Lang genug hat es gedauert, doch jetzt scheint der Winter endgültig Schnee von gestern zu sein. Überall liegt der Frühling in der Luft. Wir können ihn riechen und gar nicht genug kriegen von den ersten wärmenden Sonnenstrahlen. Auch die Natur erwacht aus dem Winterschlaf. Auf ein neues aufregendes Jahr.
Pelzig, fleißig, früh: Hummeln sind Frühlings-Flieger
Kaum steigt das Thermometer über drei Grad starten die Hummelköniginnen aus ihren hohlen Bäumen, unterirdischen Höhlen oder dichtem Gras. Kein Wunder! Sie sind mit ihrem pelzigen Plüschpo auch schön dick eingepackt für einen Frühstart im Frühling. Und sie können konkurrenzlos Nektar saugen und sich den Hummel-Bauch vollschlagen. Vorausgesetzt sie finde auf ihren Aus-Flügen auch gleich die für ihren Rüssel passenden Wildpflanzen wie… Als zweites auf dem Frühlings-Rollfeld: die Gehörnten Mauerbienen. Sie starten ab vier Grad und strecken Fühler und Hörnchen aus den Hohlräumen – wie Nisthilfen oder liegengebliebene trockene Pflanzstängel.
Schmetterling flattert in den Frühling
Sie überwintern als Schmetterlinge im Kellerraum oder auf dem Dachboden. Sobald die Temperaturen über die Zehn-Grad-Marke steigen, flattern auch sie los. Einzige Ausnahme, der häufig umherflatternde Zitronenfalter, der hat eine Art Frostschutzmittel im Blut und überwintert tatsächlich draußen.



