Neuer Lebensraum für Amphibien und Reptilien

Stiftung Naturschutz Schleswig-Holstein optimiert Lebensräume für Zauneidechsen und Kreuzkröten im Stiftungsland Halbinsel Holnis

  • Amphibienexperte Ralf Hoinkis,Projektleiterin Sophie Desaga, Pächter Hauke Ziergöbel und Flächenmanager Paul Trumpf (v.l.), Foto: Silke Schlüter

  • Flächenmanager Paul Trumpf, Projektleiterin Sophie Desaga, Pächter Hauke Ziergöbel und Amphibienexperte Ralf Hoinkis (v.l.), Foto: Silke Schlüter

  • Blick auf die Flensburger Förde, Foto: Silke Schlüter


Im Stiftungsland Holnis an der Flensburger Förde hat die Stiftung Naturschutz Schleswig-Holstein einen etwa drei Hektar großen Bereich des Naturschutzgebietes für europaweit streng geschützte Zauneidechsen und Kreuzkröten aufgewertet.

Im beweideten Grünland hat die Stiftung Naturschutz Schleswig-Holstein deshalb ein flaches Laichgewässer für Kreuzkröten ausgehoben. Das Gewässer ist so flach, dass es in heißen Sommern austrocknen wird, denn Kreuzkröten sind nicht auf ganzjährig wasserführende Gewässer angewiesen. In direkter Nachbarschaft schließen sich sandgeprägte Sommerlebensräume mit offenen Bodenstellen an. Die offenen Bereiche sind optimal für Zauneidechsen geeignet, denn hier können sie ausgiebig in der Sonne baden, um auf Betriebstemperatur zu kommen.

Von den Maßnahmen werden zudem wärmeliebende Insektenarten profitieren, die schüttere Bodenvegetation und Rohboden benötigen. An den neuen Teichen werden sich aber auch Libellen zur Eiablage versammeln. Potentiell sind die Gewässer ebenso für Laubfrösche und Kammmolche geeignet.