Neuer naturnaher Wald in Rösing

Im Stiftungsland Rösing sind die Waldpflanzer unterwegs und legen Grundstein für Urwald von morgen


Die Stiftung Naturschutz Schleswig-Holstein legt auf ehemaligen Ackerflächen im Stiftungsland Rösing bei Pronstorf, Kreis Segeberg, den „Grundstein“ für einen neuen Naturwald: Über 18.000 heimische und standortgerechte Laubbäume und Sträucher werden auf einer fünf Hektar großen Fläche in unterschiedlicher Dichte gepflanzt.

Der standortgerechte Artenmix kann sich sehen lassen: Neben Stieleiche und Buche und verschiedenen Weiden kommen verschiedene Wildobstsorten, Feldulme und Linde in die Erde. Der Großteil der Bäume ist zwischen 50 und 80 Zentimeter groß. In den Randbereichen werden unter anderem Schlehe und Gemeiner Schneeball gepflanzt.

Den Waldumbau hat die Stiftung Naturschutz bereits im Herbst 2014 begonnen. Jetzt nimmt sie die 2. Etappe in Angriff. Hier wird der Urwald von morgen wachsen! In ihm finden Fledermäuse, Schwarzspecht und Kammmolch ein neues Zuhause, denn der Wald wird nicht mehr forstwirtschaftlich genutzt. Schon im Vorfeld hat die Stiftung Naturschutz Laichgewässer für Kammmolche angelegt. Der neue Wald wird ihnen als Sommer- und Winterlebensraum dienen.