Neues Infozentrum in Eutin nimmt Betrieb auf

Integrierte Station Holsteinische Schweiz eröffnet – Anlaufpunkt informiert über naturräumliche Besonderheiten


Umweltminister Robert Habeck hat am Mittwoch in Eutin die „Integrierte Station Holsteinische Schweiz“ eröffnet. Dort können sich Bürger über die naturräumlichen Besonderheiten der Region informieren. Naturschutz lebe davon, dass Natur für die Menschen erfahrbar sei, denn die Menschen liebten und bewahrten nur, was sie kennen, sagte Habeck.

Aufgabe des naturschutzfachlichen Informationszentrums ist es, die Zusammenarbeit verschiedener Akteure im ländlichen Raum zu ermöglichen und die Akzeptanz von Naturschutzmaßnahmen vor Ort zu fördern.

Die Station in Eutin ist die fünfte Integrierte Station, die das Land in bedeutsamen Naturräumen Schleswig-Holsteins eingerichtet hat. Weitere Zentren sind die Stationen „Eider, Treene, Sorge und Westküste“ in Bergenhusen und Schlüttsiel,  „Unterelbe“ in Haseldorf, „Geltinger Birk“ in Nieby an der Flensburger Förde und „Lauenburgische Landschaften“ in Mölln.

Sandra Redmann, Vorstandsvorsitzende der Stiftung Naturschutz, und Heike Henning, für die Region Holsteinische Schweiz zuständige Flächenmanagerin der Stiftung, überbrachten die Glückwünsche des gesamten Stiftungsteams zur offiziellen Einweihungsfeier. Wie auch zu den bereits bestehenden Stationen will die Stiftung Naturschutz Schleswig-Holstein auch zur Integrierten Station Holsteinische Schweiz engen Kontakt halten, um hier wie in den anderen genannten Naturräumen den Naturschutz auf ihren Flächen lokal vernetzt voranzutreiben.

Drei unbefristete Vollzeitkräfte, mit Carsten Burggraf an der Spitze -  als ehemaliger Leiter des lokalen Projekts „Wasser-Otter-Mensch“ bestens in der Region bekannt - wollen künftig Projekte anschieben, die dem Arten- und Biotopschutz dienen. Praktische Naturschutzmaßnahmen, wie Moorrenaturrierungen und Mahd von blütenbunten Wiesen, gehören auch dazu.