GeWald(tig): 30 Hektar neuer „Urwald“

Im Stiftungsland Sprakebüll zwischen Schafflund und Leck kommen 42.000 Bäume und Sträucher in die Erde


Die Stiftung Naturschutz Schleswig-Holstein pflanzt in Sprakebüll, Kreis Nordfriesland, einen neuen Naturwald: Insgesamt 42.000 heimische und standortgerechte Laubbäume und Sträucher werden auf einer 30 Hektar großen Fläche, ein ehemaliger Maisacker, in unterschiedlicher Dichte gepflanzt.

Der standortgerechte Artenmix kann sich sehen lassen: Schwarzerle,  und Weide, Stieleiche, Hainbuche, Flatterulme und Winterlinde kommen in die Erde. Der Großteil der Bäume ist zwischen 50 und 80 Zentimeter groß.  Hier wächst der Urwald von morgen, in dem Trauerschnäpper, Schwarzspecht, Seeadler und Uhu zu Hause sein werden, denn der Wald wird nicht mehr forstwirtschaftlich genutzt. Schon im Vorfeld hat die Stiftung Naturschutz Laichgewässer für Amphibien angelegt. Der neue Wald wird ihnen als Sommer- und Winterlebensraum dienen.

Ein Interview zum Stiftungswald Sprakebüll gibt es beim Syltfunk Söl´ring Radio.