Für Greta muss feuchter Boden her

Die Stiftung Naturschutz Schleswig-Holstein optimiert Feuchtwiesen für Wiesenvögel am Beltringharder Koog


Das von der EU geförderte Projekt LIFE-Limosa „gastiert“ mit schwerem Gerät im Beltringharder Koog bei Nordstrand. Auf gut 65 Hektar haben es Uferschnepfen und andere Wiesenvögel, unter ihnen Kiebitz, Rotschenkel und Kampfläufer, künftig leichter, nach Nahrung zu stochern, weil der Boden mehr Feuchtigkeit speichern wird. Der Grund: Grabenufer werden abgeflacht, Grüppen (kleine Entwässerungsgräben) auf geweitet oder verschlossen und vorhandene Flachwasserbereiche optimiert. So kann mehr Regenwasser in der Fläche gehalten werden.

Fuchs, Marderhund und Dachs wird die Jagd auf Eier und Jungvögel während der Brut und der Aufzucht des Nachwuchses erschwert. Eine Halbinsel, die bereits ein guter Uferschnepfen Brutplatz ist, wird durch einen großen breiten Graben zur Insel und erschwert den Feinden des Federviehs den Zugang zum gedeckten Tisch. Im Anschluss an die Brutzeit werden die Wasserstände so niedrig sein, dass Rinder die Weiden kurz grasen können, um für ein übersichtliches Brutgelände zu sorgen. So ist gewährleistet, dass die Wiesenvögel Feinde rechtzeitig entdecken können.

Mehr Informationen zum Projekt unter www.wo-ist-greta.de