
Better BirdLIFE
Ein Zuhause für Küstenvögel
Fakten
- Projektzeitraum:
- 2018 - 2027
- Projektziel:
- natürliche Küstenlebensräume an der westlichen Ostsee für ausgewählte Vogelarten wiederherstellen
- Maßnahmen:
- Lebensraumverbesserung: Flächen durch Beweidung öffnen, invasive Arten entfernen, Brutflöße anlegen, Schutzzäune errichten
- Kooperationen:
- LIFE, Natura 2000, der dänische Vogelschutzverband, Kolding, Middelfart, Oberste dänische Naturschutzbehörde, Süddänische Universität, Sønderborg
- Aktueller Status:
- laufend
Themen
Jetzt live miterleben: Das Brutgeschehen der Flussseeschwalben am Sehlendorfer Binnensee
Zu sehen ist das Brutfloß des EU‑LIFE‑Projekts "BetterBirdLIFE" der Stiftung Naturschutz Schleswig‑Holstein, auf dem sich die Kamera befindet. Sie schwenkt auch zu den Brutflößen des NABU, die vom Land Schleswig‑Holstein finanziert wurden.
Der NABU ist am Stiftungsland Sehlendorfer Binnensee ein geschätzter Partner und unterstützt die Stiftung Naturschutz vor Ort mit großem Engagement beim Schutz der Küstenvögel.
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Salzwiesen, Dünen und Lagunen für die Küstenvögel.
Die Lebensräume der Brut- und Zugvogelarten zeichnen sich meist durch einen Mix aus feuchten, blütenbunten Wiesen, flachen Gewässern und übersichtliches Terrain aus. Immer seltener werden die Salzwiesen, die Kiesstrände mit ihrer speziellen Pflanzenwelt, die Weißdünen mit Strandhafer, die Küstendünen mit krautigem Bewuchs, auch „Graudünen“ genannt, angetroffen. Weitere küstentypische Biotope, die im Focus des Projekts stehen, sind trockene, kalkreiche Sandrasen, die blütenbunten Borstgrasrasen, die Lagunen, sogenannte „Strandseen“, und in der Ostsee selbst Riffe und Seegraswiesen. Die beiden letzteren werden von den dänischen Projektpartnern sogar neu angelegt.
Auf rund 22 Hektar werden nicht heimische Gehölze, wie beispielsweise die Kartoffel-Rose entfernt.
Zudem werden Brutinseln und Brutflöße in den drei Projektgebieten angelegt. Ihr großer Vorteil ist, dass Nesträuber die vom Wasser umringten Küken-Kinderzimmer nicht oder nur sehr schwer erreichen können. Die Brutflöße werden zusätzlich mit einem äußeren Rahmen als Überkletterungsschutz gesichert und rund um die Brutinseln, bieten Schwimmleinen weiteren Schutz, da Füchse nur sehr ungern tauchen. Auf den Salzwiesen selbst werden während der Brutzeit mobile Gelegeschutzzäune aufgestellt. Gleichzeitig werden alte Stacheldrahtzäune durch moderne Drahtzäune mit einer gut sichtbaren oberen Litze ersetzt, um zu verhindern, dass sich tieffliegende Vögel verletzen.














