6.000 Bäume für Hitzhusen

Ein neuer drei Hektar großer Laubwald ist im Stiftungsland Hitzhusen bei Bad Bramstedt, Kreis Segeberg, entstanden.


Die Stiftung Naturschutz Schleswig-Holstein mit ihrem vom Bundesumweltministerium geförderten Projekt „Wiedervernetzung“ hat dafür im vergangenen Herbst fast 6.000 knapp ein Meter große Bäumchen von 20 unterschiedlichen Arten gepflanzt, überwiegend Stiel-Eiche, Buche, Winter-Linde, Schwarzerle und Hainbuche. Darüber hinaus wurden Flachgewässer für Amphibien und offene Sandstellen für Bienen angelegt.

Was wie der Tropfen auf den heißen Stein in dieser waldarmen Region anmutet, ist Teil eines großen Projektes: der optimalen Hinterlandanbindung der neuen Grünbrücke über die A7 bei Brokenlande. Querungshilfen erleichtern zwar das überwinden dieser Verkehrsader, aber der Weg dorthin soll auch gefunden werden. Dafür sind zahlreiche Trittsteine, wie der neue Wald in Hitzhusen, im erweiterten Einzugsbereich der Grünbrücke notwendig.

230.000 Kilometer Straßen ziehen sich kreuz und quer durch Deutschland. Für große und kleine Wildtiere von der Haselmaus bis zum Rothirsch sind sie oft unüberwindbare Hindernisse. Sie zerschneiden ihre Lebensräume, beschränken die natürlichen Wanderungen der Tiere und hemmen den genetischen Austausch. Abhilfe schaffen so genannte Grünbrücken über Autobahnen.

Weitere Informationen unter www.wiedervernetzung.de

Bildautor: Hartmut Otto