Feuchte Wiesen helfen Kampfläufern

Die ganze Mühe und Schufterei, das Graben und Buddeln des letzten Jahres zeigen: Naturschutzmaßnahmen lohnen sich!


Eine Kampfläufer-Dame hat sich im Karolinenkoog im Dithmarscher Vorland niedergelassen und entschieden dort zu brüten. Das ist schon eine kleine Sensation: Im Karolinenkoog sind schon seit Jahren keine Kampfläufer mehr gesichtet worden. Jetzt ist klar, die vielen hydrologischen Maßnahmen fruchten, die die Wiesen wieder nass und attraktiv für Wiesenvögel gemacht haben.

Nun ist das Projektteam rund um Greta & Co. gespannt, wie sich die Wiesenvogelpopulationen in den nächsten Jahren entwickeln werden. Bei dem von der Europäischen Union geförderten Naturschutzprojekt LIFE-LIMOSA „Wo ist GRETA?“ steht der Schutz heimischer Wiesenvögel im Vordergrund.
Namensgeberin des Projektes ist die in Deutschland vom Aussterben bedrohte Uferschnepfe, die auch auf Plattdeutsch liebevoll Greta genannt wird. Wo sich die Uferschnepfe wohlfühlt, finden auch andere Feuchtwiesenvögel, wie Kiebitz, Rotschenkel, Kampfläufer und Großer Brachvogel, optimale Lebensbedingungen.