
Mein Besuch im Stiftungsland
Häufig gestellte Fragen
Liebe Naturfreundin, Lieber Naturfreund,
wir freuen uns, wenn Du eines unserer 300 Projektgebiete besucht. Unser Stiftungsland - das mit 40.000 Hektar größte Biotopnetzwerk in Schleswig-Holstein - liegt bestimmt auch direkt bei Dir um die Ecke. Hier findest Du Informationen zum Verhalten im Stiftungsland.
„Keine Spuren hinterlassen!“ Warum ist das wichtig und was bedeutet das?
Wir alle wünschen uns ein Erlebnis in unberührter Natur und möchten nicht auf Hinterlassenschaften von anderen treffen. Allzu schnell vergessen wir dabei, die Auswirkung unserer eigenen Präsenz auf die Umwelt. Darum ist es wichtig, beim Besuch im Stiftungsland keine Spuren zu hinterlassen und achtsam mit der Natur umzugehen.
Dazu gehören folgende Regeln:
- Wege nicht verlassen, damit Du Pflanzen und kleine Tiere nicht zertrittst
- Abfall wieder mitnehmen und zu Hause entsorgen (auch den Biomüll, wie Kerngehäuse von Äpfeln, Bananenschale etc.)
- Nichts mitnehmen (Pflanzen, Tiere, Steine, Äste etc.)
- Nichts dalassen (Müll, Gartenabfall, Pflanzenreste etc.)
- Kein Feuer machen
- Keinen Lärm machen, lass die Boombox zu Hause
- Störe Wild- und Weidetiere nicht
- Nimm Rücksicht auf Deine Mitmenschen und sei höflich
So kannst Du und alle anderen auch die einzigartige Natur im Stiftungsland ungestört genießen.
Darf ich meinen Hund mitnehmen?
Hunde dürfen auf den meisten öffentlichen Wegen im Stiftungsland an der kurzen Leine mitgeführt werden. Achte aber immer auf Beschilderungen vor Ort! In sensiblen Gebieten kann es auch ein Hundeverbot geben. In Naturschutzgebieten und im Wald müssen Hunde grundsätzlich an der Leine und auf den Wegen geführt werden.
Ein freilaufender Hund ist eine Gefahr für Wild- und Weidetiere und wird als Bedrohung wahrgenommen – selbst, wenn er gut erzogen ist. In unserem Stiftungsland setzen wir häufig Rinder, Schafe oder Pferde als vierbeinigen Landschaftspfleger ein. Auch friedliche Weidetiere reagieren bei Begegnungen mit Hunden häufig panisch und können sich im Gelände oder an Weidezäunen verletzen. Weidetiere, die sich durch Mensch und Hund bedroht fühlen, können zur Verteidigung sogar auch angreifen. Halte Deinen Hund also immer von den Weidetieren fern!
Nimm bitte den Hundekot immer mit! Rückstände von Medikamenten, auch Antiflohmittel oder Wurmmittel, schaden Käfern und den Bodenlebewesen.
Warum sind die Wege im Stiftungsland so unterschiedlich?
Jedes Stiftungsland ist besonders und dient dem Schutz ganz unterschiedlicher Lebensräume mit ihren Tier- und Pflanzenarten. Abhängig von den Schutzzielen und örtlichen Gegebenheiten erfolgt auch die Erschließung mit Wegen für Deinen Besuch. Sensible und abgelegene Bereiche in unseren großen und nassen Mooren können häufig nur auf einfachen, aber verwunschenen Pfaden erkundet werden. Sei hier immer wachsam, um Unfälle zu vermeiden, denn:
- Wege direkt durch unsere Weidelandschaften können sehr uneben sein
- Bohlenwege, Holztreppen und Aussichtsplattformen können sehr rutschig sein
- Im Herbst und Winter stehen manche Wege auch mal unter Wasser und sind unpassierbar
In anderen Gebieten ist es auf festem Grund hingegen möglich befestigte Fuß- oder Radwege anzulegen, ohne die Natur dadurch stark zu beeinträchtigen.
Wir empfehlen für den Besuch das Tragen von festem Schuhwerk. Bei nasser Witterung sind auch Gummistiefel vorteilhaft
Warum soll ich auf den Wegen bleiben?
Im Stiftungsland entwickeln sich wichtige Lebensräume für bedrohte Tiere und Pflanzen. Diese können hier vom Menschen ungestört leben und wachsen, solang wir auf den Wegen bleiben. Manche Arten sind sehr klein und trittempfindlich, andere eher scheu und schreckhaft. Die Landschaft ist hier wild und es gibt ein höheres Unfallrisiko durch herabfallendes Totholz im Wald oder tiefe und aufgeweichte Torfböden im Moor. Über die Sohlen Deiner Schuhe können unbemerkt Samen und kleine Teilchen von nicht heimischen und für die Artenvielfalt schädlichen Pflanzen wie dem Nadelkraut verbreitet werden. Bleib also bitte auf den Wegen, um Dich selbst nicht zu gefährden und Tiere, Pflanzen und ihre Lebensräume nicht zu schädigen!
Warum darf ich (oder mein Hund) Uferbereiche nicht betreten?
Uferbereiche von Gewässern sind sehr strukturreich und bieten auf kleinstem Raum einer Vielzahl von Pflanzen- und Tierarten einen Lebensraum. Sie haben als Verbindung zwischen Wasser und Land eine äußerst wichtige Funktion in der Natur. Am Ufer von Gewässern ruhen Wasservögel, schlüpfen Insekten wie Liebellen und gehen kleine Amphibien wie Moorfrösche zum ersten Mal an Land. Sie alle sind besonders störungsempfindlich. Gleichzeitig ist der Boden hier meist sehr weich und zarte Pflanzen werden leicht zertreten. Darum halte Abstand zum Ufer von Gewässern abseits der befestigten Wege!
Warum darf ich keine Pflanzen mitnehmen oder Pilze sammeln?
Im Stiftungsland hat der Schutz der Natur oberste Priorität. Pflanzen und Pilze erfüllen wichtige Funktionen im Naturhaushalt und sollen sich hier ungestört entwickeln. Sie sind Nahrung und Lebensraum von Tieren, produzieren Sauerstoff und binden Nährstoffe. Viele Arten sind selten, gefährdet und auch gesetzlich geschützt. Damit das Stiftungsland in seiner Einzigartigkeit erhalten bleibt, ist es auch außerhalb der Naturschutzgebiete nicht erlaubt Pflanzen oder Pilze mitzunehmen.
Ist es gefährlich über eine Weidefläche mit Tieren zu gehen?
Wenn ein Weg im Stiftungsland über eine Weidefläche führt, müssen besondere Verhaltensregeln beachtet werden. Die auf diesen Flächen weidenden Tiere sind in der Regel friedlich. Rinder und Pferde, aber auch Schafe und Ziegen, haben viel Kraft, um sich zu verteidigen, wenn sie sich bedroht fühlen. Daher gilt:
- Immer ausreichend Abstand zu den Weidetieren halten
- Schließe vorhandene Türen im Weidezaun nach dem Betreten und Verlassen der Weidefläche wieder sorgfältig
- Auf den Wegen bleiben und nicht querfeldein herumstreifen
- Ruhig verhalten, Tiere nicht erschrecken
- Weidetiere immer im Blick behalten und diesen nicht den Rücken zuwenden
- Wenn Weidetiere auf dem Weg stehen, mit großem Abstand umgehen oder den Rückzug antreten
- Sich nähernden Weidetieren ausweichen
- Lieber die Weidefläche verlassen, wenn Du erste Anzeichen von Unruhe feststellst
- Mutterkühe beschützen ihre Kälber. Wenn Du einen Hund mitführst, unbedingt unter Kontrolle und an kurzer Leine halten. Greift ein Weidetier an, leine Deinen Hund sofort ab!
Das Betreten dieser Flächen erfolgt auf eigene Gefahr.
Warum soll ich an der Steilküste aufpassen?
Auf dem Hochuferweg über der Steilküste und unter dem Steilhang am Strand ist besondere Vorsicht geboten. In den Jahreszeiten mit viel Regen und der Schneeschmelze gehören Abbrüche an Steilküsten zu den natürlichen dynamischen Prozessen. Sie formen die für Schleswig-Holstein typischen, sogenannten Ausgleichsküsten. Damit verbunden sind jedoch auch besondere Gefahren.
- An der Kliffkante besteht das Risiko mit dem Hang abzurutschen.
- Am Hangfuß kann herabstürzendes Erdreich zu Verschüttungen führen.
- Das Klettern auf dem Hang kann Erdmassen wieder in Bewegung bringen.
Aus diesem Grund müssen Absperrungen und Warnhinweise zur eigenen Sicherheit unbedingt beachtet werden. Abbrüche treten gehäuft im Winterhalbjahr und Frühjahr auf, ereignen sich sehr plötzlich und sind im Vorweg nicht offensichtlich zu erkennen.
Warum stehen Wege im Stiftungsland manchmal unter Wasser?
In unserem Stiftungsland wollen wir die Biologische Vielfalt mit ihren zahlreichen Tier- und Pflanzenarten und den vielfältigen Lebensbäumen in Schleswig-Holstein schützen und dauerhaft erhalten. Dazu gehört auch, natürlichen Prozesse in der Landschaft wieder zuzulassen und das Wasser zurückzuholen. Deshalb schließen wir Entwässerung-Gräben und bauen Drainagen zurück.
Wir stellen Lebensräume bedrohter Arten wie des Moorfroschs wieder her und schützen diese vor Zerstörung. In den Mooren, Niederungen und Auenlandschaften liegt eine Schlüsselfunktion hierfür im natürlichen Wasserhaushalt. Wassergesättigte Moore tragen wesentlich zum Klimaschutz bei und Wasser hat wichtige Kühlfunktionen in der Landschaft. Bei Starkregen oder in Niederschlagsreichen Monaten, vor allem in Herbst und Winter, kann es passieren, dass Wege im Stiftungsland überflutet werden. Dies ist ein Zeichen dafür, dass sich die Natur hier frei entfalten kann.
Bitte betrete keine Wege, die überflutet sind! Unter der Wasseroberfläche können sich nicht sichtbare Hindernisse oder tiefe Gräben am Rand des Weges befinden und es besteht ein erhöhtes Unfallrisiko.
Warum ist es wichtig im Moor auf den Wegen zu bleiben und in keinem Fall nasse Flächen oder Dämme zu betreten?
In den Mooren im Stiftungsland wird zur Renaturierung der natürliche Wasserhaushalt wiederhergestellt. Die moortypischen Pflanzen und Tiere können nur auf sehr nassen Böden überleben. Hierzu werden Entwässerungsgräben verschlossen und Dämme errichtet. Ein Betreten der Flächen abseits der Wege kann lebensgefährlich sein! In den nassen Bereichen und auf neuen Dämmen besteht die große Gefahr zu versacken. In älteren Dämmen können durch Bodensackung oder das Austrocknen im Sommer tiefe Löcher und Risse entstehen. Es besteht eine erhöhte Unfallgefahr. Ein Betreten kann zudem Schäden an den Dämmen und ein unbeabsichtigtes Zertreten seltener Pflanzen und Störungen der Wildtiere verursachen. Bleib deshalb unbedingt immer auf den ausgewiesenen Wegen!
Warum darf ich kein Feuer machen?
Offene Lagerfeuer sind in Schleswig-Holstein in der freien Landschaft nicht erlaubt. Dies dient der Vermeidung unkontrollierter Flächenbrände. Besonders in natürlichen Wäldern mit viel Totholz, aber auch in Mooren und Heiden können sich Feuer äußerst schnell ausbreiten. Die Brandbekämpfung ist hier besonders schwierig.
Mache Feuer ausschließlich an dafür gekennzeichneten Plätzen! Aber auch dort musst Du besondere Vorsicht walten lassen, vor allem bei Trockenheit und Wind. So hilfst Du unkontrollierte Feuer in der Natur zu verhindern und schützt Mensch und Natur.
Warum ist die Brandgefahr bei Trockenheit besonders hoch?
In Zeiten mit wenig Regen steigt die Brandgefahr mit zunehmender Trockenheit stark an. Abgestorbene Pflanzenreste bieten ideale Voraussetzungen für die Ausbreitung eines unkontrollierten Feuers. In unseren Naturlandschaften wird nicht aufgeräumt und das Totholz ist wichtiger Lebensraum für Insekten. Jeder kleine Funken genügt, um ein Feuer zu entzünden. Deshalb ist es besonders wichtig keine Feuer zu entzünden und nicht zu rauchen!
Darf ich im Wald die Wege verlassen?
Das Betreten des Waldes ist in Schleswig-Holstein grundsätzlich auch abseits der Wege gestattet. Innerhalb von Naturschutzgebieten sowie nachts zwischen Sonnenuntergang und Sonnenaufgang gilt jedoch ein strenges Wegegebot. Unser Stiftungsland ist Lebensraum trittempfindlicher Pflanzen und störungssensibler Tierarten. Das Wegegebot dient in erster Linie dem Naturschutz und sorgt dafür, dass das Stiftungsland trotzdem erlebbar ist. Auf den Wegen kannst Du die Gebiete sicher erkunden, ohne die Natur zu stören oder zu schädigen. Abseits der Wege besteht eine erhöhte Gefährdung durch herabfallendes Totholz, so dass besondere Vorsicht notwendig ist. Wir raten daher davon ab, die Wege im zu verlassen. Das Betreten der Flächen erfolgt immer auf eigene Gefahr.
Warum soll ich bei Wind im Wald besonders vorsichtig sein?
Bei Wind ist im Wald grundsätzlich Vorsicht geboten. Das gilt auch im Stiftungsland. Totholz in den Bäumen kann sich durch den Wind lösen, herabfallen und ernste Verletzungen verursachen.
Du solltest den Wald bei starkem Wind nicht betreten! Denn bei Sturm können auch Starkäste und ganze Bäume abbrechen oder umfallen. Dies ist den Bäumen im Vorfeld nicht offensichtlich anzusehen und gehört zu den natürlichen und waldtypischen Gefahren.
Sei äußerst wachsam, wenn Du dich abseits der Wege bewegst. Besonders in Naturwäldern oder in Wildnisgebieten im Stiftungsland wird in den Baumbestand abseits ausgewiesener Wege nicht eingegriffen. Denn für die Artenvielfalt sind abgestorbene Äste und Bäume und am Boden liegendes Totholz äußerst wichtig. Für Besucher*innen erhöht sich dadurch aber auch das Risiko, so dass wir vom Verlassen der Wege dringend abraten. Das Betreten der Flächen erfolgt immer auf eigene Gefahr.
Warum muss ich auch bei Schnee im Wald vorsichtig sein?
Im winterlichen Wald sind die knorrigen Stämme alter Bäume besonders gut zu erkennen, so dass sich der Besuch auch zu dieser Jahreszeit lohnt. Gleichzeitig kann auch viel Schnee fallen. Viel Schnee wird für Bäume häufig zu einer großen Last auf den Ästen. Nasser Schnee bei Tauwetter ist besonders schwer, wodurch Äste von den Bäumen abbrechen oder ganze Bäume abknicken können. Es kann so zu einer besonderen Gefahrensituation kommen, wodurch erhöhte Vorsicht beim winterlichen Waldbesuch erforderlich wird.
Warum wird bei Eis und Schnee nicht geräumt?
Im Stiftungsland werden die meisten Wege bei Eis und Schnee nicht geräumt oder gestreut. Nur in seltenen Einzelfällen übernimmt die örtliche Gemeinde auf Hauptwegen den Winterdienst. Deshalb ist bei Winterwetter besondere Vorsicht geboten. Die Stiftung selbst übernimmt auf ihren Naturflächen keinen Winterdienst. Wir konzentrieren uns vollkommen auf den Erhalt unserer Natur und den Schutz unserer heimischen Tiere und Pflanzen.
Warum finde ich nicht überall Mülleimer?
Hilf uns und nimm bitte Deinen Müll wieder mit! Wir selbst stellen im Stiftungsland keine Mülleimer auf, damit wir uns vollkommen auf den Erhalt unserer Natur und den Schutz unserer heimischen Tiere und Pflanzen konzentrieren können. Auch Essensreste wie Kerngehäuse von Äpfeln oder z.B. Bananenschalen gehören nicht ins Stiftungsland.
In seltenen Fällen kann es sein, dass die örtliche Gemeinde im Stiftungsland Mülleimer aufstellt und für Dich die Entsorgung übernimmt. Die Unterhaltung und Leerung sind in der Regel jedoch aufgrund der Abgeschiedenheit mit erheblichem Aufwand verbunden.
Warum sollte ich Apps wie Komoot oder Geocaching nicht immer folgen?
Apps wie Komoot oder Geocaching haben eine große Community und sind eine häufig genutzte Unterstützung zur Erkundung unbekannter Orte. Jede Person kann hier mitwirken und Vorschläge für Touren oder versteckte Caches auf die Plattformen stellen. Diese werden nicht von den App Anbietern geprüft, bevor sie online gehen.
Bitte prüfe deshalb immer bei der Nutzung dieser Apps, ob es sich bei den Vorschlägen um offizielle Wege oder Verstecke auf zugänglichen Flächen handelt. Folge nicht einfach den Angaben der Apps, verlasse die Wege nicht und klettere nicht über Absperrung, Zäune oder Gatter.
So kannst Du Störungen der Tiere und Pflanzen, die wir bei uns im Stiftungsland schützen, vermeiden und Dich selbst schützen.
Darf ich im Stiftungsland ohne Anmeldung Führungen oder andere Aktivität, wie z.B. eine Schnitzeljagd, organisieren?
Ja, es ist erlaubt Führungen oder Gruppenaktivitäten auf den öffentlichen Wegen im Stiftungsland durchzuführen. Bitte beachte dabei aber:
- Menschengruppen haben eine andere Wirkung auf die Natur als Einzelpersonen. Abhängig vom Gruppenverhalten können das intensive Störwirkung sein
- Nimm Rücksicht auf andere Besucher*innen und beachte die für alle geltenden Verhaltensregeln
- Bleibt als Gruppe auf den Wegen und achtet darauf diese nicht zu blockieren
Zu einigen Stiftungsländern gibt es Informationsmaterial in Form von Flyern. Diese stellen wir auf Anfrage gern zur Verfügung.
Warum kann ich hier nicht einfach übernachten?
Das Übernachten ist im Stiftungsland grundsätzlich nicht erlaubt. Es haben sich einzigartige Naturlandschaften entwickelt, die von störungsempfindlichen Tierarten bewohnt werden. Ihr Schutz hat oberste Priorität. An ausgewählten Orten haben wir aber offizielle Trekkingplätze eingerichtet, auf denen unter Einhaltung von Regeln naturverträglich übernachtet werden darf.
Warum darf ich keine Shelter bauen?
Jeden Tag genießen zahlreiche Besucher*innen die Natur im Stiftungsland. Die Beobachtung seltener Pflanzen, Tiere und unberührter Natur machen den Besuch zu einem einzigartigen Erlebnis. Zum Schutz der natürlichen Lebensräume und zur dauerhaften Bewahrung darfst Du die Natur bei Deinem Besuch nicht verändern und auch keine Shelter bauen.
Warum darf ich meinen Grünschnitt aus dem Garten nicht im Stiftungsland entsorgen?
In den Hausgärten wachsen und blühen viele Pflanzenarten, die nicht in unserer Wildnis vorkommen. Gelangen sie in die freie Natur, konkurrieren sie häufig mit den natürlich vorkommenden Arten um Platz, Licht und Nährstoffe. Im schlimmsten Fall können sie heimische Arten sogar vollständig verdrängen. Manche dieser Arten sind auch giftig und gefährden Tiere oder den Menschen. Mit den Gartenabfällen kommen Samen und Teile dieser unerwünschten Pflanzen in die freie Natur. Hilf mit dabei sie nicht weiter zu verbreiten und entsorge Deine Gartenabfälle auf dem Kompost oder in einer Grünschnittannahmestelle! Dort werden sie zu wertvollem Boden zersetzt und können später weiterverwendet werden.
