Sanfter Einsatz der alpinen Riesen

Mit dem Einsatz der Mähraupe sorgt die Stiftung Naturschutz Schleswig-Holstein für eine bunte Vielfalt


Um die bunte Vielfalt auf den Feuchtwiesen der Lehmkuhlener Stauung zu erhalten, müssen die Naturschützer ganz behutsam vorgehen. Die zu Mähraupen umfunktionierten, ehemals alpinen Pistenraupen, arbeiten besonders bodenschonend und mähen dort, wo der Einsatz von Treckern nicht möglich ist und eine Mahd von Hand zu aufwendig wäre. Als Teil des europaweiten Netzes aus Schutzgebieten der Natura 2000, ist die Lehmkuhlener Stauuung Heimat vieler seltener Pflanzenarten. Darunter zum Beispiel  Sumpf-Herzblatt und Sumpf-Läusekraut, aber auch die geschützte Orchideenart Breitblättriges Knabenkraut. Durch die gezielte Mahd wird verhindert, dass die seltenen Pflanzenarten von anderen Arten verdrängt werden.

Die Maßnahmen zur Erhaltung der Artenvielfalt in der Lehmkuhlener Stauung, zwischen Preetz und Plön, werden vom Ministerium für Energiewende, Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume finanziert.