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SLEP
Die Stiftungsland-Entwicklungspläne
Was ist ein Stiftungsland-Entwicklungsplan (SLEP)?
Die Stiftung Naturschutz Schleswig-Holstein betreut über 300 Naturgebiete mit insgesamt rund 39.500 Hektar Fläche. Jedes dieser Stiftungsgebiete ist ein einzigartiger Lebensraum – mit eigenen Bedürfnissen, Herausforderungen und Möglichkeiten. Damit diese Naturschätze auch in Zukunft gesund und artenreich bleiben erstellen wir für jedes Gebiet einen individuellen Entwicklungsplan – den sogenannten Stiftungsland-Entwicklungsplan (SLEP).
Was steht in einem SLEP?
Ein SLEP ist wie ein Leitfaden für die Zukunft eines Naturgebietes. Er zeigt den Ist-Zustand auf – wie sieht das Gebiet heute aus? Er formuliert die Ziele: Was möchten wir dort in den nächsten Jahren erreichen? Und er skizziert die möglichen Maßnahmen: Wie könnten die Ziele erreicht werden?
Beispiele aus der Praxis:
Moore: Soll ein Moor wieder zu einem natürlichen Wasserspeicher werden? Der SLEP beschreibt, wie wir das erreichen – etwa indem wir unterirdische Drainagen zurückbauen und Entwässerungsgräben verschließen und dann Wälle – wie einen Badewannenrand – drumherum ziehen.
Wälder: Soll ein Fichtenforst zu einem heimischen Laubmischwald entwickelt werden? Dann schlägt der SLEP vor, in welchem Bereich Bäume gefällt und neu gepflanzt werden und wie der Wald naturnah wachsen kann.
Weiden: Sollen sie blütenreicher und froschfreundlich werden? Dann schlägt ein SLEP vor, dass Wildblumen gesät und Stauden gepflanzt werden und auch Teiche für die bedrohten Frösche, Kröten und Unken angelegt werden.
Wie entsteht ein SLEP?
Er basiert auf:
Wissenschaftlich fundierten Daten und Gutachten (Was sagt die Forschung?)
Historischen Karten (Wie sah das Gebiet früher aus, was war hier ursprünglich?)
Praktischen Erfahrungen unserer Expert*innen (Was hat sich in der Vergangenheit bewahrt?)
Abstimmung mit Behörden und Fachleuten
Warum ist ein SLEP so wichtig?
Transparenz: Interessierte können nachvollziehen, welche Ziele wir verfolgen- und warum
Nachhaltigkeit: Wir handeln nicht kurzfristig, sondern mit langfristiger Perspektive
Zu beachten:
Um die Arbeit der Stiftung Naturschutz Schleswig-Holstein noch transparenter zu gestalten, werden die SLEP veröffentlicht. Bitte beachten Sie, dass die Pläne nicht rechtsverbindlich sind. Nur der zu dem Zeitpunkt der Erstellung dargestellte Stand ist abgebildet. Es findet keine rückwirkende Überarbeitung statt. Ausgegraute Flächen der Biotoptypenkartierung sind Flächen, die zum Erstellungszeitpunkt bereits vorlagen und nicht von den Büros im Zuge der Erstellung des SLEP erhoben wurden.
Unsere Entwicklungspläne
A
B
Barkauer SeeBarker HeideBarnitzBarsbeker SeeBeckmissenBehrensdorf / SalzwiesenBergenhusen / WaldBille NiederungBockholmwikBörmer KoogBöxlunder EichenkrattBondenautal SatrupBongsieler KanalBornbrookBraaker MühleBredenmoorBreitenburger MoorBrokenlander AuBuchholzer MoorBüchen / TrockenrasenflächenBültsee
D
E
G
H
Haaler AuHafselbekHalbinsel HolnisHamm MoorHansdorfer BrookHartshoper MoorHaseldorfer BinnenelbeHaselunder MoorHasenmoorHattstedtermarschHeidmoor-NiederungHeilsauHelmscher BachHennstedtHöllenbek / LutzhornHöltigbaumHohe GeestHohelieth / Kreis PlönHohenfelder MühlenauHohner SeeHolmer MoorHolmer SandbergeHolstenniendorfHüttener Berge
K
L
N
O
P
R
S
SachsenwaldSandesneben / GrinauSchafflunder MühlenstromSchäferhausSchafstedtSchleigebiet BorgwedelSchönberger NiederungSchwansener SeeSchwarze Au bei SchwarzenbekSchwastrumer AuSeeland-MoorSeestermüheSehlendorfer BinnenseeSelenter SeeSielbektalSirksfeldeSolleruper HerrenmoorSorgeniederung mit Owschlager MoorSprakebüller WaldStapelholmStellbrookmoorStodthagenSüdermarschSüdermoor / DackseeSüderstapeler OstermoorSüderstapeler WesterkoogSüdlicher SorgekoogSuhrer See / StadtheideSundwiesen / Fehmarn