Mit Wind und Regen kennen sie sich bestens aus, unsere vierbeinigen Landschaftspfleger. Ursprünglich kommen unsere zotteligen Galloways oder rotbraunen Highlands mit ihren schwungvoll geformten Hörnern aus dem schottischen Hochland. Auch im Stiftungsland bleiben sie das ganze Jahr über in unseren „Wilden Weiden“ und leben dort in kleinen Herden; nur in strengen Wintern wird zugefüttert. Ansonsten finden sie auf den ungedüngten und ungespritzten Weiden auch in den kalten Monaten ausreichend Futter. Nur so haben seltene Pflanzen wie der im Spätsommer leuchtend lila blühende Teufelsabbiss eine Chance, sich auszubreiten und gegen stärkere Arten wie zum Beispiel die Traubenkirsche zu behaupten.

Natürlich haben wir und auch unsere Pächter – unsere Wilden Weiden sind Großteils verpachtet, insgesamt arbeiten wir mit über 1.000 Pächtern zusammen – die Galloways, Highlands, Exmoorponies und Konik-Wildpferde stets im Blick, damit ihnen Sommer wie Winter nichts fehlt.

Über viele der Wilden Weiden im Stiftungsland führen Wanderwege, die über Klapptore zugänglich sind. Besucher sollten dabei allerdings beachten, dass unsere Landschaftspfleger nicht an engen Kontakt mit Menschen gewöhnt sind, da die Tiere das ganze Jahr über als Herde über die Weiden ziehen. Sie sind neugierig, halten normalerweise aber Abstand zu den Besuchern. Daher bitten wir unsere Besucher, zu ihrer eigenen Sicherheit ebenfalls Abstand zu den Tieren zu halten, nicht durch eine Rinder- oder Pferdeherde zu gehen und keine Tiere zu füttern.

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