Sooo Freunde der Sonne,
Nun ist es also so weit: Wir melden uns nun das letzte Mal bei euch auf diesem Wege. Nach einer Woche voller Außendienst, Dreck, Regen und vielen lieben Menschen, sitzen wir nun an unserem letzten Arbeitstag noch einmal im Büro und tippen für euch unseren letzten Blogeintrag.
Dieses Jahr hat uns in so vielen Hinsichten geprägt. So hat es uns dabei geholfen heraus zu finden, wie es für uns nach unserem FÖJ weitergeht, wir haben tolle Freundschaften mit anderen FÖJis und Azubis aus der Stiftung geschlossen, haben so viel gesehen und erlebt. Wir sind an Herausforderungen gewachsen, haben gelernt als Team eng miteinander zu arbeiten und werden vieles aus diesem Jahr wahrscheinlich nie wieder vergessen. Durch dieses Jahr sind wir in eine wundervolle FÖJ-Bubble gerutscht die, sowie die ganzen Freundschaften, einem wahrscheinlich ein ganzes Leben lang erhalten bleiben.
Als Abschluss wollen wir nun noch einmal mit euch zusammen auf unser FÖJ Jahr 2024/25 zurückblicken. Wollen noch einmal die schönsten, prägendsten und vielleicht auch schlimmsten Momente Revue passieren lassen.
Beginnen wir doch mit unseren persönlichen FÖJ Highlights. Welches ganz gewiss dazu zählt sind die tollen Seminare, mit den ganzen wunderbaren Menschen der lila Seminargruppe, sowie die LDKs mit den Sprechis aus allen Seminargruppen. Damit verbunden natürlich auch die einzigartigen Freundschaften. Was natürlich auch nicht unerwähnt bleiben darf, sind unsere monatlichen Moortouren durch das Große Moor bei Dätgen, das Dosenmoor, das Kaltenhofer Moor, das Hasenmoor und das Königsmoor. All die langen Arbeitstage im Sommer mit Sonne, blauem Himmel und dem summenden, blühenden und brummenden Moor. Aber auch diese eine Moortour im Winter durch das Königsmoor, bei der der ganze Boden mit einer Zentimeterdicken Eisschicht bedeckt war und man über das Eis durch das Moor laufen konnte. Als Pluspunkte zu den Moortouren gehören auf jeden Fall noch die Male bei denen wir von Jule, Björn, Madita, Lilli, Runa, Jay, Milo, Greta, Svea, Lara, Aaron, Leonie oder Ida begleitet wurden. Auch die tollen Entdeckungen von Hasen und Rehen (meist lebendig, aber auch zum Teil schon dahingeschieden), Sonnentau und vielem weiterem waren immer wieder kleinere Highlights. Wir durften sogar einmal ein Forschungsprojekt unterstützen, bei dem wir zusammen mit der Uni Rostock und Greifswald Torfmoose im Königsmoor von einer bereits vor vielen Jahren wiedervernässten Fläche entnommen haben und diese auf einer neu wiedervernässten Fläche ausgebracht haben, um zu schauen, welche Übertragungsmethode am besten geeignet ist.
Zusammen mit ganz vielen anderen FÖJis haben wir auch ganz viele tolle gemeinsame Aktionen gehabt, (wobei man sich toll kennenlernen und austauschen konnte). So haben wir gemeinsam Entkusselt, Handys sortiert, uns gegenseitig besucht oder gemeinsam bei öffentlichen Veranstaltungen unterstützt. Weitere Höhepunkte waren die Teilnahmen an ganz vielen Demos gegen rechts im Frühjahr, wo wir geschlossen als FÖJ Gruppe auftreten konnten.
Neben den ganzen schönen Dingen, gab es aber natürlich auch ein paar nicht so reibungslose Ereignisse. So können wir uns beide an unsere erste Fahrt in die Waschstraße noch lebhaft erinnern. Mit zitternden Händen am Lenkrad, Schweißausbrüchen und ganz viel Überforderung haben wir uns aber zu echten Waschstraßenprofis hochgearbeitet. Außerdem haben mir die riesigen Spinnen zu Beginn des FÖJs ein halbes Jahr lang nachts Alpträume beschert. Auch die Moortouren brauchten etwas, bis sie so richtig zur Routine wurden. Zu Beginn waren wir dann doch noch eher mit Suchen und Spinnen ausweichen beschäftigt, als mit dem zügigen ablaufen der Pegel.
Zum Schluss und diesem kleinen Revue unseres FÖJ Jahres geben wir euch nochmal eine kleine Aussicht darauf, wie es bei uns beiden weitergehen wird: Oskars Entscheidung steht noch nicht ganz fest, doch es wird etwas zwischen Geographie, Landschaftsökologie oder Bio (-wissenschaften) werden. Bei mir sind es Soziologie und Kommunikations- und Medienwissenschaften geworden, also doch nicht mehr so ganz die Öko Richtung. Dennoch werden wir beide in irgendeiner Art und Weise dem Naturschutz erhalten bleiben, sei es beruflich, privat oder ehrenamtlich.
Damit verabschieden wir uns nun endgültig bei euch und bedanken uns bei euch, falls ihr immer fleißig und regelmäßig unsere Blogeinträge (besonders Jule!) gelesen habt.
Tschö mit Ö
Oskar und Siri, FÖJ 2024/25






