Einmal um die Erde und zurück…

Losgelöst und klimaneutral um die Welt – dank der „MoorFutures®“-Klimaschutzzertifikate

  • Sandra Lösch und Lukas Harenberg vor den Iguazu-Wasserfällen in Argentinien

  • Sonnenuntergang über dem Atlantik


Im November vergangenen Jahres – der Corona-Virus war noch im fernen China und hierzulande keinerlei Bedrohung in Sicht – ging es für Sandra Lösch (27) und Lukas Harenberg (25) aus Trier los. Ihr Weltreisen-Projekt „Losgelöst“ startete. Dabei sollte es für die Zwei nicht nur eine Weltreise in ferne Länder sein, sondern auch eine Reise zu sich selbst und zu außergewöhnlichen Naturschutz- und Umweltprojekten. Keine Frage, also, dass die Beiden möglichst umweltfreundlich und nachhaltig reisen wollten. Flugzeuge kamen auf ihrer Reiseplanung also zunächst nicht vor… Und sollte es doch anders kommen, war für die beiden klar, dass sie den CO²- Ausstoß regional – also in Deutschland – ausgleichen möchten. Ihre Wahl fiel dabei auf unsere „Moor Futures®“-Klimaschutzzertifikate, unter anderem vertrieben durch die Ausgleichsagentur Schleswig-Holstein, einer 100-prozentigen Tochter der Stiftung Naturschutz Schleswig-Holstein.

Die Weltreise der beiden Mitt-Zwanziger startete von Deutschland aus mit dem Zug ins französische Lyon. Weiter ging es von dort mit dem Nachtbus nach Barcelona an der spanischen Küste entlang und mit der Fähre bis zum ersten Etappenziel: Las Palmas auf der kanarischen Insel Gran Canaria. Jetzt sollte es mit dem Segelboot über den Atlantik nach Südamerika gehen. Nach einigen Tagen im Hafen von Las Palmas heuerten die Beiden auf einem kleinen Segler an, der sie mitnahm auf die größte Abenteuerreise ihres bisherigen Lebens. „Das war eine Reise zu uns selbst. Eine sehr besondere, herausfordernde Zeit“, gibt Sandra zu. Die andauernde Seekrankheit, das Nicht-Duschen-Können, das Salzwasser auf der Haut, die brennende Sonne tagsüber und die klirrende Kälte in der Nacht, ließen die beiden schnell begreifen, dass auf dieser Etappe die Natur, der Atlantische Ozean, bestimmt.

„Ich bin sehr froh, dass ich nicht wusste, was da auf mich zukommt“, lächelt Sandra. „Dann wäre ich nie an Bord gegangen. Jetzt mit etwas Abstand würde ich es doch wieder tun.“

Nach 18 Tagen auf hoher See, war endlich wieder Land in Sicht: Das Segelboot mit der Vier-Mann-Crew steuerte die karibische Insel Barbados an. Da dort für Bootscrews andere  Einreisebestimmungen gelten und keinerlei Fähren zu anderen Inseln fahren, mussten die Beiden das tun, was sie eigentlich auf dieser Reise nicht vorgesehen hatten: sie mussten ein Flugzeug besteigen und nach Südamerika fliegen. Destination diesmal: Uruguay. „Es war eine Ausnahmesituation und das Flugzeug die einzige Chance zum Weiterreisen“, erklärt Lukas.

Zwei Monate lang blieben die Globetrotter aus Deutschland in Uruguay. Und endlich konnten sie die Projekte finden, die sie suchten. „Wir arbeiteten einen Monat lang in einem Hostel in Montevideo, danach lebten und arbeiteten wir auf einer Gaucho-Farm in der Pampa Uruguays“, schwelgt Sandra in Erinnerung. „Hier lernten wir viel über Nachhaltigkeit und Selbstversorgung.“ Nach einem Zwischenstopp bei den beeindruckenden Iguazu-Wasserfällen in Argentinien sind sie bei einem Eco-Tourismusprojekt in La Plata (südlich von Buenos Aires) gestrandet.

Und dann zerplatzte der große Weltreisen-Traum der Zwei durch einen winzigen Virus (geht das?) von heute auf morgen. Mitte März war Covid-19 auch in Argentinien angekommen. Die Regierung reagierte blitzschnell, riegelte das Land ab und verhing eine strenge Ausganssperre. Vier Wochen Quarantäne folgten für Sandra und Lukas. Vier Wochen auf dem Grundstück des Tourismusprojekts ohne Touristen, aber mit viel Gartenarbeit und noch größerer Ungewissheit über ihre Zukunft und die Aussichten auf eine Weiterreise. Geplant hatten die Beiden schließlich für zwei bis drei Jahre.

Schweren Herzens entschieden Sandra und Lukas sich dann doch für das Rückholprogramm der Deutschen Bundesregierung. „Wir sind nur gegangen, weil wir gehofft haben, dass das die bessere Entscheidung ist…“, meint Sandra. Am 17. April bestiegen die Beiden also nochmals ein Flugzeug. Dieses Mal die letzte, nein, die allerletzte Rückholmaschine der Bundesregierung für Deutsche im Ausland. So kamen sie viel zu früh, aber unversehrt zurück nach Deutschland. Lost im Heimatland. Die beiden unvorhergesehenen Flüge haben sie deshalb jetzt kompensiert mit unseren Klimaschutzzertifikaten, den sogenannten „Moor Futures®“. „Wir haben verschiedene Anbieter bzgl. Klimaschutzzertifikate verglichen. Viele Projekte finden in Entwicklungsländern statt. Wir fühlten uns aber wohler mit dem Gedanken, in unserer Heimat und vor Ort einen Beitrag zu leisten. Aus Sandras Zeit als Landschaftsarchitektin wussten wir, dass Moore sehr gute CO2-Binder sind. Bei der Online-Suche sind wir dann auf Eure „MoorFutures®“ aufmerksam geworden. Für uns war es am sinnvollsten, ein Projekt zu unterstützen, bei dem direkt nach der Umsetzung CO2-Emissionen gestoppt werden können – und das in unserer Nähe.

Mehr über Sandra und Lukas‘ Projekt „Losgelöst“ gibt es hier:  
Website www.losgeloest.net | Instagram @losgeloest_um_die_welt | Facebook: losgeloestumdiewelt

Mehr Informationen über unserer Klimaschutzzertifikate “Moor Futures®” finden Sie hier:
www.ausgleichsagentur.de
www.moorfutures.de