Schleswig-Holsteins Moore werden mit etwas Glück bundesweit bekannt

Die Stiftung Naturschutz Schleswig-Holstein hat Bundesumweltministerin Svenja Schulze das ambitionierten Moor- und Klimaschutzvorhaben vorgestellt und Begeisterung geerntet.

  • Walter Hemmerling, Bettina Hagedorn, Svenja Schulze, Sandra Redmann, Barbara Wilhelmy, Gerrit Werhahn (v.l.)


Moor, Moore und noch mehr Moore sollen in den nächsten Jahren in Schleswig-Holstein das Klima retten. Mit unseren großflächigen Moor-Wiedervernässungs-Maßnahmen sind wir schon jetzt DIE aktiven Klimaschützer hier im Land. In Zukunft wollen wir sprichwörtlich noch ne Schippe rauflegen und wahre Klimahelden werden. Deshalb haben wir, die Stiftung Naturschutz Schleswig-Holstein, jetzt unsere ambitionierten Klimaziele bei Bundesumweltministerin Svenja Schulze vorgetragen:

In den nächsten zehn Jahren - also bis 2030 - wollen wir jährlich 700.000 Tonnen CO2 festlegen. Durch Vernässung und Renaturierung von Hoch- und Niedermooren hier bei uns im Norden.

Schleswig-Holstein hat als moorreichstes Bundesland und uns, der Stiftung Naturschutz Schleswig-Holstein, als Moor-Instanz den Schlüssel in der Hand, um den CO2-Ausstoß nachhaltig zu senken.

Rund 70 Prozent des 37.000 Hektar großen Stiftungslandes sind potenzielle Moorböden. Die Stiftung Naturschutz Schleswig-Holstein, mit Geschäftsführer Walter Hemmerling, der ehrenamtlichen Vorstandsvorsitzenden und SPD Landtagsabgeordnete Sandra Redmann und dem Koordinator des Zentrums für Biologischen Klimaschutz der Stiftung Naturschutz Schleswig-Holstein, Gerrit Werhahn, hofft jetzt auch auf Fördergelder vom Bund. "Die Ministerin zeigte großes Interesse an unserem ambitionierten Moor- und Klimaschutzvorhaben", sagte Walter Hemmerling. "Besonders beeindruckt zeigte sie sich angesichts der personellen Kompetenz und Professionalität im Team der Stiftung, die auf eine ‚Erfolgsstory‘ von über 40 Jahren nachhaltigem Engagement für biologischen Klimaschutz im Norden verweisen können", so Hemmerling weiter.

Das Treffen in der Hauptstadt kam auf Initiative der schleswig-holsteinischen Bundestagsabgeordneten Bettina Hagedorn zustande.