Moore brauchen Wasser. Ohne trocknen sie aus, zersetzen sich und klimaschädliches Kohlendioxid wird freigesetzt. Die Moorlandschaften in Schleswig-Holstein wurden über die Jahrhunderte immer weiter trocken gelegt. Mit Hilfe von Gräben und Rohren wurde das Wasser abgeleitet, um das Land wirtschaftlich zu nutzen. Daher heißt die Hauptaufgabe unserer Entwicklungshelfer, allen voran unsere Moorexpertin Jutta Walter: Wasser fürs Moor!

Die Entwässerungsgräben werden verschlossen, ebenso die Drainagen, die oftmals sehr tief im Boden liegen. Manchmal müssen Wälle oder Dämme aufgeschoben, in selteneren Fällen auch Spuntwände gesetzt werden. Alles, damit das Wasser beispielsweise bei Regenfällen auf den Flächen verbleibt und die Torfmoose wieder wachsen.

Das Land Schleswig-Holstein hat 2008 ein Programm zum Schutz und zur Regeneration entwicklungsfähiger Hoch- und Niedermoore sowie zum Schutz des Klimas und der biologischen Vielfalt verabschiedet und stellt dafür Mittel bereit. Die Stiftung Naturschutz, verwaltet flankierend den Moorschutzfonds für das Land Schleswig-Holstein. In den Moorschutz-Fonds fließen regelmäßig Ausgleichszahlungen des Landes, die Eingreifer bei Bauvorhaben als sogenanntes Ersatzgeld zahlen müssen.

Vereine, Verbände aber auch Gemeinden können hier Anträge zur Finanzierung ihrer Moorschutzprojekte stellen.
Als einer der größten Moorschutzaktivisten ist das Stiftungsteam unermüdlich im Einsatz, um den Lebensraum von Torfmoosen und Wollgras, Hochmoor-Mosaikjungfer, Bekassine und vielen weiteren moortypischen Pflanzen, Libellen, Schmetterlingen und Vögeln zu erhalten
Übrigens: aktiver Moorschutz gleichzeitig wichtiger Klimaschutz!

Aktiv zum Klimaschutz beitragen in Schleswig-Holstein!

Mit dem Erwerb von MoorFutures® kann jeder seinen persönlichen CO2 Fußabdruck so klein wie möglich hinterlassen. Egal ob Heizung oder Waschmaschine, der Firmenfuhrpark oder die Veranstaltung: Energie - und damit CO2 - verbrauchen wir alle. Natürlich steht die Vermeidung des klimaschädllichen Verbauchs an erster Stelle, aber den unvermeidbaren CO2 Ausstoß können Sie jetzt ausgleichen: regional, dauerhalt und nachvollziehbar.

Mit Ihrer Beteiligung an der Finanzierung des MoorFutures®-Projektes Königsmoor bei Rendsburg in Schleswig-Holstein tragen Sie zur Erhaltung einer lebenswerten Welt für zukünftige Generationen bei. Jedes MoorFuture® entspricht dabei der Vermeidung von einer Tonne CO2.

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Planen, Prüfen, Begehen: Seit vielen Jahren ist Jutta Walter (rechts) im Stiftungsteam für die Moore bei uns im Land aktiv. Auch Interviews für Zeitung, Fernsehen und wie hier Radio gehören zu ihrer Arbeit.

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Bevor die Schönheit in unsere Moore zurückkommt, rücken erst einmal die Bagger an. Mit ihrer Hilfe werden Wälle oder Dämme gebaut, Drainagen verschlossen und Gräben aufgehoben, damit das Wasser auf der Fläche bleibt und sich der trockne Moorboden wie ein Schwamm vollsaugen und wachsen kann.

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Der seltene Sonnentau ist ein Indikator für einen guten Moorstandort. Die nur wenige Zentimeter große Pflanze braucht viel Licht, feuchten und nährstoffarmen Boden. Wo es ihm gut geht, fühlen sich auch viele weitere Pflanzen und Tiere wohl.

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