wunderschöne Landschaft von Eiderstedt, genauer gesagt nach Poppenbüll bei Garding. Dort haben wir im Rahmen des EU-Projektes LIFE-Limosa zum Schutz der Uferschnepfe Messrohre für Wasserstände gesetzt. Das klingt viel einfacher, als es ist! Zum einen ist die für Eiderstedt typische Kleie zäh und klebrig wie sonst was, zum anderen sollten die Messrohre mitten in einem Wassergraben eingesetzt werden. Die Herausforderung ist aber, dass die Rohre insgesamt aus drei Teilen bestehen, von denen jedes etwa 1 Meter lang ist. Das bedeutet, dass jedes Rohr erst einmal mit einem Vorschlaghammer bis auf Wasserhöhe eingeschlagen werden muss, bis man das nächste Element aufsetzen kann (links ist auch ein Bild von mir in voller Aktion). Dabei schlägt man sich wortwörtlich mühsam Millimeter für Millimeter voran. Gegen Ende waren Olli und ich zwar ziemlich "abgeschlagen", aber wir haben die "Hammerarbeit" erfolgreich geschafft. Und obwohl der Wetterbericht starken Wind mit Regen prophezeit hatte, wurden wir sogar von der Sonne verwöhnt.

Mittwoch war dann ein vergleichsweise ruhiger Tag. Frauke war schon am Dienstag nach Hause in den Süden gefahren und blieb auch Mittwoch noch. Also hab ich die Zeit genutzt und alles Mögliche im Büro abgearbeitet, wie z. B. das Presseecho aus der Seminarwoche.

Donnerstag war Frauke wieder im Norden und wir haben uns ins nächste Abenteuer gestürzt. Das Königsmoor und das Hartshoper Moor waren dran. Dort haben wir wieder pflichtbewusst die Wasserstände gemessen. Unter anderem kontrollieren wir dort die Baustelle für das MoorFuture-Projekt, um festzustellen, dass die Vernässungsmaßnahmen mehr als erfolgreich sind. In den neu gebauten Poldern hat sich das Wasser so sehr gestaut, dass sogar teilweise der Wall rundherum völlig aufgeweicht war. Das musste dann irgendwann dazu führen, dass Frauke und ich immer schwerer im wassergesättigten Torf vorankamen und schließlich bis zum Knie stecken blieben. Bis ich zuerst mich losgekämpft und dann Frauke herausgezogen habe, ist bestimmt fast eine halbe Stunde vergangen - unser persönliches Schockerlebnis in dieser Woche! Im späteren Verlauf steckten nicht nur wir, sondern auch das Dienstauto im Schlamm fest. Glücklicherweise waren zufällig zwei Herren in der Nähe, mit deren Hilfe wir "den Karren aus dem Dreck gezogen haben". Als Aufheiterung hat sich dann ein vollständiger Regenbogen am Himmel gezeigt :-). Das Hartshoper Moor haben wir dann mit dem letzten Funken Kraft und ohne weitere Katastrophen überwunden.

Freitag ging es auch ins Moor. Bei Dätgen waren aber alle Wege befahr- und begehbar. Wir sind, abgesehen davon, dass es immer wieder Regenschauer gab, unbeschadet durchgekommen ;-). Trotzdem hat diese turbulente Woche doch einiges an Puste gekostet, weshalb ich jetzt nur noch den Blog fertigschreibe und dann für 48 Stunden ins Bett kippe :-).

Also wünschen wir euch ein super Wochenende
und nächste Woche sind wir wieder im Gelände B-).

Beste Grüße,

Frauke und Ingvar

05. Kalenderwoche 2016 (01.- 07. Februar)


Moin moin,

wir haben mal wieder eine ereignisreiche Woche hinter uns. Leider war Ingvar die ganze Woche krankgeschrieben und ans Bett gefesselt, sodass ich allein zu unserem Seminar nach Steinberg fuhr. Dort hatte unsere Gruppe ihr drittes Seminar auf dem Schulbauernhof Norderlück. Da wir uns beim letzten Mal nicht auf ein Thema einigen konnten, behandelten wir diesmal gleich zwei Themenbereiche auf einmal. So haben wir uns einerseits mit Landwirtschaft und Ernährung sowie andererseits mit Konsum und Lebensstilen beschäftigt.

Der Montag startete natürlich erstmal mit dem Beziehen der Zimmer sowie einigen Kennlernspielen, da wir zu diesem Seminar fünf neue FÖJler bei uns begrüßen durften. Im Anschluss an unseren Besuch der Ziegen, Schweine, Schafe und Hühner beschäftigten wir uns mit artgerechter Tierhaltung. Dabei verglichen wir jeweils die gesetzlichen Vorgaben für einen konventionellen landwirtschaftlichen Betrieb mit unseren Ideen für eine artgerechtere Haltung, die trotzdem eine ökonomische Arbeit zulässt. Abends beschäftigten wir uns dann intensiv mit dem internationalen Fischfang, indem wir „Findet Nemo“ schauten ;)

Dienstag besuchten wir einen konventionellen Milchviehbetrieb in der Nähe. Dabei wurden wir vom Landwirt und seiner Tochter über den Hof geführt, um einen besseren Einblick zu gewinnen. Ich persönlich habe dabei festgestellt, dass mein Bild von konventionellen Betrieben zumindest für diesen Betrieb zu negativ war. Die Milchkühe stehen dort im Sommer jeden Tag tagsüber auf der Weide und können sich auch in ihrem Stall frei bewegen. Diese Haltung liegt allerdings über den gesetzlichen Vorgaben. Der Landwirt erklärte uns, dass er seinen Tieren ein möglichst gutes Leben bereiten will, damit sie dem Betrieb lange erhalten bleiben und trotzdem ein möglichst glückliches Leben führen können. Nach den vielen Eindrücken informierten wir uns nachmittags über die verschiedenen Siegel, wie Demeter, Bioland, das „Bio-Sechseck“ oder auch „Fairtrade“.

Mittwoch ging es dann weiter mit den verschiedenen Lebensstilen unserer Gesellschaft, sowie deren Zusammenhang zu unserer Ernährung. Vormittags informierten wir uns über omnivore, vegetarische, vegane, frutarische und rohköstliche Ernährung, um mit Klischees, wie „Frutarier dürfen nur Fallobst essen“, aufzuräumen. Nach einem Film über den Unterschied von Allergien und Unverträglichkeiten starteten wir in den Nachmittag. Dabei mussten wir den verschiedenen Erdteilen in unserem Seminarraum die passende Menge Menschen, den Wasserverbrauch, den Energieverbrauch, die weggeworfenen Lebensmittel sowie die Kapitalmenge zuordnen. Es gab zwar ein schreckliches Chaos, weil wir alles diskutierten, aber am Ende waren wir meist recht nah am richtigen Ergebnis. Auch wenn es teilweise echt schwer fiel, sich zu konzentrieren, wenn man einen direkten Blick zur Ostsee hatte bei bestem Sonnenschein. So beendeten wir den Tag mit einem gemeinsamen Strandspaziergang. Abends konnten wir noch eigene Jute-Beutel bemalen. Ich habe jetzt einen mit einem blauen Anker und einer Möwe, typisch norddeutsch halt ;).

Donnerstag beschäftigten wir uns mit fairem Konsum. Zunächst machten wir ein Quiz-Fang-Spiel zum Thema Plastikmüll von Verpackungen im Meer. Dazu durften wir dann noch eigene Experimente machen, wie z.B. Mikroplastik aus Duschgels filtrieren oder Bio-Plastik herstellen. Anschließend beschäftigten wir uns mit Fairer Kleidung, also wie lang der Weg einer Jeans ist, bis sie in unseren Läden liegt (sie hat theoretisch mehr als einmal die Welt umrundet). Zum Schluss sammelten wir Möglichkeiten, diese Wege und den Verbrauch von Kleidung zu verringern. Nachmittags schauten wir dann einen Film zu TTIP und CETA, weil der Vorbereiter leider erkrankt war.

Damit war das Seminar auch schon fast wieder vorbei. Es ging schnell vorbei, wie immer und mit viel zu wenig Schlaf, wie das halt so ist ;) Am vorletzten Tag gingen noch einige von uns in der Ostsee baden, es war nur minimal kalt, aber sie haben sich tapfer geschlagen. Nach dem Aufräumen, Putzen und Organisatorischen starteten wir dann unseren Weg zurück.

Normalerweise ist der Eintrag zwar hier zu Ende, aber heute geht es noch weiter, denn ich fuhr am Sonntag mit unserem Betreuer Paul nach Schäferhaus bei Flensburg zu einer winterlichen Führung über die Wilde Weide dort. Bei zweistelligen Plusgeraden kam zwar keine Winterstimmung auf, aber bei über 50 Besuchern war trotzdem eine gute Stimmung. Auf dieser Wilden Weide darf jeder auf den Wegen frei über die Weide laufen und sieht mit etwas Glück ein paar Rinder oder Koniks grasen. Auf dieser Wilden Weiden gibt es allerdings auch einen Hirsch namens Sven, der inzwischen seit einem Jahr mit einer Rinderherde zusammenlebt. Da wir mit unserer Gruppe auch abseits der öffentlichen Wege geführt wurden, konnten wir auch Sven zu Gesicht bekommen, sowie natürlich viele Galloways und Koniks, die sich allerdings kaum an uns störten und direkt neben uns weiter grasten.

Nach diesem langen Text, bin ich nun endlich fertig.

Viele Grüße aus dem Norden,

Ingvar und Frauke :)

04. Kalenderwoche 2016 (25. - 31. Januar)


Moinsen, ihr Spatzen und Finken :-),

was soll man schreiben, es ist nicht wirklich viel passiert. Wohl auch deshalb, weil die Erkältung wieder grassiert.

Frauke hat's schon am Wochenende erwischt, deshalb lag sie Montag und Dienstag noch krank im Bett. Ich für meinen Teil hatte dann geplant, mich dem Gebirge an Büroarbeit zu widmen, was dann aber nicht so ganz funktioniert hat.

Montag war noch vergleichsweise ruhig. Nach der Sitzung gab es diese Woche keine Winterakademie. Das Presseecho hat zwar mächtig Zeit gekostet, aber jedenfalls schafft man viel. Dienstag war dann schon mehr Bewegung in der Arbeit und ich habe nicht mehr alles von dem geschafft, was ich mir vorgenommen hatte. Ich hatte auch noch einen Termin und wäre fast zu spät losgefahren. Mittwoch flogen mir dann aus allen Ecken Aufgaben zu, sodass ich im Endeffekt den ganzen Tag kreuz und quer unterwegs war. Das war obendrein auch noch der einzige Tag dieser Woche, an dem Frauke und ich beide in der Stiftung waren, wir sind uns nur mal flüchtig auf dem Flur begegnet.

Donnerstag hielt ich dann wieder allein die Stellung in Molfsee. Frauke hat an dem Tag Olli ins Ostermoor zum Pegelsetzen begleitet, während ich die ganze Büroarbeit nachgeholt habe, die ich schon Mittwoch hatte erledigt haben wollen. Ergebnis: wieder nicht fertig geworden :-/.

Freitag ging es für Frauke munter weiter, denn erneut war sie on Tour, diesmal mit Detlef, unserem Schmetterlingsexperten, um Setzlinge vom Teufelsabbiss einzusetzen. Die hatten wir schon letztes Jahr auf einer komplett umgebrochenen Fläche eingepflanzt, wurden aber von einigen Robustrindern wieder herausgerupft. Nach dieser Woche mit viel Sonne gilt Frauke bei unseren Mitarbeitern nun als Garant für gutes Wetter :-).

Jo, was hab ich denn Freitag gemacht? Zeitausgleich. Aber was tut man nicht alles für den Naturschutz. So sitze ich jetzt bei mir zu Hause und schreibe den Blog, was ich gestern völlig vergessen hatte. Nächste Woche sind Frauke und ich auf unserem 3. Seminar auf Hof Norderlück und ich bin schon sehr gespannt, was da alles auf uns zukommt. Angekommen ist bei mir aber schon eine Erkältung.

Deswegen werde ich mir jetzt einen Tee kochen, ich sach "Cherioh", wir lesen uns in zwei Wochen.

Beste Grüße

Eure Blogger-FÖJler

Frauke und Ingvar B-)

PS: Die fatalsten Folgen sind natürlich, dass es für mich absolut nichts Spannendes für den Blog zu fotografieren gab. Deswegen habe ich mal unsere Fotos vom Januar durchstöbert und noch einige Impressionen aus dem Kaltenhofer Moor und Schmoel gefunden :-).

03. Kalenderwoche 2016 (18. - 24. Januar)


Hallöchen mal wieder aus Kiel,

Ingvar war von Montag bis Mittwoch allein in der Stiftung und hat sich nach der Montagsrunde mit dem Presseecho beschäftigt. Danach hat er sich um den ganzen Bürokleinkram gekümmert. Währenddessen war ich seit vergangenem Donnerstag in Berlin auf der Grünen Woche unterwegs. Es war super spannend, aber auch ganz schön anstrengend.

Donnerstag waren wir zum Aufbau unseres Standes das erste Mal auf der Grünen Woche. Unsere Standbetreuungsgruppe bestand aus 12 FÖJlern aus ganz Schleswig-Holstein. Wir betreuten den Stand der Evangelischen Jugend der ländlichen Räume (ejl), da unser Träger das Jugendpfarramt der Nordkirche ist. An unserem Stand haben wir uns mit dem Wandel in ländlichen Räumen beschäftigt. Dafür  waren ein Schnuller, ein Grabstein, eine Haltestelle und vieles mehr auf unserer Fläche ausgestellt, die den demografischen Wandel und die Verschiebung der Bevölkerung zur Stadt hin anzeigen. In unserem Bauwagen beschäftigte sich alles mit dem Thema Flucht. Vor allem ging es um den Vergleich, wie Menschen früher flüchteten und wie sie heute flüchten. Beispielsweise flüchteten die Menschen früher mit ihrem ganzen Hab und Gut, während die heutigen Flüchtlinge meist nur einen Rucksack mit sich führen.

Nach unserer ersten Standschicht am Freitag fuhren wir zu Brot für die Welt und hatten dort einen Workshop zusammen mit der Fahrtengruppe (andere FÖJler, die zu Besuch kamen) zum Thema: Marmelade für alle – der Mensch lebt nicht von Brot allein. Samstag nahmen wir an der Wir-haben-es-satt – Demo mitten in Berlin teil und einige von uns waren sogar abends beim ZDF im Fernsehen zu sehen :). Sonntag besuchten wir zusammen die Grüne Woche und abends gab es noch gemeinsam mit der Katholischen Landjugendbewegung (unseren Standnachbarn) einen ökumenischen Gottesdient mit anschließendem gemeinsamem Empfang. Montag und Dienstag betreuten wir wieder den Stand und nach einem Abschlussessen am Dienstagabend ging es für uns am Mittwoch wieder nach Hause.

Insgesamt waren die Aussteller auf der Grünen Woche sehr interessant. In manchen Hallen gab es nur Essen und dort wurde man fast durch die Hallen getragen. In unserer Lust-aufs-Land- Halle war es eher ruhig, dafür waren die meisten Besucher wirklich interessiert. Natürlich waren auch Vetreter artgerechter Tiertransporte, neuestes Entwicklungen der Agrarindustrie etc, vertreten. Von unseren Veranstaltern erhielten wir dabei einen kritischen Messerundgang, um uns selbst ein Bild über die entsprechenden technischen Neuerungen zu bilden.

Donnerstag und Freitag ging es für Ingvar und mich dann bei um die minus fünf Grad ins Moor. Das war wirklich gemein mit dem vielen Wind. Außerdem war der Boden teilweise zugefroren und wir mussten über ganze Eisflächen laufen, die mal mehr und mal weniger stabil waren. Beide sind wir immer mal wieder eingebrochen, aber bis über die Stiefelkante kam zum Glück nichts.

Jetzt wärmen wir uns unsere Zehen gerade wieder in der Stiftung auf gehen dann auch gleich ins Wochenende.

Winterliche Grüße aus dem hohen Norden,

Ingvar und Frauke

02. Kalenderwoche 2016 (11. – 17. Januar)


Aloha,

seit dieser Woche bin auch ich wieder aus dem Urlaub zurück. Frauke und die meisten meiner Mitarbeiter/innen hatten sich schon eine Woche „warmgearbeitet“. Ich hatte buchstäblich einen Kaltstart und war am Ende der Woche echt baff, was wir doch alles geschafft haben. Aber jetzt, passend zur Jahreszeit, ganz cool eins nach dem anderen:

Montag ging es los mit – wie könnte es anders sein – der wöchentlichen Dienstsitzung und der Winterakademie. Zu Besuch war diese Woche Hermann Schulz, langjähriger Vorsitzender vom NABU Schleswig-Holstein, der uns einen Rückblick auf die bisherige gemeinsame Arbeit mit der Stiftung gab. Ebenso wichtig war an dem Tag aber auch der Jahresbericht von unserem Mitarbeiter Günter, der für den Flächenerwerb zuständig ist und uns die Zahlen vom Ankauf, Verkauf etc. für das Jahr 2015 zusammengestellt hat.  Ansonsten lief bei mir erst alles so langsam wieder an, und gemeinsam haben Frauke und ich dann noch weitere to-do’s vom letzen Jahr abgearbeitet. Außerdem haben wir mit Paul, unserem Mitarbeiter und Ansprechpartner im Stiftungsgarten Wintervögel mit Ferngläsern beobachtet und gezählt. Blicken ließen sich Dompfaffen, Blaumeisen, Elstern, und ein Graureiher.

Dienstag zog es uns schon wieder in die Wildnis. Bei Wind und Wetter (und Eis!) sind wir zum ersten Mal im neuen Jahr ins Königsmoor und ins Hartshoper Moor aufgebrochen. Dabei haben wir sehr bizarre Eisformen gesehen (Foto). Trotz zuerst andauerndem Regen und doch sehr frostigen Temperaturen haben wir die Tour diesmal in einer Rekordzeit geschafft. Umso besser, danach war noch ganz kurz Zeit, den FÖJ-Zwischenbericht korrekturzulesen, der am Freitag beim FÖJ-Träger am Koppelsberg sein soll.

Mittwoch schloss sich gleich die nächste Tour ins große Moor bei Dätgen an. Hier haben sich auch meine neuen Watstiefel bezahlt gemacht (hüfthoch, neoprenbeschichtet). Als wir einen etwas schwer zugänglichen Punkt ansteuerten, mussten wir uns durch eine Brombeerhecke und gleich dahinter über einen weiten Graben kämpfen. Der war auch noch zugefroren. Über den komme sogar ich mit meinen recht langen Beinen nicht so einfach herüber. Mit dem einen Fuß halb auf einer Grassode, halb auf Eis und mit dem anderen Fuß schon auf der anderen Seite dachte ich, jetzt schaffe ich‘s, als das Eis dann doch noch nachgab und ich bis übers Knie in den Graben gerutscht bin. Nach dem Schreck kam die Euphorie: ich bin komplett trocken geblieben. Am Nachmittag habe ich dann meinen Zwischenbericht verschickt, nachdem unsere Ansprechpartner/innen diesen durchgelesen und ihr OK gegeben hatten.

Ab Donnerstag war ich alleine in der Stiftung, denn Frauke ist in Berlin auf der Grünen Woche (da wollte ich eigentlich auch gerne hin, habe es aber nicht geschafft, bei der Vorbereitungssitzung dabei zu sein und die war Pflicht für die Teilnahme). Das wurde dann ein Tag mit allen möglichen Aufgaben, wie Messwerte eintragen, Magazine vom Schleswig-Holsteinischen Heimatbund labeln, hausinern verteilen und an andere Abonennten verschicken und gaaaaaaanz viele Bilder von mir in die Stiftungsdatenbank ablegen.

Der Freitag war diesmal ziemlich kurz. Das lag aber daran, dass eine ehemalige Mitarbeiterin der Stiftung leider vor kurzem verstorben ist und viele Kollege/innen zur Trauerfeier gefahren sind. Das Presseecho fiel saisontypisch karg aus und dann war diese Woche auch einfach um.

Bleibt gesund und viele Grüße aus Molfsee (natürlich auch aus Berlin)

Frauke und Ingvar

01. Kalenderwoche 2016 (04. - 10. Januar)


Moin moin,

seit Dienstag bin ich wieder aus dem Winterurlaub zurück, dafür hat Ingvar diese Woche frei.  Insgesamt war es eine sehr ruhige Woche in der Stiftung, da teilweise noch Schulferien waren und somit noch viele Eltern Urlaub hatten. Ab Montag geht dann der ganz normale Wahnsinn wieder los.

Am Dienstag habe ich erstmal meine ganzen Mails durchgearbeitet und dann das Presseecho der 53. Kalenderwoche 2015 abgearbeitet.

Am Mittwoch habe ich dann aufgrund der kalten Temperaturen mit unserer Sekretärin Margrit begonnen, Vögel zu füttern. Zwischen dem Stiftungs-Altbau und dem kleinen See gibt es dafür extra ein kleines Vogelhäuschen, dass wir bestückten und noch einen Meisenknödel aufhängten. Noch an diesem Tag konnte ich, weil ich mit Blick auf das Häuschen arbeitete, viele Vögel beobachten. Vor allem mit dem schönen Sonnenschein (siehe Bild) war der Ausblick eine tolle Kulisse.

Mittwoch, Donnerstag und Freitag habe ich mich dann um das Presseecho und meinen Zwischenbericht gekümmert. Für das Presseecho gab es am Ende keine neuen Artikel. Der Zwischenbericht zum FÖJ hat  mich hingegen sehr viel Zeit gekostet und ich habe schockiert festgestellt, dass schon die erste Hälfte fast vorbei ist. Für den Bericht habe ich unsere Aufgaben zusammengefasst und über die erste Hälfte meines FÖJ ein kleines sehr positives Fazit gezogen.

Seit heute morgen gibt es auch hier Schnee und ich musste euch an dem  Ausblick auf die Stiftung von der hinteren Seite des Sees teilhaben lassen.

Viele Grüße,
Frauke

51. Kalenderwoche 2015 (14. Dezember - 20. Dezember)


Hallöchen,

nach zwei Wochen krank im Bett bin ich jetzt auch wieder an der Arbeit und unterstütze Ingvar in der Stiftung. Bevor ich anfangen konnte zu arbeiten, musste ich natürlich erstmal mein Postfach der vergangenen zwei Wochen aufräumen. Anschließend bearbeitete Ingvar das Presseecho der vergangenen Woche und ich fütterte die Haselmäuse, sortierte Flyer etc.

Am Dienstag ging es dann richtig los. Ingvar fuhr für das LIFE-Limosa Projekt zum Beltringharder Koog, um dort Messrohre in den Boden zu bringen. Dafür wurden die Messspitzen in den Boden gedrückt (der Bagger hat diese Arbeit natürlich erleichtert) und dann am Ende ein weiteres Rohr angeschraubt, sodass die Spitze tiefer in den Boden gedrückt werden konnte. Auf dem Bild könnt ihr unseren Kollegen Olli sehen, wie er die dunkle Messspitze mit zwei Rohrbauteilen festhält, damit der Bagger sie gleich in den Boden drücken kann.

Währenddessen habe ich mich in der Stiftung um unsere Standbetreuung 2016 gekümmert. Dafür habe ich zunächst die alte Liste aussortiert und dann begonnen alle Veranstalter zu kontaktieren, um die neuen Veranstaltungstermine zu erfahren. Leider stehen einige Termine, wie z. B. vom Natur-Genuss-Festival noch nicht fest.

Weil ich leider noch zu angeschlagen war, konnte ich am Donnerstag und Freitag nicht mit ins Hartshoper- und Dosenmoor. Während Ingvar unterwegs war, bereitete ich den Umzug unseres Blogs auf die neue Seite vor. Dafür musste ich alle Bilder nochmal in der Originalgröße suchen und die Beiträge kopieren. Jetzt seht ihr das Ergebnis, obwohl noch einige Bilder fehlen.

Am Freitag dann habe ich noch das Presseecho verschickt und war endlich fertig mit der neuen Standbetreuungsliste :)

Viele Grüße und schöne Weihnachten,

Frauke  

50. Kalenderwoche 2015 (7. - 13. Dezember)


Ein herzliches Molf aus Moinsee!

Schon wieder ist eine Woche ins Land gegangen, das ging echt fix. Muss wohl daran liegen, dass Weihnachten vor der Tür steht. Frauke ist leider immer noch krank, aber es geht ihr wieder langsam etwas besser. Für unseren Terminkalender bedeutet das zwar wieder tektonische Terminverschiebung, aber nächste Woche ist ja auch noch da.

So, wo fang ich denn an ...

Montag war sogar vergleichsweise ruhig: Montagssitzung, Winterakademie (diesmal mit Frau Gasterga von der Tourismusagentur Schleswig-Holstein mit dem Thema „Stiftungsland ist Glückswachstumsgebiet"), Presseecho nachbearbeiten, den vorherigen Blogeintrag schreiben und viel mehr war's auch nicht ...

Mein bisheriges Highlight war am Dienstag, als ich ins Königsmoor gefahren bin: Mit mir „on tour“ war diesmal Tobi, der 2012/2013 sein FÖJ bei der Stiftung gemacht hat und jetzt ein Studiumspraktikum absolviert. Als wir im Moor ankamen, stellten wir fest, dass wir den GPS-Tracker in Molfsee vergessen hatten :-/. Ohne diesen ist das Messpunktefinden seeehr schwer, aber trotzdem haben wir bis auf einen alle gefunden. Fazit: Auch Generation U30 kann Karten ohne Bildschirm und Suchfeld lesen B-)! Trotzdem nimmt es ohne GPS-Tracker deutlich mehr Zeit in Anspruch, sodass das Hartshoper Moor an dem Tag nicht mehr drin war.

Mittwoch wollte (sollte) ich eigentlich ins Dosenmoor, aber ich konnte niemanden finden, der Zeit hatte, mitzukommen. Wurde dann ein ganz ruhiger Büro-Tag.

Donnerstag war der Kalender dann wieder voll. Das lag aber weniger an der Tour ins Kaltenhofer Moor und nach Schmoel, sondern eher an der schönen Weihnachtsfeier, die am Nachmittag begann und bis spät abends ging.

Freitag hab ich es dann endlich geschafft, die Ausstechförmchen für Weihnachtskekse aus alten Teelichtschalen zu basteln. Die Meisterwerke könnt ihr auf dem Bild unten bewundern ;-).

Ich weiß ja nicht, wie es mit euch steht,
aber ich hab' was vor die nächsten beiden Tage,
weswegen der Blogeintrag jetzt zuende geht
und ich "peace, bis nächste Woche" sage.

Viele liebe Grüße

Ingvar

49. Kalenderwoche 2015 (30. November - 6. Dezember)


Hey Ho Ho Ho,

auch wenn es draußen noch 10° C warm ist, kommt langsam winterliche Stimmung auf. Diese Woche war nicht viel los, aber das ist nur die Ruhe vor dem Sturm: vieles von dem, was wir eigentlich diese Woche hatten erledigt wollen, musste ich verschieben, weil Frauke die Woche über krank war. Das heißt, Weihnachtsbasteln wurde nichts, Königsmoor wurde nichts, Hartshoper Moor wurde nichts, Dätgen wurde noch was, wenn auch erst Freitag: mit mir unterwegs war diesmal Paul, der noch zur Schule geht, aber für vier Wochen ein Praktikum bei der Stiftung macht. Die Tage davor bestanden hauptsächlich aus Pressearbeit, Eintragen von Messdaten der Moor-Wasserstände, dem Erfassen der Metadaten unserer Webseite und Kaffee trinken ...

Unser Plan für nächste Woche sieht zwar aus, wie die A 7 zwischen Hamburg Stellingen und Schnelsen, u. a. fahre ich Dienstag, Mittwoch, und Donnerstag ins Moor und danach gleich zur Weihnachtsfeier der Stiftung, bis dann am Freitag die ganze Büroarbeit an der Reihe ist. Dazu wollen wir auch zwischendurch nochmal basteln.

Die Idee ist, aus alten Teelichtschalen Ausstechformen für Weihnachtskekse zu machen. Sobald die Kunstwerke fertig sind, kommen natürlich Bilder davon in den Blog ;-).

So sieht es erst einmal aus und wenn ihr das hier lest, wünscht Frauke mal gute Besserung, sie hat's echt erwischt.

Ich wünsch euch jedenfalls noch was (einen schönen 2. Advent z. B.)

Ingvar

48. Kalenderwoche 2015 (23. - 29. November)


Moin moin,

die vergangene Woche war mal wieder viel los. Am Montag nach dem Jour Fix und der Winterakademie ging es für uns erst einmal nach Schmoel zum Pegelmessen. Durch das vergangene Hochwasser stand das Wasser so hoch, dass das LKN die Abflussrinne verbreitern musste, damit das Wasser zügig ins Meer abfließen kann. Auf dem Bild könnt ihr noch die letzten Arbeiten sehen.

Dienstag war zunächst Ole (unser Betreuer vom Träger) zu Besuch, um sich unsere Einsatzstelle anzusehen und unsere Aufgaben kennen zu lernen. Nach einer Führung durch den Alt- und Neubau war auch schon eine Stunde vergangen und wir trafen uns mit unseren Betreuern im Besprechungsraum, um Fragen zu klären (nachdem Angela ja nun leider für ein Jahr weg ist, war Ingrid nun als Premiere dabei). Angelas offizieller Abschied kam dann mit KiBa für alle Mitarbeiter als Getränk, Kuchen und Grütze. Im Anschluss bastelten wir kleine Engel aus Naturmaterialien wie Tannenzapfen und Holzscheibchen. Das Ergebnis sieht zwar ganz niedlich aus, aber es war harte Arbeit, die Ingvar leider auch mit ein paar kleinen Verbrennungen an der Heißklebepistole bezahlen musste. Die genaue Anleitung könnt ihr bald auf der Seite des Wilden SH bewundern.

Mittwoch entfernten wir von alten Schildern der Stiftungsgebiete zunächst die Klarsichtfolien, damit die Schilder neu beklebt und so wiederverwendet werden können. Auch das war ein echter Kraftakt, sodass wir knapp zwei Stunden für die ersten 25 Schilder brauchten. Die zweite Hälfte kommt dann in der kommenden Woche. Anschließend gab es zu normalem Bürokram noch einen Weihnachtskranz mit Margrit für den Besprechungsraum zu basteln. Er besteht selbstverständlich aus natürlichen, selbst gesammelten Materialien und sieht hervorragend aus :)

Donnerstag war Ingvar in der Stiftung, kümmerte sich um das Presseecho sowie die Auswertung der Exkursionen der vergangenen Saison. Währenddessen war ich mit Olli, dem Verantwortlichen für das LIFE-Limosa Projekt zum Schutz der Uferschnepfe unterwegs an der Westküste. Im Beltringharder Koog gab es zunächst eine Baubesprechung, da dort Maßnahmen gegen die Entwässerung des Projektgebiets und für passendere Wasserstände für die Uferschnepfe durchgeführt werden. Im Anschluss fuhren wir nochmal an die andere Seite des Koogs um nachzusehen, ob man dort Landschilf mit der Mähraupe abmähen könnte. Im hohen Schilf können sich Prädatoren (Räuber) leicht verstecken und anschleichen, sodass sie zu einer unerkannten Gefahr für die Uferschnepfe und besonders auch deren Junge werden. Bei bestem Wetter fuhren wir dann die Westküste weiter nach Süden und betrachteten die Baumaßnahmen, die in Eiderstedt vor ein paar Wochen beendet wurden. Dabei wurden kleine Dämme aus Klei aufgeschüttet, um das Wasser zu leiten. Da der Klei frisch an der Oberfläche lag, war er noch sehr weich und ich hatte einige Mühe voran zu kommen.

Heute machen wir noch das Presseecho, schreiben den Blog und gehen dann auch ins wohlverdiente Wochenende.

Viele Grüße aus Molfsee,
Ingvar und Frauke

47. Kalenderwoche 2015 (16. - 22. November)


Hallöchen ihr da draußen,

in der vergangenen Woche hatte Ingvar wohlverdienten Urlaub und so war ich allein in der Stiftung unterwegs. Auch wenn es überwiegend Bürokram war, ist auf jeden Fall keine Langeweile aufgekommen. Montag ging es erst einmal los mit der Montagsrunde und danach mit zwei Vorträgen zum Thema Wolf (Woran erkennt man ihn? Wo liegen die Herausforderungen, wenn Wölfe wieder dauerhaft in SH leben?) und danach zu verschiedenen Vögeln (Welche Begebenheiten brauchen bedrohte Arten, wie die Bekassine oder das Braunkehlchen? Wie kann die Stiftung ihre Lebensräume schützen oder neue Räume schaffen?). Im Anschluss daran habe ich zusammen mit Alexander das Natur-Genuss-Festival ausgewertet. Dafür haben wir uns zusammengesucht, wie viele Teilnehmer die Veranstaltungen hatten, wie viele Presseartikel erschienen sind, wie viele Pressemitteilungen es gab und viiiiiiiiiiiiieles mehr. Obwohl wir nur Werte übertragen mussten, war es furchtbar anstrengend, weil wir so konzentriert sein mussten. Diese Aufgabe hat dann auch den Dienstag vollständig eingenommen. Einmal kurz war ich aber noch weg, um den großen Hyundai bekleben zu lassen, damit er jetzt auch von außen als Stiftungswagen erkennbar ist.

Mittwochvormittag gab es dann wie immer das Presseecho …  Nachmittags ging es aber dann für mich zu einem Treffen für eine neue FÖJ-Konzeption. Dabei habe ich mich mit Vertretern der FÖJ-Träger, der Einsatzstellen, des BiMi, des MELUR und der Naturschutzverbände getroffen, um die Konzeption bei bestem Förde-Blick zu aktualisieren (bisher gibt es noch den Zivildienst etc.). Wir sind bis auf Seite fünf von 21 gekommen und fortgesetzt wird es dann Mitte Dezember.

Donnerstag gab es dann ganz viel Kleinkram zu tun, aber wirklich spannend war nur mein Übergabegespräch mit Angela, unserer Betreuerin, die nächste Woche leider für ein Jahr in Elternzeit geht. Wir haben besprochen, welche Aufgaben jetzt für den Winter noch ausstehen und auch, dass jetzt Ingrid für unsere persönliche Betreuung zuständig ist.

Heute, Freitag, durfte ich den Hyundai erst einmal zur Werkstatt bringen, damit er jetzt im dritten Anlauf endlich Winterreifen bekommt. Dann habe ich natürlich noch das Presseecho abgeschickt und schon gehe ich ins Wochenende und heute Abend zum Stammtisch unserer Seminargruppe in Kiel :)

Viele Grüße,
Ingvar und Frauke

46. Kalenderwoche 2015 (9. - 15. November)


Hey ihr fleißigen Leser,

schon wieder ist eine Woche vorbei und es gibt noch den Blog zu schreiben, bis auch ich ins Wochenende gehe. Am Montag startete unsere Winterakademie. Das bedeutet, dass wir jetzt jeden Montag nach dem Jour Fix einen Vortrag zu verschiedenen Themen hören, um uns etwas weiterzubilden ;) . Gestartet sind wir zuerst mit einem Update zur Strategie der Stiftung und was schon durch unsere Projekte verbessert wurde.

Am Dienstag gab es für den Polo einen neuen Anstrich. Also passt auf, wenn ihr in Kiel unterwegs seid, vielleicht trefft ihr ihn mal. Vorher wurde er nochmal richtig gewaschen und innen sauber gemacht (zum Glück von der Waschstraße …)  Gemeinsam mit den meisten Mitarbeitern gab es dann mittags noch die Bienen im Siegerfilm des Green Screen Festivals im Bereich Beste Ökologie und Wissenschaftsfilm zu bestaunen, wie sie auf der Welt leben und welchen immensen Einfluss sie auf unser Leben haben.

Mittwoch und Donnerstag waren wir im Kaltenhofer Moor, Schmoel und dem Dosenmoor zusammen mit Malte, dem stiftungseigenen Fotografen. Am Mittwoch war das Wetter eher mies, aber am Donnerstag kam so richtig die Sonne heraus, also perfekt, um schöne Fotos zu schießen. Beide Male haben wir aber feststellen müssen, wie nass es seit dem letzten Mal geworden ist. Durch das viele Wasser und starken Wind ist in Schmoel ein tiefer Graben zum Abfluss aus dem NSG entstanden. Vorher war da einfach nur ebenerdig Sand. Eine ganze Weide, über die wir sonst trockenen Fußes gelaufen sind auf unserer Tour, stand gestern rund 10 cm unter Wasser. Da sind leider auch einige Socken und Hosenbeine nass geworden.

Freitag ist Ingvar dann schon in seinen Urlaub für eine Woche gestartet und ich habe noch die beiden Yetis mit Malte zum Bekleben mit dem neuen Logo gebracht. Auch die beiden wollten dafür natürlich gewaschen werden und das war auch mal wieder dringend notwendig. Auf dem Bild mit dem Cappuchino Yeti seht ihr im Hintergrund den Hyundai, der ist eigentlich silber … entsprechend waren auch die Yetis vorher durch ihre Arbeit im Freien in Mitleidenschaft gezogen. Dann kam noch das Presseecho und jetzt ist es vollbracht.

Euch ein schönes Wochenende, auch wenn das Wetter nicht so toll werden soll wie heute und bis bald,
Ingvar und Frauke

45. Kalenderwoche 2015 (2. November - 8. November)


Hallöchen ihr da draußen,        

und schon wieder ist eine Woche dabei. Am Montag ging es direkt mit voller Action los, weil ich zum Fahrsicherheitstraining in Rendsburg war, damit ich auch sicher mit unseren Dienstwagen fahren kann. Gemeinsam mit 11 anderen Fahrern durften wir das ABS mit Vollbremsungen ausreizen und Rutschpartien auf einer nassen Plane machen. Alles in allem also ein großer Spaß. Ingvar konnte das leider nicht mitmachen, weil er Montag krank war. Dienstag und Donnerstag ging es dann wieder ins Moor Dienstag in Dätgen lief alles ganz normal, also nichts so richtig zu berichten.

Donnerstag im Königs- und Hartshoper Moor sollte es eigentlich den ganzen Tag regnen und wir haben uns schon richtig gefreut … Als wir ankamen war aber strahlender Sonnenschein, der zwar immer mehr dunklen Wolken gewichen ist, aber geregnet hat es am Ende nur 10 Minuten. Also ein echtes Highlight ;) Außerdem habe ich mal ein Foto im Königsmoor gemacht, sodass ihr eine Vorstellung bekommt, wie schwierig es sein kann, einen Messpunkt zu finden. Auf dem Bild rechts gibt es eine pinke Stange neben dem Punkt, die es bei dem Wetter erstmal zu finden gilt.

Die restliche Zeit in der Stiftung gab es neben dem aktuellen Presseecho natürlich auch noch das vergangene Presseecho nachzuholen und Schleswig-Holstein Magazine zu verschicken. Alles in allem also keine Langeweile ;)

Wir verabschieden uns jetzt und starten in unser Wochenende,
Ingvar und Frauke

44. Kalenderwoche 2015 (26. Oktober - 1. November) - Das artefact-Seminar

Hey und Hallo liebe Leser,

Diese Woche hatten Frauke und ich unser zweites FÖJ-Seminar auf dem artefact-Gelände in Glücksburg. Hier in Molfsee beim Blogschreiben ist es gerade ganz ruhig, aber da oben ging's ab! Ist ja auch kein Wunder bei drei Geburtstagen während einer Woche (wenn Ihr das hier mal lesen solltet: Alles Gute Madina, Simeon und Ronja B-))
Unsere Themen waren der Klimawandel, Internationale Umweltpolitik und Erneuerbare Energien, jeden Tag eins davon, wir waren also gut beschäftigt.

Am Dienstag haben wir uns mit dem Klimawandel an sich befasst (was Frauke u. a. mitorganisiert hat, an der Stelle noch mal ein dickes "Respekt" von mir). Dabei haben wir auch die spannenden Themata Klimaflüchtlinge und Landgrabbing angerissen. Besonders über das Letztgenannte solltet ihr euch mal schlau machen ...

Mittwoch ging es dann an den runden Tisch. Beim Thema Internationale Klimapolitik haben wir zuerst einen Zeitstrahl erstellt, was bisher alles auf die Beine gestellt wurde, um dann in die Rollen verschiedener Parteien zu schlüpfen und in einer fiktiven Debatte über den Emissionshandel zu verhandeln. Das Ergebnis war sogar sehr nah an einer echten Debatte: "passiert ist gar nichts". Nichtsdestotrotz ein sehr ausgelassener und gelungener Tag.

Donnerstag hieß es dann "Changing the Game": Dabei haben wir in sehr anschaulicher Weise den Energieverbrauch von ganz Europa "umgebaut" und versucht, so viele erneuerbare Energien, wie eben möglich, zu verwenden. Auch die Kosten für verschiedene Energien bzw. die sehr beachtlichen Einsparungen durch die Reduktion des Energieverbrauchs spielten mit. Das Beste dabei war unbestritten die Tatsache, dass wir das mit Lego-Steinen darstellen konnten.

Freitags war dann nach der doch sehr drückenden Morgenträgheit allgemeine Aufbruchstimmung und wir sind dann Stück für Stück nach Hause, um den verlorenen Schlaf wieder auszugleichen. Gute Nacht Leute, ich schlaf dann mal den restlichen Freitag durch ...

Frauke und Ingvar

43. Kalenderwoche 2015 (19. - 25. Oktober)


Moin Moin,

da sind wir mal wieder. Auch die vergangene Woche gab es wieder viel zu tun, obwohl wir vom Stiftungsgelände eigentlich nicht heruntergekommen sind. Am Montag hatte Ingvar noch frei und deshalb habe ich mich hier um das Presseecho gekümmert, die Haselmäuse gefüttert etc.

Dienstag ging es dann richtig los. Eine der FÖJ-ler-Aufgaben bei der Stiftung ist auch die Ordnung der Garage. Leider klappt das nicht immer so, dass alles wieder da landet, wo es vorher war und so haben wir den Tag über aufgeräumt, neu sortiert und strukturiert. Dafür haben wir erst einmal alle Roll-ups aufgebaut und geschaut, welche kaputt, verdreckt oder einfach veraltet sind. Außerdem haben wir die gesamte rechte Seite mit Standbetreuungszeug umgeräumt, gefegt etc.

Am Mittwoch ging es dann mit der anderen Seite weiter. Dort lagern überwiegend Materialien für die Arbeit im Außendienst mit Schildern, Spaten, Gießkannen, Werkzeug und vieles mehr. Anschließend haben wir den angefallenen Müllberg, der den großen Hyundai bis unter die Decke gefüllt hat, noch zum Wertstoffhof gebracht . Auf den Bildern könnt ihr sehen, wie wundervoll die Garage nun aussieht und hoffentlich auch weiterhin aussehen wird, wir bleiben einfach mal optimistisch …

Am Donnerstag haben wir Krokusse und Narzissen im Stiftungsgarten für den Frühling gepflanzt. Leider mögen auch die Wühlmäuse im Stiftungsgarten die Blumenzwiebeln sehr gern, sodass im nächsten Jahr nur ein Bruchteil zum Blühen kommen wird, weil der Rest vorher als Futter für die Wühlmäuse genutzt wurde. Aber wir wollen sie ja auch unterstützen :P - dann haben wir nächstes Jahr alle einen schönen Ausblick aus dem Büro. Am Freitag gab es dann noch das Presseecho und schließlich den wohlverdienten Start ins Wochenende :P

Liebe Grüße,
Ingvar und Frauke

42. Kalenderwoche 2015 (12. - 18. Oktober)


Moin Leute,

was soll man schreiben, es war sogar mal eine relativ ruhige Woche dabei ...

Montag und Dienstag genoss Frauke noch ihren verdienten Urlaub. Mittwoch gings gleich wieder raus in den schönen Stodthagener Wald, um im Kaltenhofer Moor die Wasserstände zu messen. Dabei haben wir eine super-knuffige Kindergartengruppe getroffen, die ebenfalls einen Ausflug dorthin gemacht hatte.

Donnerstag sind wir dann ins Dosenmoor aufgebrochen. Als wir etwa die Hälfte aller Messpunkte hinter uns hatten, fing es plötzlich tierisch an zu schütten. Und das ausgerechnet auf der Runde, bei der wir um die 15 Punkte am Stück messen...

Freitag war ich schon gar nicht mehr da, weil ich das Wochenende über auf einem Seminar vom BUND in Neustadt teilgenommen habe.

In dem Sinne, machts nicht gut, machts besser ;-)

Frauke und Ingvar

41. Kalenderwoche 2015 (05. - 11. Oktober)


Hallo ihr da draußen,

die letzte Woche ging mal wieder furchtbar schnell vorbei. Am Montag hatte Ingvar Überstunden-Frei wegen unserer Wochenendarbeit. Ich habe in der Stiftung währenddessen viel Organisatorisches erledigt (natürlich das Presseecho, die Auswertung der Wochenendveranstaltungen, die Auswertung der Webseitenbesuche im September… Und noch vieles anderes mehr, aber wenn ich das jetzt alles aufzähle, wird dieser Text gar nicht mehr fertig ;) )

Am Dienstag ging es dann wieder raus ins Moor. Wir waren in Dätgen, also gar nicht so weit entfernt, aber es gab auch nichts Unglaubliches zu berichten. Am Mittwoch dann ging es aber wieder ins Königs- und Hartshoper Moor. Auf unserer Riesentour haben wir auch ein paar Galloways gefunden, die uns sehr erstaunt beim Wenden zugesehen haben. Ihnen hat der durchgehende Regen immerhin nichts ausgemacht, im Gegensatz zu uns…Komplet nass sind wir am Ende ins Auto zurückgestiegen und auch eine warme Autofahrt konnte uns nicht mehr retten :(

Donnerstag haben wir dann die Nistkästen im Stiftungsgarten gereinigt und ein paar überraschende Funde gemacht. Leider war auch ein toter Vogel darunter, aber die meisten Kästen waren unbewohnt. Nach meiner ersten Fahrstunde auf einem Automatikwagen dann mit einem Fahrlehrer bin ich auch schon nach Hause aufgebrochen, um meinen Zug nach Kassel zu erwischen :)

Liebe Grüße
Ingvar und Frauke :)

40. Kalenderwoche 2015 (28. September - 4. Oktober)


Heyo,

Montag hatte Frauke noch ihren wohlverdienten Urlaub, also habe ich mich um alles an Büroarbeit gekümmert, was schon wieder auf unseren Tischen gelandet ist. Draußen hing auch alles in dichten Nebelschwaden, also war ich ganz froh, drinnen zu sein. Dienstag ging es für uns dann nach Schmoel zum Pegel messen. Dabei schien sogar ausnahmsweise die Sonne :-).

Mittwoch haben Frauke und ich dann neues Terrain betreten: Wir haben in der Nähe von Oeversee die Samen vom Teufelsabbiss gesammelt. Zusammen mit Antje, unser Expertin für das Schmetterlings-Schutzprojekt LIFE Aurinia und unserer Ehrenamtlichen Helferin Miriam erfuhren wir zum einen, dass Frauke und ich zuerst die falsche Pflanze erwischt hatten und zum anderen noch viel mehr Interessantes über den "richtigen" Teufelsabbiss und über den in Schleswig-Holstein fast verschollenen Goldenen Scheckenfalter, dem LIFE Aurinia gewidmet ist.

Was wir Mittwoch noch geerntet haben, setzten wir Donnerstag schon ein: Diesmal als Begleitung von unserem Pflanzenexperten Christian Dolnik und den Mitarbeitern der Arche Gärtnerei aus Eggebek, haben wir auf einer unbewachsenen plattgefahrenen Fläche Setzlinge, u. a. auch vom Teufelsabbiss eingepflanzt. Wer sich für Naturschutz einsetzt, muss sich auch mal die Hände schmutzig machen ...

Freitags klang die Woche dann so langsam aus. Ein typischer Presseecho-Tag. Wir haben noch kurz einen Abstecher nach Kiel gemacht, um ein paar Roll-ups (das sind ausrollbare Werbewände) für das "Wilde SH" abzuholen. Wenn ihr wissen wollt, was das ist, einfach mal "Wildes SH" als Suchbegriff eingeben ;-).

Was gibt's denn noch so zu schreiben ... Am Samstag feiern wir 25 Jahre Deutsche Einheit, Frauke ist auf einem Stand in Elmshorn und ich am Sonntag bei Bunde Wischen auf dem Königswiller Hof in der Nähe von Schleswig.

Also dann alles Gute und eine entspannte Woche wünschen euch.

Frauke und Ingvar

39. Kalenderwoche 2015 (21. - 27. September )


Moin moin,

am Anfang dieser Woche stand natürlich die wöchentliche Montagsrunde mit allen Mitarbeitern, bei der jeder über den aktuellen Stand der Projekte, Baumaßnahmen, Parkverbote etc. gebracht wird. Im Anschluss daran ging es zum dritten Versuch ins Königsmoor, um die Pegel zu messen. Mit einer Säge bewaffnet konnten wir die Deckel lösen und durch neue Deckel zu ersetzen, die sich nicht so leicht festsaugen. Auf dem Weg wurden wir von verschiedenen Tieren beobachtet, wie wir uns durch die Binsen gekämpft haben, unter anderem auch von den Galloways auf dem Bild <3

Am Dienstag ging es mit der neuen Auszubildenden Chiara zum Erste-Hilfe-Kurs zum betrieblichen Ersthelfer für die Stiftung Naturschutz. Wir haben zwar schon einen Kurs zum Führerschein gemacht, aber das ist ja leider auch schon etwas her…

Am Mittwoch folgte dann der Betriebsausflug aller Mitarbeiter der Stiftung. Dafür ging es für alle nach Haithabu ins Wikingerdorf mit einer Führung und anschließend noch ins Museum. Nachmittags gab es noch eine archäologische Bootsfahrt auf der Schlei. Natürlich wurde auch für unser leibliches Wohl den Tag über bestens gesorgt und insgesamt war es ein rundherum gelungener Tag  :D

Donnerstag und Freitag blieben wir dann wieder im Büro. Neben dem wöchentlichen Presseecho galt es auch, die Flyer aus zu sortieren. Außerdem durften wir die Fragebögen der Imker im Projekt Blüten für Bienen auswerten. Dabei wird z. B. geschaut, wo die PA-Belastung von Honig durch Jakobs-Kreuzkraut besonders hoch ist, um dem entgegenzuwirken.

Und schon war wieder eine Woche vorbei, bis bald ;)

Ingvar und Frauke

38. Kalenderwoche 2015 (14. - 20. September)


Hey und Hallo ihr alle da draußen,

kaum ist man mal im Büro, ist schon wieder eine turbulente Woche um:
Frauke war am Montag und Dienstag auf dem FÖJ-Ausschuss in Glücksburg (das liegt bei Flensburg), also ging es für mich mit anderer Begleitung nach Schmoel zum Pegel messen (und Fischbrötchen essen, muss auch mal sein ;-)).

Dienstag war mal wieder viel auf der Liste, von Haselmäuse füttern bis zum Dienstwagen, der zur Werkstatt musste und ein Seminar zu Giftpflanzen in unserer Heimat. Jetzt weiß ich, was man besser nicht essen sollte (z. B. Jakobs-Kreuz-Kraut, Schierling, Maiglöckchen, Stechapfel, etc.)

Mittwoch fiel dafür richtig ins Wasser, denn zum zweiten Mal brachen wir ins Königsmoor auf: Diesmal schwerer gerüstet, mit Hammer und Meißel, haben wir versucht, die bombenfestsitzenden Deckel aufzubohren, um dann festzustellen, dass auch dies alles nicht funktioniert. Sämtliche Motivation blieb an dem Tag im Moor stecken, aber jedenfalls kamen wir noch zur Büroarbeit, so dass es sich uns auf unseren Tischen nicht sooo getürmt hat.

Auch Donnerstag führte uns der Weg ins Moor. Im Dosenmoor ließ es sich ganz entspannt laufen und die Deckel gingen auf und zu, wie Deckel eben auf zu gehen sollten.

Freitag hatte ich dann mal frei ...

So long ...

Frauke und Ingvar

37. Kalenderwoche 2015 (7. - 13. September)


Hallöchen aus Kiel,

In dieser Woche hatten wir beide eine Gesundheitsbelehrung im Gesundheitsamt in Kiel. Dabei wurde uns erklärt, welche Schmierinfektionen durch mangelnde Hygiene und Aufmerksamkeit bei der Zubereitung und Ausgabe von Lebensmitteln übertragen werden können. Mit diesem Zertifikat dürfen wir nun beide Lebensmittel zum Beispiel auf Veranstaltungen für die Stiftung ausgeben.

Am Mittwoch Nachmittag war ich dann noch beim Schleswig-Holsteinischen Heimatbund zum Basteln. Wir kooperieren bei dem Projekt Bienenreich mit ihnen und haben an diesem Nachmittag verschiedene Bastelsachen versucht, um Bienen zu basteln an einem Stand oder mit Schulklassen, um ihnen Bienen näher zu bringen.

Dienstag und Donnerstag waren wir dann wieder im Moor unterwegs. (Schon ist ein Monat um…) Zuerst waren wir im Dosenmoor unterwegs und haben dort unsere ersten beiden Kreuzottern getroffen. Da im Moor die Heide und Binsen mindestens kniehoch sind, sieht man den Boden kaum und Ingvar ist direkt neben eine Kreuzotter getreten. Sie sind, wenn man nicht direkt darauf achtet, wirklich nicht so einfach zu erkennen. Außerdem gibt der Boden leicht nach, wenn man darauf tritt. An der Stelle auf dem Bild sind wir bis zum Knöchel eingesunken, und da es keinen festen Untergrund gibt, weiß man nie, wie weit man insgesamt einsinkt ... Es ist zum Glück nichts passiert und wir konnten einfach weiter gehen, aber an das Gefühl muss man sich erst noch gewöhnen.

Am Ende der Woche haben wir dann noch die Autos für die Standbetreuung am Wochenende vorbereitet und sind ins wohlverdiente Wochenende gestartet.

Beste Grüße, Ingvar und Frauke

36. Kalenderwoche 2015 (31. August - 6. September) - Die NORLA


Hello again,

*schnauf* auch wenn diese Woche echt anstrengend war, wollen wir euch natürlich nicht hängen lassen und berichten, was denn alles so los war.

Montag hatte ich (Ingvar) frei, und Frauke nutzte die Zeit, alles Mögliche im Büro zu erledigen. Eine andere Gelegenheit gab es diese Woche nämlich fast gar nicht mehr.

Dienstag, der einzige Tag wo ich in der Stiftung war, sind wir mit Heike nach Ratekau gefahren, um ein Stück Stiftungsland zu begutachten, das vor kurzem zum Naturschutzgebiet erklärt wurde. Anschließend ging es über einen Zeltplatz in der Nähe von Darry nach Schmoel, wo wir die Wasserpegel in den Gräben zwischen den Wiesen, die fast am Strand liegen, gemessen haben. Für Sonnenbader und Strandgänger auf jeden Fall eine Reise wert!

Mittwoch wurde dann für die NORLA gepackt, was das Zeug hält und schwupp war der Tag auch schon vorbei.

Am Donnerstag begann dann das wahre Leben, als die NORLA ihre Tore öffnete und ich back to school meine mündliche Abiprüfung nachgeholt habe, weil ich am eigentlichen Termin wegen eines Unfalls noch flach lag.

Freitags standen dann auch unsere neue Auszubildende, Chiara, ich mit Frauke und Ingrid, unserer *NORLA-Expertin*, vereint hinter dem Info-Tresen. Man hat sich zwar ordentlich die Beine in den Bauch gestanden, aber es hat auch Spaß gemacht. Außerdem war der Stand der Bäcker direkt neben uns, für Nervennahrung war also gesorgt ;-)

Es geht noch munter weiter, die Woche ist ja auch sonst nicht am Freitag zu Ende ... Samstag hatte die Stiftung quasi ihren großen Auftritt, als unsere Sekretärin und Büroleiterin Margrit in der Showküche ihre Kräutersmoothies zubereitet und an die Besucher ausgeschenkt hat. Die Farbe ist das einzige, an was man sich gewöhnen muss (der Smoothie ist grün), aber ansonsten ein guter Tipp für jede Pause! Zwischendurch kam unser Umweltminister Dr. Robert Habeck vorbei.

Sogar am Sonntag ging es rund, wenn auch langsam zu Ende. Frauke hatte an dem Tag einen anderen Wochenendstand, weswegen ich mit Alexander vom Service den Stand betreut habe. Später stieß zu unser aller Freuden auch Ingrid wieder dazu und wir haben uns nicht soooo allein zwischen den tausenden Besuchern gefühlt. Letztendlich klang die Messe dann aus und wir haben in Rekordtempo unseren Stand abgebaut, um mit dem Auto noch rechtzeitig vor der rush-hour vom Messegelände herunterfahren zu können.

Weil es morgen (also Montag) gleich weitergeht, kippe ich jetzt in mein Bett und wünsche euch eine entspannte Woche.

Grüße auch von Frauke :-)

Ingvar

35. Kalenderwoche 2015 (24. - 30. August) - Das erste Seminar


Moin moin,

schon wieder ist eine Woche in unserem FÖJ vergangen. Diesmal waren wir allerdings nicht in der Stiftung, sondern am Koppelsberg in Plön bei unserem ersten FÖJ-Seminar. Die Evangelische Jugend-, Freizeit- und Bildungsstätte Koppelsberg liegt direkt am Plöner See mit einer tollen Badestelle (wie man auf dem Bild sieht).

Montagvormittag gab es zunächst einmal viel Organisatorisches z. B. die Zimmereinteilung, wie das bei 140 Leuten nun einmal ist ;). Nachmittags haben wir uns dann das erste Mal in den verschiedenen Seminargruppen getroffen. Wir sind beide in der gelben Seminargruppe, welche die Einsatzstellen im Gebiet um Kiel und Plön umfasst. Während wir auf diesem Einführungsseminar mit allen FÖJlern und ÖBFDlern aus ganz Schleswig Holstein zusammen waren, werden wir die nächsten Seminare nur mit unserer Seminargruppe verbringen. Um die „Gelben“ also etwas besser kennen zu lernen, haben wir uns natürlich erstmal vorgestellt und dann verschiedene Gruppenbildungsspiele gemeistert. Abends gab es dann unter anderem eine Fledermausexkursion, bei der wir einiges über Fledermäuse erfahren haben und dann auch selbst welche sehen sowie mit speziellen Geräten hören konnten. Am Dienstag haben wir den Vormittag in den Seminargruppen zum weiteren Kennenlernen verbracht. Dabei haben wir uns auch mit der Frage „Wem gehört die Welt?“ beschäftigt, denn diese war unser erstes Seminarthema. Am Nachmittag haben wir uns kreativ mit dieser Fragestellung in verschiedenen Workshops (Theater, Foto, Schreibwerkstatt, Kampagnen, Kunst, Musik und Video) beschäftigt. Wir waren dabei beide im Workshop Video und haben dort bis Donnerstagmittag einen eigenen kleinen Film erschaffen. Das war wirklich stressig, weil wir nach der Ideenfindung am Dienstag nur noch den Mittwoch zum Filmen hatten und eigentlich schon nachmittags mit dem Schneiden und Vertonen anfangen mussten. Da haben wir wirklich viel Neues gelernt, wenn wir auch leider nicht alle Visionen umsetzen konnten :,(  Das zweite Bild zeigt die verschiedenen Neuwagen der Zukunft, die wir im Rahmen eines freiwilligen Gruppenspiels gefertigt haben. Sie sollten alle vier gleich aussehen, obwohl sie in vier verschiedenen Räumen gefertigt wurden. Für die Kommunikation, wie wir die vielen Bauteile möglichst gleich anbringen, hatten die vier Vertreter nur 7 Minuten Zeit ohne Stift und Papier alles abzusprechen. Was sich unmöglich anhört, hat doch ganz gut funktioniert, aber natürlich nur mit gutem Teamwork, es war ja nicht nur zum Spaß :P

Ab Donnerstagnachmittag präsentierten die verschiedenen Workshops dann in der Kapelle ihre Ergebnisse, sodass man auch sehen konnte, an was die anderen gearbeitet hatten. Die Ergebnisse waren wirklich unglaublich gut und wir waren alle überrascht, wie viel man in zwei Tagen auf die Beine stellen kann. Aus dem Kampagnen-Workshop sind nun zwei wirkliche Projekte entstanden, zur Unterstützung von Flüchtlingen und zur Verminderung von Plastiktüten in Supermärkten, die jetzt von einigen FÖJlern umgesetzt werden. Am Freitag gab es dann den großen Abschied, vor allem von den anderen Seminargruppen. Außerdem haben wir die Delegierten zu verschiedenen Gremien im Rahmen des FÖJ bestimmt und auch interne Sprecher gewählt, die uns nun einen Stammtisch organisieren, damit wir uns bald wiedersehen.

Natürlich kam während der gesamten Woche der Spaß nie zu kurz, der Schlaf hingegen schon … wie das auf Freizeiten nunmal ist ;)

Um es nun in den Worten der gelben Gruppe zu sagen: „Keep calm and stay yellow“ 

Ingvar und Frauke

34. Kalenderwoche 2015 (17. - 23. August)


Hallo an Alle,

diese Woche war wieder jede Menge los, es gibt also ordentlich was zu berichten. Weil Frauke und ich nächste Woche unser FÖJ-Seminar haben, musste in dieser Woche noch einiges erledigt werden.

Am Montag war es vergleichsweise "ruhig". Die Haselmäuse mussten natürlich gefüttert werden und das Presseecho wollte auch fertiggestellt sein.

Dienstag haben Frauke und ich das Seminar zum Fairen Handel besucht, wo wir andere FÖJler trafen, mit denen wir auch gleich auf einer Wellenlänge waren. Außerdem stehen wir dann nächste Woche beim FÖJ-Seminar nicht nur unbekannten Gesichtern gegenüber.

Mittwoch sollte eigentlich ein entspannter Bürotag werden, wir sind aber spontan nach Johannistal gefahren, um dort eine Fläche, die renaturiert werden soll, zur Kontrolle abzulaufen. Gleich danach haben wir uns mit Herrn Dr. Aiko Huckauf, unserem Experten in Sachen Jakobs-Kreuz-Kraut, in der Nähe von Wasbuck getroffen, um uns ein Bild von der Ausbreitung der "gelben Gefahr" dort zu machen. Das Büro sah uns an dem Tag nicht mehr ...

Donnerstag legte sich dann der Sturm etwas. Doch nach einem Event ist vor dem nächsten Event und so haben wir an den Besprechungen zur Landwirtschaftsmesse NORLA teilgenommen. Die ist riesengroß, findet vom 3. bis 6. September statt und Frauke und ich werden beide je drei Tage vor Ort sein. Es gibt also schon wieder einiges zu planen.

Dafür konnten wir den Freitag dann entspannt mit dem Presseecho ausklingen lassen.
Nächste Woche sind wir auf unserem ersten FÖJ-Seminar am Koppelsberg bei Plön und die Woche darauf steht schon die NORLA vor der Tür. Wir sind dann mal raus B) ...

Greez
Frauke und Ingvar

33. Kalenderwoche 2015 (10. - 16. August)


Hallöchen,

die letzte Woche war wieder super spannend. Zunächst haben wir am Montag noch weitere Kollegen kennen gelernt, die gerade aus dem Urlaub wiedergekommen sind. Die ganzen Namen zu behalten ist wirklich nicht einfach, aber dafür haben wir ja noch ein wenig Zeit.

Am Montag waren wir dann erst einmal hier im Büro und haben uns ein bisschen um Bürokram gekümmert. Natürlich gab es wieder das Presseecho zu bearbeiten und anschließend haben wir für ein Tischmemory der Stiftung angefangen, herauszusuchen, was dort jeweils abgebildet ist. Das war schwieriger als gedacht, aber zum Glück gibt es hier ja viele Spezialisten ;).

So ging es dann am Dienstag auch weiter. Außerdem hatten wir Besuch von einem Kooperationspartner der Stiftung, um ihm unser Standmaterial vorzustellen, weil er sich davon etwas ausleihen möchte. Das war schon ziemlich knifflig, weil wir uns mit dem Material auch noch nicht gut auskennen. Die Garage, wo alles lagert, ist auch nicht besonders aufgeräumt (das ist auch unsere Aufgabe …)

Am Mittwoch dann durften wir endlich mal wieder rausfahren und waren mit Alexander, einem ehemaligen Auszubildenden der Stiftung, im Dosenmoor. Dort haben wir uns durch Wasser, Moor, Spinnenweben und Sonne gesucht, um alle Messpunkte zu finden. Dabei haben wir echt komische Bäume gefunden, wie ihr sehen könnt... Am Ende waren wir über fünf Stunden unterwegs.

In der übernächsten Woche sind wir dann auf der NORLA vertreten. Da wir in der kommenden Woche ein Seminar am Koppelsberg haben, gilt es dafür schon so viel wie möglich vorzubereiten. Unter anderem werden wir dabei ein Kräuterrätsel durchführen. Um uns darauf vorzubereiten, hatten wir eine kleine Führung durch den Stiftungsgarten. Unter anderem wissen wir jetzt, dass Spitzwegerich gegen Insektenstiche hilft, wenn man die Blätter kräftig zerreibt und die austretende Flüssigkeit aufträgt. Dabei hat Ingvar auf den ersten Blick gleich ein vierblättriges Kleeblatt gefunden :)

Am Freitag waren wir drei nochmal zusammen unterwegs, diesmal im Kaltenhofer Moor. Dort war es so nass, dass ein Messpunkt von keiner Richtung aus erreichbar war, weil man immer im Boden eingesunken ist. So ist das nun mal im Moor ;). Danach haben wir auch schon Schluss gemacht, um mit anderen Kollegen zur Extratour zur Wentorfer Lohe zu fahren.

Viele Grüße, Ingvar und Frauke

32. Kalenderwoche 2015 (3. - 9. August) - Das Jahr beginnt ...


Hey und Hallo ihr lieben Leser/innen,

zum ersten Mal schreiben wir neuen FÖJler, Frauke und Ingvar, jetzt den Blog und es wird etwas mehr, weil unglaublich viel Neues auf uns zukam.

Gleich am Montag lernten wir ungefähr die Hälfte aller Mitarbeiter/innen kennen und mittlerweile klappt es auch einigermaßen mit den Namen. Noch am gleichen Tag wurden wir durch alle Gebäude der Stiftung geführt, einfach damit wir die Abteilungen schon mal gesehen haben. Auch die stiftungseigenen Haselmäuse durften uns am Montag schon kennenlernen, als sie von uns gefüttert wurden.

Dienstag hat uns Lennart, der diese Woche übrigens noch da war, in fast alles eingewiesen, was sich Büroarbeit nennt. Insgesamt ein eher ruhiger Tag.

Dafür ging es Mittwoch richtig los: wir sind zu Wasserstandsmessungen ins Königsmoor und ins Hartshoper Moor gefahren, was bei 28° C in der prallen Sonne zwar anstrengend war, aber auch sehr viel Spaß gemacht hat. Sogar eine kleine Abkühlung war mit drin, als Ingvar im Königsmoor das erste Mal erfolgreich in ein knietiefes Wasserloch getreten ist.

Mit halbwegs trockenen Stiefeln stiefelten wir Donnerstag im Großen Moor bei Dätgen zur Wasserstandsmessung herum. Dafür, dass es noch heißer war, als am Mittwoch, lief es sich hier deutlich leichter, weil man nicht dauernd durch hüfthohe Binsen stapfen musste, wie im Königsmoor. Nach einigen Stunden auf teilweise ziemlich wabbeligem Torfmoos sind wir schließlich zurück zur Stiftung gefahren, wo wir am Nachmittag Lennarts (offiziellen) Abschied gefeiert und ein bisschen betrauert haben :'(.

Am Freitag war Lennart offiziell nicht mehr da, aber offiziel ist nun einmal nicht existentiell (DANKE FÜR DEINE SUPER HILFE UND ALLES, LENNART!!!) ... An diesem Tag war nicht mehr allzu viel los, sodass wir uns endlich einmal ausgiebig dem Presseecho widmen konnten. Weil dafür immer Neues hinzukommt, gibt es eigentlich immer etwas zu tun, auch wenn man meint, gerade nichts zu tun zu haben.
Wenn man so auf die erste Woche zurückblickt, ist gefühlt ein ganzer Monat vergangen, so viel, wie passiert ist und so viel, wie wir hier schreiben. Trotzdem wartet noch sehr viel mehr Neues auf uns, was wir natürlich alles hier im Blog erzählen werden.

Ein entspanntes Wochenende wünschen euch
Frauke und Ingvar