Life-Limosa: Experten von Management begeistert

Internationale Wiesenvogelexperten loben Stiftung Naturschutz Schleswig-Holstein für Schutz der Uferschnepfen


Begeisterung machte sich unter den internationalen Experten breit. So tolle Wiesenvogelgebiete hatten sie schon lange nicht mehr gesehen. Besonders Oliver Granke, Leiter des von der EU geförderten Projektes zum Schutz von Uferschnepfe, Kampfläufer, Alpenstrandläufer und zahlreichen anderen gefährdeten Wiesenvögeln, freute sich. Das Lob ging natürlich auch an die Projektpartner vom Michael-Otto-Institut im Nabu (MOIN) in Bergenhusen und dem Landesamt für Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume in Flintbek. Ohne sie wäre die erfolgreiche Aufwertung der Projektgebiete nicht möglich gewesen.

Die Expert*innen aus Großbritannien, Dänemark, den Niederlanden, sowie von den Partnerprojekten aus Niedersachen und Nordrhein-Westfalen warfen bei der Bereisung der Projektgebiete an der Westküste einen kritischen Blick auf den Zustand der Flächen und machten sich ein Bild von den umfassenden Aktivitäten des Limosa-Teams. Was sie gesehen und beobachtet haben, konnte sich sehen lassen:  Die Projektflächen sind aufgrund des Wasser- und Pflegemanagements in einem Top-Zustand und attraktiv für viele Wiesenvogelarten. Die neu angelegten Polder, in denen die Wasserstände je nach Bedarf und Jahreszeit reguliert werden können, und das Management von Fuchs, Marder und anderen Beutegreifern, die sich gern über Eier und Küken hermachen, identifizierten die Biologen als Schlüssel zum Erfolg.

Die Experten waren sich einig, dass diese Gebiete eine herausragende Bedeutung im internationalen Wiesenvogelschutz haben und alles daran gesetzt werden müsse, ihren Zustand zu halten und weiter zu verbessern.