Fortbildung des BNUR in Negenharrie

Veranstaltung am 27. Juni 2017: Bewertung von Moorlebensraumtypen und Ziele der Moorrenaturierung

  • Baggerballett, Foto: Reimer Stecher

  • Zentralbereich des Dosenmoor

  • Wasserschlauch in Torfmoos

  • Offenbütteler Moor


Hydrologisch-bodenkundlich-geobotanische Grundlagen der Bewertung von Moorlebensraumtypen – so lautet der etwas sperrige, aber vollständige Titel einer eintägigen Fortbildung  des Bildungszentrum für Natur, Umwelt und ländliches Räume in Flintbek am Dienstag, 27. Juni, in Negenharrie, inklusive Exkursion ins Dosenmoor bei Neumünster.

Die Erfassung und Bewertung von FFH-Lebensraumtypen erfolgen in der Regel nach detaillierten vegetationskundlichen Methoden, während die abiotischen Eigenschaften und Strukturen nur verbal genannt werden. Dabei ist es gerade bei fast aquatischen Lebensräumen, wie es die Moore sind, aufgrund der starken Veränderungen durch Abtorfung, Entwässerung und Nutzung, wie z. B. Aufforstung, unabdingbar, auch und vor allem die aktuellen Eigenschaften der Torfe und die hydrologischen Merkmale heranzuziehen.

Zu den Schwerpunkten der Veranstaltung gehören die hydrologisch-moorbodenkundliche Grundlagenerhebung, die Bewertung von Moorlebensraumtypen und die Ableitung von Zielen für eine Renaturierung von Mooren.

Die Moorenaturierung gehört zu den Kernkompetenzen der Stiftung Naturschutz Schleswig-Holstein. Weiterführende Informationen - bitte hier klicken.

Programmablauf und Anmeldung zur Fortbildung gibt es hier.