Grenzübergreifend grüne Infrastruktur schaffen

Fachtagung am 15. Juni: Biotopverbund für mehr Lebensqualität in der Metropolregion Hamburg

  • Menschen brauchen Natur

  • Elbtalaue

  • Grünbrücke über A 7 bei Brokenlande, Foto: Luftbildservice Bernot

  • Blütenbunte Wiese


Die Metropolregion Hamburg lädt Fachleute und weitere Interessierte Donnerstag, 15. Juni, zur Fachtagung „Biotopverbund für mehr Lebensqualität in der Metropolregion Hamburg“ nach Lüneburg ein. Mit dabei ist die Stiftung Naturschutz Schleswig Holstein, die sich mit ihrem Projekt „Lebensraumkorridore“ zu einer bundesweit beachteten Expertin in Sachen Wiedervernetzung von Lebensräumen gemacht hat.

Grüne Freiräume und Verbindungsachsen sichern nicht nur Tieren und Pflanzen ein Überleben, sie verbessern auch die Lebensqualität der Menschen in der Metropolregion: Sie sind damit ein wichtiger Wirtschaftsfaktor. Wälder, Moore, Flüsse und Feldmarken erfüllen bedeutende Ökosystemleistungen. Sie sind Frischluftschneisen, speichern CO2 und dienen als Retentionsräume für Regenwasser. Für die Menschen bieten sie unverzichtbare Erholungsräume.

Beim Biotopverbund geht es darum, verinselte Biotope oder Naturschutzgebiete miteinander zu verbinden, auch über Äcker, Siedlungen und Straßen hinweg. Das kann nur funktionieren, wenn möglichst viele Nutzer in die Planungen zum Biotopverbund eingebunden werden und die Vorteile und Synergien eines „Grünen Netzes“ auch über Ländergrenzen hinweg erkennen.

Wie Biotopverbund und Naherholung zum gegenseitigen Nutzen zusammenwirken können und wo die Grenzen liegen, will die Fachtagung anhand von Beispielen aus der Metropolregion Hamburg und ganz Deutschland zeigen.

Weitere Informationen, inklusive Programmablauf und Anmeldung gibt es hier.