Neues Zuhause für Rotbauchunken

1.000 neue Bewohner für Stiftungsland Winderatter See: Stiftung Naturschutz setzt Rotbauchunken-Nachwuchs aus


Winzig sind sie! – die neuen Bewohner am Winderatter See, sie bringen es gerademal auf zwei Zentimeter, wenn sie ihren Schwanz als Kaulquappe abgeworfen haben. Die Rede ist von 1.000 jungen Rotbauchunken, die jetzt von der Stiftung Naturschutz Schleswig-Holstein in die „freie Wildbahn“ entlassen werden. Gesammelt wurde der Froschlaich auf der Geltinger Birk, die Aufzucht haben Experten der Firma Amphi Consult in Dänemark übernommen. Die europaweit vom Aussterben bedrohten Unken sind nicht die ersten, die hier ausgesetzt werden. Im Rahmen der Amphibieninitiative hat die Stiftung Naturschutz schon vor Jahren dafür gesorgt, dass sich hier eine der größten Laubfroschpopulationen des Landes etablieren konnte. Auch für die Rotbauchunken sehen die Chancen gut aus, denn hier finden sie dank der Stiftung Naturschutz optimale Lebensbedingungen vor.

Die Aktion ist Teil des schwedischen, von der EU-Kommission geförderten LIFE-SemiAquatic-Projektes, mit dem gefährdete Amphibien- und Wasserinsektenarten sowie die Zauneidechse in acht Natura-2000-Gebieten in Schleswig-Holstein bis 2020, gezielt unterstützt oder wiederangesiedelt werden.

Dieser Pressetext bringt die Meinung der Stiftung Naturschutz zum Ausdruck und nicht notwendigerweise die Meinung des Fördergebers der EU-Kommission.