Prominenz und Applaus für Vorzeige-Projekt

Erfolgreiche Abschlussveranstaltung des „BlütenMeer 2020“-Projekts der Stiftung Naturschutz Schleswig-Holstein

  • Die Teilnehmer*innen der Abschlussveranstaltung des Projekts BlütenMeer 2020

  • Prof. Dr. Beate Jessel (BfN) über die Bedeutung und Herausforderungen des Naturschutzes und der Landwirtschaft im Grünland

  • Prof. Dr. Beate Jessel (BfN) im Gespräch mit den Experten*innen des Projekts BlütenMeer 2020

  • Wiebke Busch, Leiterin der Archegärtnerei Eggebek, zeigt Jan Philipp Albrecht (Umweltminister des Landes Schleswig-Holstein) die Mutterpflanzenkultur in der Archegärtnerei

  • Umweltminister Jan Philipp Albrecht über die Bedeutung des Projekts BlütenMeer 2020 der Stiftung Naturschutz Schleswig-Holstein

  • Umweltminister Jan Philipp Albrecht im Gespräch mit dem geschäftsführenden Vorstand der Stiftung Naturschutz Schleswig-Holstein Dr. Walter Hemmerling

  • Abendexkursion im Projektgebiet Düne am Treßsee

  • Dr. Björn Rickert, Dr. Christian Dolnik und Dr. Doris Jansen erklären die Maßnahmen im Projektgebiet Binnendüne Riesbriek

  • Die Teilnehmer*innen im Projektgebiet Binnendüne Riesbriek

  • Arnika auf der Binnendüne Riesbriek

  • Begehung der Arnika Pflanzung im Projektgebiet Binnendüne Riesbriek

  • Auch die Kühe genießen das BlütenMeer

  • Exkursion im BlütenMeer

  • Heidenelken

  • Margeriten und Heidenelken

  • Begehung der Küchenschellen Pflanzung im Projektgebiet Schäferhaus


Ein Projekt mit bundesweiter Strahlkraft sucht jetzt seine Nachahmer: das „BlütenMeer 2020“-Projekt der Stiftung Naturschutz Schleswig-Holstein hat sich in den vergangenen sechs Jahren mit unermüdlichem Einsatz, viel Leidenschaft, Elan und Willenskraft für die Rückkehr der Wildblumenwiesen in Schleswig-Holstein eingesetzt. Mit Erfolg: rund 200.000 Wildpflanzen sind in ganz Schleswig-Holstein in die Erde gekommen und rund 250 Hektar Grünland wurden mit einem ausgeklügelten Maßnahmen-Mix aufgewertet. Daraus sollen sich in den kommenden Jahren rund 2500 Hektar – das entspricht in etwa der Größe der nordfriesischen Insel Amrum – blütenbunte Wiesen verwandeln.

Rund 70 Teilnehmer*Innen, darunter Wissenschaftler*innen, Botaniker*Innen, Landschaftplaner*Innen und begeisterte Naturschützer*Innen aus ganz Deutschland und dem umliegenden Ausland waren bei dem Resumée des Projektteams zu den erfolgreichen Maßnahmen im Akademiezentrum Sankelmark mit dabei.

Die Präsidentin des Bundesamtes für Naturschutz, Prof. Dr. Beate Jessel eröffnete die Veranstaltung mit ihrem Vortrag „Naturschutz, Landwirtschaft und Grünland – Bedeutung und Herausforderungen aus bundesweiter Sicht“ und gratulierte dem Projektteam zu dieser herausragenden Leistung.

Am zweiten und dritten Tag ging es dann endlich raus auf die wildbunten Wiesen am Schafflunder Mühlenstrom und im Schäferhaus Nord. Nach achtstündiger Exkursion bei schweißtreibendem Sonnenschein kamen die Teilnehmer*Innen freudestrahlend und begeistert zurück. Sooo viele heimische Wildpflanzen hatten sie selten gesehen. Arnika, Heide-Nelke, Wiesen-Margerite sie alle glänzten vor Schönheit und entlockten den Teilnehmer*Innen viele begeisterte „ooohs“ und „aaahs“. Sorge um Nachahmer muss sich dieses Projekt nicht machen. Hoch motiviert ging es dann in den dritten Tag – endlich durften die Teilnehmer*Innen einen exklusiven Blick in die Kinderstube der Wildpflanzen werfen: die projekteigene, bundesweit einzigartige Arche Gärtnerei in Eggebek. Dort werden die äußerst seltenen Arten gezogen, gepäppelt, ausgepflanzt, geerntet und vermehrt für noch mehr wildbunte Blumenwiesen im Land zwischen den Meeren. 

Mit dabei: der schleswig-holsteinische Umweltminister Jan-Philipp Albrecht. Auch er ist stolz, das so ein Vorzeige-Projekt mit bundesweiter Strahlkraft in seinem Schleswig-Holstein erfolgreich zu Ende geht. „Es geht darum, Arnika oder Küchenschelle und damit die Vielfalt zurück ins Land zu bringen“, betonte er.