Kraniche schlemmen in Stodthagen

Energie-Tankstelle im Stiftungsland Stodthagen & Kaltenhofer Moor


Schon von weitem sind ihre Trompetenrufe zu hören – die charakteristischen Rufe der Kraniche liegen in diesen Tagen in der norddeutschen Luft. Hunderte machten jetzt im Stiftungsland Stodthagen vor den Toren Kiels Rast.

Nass, kalt, und dazu noch eine ziemlich steife Brise? Dieses Herbst-Schmuddelwetter ist überhaupt nichts für die Kraniche. Deshalb machen sie sich schon im Spätsommer zu Hunderten bereit für ihren rund 3000-Kilometer-Flug in die südeuropäischen Winterquartiere, wie Spanien, Frankreich, Portugal. Für einige wenige Zugvögel geht es sogar bis nach Nordafrika.

Einige wenige Kraniche sind seit Jahren schon Dauergäste im wunderschönen Stiftungsland Stodthagen – sie brüten dort jedes Jahr aufs Neue. Dass es auch als Raststätte für den Weiterzug gen Süden wunderbar geeignet ist, hat sich unter den wärmeliebenden Kranichen offenbar herumgesprochen: so viele wie in diesem Jahr gab es in Stodthagen und dem Kaltenhofer Moor noch nie! Mehr als 150 majestätische Vögel wurden am vergangenen Wochenende am Rande der Landeshauptstadt gesichtet.

Das Stiftungsland nahe Kiel bietet optimale Vorbereitungsbedingungen für den langen Weiterflug gen Süden. Zum einem finden sie auf den Wilden Weiden jede Menge Leckereien, wie Grasfrösche und andere Amphibien, zum Anderen holen Sie sich den nötigen Energie-Shot auf den abgeernteten Maisfeldern ringsrum – ein perfekter Mix für eine lange Reise in den Süden.

Kraniche werden auch als „Vögel des Glücks“ bezeichnet. Dieser liebevolle Kosename stammt ursprünglich aus Schweden und bezieht sich darauf, dass im Frühjahr mit dem Kranich der Frühling ins Land zurückkehrt und mit ihm die Sonne, Helligkeit und Wärme.