Auf der Suche nach der Birkenmaus

Die Birkenmaus ist sehr selten und lebt so versteckt, dass es in ganz Deutschland kaum Nachweise gibt.

  • Foto: Jeroen van der Kooij


Zwei Studenten der Bangor University in Wales (Groβbritannien) betreuen im Rahmen des Projektes „Schleswig-Holstein sucht die Birkenmaus“ Kamerafallen im Stiftungsland im Raum Angeln, in der Hoffnung, eine Birkenmaus zu Gesicht zu bekommen. Dieses seltene Nagetier aus der Familie Springmäuse steht auf der Roten Liste und lebt, so hoffen die Experten, auch noch in Schleswig-Holstein. Bislang konnte sie jedoch nicht nachgewiesen werden.

Den Juli hindurch werden die zwei Studenten die Fotos auswerten und eine Tabelle der gefundenen Arten erstellen, um einen Überblick über die Kleinsäuger auf Stiftungsflächen präsentieren zu können und zu erfahren, welche Lebensräume bevorzugt werden. Sie werden diese Daten für ihre Bachelorarbeit nutzen und ihre Fähigkeiten im Identifizieren von Kleinsäugern üben, eine nicht ganz so leichte Aufgabe.

Zusammen mit dem Projektleiter der Stiftung Naturschutz Schleswig-Holstein, Dr. Björn Schulz, haben Ann-Sophie Warkentin und Alex Harcourt einige Fallen aufgestellt und kontrollieren sie jetzt mehrmals die Woche. Sollten Sie eine Birkenmaus mit ihrem markanten dunklen Strich auf dem Rücken entdecken, bittet Schulz darum, ihm diesen Fund zu melden. Dies könnte dann zu umfangreicheren Untersuchungen im Umkreis des Fundortes führen, um mehr über den Lebensraum dieses seltenen Kleinsäugers zu erfahren.

Kontakt: Dr. Björn Schulz, Tel. 0431-21090-404; bjoern.schulz@stiftungsland.de