Life-Aurinia: Topp mit Abzügen in der B-Note

Ambivalent fiel die Bewertung des Scheckenfalter-Projektes im Schwarzbuch des Bunds der Steuerzahler aus.

  • Screenshot der Homepage des Bunds der Steuerzahler Deutschland e.V.

Nach 2013 hat der Bund der Steuerzahler in seinem aktuellen Schwarzbuch der bundesweiten Steuersünden wieder das Stiftungsprojekt zur Wiederansiedlung des Goldenen Scheckenfalters auf der Agenda.

Einerseits lobt der Verein zur Verringerung der Steuerverschwendung das Projekt der Stiftung Naturschutz Schleswig-Holstein, weil die Wiederansiedlung des Scheckenfalters in Schleswig-Holstein gelungen ist. Andererseits kritisiert er das EU-Projekt, weil dafür zu viel Geld ausgegeben wurde. O-Ton der Steuerzahlerorganisation:  „Der Falter ist wieder da – aber der Aufwand dafür ist immens.“

Die Stiftung Naturschutz Schleswig-Holstein bewertet das Projekt als vollen Erfolg – für die Natur – und Menschen gleichermaßen. „Wir haben im Zeichen eines globalen Insektensterbens in den vergangenen Jahren viel Geld in die Hand genommen, das gut investiert ist. Die Hälfte der Summe hat uns die EU zur Verfügung gestellt, um eine bedrohte Schmetterlingsart und rund 50 Hektar seines immer seltener werdenden Lebensraum zu retten. Der anspruchsvolle Falter steht dabei nur stellvertretende für die mehr als 1000 Arten, die in intakten Heidelandschaften zu Hause sind. Davon hat nicht nur die Biodiversität in Schleswig-Holstein profitiert, Menschen erfreuen sich an attraktiven neuen Erholungsräumen und  gleichzeitig viele regionale Unternehmer, vom Landschafts- und Gartenbau bis hin zu Forstunternehmen“, sagt Projektleiterin Antje Walter.

Mehr Infos zum Erfolg des Projektes gibt es hier.