Weltweiter Trend: Schmetterlingen geht die Luft aus

Alarmierendes Ergebnis aus Großbritannien: Bestand der Schmetterlinge weltweit bedroht


Britische Wissenschaftler kommen zu alarmierenden Ergebnissen: Nicht nur auf den britischen Inseln ist der Bestand der Schmetterlinge bedroht – dieser Trend gilt auch für Europa und weltweit. Zu diesem Ergebnis kommen britische Schmetterlingsexperten im Zuge ihrer jährlichen Schmetterlingszählung „Big Butterfly Count“. (British Butterflies 2015)

Diesem Trend steuert die Stiftung Naturschutz Schleswig-Holstein seit 2010 mit ihrem EU-Projekt LIFE-AURINIA , das die Rückkehr des Goldenen Scheckenfalters in Schleswig-Holstein vorbereitet, entgegen. Wo sich der als verschollen geltende Falter wohlfühlt, geht es artenreich und blütenbunt zu. Zahlreiche Insekten, Vögel und in unserer Landschaft nur selten anzutreffende Pflanzen fühlen sich hier genauso wohl.

Im Stiftungsland geht es für die Schmetterlinge langsam bergauf. Die Flächen am Treßsee südlich von Flensburg waren noch vor wenigen Jahren nahezu „schmetterlingsfrei“. Jetzt tummeln sich dort wieder zahlreiche Gaukler der Lüfte, unter ihnen Ochsenauge, Kleines Wiesenvögelchen und einige Dickkopfalter-Arten in großer Zahl. Das schillernde Ampfer-Grünwidderchen ist neu auf den Flächen vertreten. Es saugt häufig Nektar an den lila Flockenblumen, die es dank der Mahdgutübertragungen wieder auf der Fläche gibt.