Es war einmal…

…ein Klappertopf-Zwerg und eine Arnika-Fee! So und so ähnlich begannen die Geschichten und Märchen, die Sonja C. Truhn und vier weitere Erzählerinnen im Archepark in Eggebek


…ein Klappertopf-Zwerg und eine Arnika-Fee! So und so ähnlich begannen die Geschichten und Märchen, die Sonja C. Truhn und vier weitere Erzählerinnen im Archepark in Eggebek (Kreis Schleswig-Flensburg) vor rund 20 Besuchern zum Besten gegeben haben. Sie haben die Besucher mit auf eine Erzähl-Reise kreuz und quer durch das riesige Areal genommen. Was früher mal ein hoch abgesichertes Munitionsdepot der Bundeswehr war, ist heute das Zuhause von Schätzen ganz anderer Natur: seltene und bedrohte Wildpflanzen mit schleswig-holsteinischen Wurzeln, wie Arnika, Heide-Nelke, Tausendgüldenkraut, oder Klappertopf und viele andere mehr. Die Besucher durften einen ganzen Nachmittag lang auf den Spuren der geheimnisvollen Arnika-Fee und der Klappertopf-Zwerge wandeln und den geheimen Wünschen und Träumen der neugierigen Blümchen lauschen.

Besonderes Highlight zum Abschluss: der feenkönigliche Wildkräuter-Smoothie & ein exklusiver Blick in die Arche Gärtnerei, des Projekts „BlütenMeer 2020“ der Stiftung Naturschutz Schleswig-Holstein. Die projekteigene Gärtnerei ist sozusagen die Kinderstube für die heimischen Wildpflanzen. Dort werden sie eingetopft und später dann auf geeigneten Flächen in ganz Schleswig-Holstein ausgepflanzt.
Das Ziel des – vom Bundesprogramm „Biologische Vielfalt“ geförderten – Projekts „BlütenMeer 2020“ ist es, die heimischen Wildpflanzen in den nächsten vier Jahren wieder anzusiedeln. Arnika, Klappertopf, Tausendgüldenkraut und Co. sollen sich auf einer Fläche von 2500 Hektar – das entspricht in etwa der Größe der nordfriesischen Insel Amrum – wieder wohlfühlen und ausbreiten.

Das Projekt „BlütenMeer 2020“ wird über einen Zeitraum von vier Jahren – bis März 2020 – mit zwei Millionen Euro aus dem Bundesprogramm „Biologische Vielfalt“ gefördert und vom Bundesamt für Naturschutz fachlich begleitet. Projektträger ist die Stiftung Naturschutz Schleswig-Holstein. Fachliche Unterstützung kommt von der Artenagentur Schleswig-Holstein, dem Förderverein Mittlere Treene e.V. sowie dem Landesamt für Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume des Landes Schleswig-Holstein. Zudem wird das Projekt von den Kreisen Dithmarschen und Schleswig-Flensburg finanziell unterstützt.