Neuer Lebensraum für Amphibien

Die Baumaßnahmen für die Gewässerneuanlagen im Naturschutzgebiet Lütjensee sind abgeschlossen.

  • Das Bagger-Ballett

  • Laubfrosch


Neue Lebensräume für gefährdete Amphibien, wie Rotbauchunke, Kreuzkröte, Moorfrosch und Laubfrosch sind im Stiftungsland „Lütjensee und Hochfelder See“ bei Warnau entanden. Ziel der Stiftung Naturschutz Schleswig-Holstein ist es,  die Lebensqualität in dem 155 Hektar großen Naturschutzgebiet für bereits ansässige Tierarten weiter zu verbessern. 20 neue Kleingewässer mit einer Größe von jeweils 300 m² bis 1500 m² haben die Vielfaltschützer ausgehoben. Gleichzeitig wurden Gräben angestaut und etliche Drainagen im Gebiet entfernt.

Die Teichflächen sollen sich nun nach und nach mit Regenwasser füllen. Galloway-Rinder werden dafür sorgen, dass die Gewässer nicht zuwachsen. So können sie sich im Frühjahr rasch erwärmen und bieten den Amphibien optimale Fortpflanzungsbedingungen. Mit dem angefallenen Aushub haben die Naturschützer Vieh-Triften verstärk, um eine dauerhafte Beweidung der gesamten Fläche zu ermöglichen.