Trotz einiger Regenwolken gab es beim Sommerfest der Stiftung Naturschutz Schleswig-Holstein ausschließlich strahlende Gesichter. Rund 350 Gäste aus Naturschutz, Landwirtschaft, Vereinen, Ministerien und Behörden kamen in den wildbunten Garten der Geschäftsstelle der Stiftung Naturschutz Schleswig-Holstein in Molfsee – zum Wiedersehen, Austauschen Netzwerken und gemeinsamen Feiern.
Und Gründe zum Feiern gab es reichlich. Das Vorstands-Duo Ute Ojowski und Dr. Juliane Rumpf nahm die Gäste mit auf eine kleine Reise durch die Naturschutz-Erfolge des Jahres: Allein im Kreis Segeberg wurden 1.500 junge Knoblauchkröten, mehr als 840 Zauneidechsen im Rahmen mehrjähriger Artenschutzprojekte ins Stiftungsland entlassen. Im Kreis Plön bekamen 1.000 junge Rotbauchunken ein neues Zuhause. Und im Stiftungsland Nordoe zählten die Schmetterlings-Exper*innen an nur einem Tag 350 Goldene Scheckenfalter – mehr als doppelt so viele der beiden Vorjahre. Ein starkes Zeichen dafür, dass die Wiederansiedlung des seltenen Schmetterlings gelungen ist.
Auch einige gefiederte Überraschungsgäste sorgten in diesem Jahr für Freude: Sumpfohreulen brüteten erfolgreich im Stiftungsland. Und auch die seltenen Kornweihe fühlt sich in Schleswig-Holstein wieder wohl: fünf Brutpaare und neun Jungvögel zählten die Expert*innen in diesem Jahr.
Solche Erfolge seien nur durch den unermüdlichen Einsatz des gesamten Stiftungsteams der Stiftung Naturschutz Schleswig-Holstein möglich, betonte Ute Ojowski. Dr. Juliane Rumpf weitete den Dank auf all jene aus, die gemeinsam mit der Stiftung Naturschutz Schleswig-Holstein und ihre hunderprozentige Tochter, die Ausgleichsagentur Schleswig-Holstein. Mit ihrem Ausgleichsgeschäft stärke sie den Wirtschaftsstandort Schleswig-Holstein und leiste gleichzeitig einen wichtigen Beitrag zum Erhalt der biologischen Vielfalt und zum Klimaschutz.
Danach wurde bei Kaffee und Kuchen, Grillwurst und Kartoffelsalat vor allem eines: geschnackt, gelacht und genetzwerkt. Denn manchmal entstehen die besten Ideen für den Naturschutz der Zukunft bei einem guten Gespräch im Garten.

























