Woche vom 14. – 20.09.2026
Ereignisreicher Montag
Nach dem wöchentlichen Jour-Fixe hatten wir erst mal eine Stunde Zeit uns zu sortieren und vom Wochenende zu erzählen. Dabei haben wir erfahren, dass Fine nicht nur Landes- sondern jetzt auch zur Bundesdelegierten gewählt wurde. Herzlichen Glückwunsch dazu auf jeden Fall!!
Ansonsten war ich noch spontan einmal mit Nils in Plön wo wir einen Baum, der über den Weg gefallen ist, kleinsägen sollten. Dieser war allerdings schon klein also gings wieder zurück. Außerdem war ich mit Christian auf mehreren Flächen unterwegs. Wir haben da Bereiche abgesteckt, die gemäht werden sollen. Mit Fenster unten und Musik laut aufgedreht gings über einen kleinen Wanderweg zurück zur Stiftung.
Frommer Dienstag
Für mich gings heute ins Kieler Kloster. Mit einer kleinen Arbeitsgruppe haben wir mit sehr viel Diskussion und Austausch unser nächstes Seminar vorbereitet, geplant und geschafft und nebenbei aber auch den Spaß und Essen nicht zu kurz kommen lassen.
Was die anderen in der Stiftung so getrieben haben, wurde für nicht so Blog-Eintrag relevant betrachtet. Sie hatten weitere Onboardings und wie man einen Stand aufbaut.
Wechselhafter Mittwoch
Der Heutige Tag startete für den Norden (soweit ich das nach fünf Wochen, die ich jetzt hier bin, sagen kann) ungewohnt sonnig und mit strahlend blauem Himmel. Aber noch während ich diesen Text verfasse, schüttet es wie aus Gießkannen und man ist kurz davor den Lichtschalter zu betätigen, weil es so dunkel ist. Aber im Kontrast zu dem wechselhaften Wetter hatten wir einen sehr entspannten und Büro lastigen Tag. Wir haben Urlaubspläne besprochen (und haben wieder aufgehört, weil wir alle noch nicht so genau wissen, wann wir Urlaub nehmen wollen. Das haben wir also auf später irgendwann verschoben) und unsere Woche bisschen organisiert. Gearbeitet haben wir auch, falls man Onboardings als Arbeit bezeichnen kann. Das meiste ist ja doch zuhören und Input aufnehmen.
Donnerstag mit Karl-Große die Kartoffelrose
Für uns ging es heute zum Sehlendorfer Binnensee, um den Kartoffelrosen ein weiteres Mal an den Kragen zu gehen. Allerdings im Vergleich zu der Aktion in den Sanddünen im Weißenhäuser Brök ging es hier etwas zäher, da wir uns zusätzlich zum Buddeln noch durch eine Gras- und Moosschicht durchkämpfen mussten. Wobei das mithilfe von Haken doch ganz gut ging. Bis Louis und ich dann aber auf Karl-Große die Kartoffelrose gestoßen sind. Dieser Kollege ist anders als seine Pflanzen-Genossen nicht waagrecht, sondern senkrecht gewurzelt. Also haben wir die schier endlose Verfolgung in die Tiefe aufgenommen. Bei einer geschätzten tiefe von 1 Meter hatten wir uns bis zum Wurzelende von Karl-Große vorgebuddelt und am Ende ein Exemplar mit einer Länge von 1,60 Metern in der Hand. Zeitlich hat er uns gute 2,5 Stunden beschäftigt und unseren Geduldsfaden aber auch unseren Ehrgeiz immer gut gespannt gehalten. Bevor wir aber wieder zurückgefahren sind, durften wir noch einen Blick durch ein Spektiv und Fernglas werfen und unteranderem Uferschnepfen, den Großen Brachvogel oder den Kiebitz beobachten.
Sortierter Freitag
Heutige Aufgabe: Alle Autokisten einmal ausleeren, zählen und aufschreiben, was sich darin befindet. Danach haben wir die einzelnen Inhalte sortiert und die Kisten neu befüllt. Das Auto für den Spender*innen-Spaziergang wurde noch in die Waschstraße gebracht und das Material dafür eingeladen. Das war auch so das Einzige, was wir heute gemacht haben.
Spender*innen-Spaziergang
Für Louis und mich hieß es heute: früh aus den Federn. Denn um 6:35 ging unser Bus vom Kieler Hbf nach Molfsee wo wir uns um 7:00 mit Karen zum Kaffee kochen verabredet haben. Das erste Hindernis zu so früher Stunde stellte sich als die Alarmanlage heraus (wir haben sie aber nicht ausgelöst, sondern mussten nur bisschen probieren, bis wir verstanden haben, was wir machen müssen). Als dann auch alle Kaffeekannen gefunden und mit ca. 17 Litern Kaffee gefüllt waren gings los zum Lindenhof in Preetz, wo wir mit aufgebaut und die Spender*innen-Autos eingewiesen haben. Auf dem Spaziergang konnten wir mehr über das Jakobs-Kreuz-Kraut oder die Robust Rinder lernen. Am Ende der Tour gab es noch ein kleines Catering und noch bevor die zweite Tour da war, durften wir wieder mit dem Zug nach Hause fahren.
Eure Conny





