Weltbauerntag: einfach mal “Danke” sagen

Heute ist Weltbauerntag. An diesem Tag heißt es auch für die Stiftung Naturschutz Schleswig-Holstein „Danke“ sagen.

  • Auf dem Weg das Vieh zu tränken, Foto: Julia Voss

  • Landwirtschaft wie sie heutzutage mitunter in Litauen anzutreffen ist, Foto: Aiko Huckauf

  • Adebar auf Nahrungssuche auf frisch gemnähter Wiese

  • Kleiner Perlmuttfalter auf blütenbunter Wiese, Foto: Bernd-Struwe-Juhl


Danke sagen für den Einsatz Bäuerinnen und Bauern im Stiftungsland. Ohne ihren Einsatz wäre der Naturschutz im Stiftungsland nicht denkbar. Knapp 1.400 Pächter bewirtschaften mehr als die Hälfte der Flächen der Stiftung Naturschutz. Das sind immerhin 20.000 Hektar, die nicht gedüngt, gespritzt und erst nach der Vogelbrut gemäht oder extensiv beweidet werden.

Die Landwirt*innen sorgen mit ihrem Engagement für die Artenvielfalt im Land. Wo sie wirtschaften,  haben Kuckuckslichtnelke, Sumpfdotterblume oder gar Orchideen wieder eine Chance. Mit ihnen tummeln sich auf diesen Flächen zahlreiche Insekten, Wiesenbrüter, Laubfrosch und Co.. Ihnen geht in der intensiv genutzten Kulturlandschaft der Lebensraum aus. Wo Einheitsgrün und Maiswüsten die Landschaft dominieren, ist es um die Vielfalt bei Flora und Fauna schlecht bestellt.

Der Weltbauerntag findet jährlich am 1. Juni statt und erinnert daran, dass die Landwirt*innen für die weltweite Erzeugung von Lebensmitteln verantwortlich sind. Erstmals ausgerichtet wurde der Aktionstag in Hannover im Jahr 2000 in enger Verbindung mit der Weltausstellung EXPO.

Der Weltbauerntag erinnert an die Bedeutung der Bäuerinnen und Bauern. Insbesondere durch den rapiden Anstieg der Weltbevölkerung sowie den  Klimaschutz sieht sich die Landwirtschaft neuen Herausforderungen gegenüber. Ein wichtiges Ziel ist es, weltweit nachhaltiger und ressourcenschonender zu produzieren. Weltweit leben 2,6 Milliarden Menschen direkt und indirekt von der Landwirtschaft. Besonders hervorzuheben sind  kleinbäuerliche Familienbetriebe, deren gesellschaftliche Bedeutung häufig unterschätzt wird.