Nektarpflanzen für Scheckenfalter und Co.

Damit der Goldenen Scheckenfalter und zahlreiche andere Insekten neue Tankstellen bekommen, hat die Stiftung Naturschutz noch einmal kräftig in die Hände gespuckt.

Die Pflanzer der Stiftung Naturschutz haben die günstige Witterung genutzt und in ihren Projektgebieten zur Wiederansiedlung des Goldenen Scheckenfalters zwischen dänischer Grenze und Elbe in die Pflanzkiste gegriffen. 1.000 Schwarzwurzeln, 4.000 Arnika und 10.000 Setzlinge vom Teufelsabbiss sind dabei in die Erde gekommen. Die Pflanzen dienen dem Scheckenfalter und zahlreichen anderen Schmetterlingen und Insekten als Raupennahrungs- und Nektarpflanzen.
Die kleinen Pflanzen stammen aus der Anzucht von Saat, die mit behördlicher Erlaubnis in Schleswig-Holstein von Hand gesammelt wurde. Verschiedene Gärtnereien haben diese Samen zum Keimen gebracht und groß gezogen.

Artenreich und blütenbunt

Ziel der Naturschützer ist es, noch mehr Blütenpracht ins Stiftungsland zu bringen. Im großen Stil werden deshalb bis 2018 gelb blühende Arnika und zart lila leuchtender Teufelsabbiss gepflanzt.
Die Pflanzaktion ist ein Baustein des von der EU kofinanzierten LIFE-Aurinia-Projektes, mit dem die Stiftung Naturschutz in 14 Projektgebieten Wiesen, Weiden, Heiden und Binnendünen noch artenreicher und blütenbunter macht. Damit wird die Rückkehr des Goldenen Scheckenfalters nach Schleswig-Holstein unterstützt. Wo er sich wohlfühlt, finden auch  andere Tagfalter und weitere seltene Tier- und Pflanzenarten einen neuen Lebensraum.

Mehr Infos unter www.life-aurinia.de