Säbelschnäbler-Paare erobern Rickelsbüller Koog

Trotz Trockenheit haben sich über 100 Paare des seltenen Wiesenvogels ihr Babyzimmer eingerichtet und brüten fleißig

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Viele Wiesen und Weiden im Stiftungsland sind ausgetrocknet und auch die sonst so nassen Küstengebiete an Nord- und Ostsee trocknen nach und nach aus. Einzig und allein dort, wo die Vielfaltschützer der Stiftung Naturschutz Schleswig-Holstein nachgeholfen haben - wie hier im Rickelsbüller Koog im Kreis Nordfriesland - und eine XXL-Badewanne, einen sogenannten Polder installiert haben, sind die Wiesen noch nass genug. Gut erkennbar ist dieser Effekt auf dem Panorama-Foto. Es zeigt links ausreichend nasse Flächen, da dort das Wasser dank Polder gehalten wird und rechts völlig ausgetrocknete Flächen.

Auf den durchnässten Flächen haben sich die Säbelschnäbler gestürzt: mindestens 100 Paare haben sich im Rickelsbüller Koog im Kreis Nordfriesland ihr Babyzimmer eingerichtet und brüten abwecheselnd. In ein paar Tagen dürften wir dort mit vielen Küken rechnen. Die kleine Säbelschnäbler gehören nämlich zu den Nestflüchtern. Sobald alle - meist sind es zwei bis vier Eier - geschlüpft sind geht es auch schon mit Mama und Papa auf Nahrungssuche in den Flachwasserzonen. Dort gibt es – wenn es noch nass genug ist - Wasserinsekten, Würmer, Schnecken, Krebstiere und auch mal einen kleinen Fisch zu verspeisen.

Also drücken wir die Daumen für viele kleine Säbelschnäbler…