Wissen: Hummel, Mauerbiene & Co.

28.2.2017 - Wie steht es um die wildlebenden Verwandten der Honigbiene? Vortrag am 7. März in Mölln


Wie steht es um die wildlebenden Verwandten der Honigbiene? Warum sind nicht nur Honigbienen, sondern auch die fast 300 einheimischen Wildbienenarten für den Menschen so wichtig? Gibt es besondere Bienen im Südosten Schleswig-Holsteins?

Antworten auf diese Fragen gibt der Biologe Norbert Voigt, Leiter des Umweltbildungsprojektes „BienenReich Schleswig-Holstein“, am Dienstag, 7. März, um 19.30 Uhr im Stadthauptmannshof in Mölln. Neben spannenden Fragen zur Biologie und ökologischen Anpassungen von Wildbienen, stellt Voigt die Vielfalt der einheimischen Arten vor. Hinweise für Schutz- und Hilfsmaßnahmen im Siedlungsraum und im eigenen Garten runden den Vortrag auf Einladung ab.

Eine Veranstaltung der Stiftung Herzogtum Lauenburg in Zusammenarbeit mit dem Schleswig-Holsteinischen Heimatbund und dem Projekt BienenReich Schleswig-Holstein.

Ort: Stadthauptmannshof, Hauptstraße 150, Mölln. Eintritt: frei.

Die Situation von Wildbienen, Hummel und anderen Bestäuber-Insekten in unserer Umwelt hat sich in den letzten Jahren dramatisch verschlechtert. 70 Wildbienenarten gelten heute allein in Deutschland als ausgestorben oder verschollen. Dabei sind Blütenbestäuber für uns überlebenswichtig, denn sie  tragen zur Sicherung unserer Ernteerträge und zum Erhalt der biologischen Vielfalt bei.

Das Umweltbildungsprojekt „BienenReich Schleswig-Holstein“ haben der Schleswig Holsteinische Heimatbund (Projektträger), die Stiftung Naturschutz Schleswig-Holstein, das Landesamt für Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume sowie der Landesverband der Schleswig-Holsteinischen und Hamburger Imker initiiert. Ihr Ziel ist es, Bienen zu schützen, denn ihre Bestäubungsleistung ist für den Menschen und Tiere unverzichtbar. Gefördert wird das Projekt von „BINGO! Die Umweltlotterie“, der Brunswiker Stiftung und der Stiftung Natur im Norden.

Mehr Informationen unter www.bienenreich-sh.de