Früher gab es hier und da ein paar gelbe Tupfer in der schleswig-holsteinischen Landschaft, heute steht das gelb-blühende Jakobs-Kreuzkraut entlang der Straßenränder, auf Brachflächen in Gewerbegebieten, Aufforstungsflächen und extensiv genutzten Weidelandschaften fast in ganz Schleswig-Holstein. Seit gut zwanzig Jahren breitet es sich massiv aus und kann für Imker und Landwirte zur Problem-Pflanze werden. Die Stiftung Naturschutz Schleswig-Holstein hat das schon vor vielen Jahren erkannt und umgehend gehandelt.

Konsequent, umsichtig und ökologisch maßgeschneidert – das ist die Strategie der Stiftung Naturschutz Schleswig-Holstein im Umgang mit der heimischen Wildpflanze Jakobs-Kreuzkraut. In dem fünfjährigen Forschungsvorhaben „Methoden der Zukunft“ sollen umwelt- und naturschutzverträgliche Maßnahmen zur erfolgreichen Eindämmung von Jakobs-Kreuzkraut erarbeitet werden. Bis Ende 2020 werden landesweit auf insgesamt sechs Versuchsflächen an acht verschiedenen Standorten unterschiedliche Managementverfahren wie beispielsweise verschiedene Mäh-Varianten (vor der ersten JKK-Blüte und zur Nachblüte, gegen Ende der ersten Blüte kurz vor der Samenreife usw.), Narbenpflege, Mahdgutübertragung, Umbruch und Neuansaat durchgeführt, dokumentiert und ausgewertet.

Im Fokus steht die Zurückdrängung des zurzeit sehr dominanten Jakobs-Kreuzkrauts, aber auch die Erhaltung bzw. Wiederherstellung blütenbunter Grünlandflächen.

Ziel des Projekts, das in enger Zusammenarbeit mit der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel läuft, ist die Entwicklung eines Kanons naturschutzverträglicher Verfahren zum Vorgehen gegen problematische JKK-Massenbestände.

Für ausführliche Informationen zum Projekt Methoden der Zukunft klicken Sie bitte hier.

Weitere Informationen finden Sie in unserem Download-Bereich.

Imker-Telefon

Aiko Huckauf
Tel. : 0431 210 90 799
E-Mail: aiko.huckauf@stiftungsland.de

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