Gemeinsam zum Wohl der Natur Ostholsteins

Stiftung Naturschutz, Wasser- und Bodenverband Oldenburg und Kreis Ostholstein ziehen an einem Strang – Absichtserklärung in Oldenburg unterzeichnet.

Gemeinsame Ziele verfolgen sie schon lange. Jetzt haben die Stiftung Naturschutz Schleswig-Holstein, der Wasser- und Bodenverband Oldenburg sowie der Kreis Ostholstein ihr Wissen gebündelt und eine entsprechende Absichtserklärung unterzeichnet. Tenor der Vereinbarung: Sich gegenseitig bei der Umsetzung der vielfältigen Aufgaben und Projekte im Rahmen ihrer Möglichkeiten zu unterstützen. So sollen die Werte und Funktionen des Naturhaushalts und des Landschaftsbilds in der Region für die Natur und den Menschen gefördert, entwickelt und erhalten werden.

Im Fokus der gemeinsamen Bemühungen stehen verschiedene Naturschätze im östlichen Teil des Kreises Ostholstein. Dabei geht es um eine ganze Reihe von Projekten wie die allmähliche Wasserstandsanhebung  im Wesseker See am Weißenhäuserstrand, einen verbesserten Anschluss der Kükelühner Mühlenau an die Ostsee,  naturnahen Gewässerausbau wie auch Binnenhochwasserschutz, im Oldenburger Graben. Neben weiteren Projekten soll der Wasserspiegel für den Niedermoor- und Wiesenvogelschutz im Bereich Plügger Wiesen behutsam angehoben werden. Im Matzenkoog ist für Rastvögel eine Wasserfläche geplant. Im Dahmer Moor wird der Wiederanschluss der früheren Bucht an die Ostsee geprüft.