Eine Nahaufnahme eines Wasserfrosch im Großen Moor.

Moor, Moor und noch mehr Moor!

Eine entspannte Woche voller kleiner Highlights und viel Zeit draußen in den Mooren.

Woche vom 07.-13.09.2026

Den Montag verbrachten wir im Moor. Es stand sowohl das Große Moor bei Daetgen als auch das Hasenmoor auf dem Plan. Das Wetter war super und mit dem Moorbeutel im Gepäck freuten wir uns auf die beiden Ausflüge. Da wir nun auch dort zum ersten Mal zu dritt unterwegs waren, suchten wir uns vor allem erstmal die richtigen Wege raus. Was sind die sichersten und einfachsten Wege zu den einzelnen Pegeln? Wo kann man gut parken? Und vor allem: Wo kann man gut Pause machen? Wir konnten Schnecken in Brennnesseln beobachten, bahnten uns durch in der Sonne glitzernde Spinnennetze und sahen einige Vögel. Ein Highlight war, soweit wir das ornithologisch und mit einigen Apps bestimmen konnten, ein Seeadler, der im Großen Moor plötzlich über uns kreiste. Wir waren begeistert von dem majestätischen Flug. Wir nahmen uns Zeit zum Bestimmen und die ganzen Pflanzen und die Tiere wahrzunehmen. 

Dienstags standen weitere Onboardings und einige Fototemine an. Ich bin später dazugestoßen da für mich vor allem der Infostand abends in Eckernförde anstand. Nach viel Vorstellung und drum und dran verabschiedeten sich Conny und Louis in den Feierabend während ich mit Kiara anfing das Auto mit allem möglichen an Infomaterial und Goodies zu bepacken. Es ging also zu den sogenannten Eckernförder Gesprächen. Eine Art Auftakt für das Green Screen Festival welches in den folgenden Tagen dort stattfinden sollte. Das ist ein internationales Naturfilmfestival bei dem die tollsten Filme verschiedenster Personen gezeigt werden. Aber zurück zu dem Programm von diesem Dienstagabend. Hauptprogramm war eine Podiumsdiskussion bei der neben dem Umweltminister Tobias Goldschmidt auch Antje Walter, eine Stiftungsmitarbeitende verschiedene Fragen beantwortete. Es ging um die Gestaltung privater Gärten und wie man schon im Kleinen einen super Ort für Insekten schaffen kann. Es gab außerdem Einblicke in einen der Filme. Nach der Diskussion ging es für mich zurück an den Infostand. Kiara und ich verteilten eine Menge Goodies und Infoflyer und beantworteten fleißig alle möglichen Fragen zur Stiftung und der richtigen Bauart von Bienenkästen. 

Nachdem der Mittwoch vor allem durch weitere Vorstellungen und Onboardings geprägt war, ging es am Donnerstag ins Kaltenhofer Moor:

Das ist mit Abstand wirklich mein Lieblingsmoor. Es schaut aus wie ein verwunschener Wald. Voller verknoteter Bäume, unfassbar weichem Moos und kleinen Lichtungen. Außerdem sind extrem viele Frösche verschiedener Art unterwegs. Was mich immer besonders freut. Wir bewegten uns von Pegel zu Pegel, sprangen über kleine Flussläufe und maßen die Wasserstände. Wir trafen auch auf Rehe, die in der Ferne durch den Wald hüpften, und auf einen riesigen Ameisenhaufen. Nach der eigentlichen Arbeit verschlug es uns noch auf einen kleinen Spaziergang in das Naturschutzgebiet. Es waren nur das Rascheln der Blätter und die Rufe eines Fasans zu hören. Schließlich fanden wir zurück zum Auto und zurück nach Molfsee. So ging der Donnerstag zügig vorbei. Bevor es Freitagmorgen wieder im Büro weiterging. 

Da war die Woche nun auch schon wieder vorbei. Die vielen Bürostunden diese Woche wurden von den Moortouren ausgeglichen und ein wohlverdientes Wochenende stand an.

Für mich, Fine, ging es dann aber noch aufregend weiter mit der ersten LDK, also Landesdelegiertenkonferenz. Und ich, als eine der Vertreter*innen der gelben Gruppe, machte mich auf den Weg in Richtung Schleswig. Treffpunkt war die Klöndeel bei Loopstedt. Ein aufregendes, volles, aber auch sehr schönes und lustiges Wochenende lag vor mir. Wir lernten uns unter den Sprechis besser kennen. Sprachen über unsere Motivation und über unsere Ideen. Es wurden Dinge geklärt wie: Wie wollen wir im Plenum kommunizieren? Was gibt es für Regeln? Was wollen wir erreichen in unserem Sprechi-Jahr? Wir entwarfen unser eigenes Wahlsystem und bildeten Arbeitskreise.
Durch einige Spaziergänge zum naheliegenden Moor, Softeis am Abend, den ersten Versuchen eines Podcasts und der super süßen Momo kamen aber auch die entspannten Dinge nicht zu kurz.
Sonntagmorgen stand dann die Wahl der Bundesdelegierten und der Vertretung für das LSWW an. Und zusammen mit Linus und Lisa, beide vom Träger Wattenmeer, habe ich nun die Ehre das Land Schleswig-Holstein nun auch auf Bundesebene zu vertreten. 
Mit dieser neuen Aufgabe ging es dann für mich wieder zurück Richtung Kiel.
Ich bedanke mich für dieses tolle Wochenende. Danke auch an die Regios und an die beiden in der Küche für die wirklich super Unterstützung.

Ich bedanke mich auch bei euch für das fleißige Lesen dieses Blogs und verabschiede mich. Euch einen guten Start in die nächste Woche und bis ganz bald!

 

Eure Fine