Neue Wanne für Uferschnepfe Greta

Der bekannte Hit „Die Wanne ist voll“ aus den Siebzigern trifft zwar nicht ganz das, was im Rickelsbüller Koog passiert, aber ...

... klingt doch im Ohr, wenn man weiß, was hier passiert: Um eine Projektfläche von 51 Hektar wird quasi ein Beckenrand (Erdwall) geschaffen, damit genug Wasser auf für Wiesenvögel, wie Uferschnepfe, Kampläufer und Rotschenkel, bevorzugten Flächen gehalten werden kann. Regulierbare Staubretter sorgen dafür, dass je nach Witterung immer der optimale Wasserstand herrscht, denn auch die Landwirte müssen mit ihren Treckern auf die Flächen kommen können, um sie zu bewirtschaften. Neben feuchten Wiesen brauchen Uferschnepfen & Co. extensiv bewirtschaftete Wiesen, denn bei der Brut und Nahrungssuche stehen sie auf übersichtliches Gelände, um Feinde rechtzeitig zu erkennen.

In den 1990iger Jahren gab es hier im Rickelsbüller Koog noch rund 75 brütende Uferschnepfenpaare – dieses Jahr sind es nur noch 26 Paare. Die Schutzbemühungen im Rahmen des Projektes "wo-ist-Greta" sollen diesen Abwärtstrend stoppen, in dem nun ein neuer Lebensraum für die Uferschnepfe im Rickelsbüller Koog hinzukommt. In der  Vergangenheit war es für Watvögel zu trocken.


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