40 Jahre und keine Spur von Midlife-Crisis

Die Vielfaltschützer der Stiftung Naturschutz Schleswig-Holstein ließen beim Sommerfest zum 40. Geburtstag die Korken knallen

  • Das Stiftungsteam mit Ministerpräsident Daniel Günther und Umweltminister Robert Habeck

  • Umweltminister Rober Habeck, Vorstandsvorsitzende Sandra Redmann, Geschäftsführer Walter Hemmerling und Ministerpräsident Daniel Günther (v.l.)

  • Gut gefüllte Festscheune

  • Muntere Festgemeinde auf dem Landschaftspflegehof Hartwigswalde vom Verein Weidelandschaften

  • Besucher Magnet: Grillstand mit Köstlichkeiten vom Galloway

  • Netzwerken war angesagt!

  • Umweltminister Robert Habeck: Moderator des Sommerfestes

  • Ministerpräsident im Gespräch mit Walter Hemmerling und Sandra Redmann (v.l.)

  • Ministerpräsident Daniel Günther beim Eintrag ins Gästebuch

  • Eintrag des Ministerpräsidenten im Gästebuch des Sommerfestes 2018 - ein Grund, stolz zu sein!


Zum 40. Geburtstag sprüht die Stiftung Naturschutz Schleswig-Holstein nur so vor Elan, Einsatz, Tatendrang und Leidenschaft für die unsagbar einzigartige Natur im schönsten Bundesland Deutschlands. Keine Spur von Midlife-Crisis, Schaffenskrise, Lebenskrise!!!

Davon konnten sich die rund 350 Gäste auf dem Landwirtschaftspflegehof Hartwigswalde bei Neumünster überzeugen. Und: zu diesem besonderen Anlass gab es nicht nur ein besonderes Sommerfest, sondern auch jede Menge besondere Gäste. Grünen-Chef Robert Habeck führte als ‚Showmaster‘ durch das Programm und löcherte Geschäftsführer Walter Hemmerling und Vorstandsvorsitzende Sandra Redmann mit Fragen rund um die Rolle, den Wandel in den vergangenen Jahren, die Herausforderungen und die erklärten Ziele der Stiftung Naturschutz Schleswig-Holstein. Hemmerling betonte: „Im Vordergrund steht als politischer Auftrag der Erhalt der biologischen Vielfalt. Dabei stehen wir im Zentrum – als inzwischen professionelle Organisation. Und wir sind auf dem Weg, Erlebnisraum-Gestalter zu werden. Denn nur, was die Menschen kennen, schützen sie auch.“ Dabei blicke die Stiftung auf eine dynamische Entwicklung zurück. Vor 40 Jahren wäre etwas wie das Vorzeige-Projekt „BlütenMeer 2020“, die Wiedervernässung von 1600 Hektar Moor oder das Züchten von Fröschen, Kröten und Unken, um deren Bestand zu sichern, undenkbar gewesen, sagte er.

Und Sandra Redmann,  räumte ein, dass sie in den vergangenen vier Jahren als Stiftungsvorsitzende auch ihren Blick auf die Natur und den Naturschutz deutlich geschärft habe: „Es steckt mehr dahinter, als ich gedacht habe“, sagte sie. „Man merkt, wie viel Herzblut darin steckt.“ Und durch den steten Kontakt mit Behörden, Landwirten und Partner in der Flächenbetreuung sei ihr auch bewusst geworden, wie wichtig die Stiftung im Land sei.

 

 

Ehrengast war kein Geringerer als Ministerpräsident Daniel Günther. Er gratulierte herzlich und unterstrich die Rolle der Stiftung Naturschutz Schleswig-Holstein im Land Schleswig-Holstein. Er betonte, dass es vor allem, wenn es um die Natur und die widerstrebenden Ziele verschiedener Akteure geht, auf den Ausgleich ankomme. „Es ist wichtig, dass man die Interessen zusammenbringt – dabei hilft uns die Stiftung“, sagte der Ministerpräsident, der in Anspielung auf die Agrarpolitik der vergangenen Jahre im humorvollen Dialog mit Habeck bekannte: „Das habe ich auch ein bisschen von Dir gelernt, Robert.“