Naturfilme begeistern, bewegen und verbinden
Seit 20 Jahren bringt das internationale Naturfilmfestival „Green Screen“ die Wunderwelt der Natur auf die große Leinwand – und macht Eckernförde jeden September zum Treffpunkt für Filmschaffende, Wissenschaft, Umweltbildung und Naturschutz. Anlässlich des Jubiläums lud das Festival jetzt zu einem parlamentarischen Abend ein. Mit dabei war auch Ute Ojowski, Geschäftsführerin der Stiftung Naturschutz Schleswig-Holstein.
Für die Stiftung Naturschutz Schleswig-Holstein gehört das Festival längst zu den wichtigsten Veranstaltungen für Naturvermittlung im Norden. „Naturfilme schaffen etwas Besonderes: Sie machen Natur emotional erlebbar, wecken Faszination und sensibilisieren gleichzeitig dafür, warum wir unsere Lebensräume schützen müssen“, Ute Ojowski.
Naturvermittlung mit Strahlkraft weit über Schleswig-Holstein hinaus
Das Green Screen Festival gilt als größtes Naturfilmfestival Europas. Jedes Jahr kommen Filmschaffende aus aller Welt nach Eckernförde – ein bisschen Hollywood-Flair an der Ostsee. Für die Stiftung Naturschutz Schleswig-Holstein ist das Festival deshalb weit mehr als nur ein Kulturereignis, es gehört mit zu den bedeutendsten Formaten für Umweltbildung und Naturvermittlung in Schleswig-Holstein.
Den Auftakt bilden jährlich am Vorabend der Eröffnung des Green Screen Festivals die „Eckernförder Gespräche“, die das Festival gemeinsam mit der Stiftung Naturschutz Schleswig-Holstein organisiert.
Dabei rücken aktuelle Umweltfragen aus Schleswig-Holstein in den Mittelpunkt: Wie gelingt Klimaschutz vor Ort? Wie können wir Hochwasserschutz, Windenergie und Biodiversität zusammen denken? „Das Festival ist international – die Eckernförder Gespräche aber holen den Fokus zurück auf die Herausforderungen im Naturschutz wieder direkt vor unsere Haustür“, erklärt Ojowski.
Innovation im Naturschutz fördern
Die Stiftung Naturschutz Schleswig-Holstein engagiert sich beim Festival außerdem mit Preisstiftungen in den Bereichen Wissenschaft, Nachwuchs und Innovation. Dahinter steckt ein klares Ziel: neue Ideen im Natur- und Klimaschutz sichtbar machen.
„Die Stiftung steht seit vielen Jahren für innovative Naturschutzarbeit“ sagt Ojowksi. „Viele Entwicklungen, die heute bundesweit diskutiert werden, haben ihren Ursprung hier in Schleswig-Holstein – etwa der biologische Klimaschutz durch Moorvernässung.“


